Johanna Koltai Geschichte der jO

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der jO“ von Johanna Koltai

Johanna verabredet sich mit Svenja über die Tinder App. Aus einer gemeinsamen Nacht wird mehr. Die Beziehung gewinnt an Tiefe, als Svenja Johanna das SM-Kultbuch "Geschichte der O" zu lesen gibt. Johanna ist fasziniert von dieser Welt und bittet Svenja, sie zu einer modernen O zu erziehen. Aus Johanna wird jO. Dabei kommt es zu immer neuen, immer extremeren Herausforderungen und jO muss eine Achterbahn der Gefühle durchleiden. Vorsicht: mit expliziten Sex- und BDSM-Szenen.

Selten waren BDSM und Erotik psychologisch so vielschichtig und interessant wie bei der Geschichte der jO. Packend. Heiß. Authentisch.

— BuchBlogWelt
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    Geschichte der jO

    BuchBlogWelt

    03. January 2017 um 10:47

    Die Geschichte der jO. Die Story. Die junge Berlinerin Johanna lebt im Zeitalter von Apps und Online-Dating, also heute. Sie lernt Svenja über die Tinder-App kennen und verliebt sich in sie. Eines Tages stößt sie zufällig in ihrer Wohnung auf ein SM-Spielzeug. Überrascht stellt sie fest, dass Svenja BDSMlerin ist. Johannas Wunsch, sie in diese unbekannte Welt einzuführen, lehnt Svenja jedoch ab. Dafür sei sie zu jung, meint Svenja. Johanna lässt nicht locker und so schenkt ihr Svenja schließlich das Buch "Geschichte der O". Ein Standardwerk des BDSM, in dem der Weg einer SM-Sklavin (schlicht "O" genannt) beschrieben wird. Johanna fängt Feuer und möchte nun ebenfalls zu einer solchen "O" ausgebildet werden. Demütigungen und Befehle erregen sie, Hingabe ist ihr größter Wunsch. Nun beginnt ihre Reise durch die Welt des BDSM und der "geheimen Perversionen", wie es so schön heißt. Svenja stellt ihr Inka vor, mit der sie mehr als nur Freundschaft verbindet. Zwischen Johanna und Inka kommt es zu Eifersucht und Inka nutzt ihre dominante Stellung aus, um Johanna vor Svenja schlecht zu machen. Die Erziehung zur "O" wird nun von Svenja und Inka gemeinsam geleitet. Johanna wird zu jO, einer bisexuellen BDSM-Sklavin, die sich Männern und Frauen hingibt. Eine erste Bewährungsprobe bildet ihr Auftritt in einem Swingerclub. Das Ganze steigert sich immer weiter und mündet sogar in Prostitution. Am Ende des Buchs kommt es zu einer dramatischen Wendung. Die Geschichte der jO. Die Bewertung. Die "Geschichte der jO" erzählt die Geschichte einer modernen BDSM-Sklavin. Die Parallelen zu "Geschichte der O" zeigt bereits der Titel. Es ist aber nur ein formaler Rahmen. Hier wird nicht versucht, die alte Handlung neu zu verpacken, die Handlung kann man nicht mit der von damals vergleichen. Das Besondere an diesem Buch ist die authentische Schilderung. Johanna schreibt aus der Ich-Perspektive. Die Szenen sind so gut gezeichnet, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Auch Johannas Gefühle und Gedanken kommen nicht zu kurz, so dass eine packendende Erzählung entsteht. Dabei nimmt Johanna kein Blatt vor den Mund. Die erotischen Szenen sind explizit und ohne Scham. Ein flaches SM-Geschichtchen ist die "Geschichte der jO" aber keinesfalls, sondern ein mitreißendes Psychogramm einer Frau, die in der Unterwerfung ihre Lust entdeckt und konsequent ihren Weg verfolgt. Die Geschichte der jO. Das Fazit. "Selten waren BDSM und Erotik psychologisch so vielschichtig und interessant wie bei der Geschichte der jO. Packend. Heiß. Und gnadenlos authentisch." – BuchBlogWelt Wertung: 5 von 5 Punkten

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