Johanna Mo

 4 Sterne bei 324 Bewertungen
Autor*in von Nachttod, Finsterhaus und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Johanna Mo wuchs in Kalmar, im Süden Schwedens, auf und lebt mit ihrer Familie in Stockholm. Als Teenager musste Johanna Mo erleben, was es heißt, jemanden zu kennen, der zum Mörder wurde. Diese Erfahrung hat sie nie wieder losgelassen und zu der SPIEGEL-Bestseller-Reihe um Polizistin Hanna Duncker inspiriert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johanna Mo

Cover des Buches Nachttod (ISBN: 9783453441699)

Nachttod

(130)
Erschienen am 16.08.2023
Cover des Buches Finsterhaus (ISBN: 9783453429130)

Finsterhaus

(68)
Erschienen am 14.08.2024
Cover des Buches Dunkelwald (ISBN: 9783453442955)

Dunkelwald

(51)
Erschienen am 16.07.2025
Cover des Buches Nebelstunde (ISBN: 9783453444041)

Nebelstunde

(35)
Erscheint am 10.06.2026
Cover des Buches Dämmersee (ISBN: 9783453429772)

Dämmersee

(22)
Erschienen am 12.02.2025
Cover des Buches Nachttod: Hanna Duncker 1 (ISBN: B097DWR6F4)

Nachttod: Hanna Duncker 1

(9)
Erschienen am 01.10.2021
Cover des Buches Dunkelwald (ISBN: 9783837156683)

Dunkelwald

(4)
Erschienen am 15.03.2023

Neue Rezensionen zu Johanna Mo

Cover des Buches Dunkelwald (ISBN: 9783453442955)
T

Rezension zu "Dunkelwald" von Johanna Mo

til_tomasko9
Gelungenes Buch mit spannendem Schluss!

Inhalt:

In Dunkelwald (Hanna Duncker, Band 3) wird auf der schwedischen Insel Öland im tiefen Wald das Skelett eines jungen Mannes gefunden, der bereits 1999 verschwand. Ermittlerin Hanna Duncker wird von Feuer in ihrem eigenen Haus geweckt – und bald steht alles auf dem Spiel: Sie muss den Mord aufklären, Beweise sichern und gleichzeitig ihre Vergangenheit mit ihrem Vater aufarbeiten, um sein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen. 

Die Autorin / Die Reihe:

Ich mag diese Reihe rund um Hanna Duncker, jedoch gehört sie nicht zu meinen Lieblingen. Bisher wurden die Bücher immer etwas in die Längen gezogen, was an den 500 Seiten sichtbar ist. Für mich sind die Bücher bis zum Schluss nicht wirklich spannend,  trotzdem lese ich sie immer zu Ende und kaufe mir den nächsten Band. Das muss der Autorin auch angerechnet werden. Doch dieses Buch war  besser als die Vorgänger, da der Schluss wirklich spannend war. 

Meine Meinung:

Das Buch überzeugte mit dem Ende, aber nicht nur. Für mich auch während des Buches immer mal wieder spannend, was ich von den vorherigen Büchern nicht kannte... Ich empfehle allen erst den ersten Band zu lesen und unbedingt auch den zweiten, da der erste Band wirklich schwach ist. (Beide Bücher wurden von mir ebenfalls bewertet.) Die Reihe ist gemütlich und die Hanna Duncker schliesst man wirklich ins Herz, da sie sehr sympathisch und nahbar ist. Abschliessend doch ein schönes Buch mit schwedischem Flair.

Cover des Buches Dämmersee (ISBN: 9783453429772)
tinstamps avatar

Rezension zu "Dämmersee" von Johanna Mo

tinstamp
Hanna Dunckers persönlichster Fall

Mit dem fünften und letzten Band der Reihe um Hanna Duncker stehen neue Zeiten für die Ermittlerin an. Die Handlung ist wieder geschickt mit den persönlichen Entwicklungen und den neuen Mordfall verbunden, der diesmal Hanna und ihr Team ganz besonders trifft.


Nach der Geburt ihrer kleinen Tochter Hedvig plant Hanna ihre Hochzeit, als sie früher als erwartet aus dem Mutterschaftsurlaub ins Ermittlerteam zurückkehren muss. Ihr Chef Ove Hultmark, der sich früher als erwartet ins Rentenleben zurückgezogen hat, wurde ermordet. Hanna ist entsetzt und kann es nicht fassen, dass ihr  Mentor tot sein soll. Natürlich ist es dem Ermittlerteam ganz besonders wichtig, den Mörder ihres Chefs zu finden. Zusätzlich ist Oves Nachfolgerin Hanna nicht wirklich zugetan und beißt sich an ihr fest. Gemeinsam mit Erik versucht sie die Hintergründe des Mordes zu erkunden und beginnt im Umkreis von Oves neuem Hobby, der Vogelkunde, zu ermitteln. 

In einzelnen Kapiteln, die mit "Der letzte Tag" beschrieben sind, begleiten wir Ove auf einer bestimmten Recherche, die er trotz seiner Pensionierung weiter verfolgt. Nicht alles ist erfreulich, was dabei ans Licht kommt.
Das Ermittlerteam schwankt zwischen Entsetzen und Trauer und die neue Chefin bringt einige Reibereien ins Team. Es kommt zu einigen Längen und Wiederholungen: Die Spannung fehlt an vielen Stellen und doch will man wissen, welche Nachforschungen Ove das Leben gekostet hat. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet. Die neue Chefin war mir jedoch nicht wirklich sympathisch und ist schwer einzuschätzen.

Hanna muss sich in diesem fünften Band dem Stress zwischen Mutterrolle und ihren Job auseinandersetzen, den wohl jede Frau mehr oder weniger kennt. Dazu kommt die Trauer um ihren Chef und der Stress der Hochzeitsvorbereitungen, die genau in diese Zeit fallen.
Hanna hat sich im Laufe der Zeit und über fünf Bände zu einer Frau entwickelt, die endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann. Erst im letzten band konnte ich sie viel besser verstehen und einige ihrer Handlungen gutheißen.

Die Inselatmosphäre beschreibt Johanna Mo wieder sehr anschaulich. Der Schreibstil ist ruhig und bildhaft. Insgesamt ist die Reihe teilweise etwas spannungsarm, weckte aber trotzdem immer wieder meine Neugier. Als großes Finale hätte ich mir jedoch etwas mehr erwartet.

Fazit:
Dämmersee ist ein würdiger Abschluss der Krimireihe. Insgesamt ist die Reihe eher ruhig und punktet eher mit Atmosphäre und Charaktertiefe.

Cover des Buches Nebelstunde (ISBN: 9783453428577)
Lillith54ws avatar

Rezension zu "Nebelstunde" von Johanna Mo

Lillith54w
Wohl nur für Fans der Reihe interessant

Schon des Öfteren bin ich als Quereinsteigerin auf eine Krimireihe gestoßen, die mich dann so interessiert hat, dass ich Fan geworden bin. Da ich über Johanna Mo und ihre Kommissarin Hanna Duncker schon viel Gutes gelesen hatte nahm ich also ohne zu Zögern Band Vier aus der Bücherbox mit und begann voller Vorfreude mit der Lektüre.

Der Prolog war auch gar nicht schlecht, Jemand wird offensichtlich umgebracht. So fängt das ja oft an.

Dann begann der Roman richtig – und seitdem quälte ich mich hindurch. Ich habe selten so etwas Zähes und Unspannendes gelesen. Hauptsächlich dreht sich alles um jene Hanna, die wohl vor Kurzem einem Mordanschlag entgangen ist, dabei fast ihr ungeborenes Kind verloren hätte und überhaupt wohl schon einiges hinter sich hat. Leider ist sie mir nicht ans Herz gewachsen. Sie verfolgt als Zuschauerin einen Prozess, welcher ihren Vater rehabilitieren soll. Dieser – inzwischen verstorben – saß zu Unrecht im Gefängnis für eine Tat, die er gestanden, aber nicht begangen hat. Um diesen Prozess dreht sich der größte Teil des Buchs. Es sieht nicht gut aus, denn die Zeugen sind wankelmütig und die Gegenseite hat gute Anwälte. Alles ziemlich deprimierend.

Dazwischen versuchen Hanna und ihr Team den Mord an einem alten Herrn namens Vidar aufzuklären, der vor kurzem die Diagnose Demenz erhalten hat. Auch deprimierend. Hannas ehemalige Nachbarin Ingrid, deren unvergessene Jugendliebe der Ermordete war, hat ihn tot aufgefunden, kurz bevor ihre Liebe wieder neu entflammen konnte. Sehr deprimierend.
Wenig später erkrankt sie schwer an Corona. Erst recht deprimierend.

Ja, Covid ist gerade erst ausgebrochen und man weiß in Schweden noch nicht so recht, wie man mit dem Virus umgehen soll. Vielleicht hat das Buch auch deshalb eine so düstere Aura, weil die Autorin es wohl während der Pandemie geschrieben hat.

Die Geschichte wird in einem gut verständlichen Stil erzählt, aber für meinen Geschmack fehlt es an Bildhaftigkeit. Weder Orte noch Personen werden für mich greifbar oder vorstellbar. Leider hat mich die Geschichte nicht mitgenommen, sondern eher deprimiert. Ich erwarte keinen Schmunzelkrimi, aber man möchte doch wenigstens einmal lächeln oder sich über irgendetwas freuen können!

Im Verlauf des Buches tauchen immer wieder Zwischenkapitel auf, die sich auf den „letzten Tag“ im Leben des ermordeten Vidar beziehen. So erfahren wir Leser quälend langsam, was tatsächlich geschehen ist. Im letzten Abschnitt werden die beiden Handlungsstränge zusammengeführt und schließlich der Mord an Vidar aufgeklärt. Wenigstens gab es dabei für mich eine Überraschung – auch wenn die Aufklärung ebenfalls - äh - eher deprimierend war...

Der Prozess endet dann ebenfalls endlich – und zwar so, wie Hanna es sich gewünscht hatte. Ende gut – alles gut? Aber nein!

Auf den letzten Seiten wird es endlich richtig spannend. Und dann endet das Buch – zack! Mit einem fiesen Cliffhanger.

Fans der Reihe werden sicher neugierig darauf sein, wie es mit Hanna und Co. weitergeht. Ich habe mich jedoch so sehr durch das Buch gequält, dass es mir völlig gleichgültig ist, was als Nächstes passiert.

Ich mag Buchreihen, bei denen man auch später problemlos einsteigen kann, ohne sich fehl am Platz zu fühlen.

Nach dieser enttäuschenden Erfahrung werde ich kein weiteres Buch der Autorin lesen und kann aufgrund des langweiligen und deprimierenden Leseerlebnisses leider nur 2 Sterne vergeben.

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