Johanna Nellon Ein Sommer am Chiemsee

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer am Chiemsee“ von Johanna Nellon

Als Hannah Scheifart von einem Tag auf den anderen ihren Blumenladen schließen muss, bricht schon eine Welt für sie zusammen. Aber dann noch ihren Freund mit einer anderen im Bett zu erwischen, stürzt sie in ihre größte Krise. Sie flüchtet zu ihrem Cousin an den Chiemsee, wo bayerische Gemütlichkeit, grüne Wiesen, gut gelaunte neue Freunde und eine neue Liebe auf sie warten.

Leichte Kost zum Träumen am Strand oder auf dem Balkon ...

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  • Urlaub am See- zu kitschig und klischeehaft

    Ein Sommer am Chiemsee

    Maerchenbuch

    24. August 2015 um 18:28

    Vom Freund mit der besten Freundin betrogen, durchlebt die Kölnerin Hannah momentan schwere Zeiten. Als der Mietvertrag ihres Blumenladens plötzlich gekündigt wird und sie schließlich nicht nur ihre Selbstständigkeit sondern auch noch ihr schönes Haus in Köln verliert, flüchtet die Mittdreißigerin nach Bayern an den Chiemsee zu ihrem Cousin Bastian. Bastian lebt mit seinem Lebensgefährten Ulli im Haus der verstorbenen Großeltern direkt am Seeufer und gewehrt Hannah Unterkunft in einem der freien Zimmer. Schon bald findet Hannah einen Aushilfsjob als Kellnerin im nahe gelegen Hotel von Andreas Hollerer und lebt sich gut in das beschaulichen Ferienidyll ein. Als sie eines Tages den kleinen Timmy vor dem Ertrinken rettet, lernt Hannah seinen Vater Stefan kennen und verliebt sich sofort in den attraktiven, alleinerziehenden Mann. Nach dem Liebesaus mit Ex Freund Jo, ist Hannah allerdings vorsichtig geworden und möchte sich nicht sofort in eine neue Liebesbeziehung stürzen. Im Laufe der Geschichte gerät die Liebe zu Stefan in Gefahr, denn der unsympathische und gewaltbereite Jo, möchte Hannah zurückgewinnen. Er taucht plötzlich in Prien am Chiemsee auf und stiftet gewaltige Unruhe. Johanna Nellon liefert uns eine sehr vorhersehbaren Ferienlektüre mit einem sehr überschaubaren Spannungsbogen. Sie erzählt eine kitschige und klischeehafte Liebesgeschichte mit einem Potpourii aus Irrungen und Wirrungen. Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere sind durchschaubar beschrieben und Hannah wird für meinen Geschmack sehr blauäugig und naiv gezeichnet. Der Roman schafft es allerdings, durch schöne und sommerliche Landschaftsbeschreibungen, eine romantische Urlaubstimmung aufkommen zu lassen. Die Geschichte weckt die Sehnsucht nach Urlaub am See und kann an heißen Sommertag für entspannte Stunden sorgen.

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  • Hannah

    Ein Sommer am Chiemsee

    Insel56

    23. June 2015 um 13:51

    Hannah muss ihren Blumenladen leider schließen, da sie mit ihrer Miete im Rückstand ist. Ihr Freund hat sich ständig Geld von ihr geliehen und neben der Pleite des Blumenladens erfährt sie nun auch noch, dass er sie mit ihrer besten Freundin betrügt. Hannah flüchtet an den Ort von glücklichen Kindheitstagen an den Chiemsee zu ihrem Cousin. Dieser bewohnt das Haus der Großeltern und nimmt sie sehr herzlich bei sich auf. Hannah findet unverhofft auch einen neuen Job in einem Hotel. Auch eine neue Liebe lässt nicht lange auf sich warten. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, da es sich flüssig lesen lässt. Wer einen etwas niveauvolleren Liebesroman erwartet, ist hier definitiv falsch. Manche zusätzlichen Verwicklungen hätte sich die Autorin meiner Ansicht nach sparen können und vielleicht dafür etwas mehr vom Flair des Chiemsees einbringen können. Wer sich jedoch beim Lesen auf ganz leichte Art und Weise nur Berieseln lassen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig.

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  • Ein Sommer am Chiemsee

    Ein Sommer am Chiemsee

    Themistokeles

    12. February 2015 um 14:14

    Wie einen das Cover schon vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Roman um ein ideales Sommer- und Urlaubsbuch, das man locker und leicht zwischendrin lesen kann, einen nicht zu sehr herausfordert, aber gut unterhält. Zudem ist es natürlich eindeutig eher eine Lektüre für die Frauenwelt, als dass sie es schaffen dürfte die meisten Männer vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere sind ein wenig stereotyp, so dass man schon sehr weit am Anfang, bzw. beim ersten Auftreten des jeweiligen Charakters sehr gut einschätzen kann, aber er zu den sympathischen nett und guten Charakteren gehören wird oder zu denen zählt, die noch Schwierigkeiten machen werden, Intrigen anzetteln oder auf irgendeine andere Weise ihren unsympathischen Charakter offenbaren. Jedoch ist es eine angenehm abwechslungsreiche Mischung an Charakteren, die einem begegnet und man neigt nicht dazu irgendwem mit jemand anderem zu verwechseln. Dabei waren mir Hannahs Cousin und sein Freund, mitunter die sympathischsten Nebencharaktere. Durch einige eher unerwartete Wendungen und doch so manche kleine Intrige, die versucht wird zu spinnen, so wie manchen nicht so sonderlich sympathischen Charakter, bietet das Buch durchaus auch noch einiges an Spannung und einen recht guten Unterhaltungswert. Auch, wenn man bei einigen Charakteren schon deutlich erwartet, dass von diesen noch irgendwelche eher negativen Aktionen geschehen werden. Wenn man also eine locker, teils lustige, teils etwas rasantere, dramatische Sommer- und Urlaubslektüre sucht oder einfach auch so nur eine entspannende Unterhaltungslektüre lesen möchte, der ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig bedient. Wenn man noch tiefgreifender Literatur sucht, dann jedoch wählt man mit diesem Roman eindeutig etwas vollkommen Falsches aus.

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  • Schade, hatte mehr erhofft

    Ein Sommer am Chiemsee

    Julitraum

    26. April 2014 um 22:28

    Hannah, Enddreißigerin, muß innerhalb kürzester Zeit einige bittere Enttäuschungen erleben. Sie verliert wegen Zahlungsunfähigkeit ihren Blumenladen und entdeckt dann noch, daß ihr langjähriger Lebensgefährte Jo, dem sie jahrelang mit hohen Summen finanziell ausgeholfen hat und der der eigentlich Hauptschuldige an ihrer finanziellen Misere ist, sie mit ihrer besten Freundin betrügt. Sie beendet die Beziehungen zu beiden und fährt von ihrem Wohnort Köln zu ihrem homosexuellen Vetter Bastian an den Chiemsee, um dort auf andere Gedanken zu kommen. Dort bietet man ihr in der Hochsaison in einem Hotel zufällig einen Aushilfsjob als Kellnerin an, den Hannah gerne annimmt, kann sie hier doch wieder etwas Startkapital für eine neue Zukunft sammeln. Plötzlich taucht auch Jo am Chiemsee auf und möchte sich wieder mit ihr versöhnen. Er gibt ihr auch einen geringen Teil des geschuldeten Geldes zurück, aber Hannah weist ihn zurück. Sie möchte sich nicht weiter von ihm ausnutzen lassen. Bei einem Unwetter lernt Hannah den verwitweten Hotelier Stefan kennen, dessen 5-jährigen Sohn sie vor dem Ertrinken rettet. Für Stefan und sie scheint es die große Liebe zu sein. Doch Jo läßt auch nicht locker, er hofft immer noch, daß die gutmütige Hannah wieder nachgibt und ihn weiter aushält. Nachdem Hannah ihm aber deutlich zu verstehen gibt, daß er darauf nicht mehr hoffen braucht, schhmiedet er böse Pläne. Doch auf Hannah warten noch weitere Überraschungen und ihre junge Liebe zu Stefan gerät in Gefahr. Mehr sei nicht verrraten. Die Leseprobe las sich flüssig und unterhaltsam, auch das weitere Geschehen war an sich unterhaltsam geschrieben, wenn es auch stellenweise arg kitschig wurde. Ich fühlte mich dann doch sehr an eine Art Groschenroman (diese dünnen billigen Heftchen, Arzt- oder Heimatromane u. ä.) erinnert. Aus der Handlung hätte die Autorin weitaus mehr machen können. Die Charaktere fand ich viel zu wenig ausgearbeitet, es fehlte ihnen deutlich an Tiefgang. Die Handlung war zu sehr klischeehaft. Eine Art modernes Märchen, nicht sehr realitätsnah. Die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Stefan war zu oberflächlich, auch wenn es die Liebe auf den 1. Blick sein sollte. Die Gespräche zwischen den beiden, die sich doch noch richtig kennenlernen mußten, waren zu belanglos usw. Alles in allem kann ich eigentlich nur 2 Sterne vergeben. Kein Buch, das man wirklich weiterempfehlen kann.

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  • Selbstfindung am Chiemsee

    Ein Sommer am Chiemsee

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 18:36

    Der Kölnerin Hannah Scheifart wird an einem Tag gleich doppelt der Boden unter den Füßen weggezogen: Erst schmeißt sie der Vermieter ihrer Blumenboutique raus und zu Hause erwischt sie auch noch ihren langjährigen Freund Jo ausgerechnet mit ihrer besten Freundin im Bett. Hannah wirft beide raus, ohne sich ihre platten Entschuldigungsversuche anzuhören. Der Verrat der beiden trifft sie hart, schuldet Jo ihr doch noch eine Menge Geld. Lange Zeit war Hannah für ihn und seinen ausufernden Lebensstil aufgekommen. Am Boden zerstört flüchtet die Kölnerin zu ihrem Cousin nach Prien am Chiemsee, mit dem sie glückliche Kindheitserinnerungen verbindet. Doch die einkehrende Ruhe wird jäh zerstört, als Jo plötzlich im Chiemgau auftaucht um Hannah wieder milde zu stimmen...  Ein flüssig, äußerst einfach und schnörkellos geschriebener Frauenroman. Die Autorin versteht es jedoch, eine gewisse Spannung aufzubauen, die den Leser ans Buch bindet. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, absolut sicher zu sein, wohin die Geschichte führt. Johanna Nellon hat genügend Überraschungen und Wendungen eingebaut.  Auch für das Einbringen einiger Bayrischer Redensarten bekommt die Autorin Pluspunkte von mir. So etwas macht einen Roman der im schönen Bayernland spielt einfach aus!  Hannah wirkt sehr sympathisch, wenn auch anfangs mächtig naiv und blauäugig, hat sie doch nie Nein gesagt, wenn ihr Lover Jo sie um Geld angepumpt hatte. Sie hat ihm sogar Ausflüge mit Freunden finanziert. Doch sie macht in der Geschichte eine Wandlung durch, und will auf eigenen Beinen stehen, ohne je wieder in solch eine Situation zu gelangen oder von einem Mann abhängig zu sein.  Ihren Cousin Bastian mochte ich auch auf Anhieb. Es hat mich gefreut, dass er und sein Freund Hannah so herzlich aufgenommen haben.  Gestört hat mich allerdings die ständige Verwendung des Wortes "Vetter". In Bayern sagt man einfach Cousin. Niemand benutzt hier das Wort Vetter! Was auch gar nicht authentisch rüber kommt, wenn ein urbayrischer Hotelbesitzer im Buch das sagt...  Außerdem wäre etwas mehr Tiefgang bei den Protagonisten wünschenswert gewesen. Mir hat da einfach etwas gefehlt.  Fazit: Locker leichte Frauenlektüre für anspruchslose und dennoch spannende Lesestunden. Als Urlaubslektüre absolut zu empfehlen.

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  • schöner Frauenroman für den Sommer

    Ein Sommer am Chiemsee

    FlipFlopLady007

    14. October 2013 um 08:04

    Hannah Schleifart hat es in ihrem Leben momentan nicht leicht. Erst wird ihr der Mietvertrag für ihren Blumenladen gekündigt und dann betrügt sie ihr Freund Jo auch noch mit ihrer besten Freundin. Weil Hannah alles zu viel wird, beschließt sie eine Auszeit zu nehmen und fährt zu ihrem Cousin an den Chiemsee. Ihr Cousin Bastian wohnt dort mit seinem Freund Ulli zusammen. Die beiden nehmen Hannah sehr freundlich auf und diese beginnt sich zu erholen. Doch es dauert nicht lange bis Hannahs Ex-Freund Jo ebenfalls am Chiemsee auftaucht. Er möchte Hannah zurückgewinnen und lässt sich zu diesem Zweck einiges einfallen. Hannah jedoch hat sich bereits in einen anderen Mann verliebt. Er heißt Stefan und Hannah lernte ihn kennen, nachdem sie seinen Sohn aus dem Chiemsee gerettet hat. Es dauert nicht lange und die beiden sind ein glückliches Paar, doch nicht alle Leute gönnen den beiden ihr Glück. Ein Sommer am Chiemsee ist ein sehr schöner Frauenroman. Er ist leicht zu lesen und passt sehr schön in den Sommer. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass der Roman sehr gut "heruntergelesen" werden kann. Auch ist die Geschichte nicht sehr komplex, jedoch komplex genug um nicht alles von vorne herein direkt erahnen zu können. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, denn sie sich sehr abwechslungsreich. Da wäre einmal Hannahs Cousin Bastian, der nette Bootsvermieter, der zu allen sehr herzlich ist. Sein Partner Ulli hingegen ist Fremden gegenüber zwar offen, möchte Hannah jedoch nicht zu nah bei sich haben, sodass er sie nach einiger Zeit loswerden möchte, da er mit Bastian wieder ungestört zeit verbringen möchte. Hannah ist ein sehr offener Mensch, der jedoch durch die Erfahrungen mit ihrem Ex-Freund Jo geprägt ist und einige Zeit braucht, um Vertrauen zu Stefan aufzubauen. Stefan wiederum kann es nicht schnell genug mit Hannah gehen und er möchte sie am liebsten direkt heiraten. Stefans Sohn ist Hannah gegenüber ebenfalls sehr aufgeschlossen und schließt sie direkt ins Herz. All diese verschiedenen Persönlichkeiten verleihen dem Buch Leben. Insgesamt finde ich, ist es ein sehr schöner Frauenroman, den ich nur jedem weiterempfehlen kann. Natürlich sollte man sich hiervon nicht mehr als ein paar unterhaltsame Stunden versprechen. Als Strandlektüre im Urlaub, im Garten oder einfach auf dem Sofa ist dieses Buch jedoch bestens geeignet. Die Geschichte ist nicht langweilig, obwohl die Handlung eigentlich ganz einfach ist. Die verschiedenen Persönlichkeiten geben dem Roman alles, was er benötigt um lesenswert zu sein.

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  • Strandlektüre

    Ein Sommer am Chiemsee

    claude20

    01. August 2013 um 17:04

    Hannah hat einen Blumenladen in Köln. Seit einigen Monatenhat sie leider die Miete nicht mehr gezahlt, unter anderem weil sie ihren Freund Jo finanziell unterstützt hat. Aus diesem Grund kündigt ihr der Vermieter den Mietvertrag für den Laden. Hannah ist ziemlich niedergeschlagen als sie sich auf dem Weg nach Hause macht. Dort wartet eine weitere Überraschung auf sie. Jo vergnügt sich mit einer anderen Frau, die auch noch ihre beste Freundin ist. Hannah hat alles verloren. Ihren Job, ihre Freundin, ihren Freund und das Geld, welches sie Jo geliehen hatte. Sie braucht erst einmal ein bisschen Abstand und beschließt ihren Cousin am Chiemsee zu besuchen. Hier will sie sich erholen und etwas Ruhe finden. Doch ihr steht ein turbulenter Sommer am Chiemsee bevor. Diese Geschichte der Autorin Johanna Nellon ist eine leichte, romantische und unterhaltsame Sommerlektüre für einen Tag auf dem Balkon oder einem Nachmittag im Schwimmbad. Sie macht Lust auf eine Reise zum Chiemsee und zur Fraueninsel. Der angenehme Schreibstil macht es dem Leser leicht der Geschichte gut zu folgen und diese auch sehr zügig zu lesen. Wer Lust auf einen kurzweiligen Roman für zwischendurch hat, dem kann ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen. © claude 

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  • Happy End am Chiemsee

    Ein Sommer am Chiemsee

    Antek

    31. July 2013 um 14:16

    Johanna Nellon versteht es auf frische spritzige Weise zu unterhalten. Wie die Buchbeschreibung schon verspricht bietet der Roman heitere Unterhaltung zum Entspannen. Ich habe das Buch gern gelesen, einen wirklich bleibenden Eindruck hat es aber bei mir aber auch nicht hinterlassen. Für Leser, die einen kurzweiligen Liebesroman, der auf keinen Fall zu schnülzig" ist suchen, ist der Titel durchaus zu empfehlen. Unbedingt gelesen haben muss man Sommer am Chiemsee aber meiner Meinung nach nicht. Zum Inhalt: Floristin Hannah, die ihrem arbeitslosen und spielsüchtigen Freund Jo immer wieder gutgläubig Geld für sein Luxusleben geliehen hat, gerät selbst in Geldnot. Ein Billiganbieter lässt den Umsatz in ihrem Blumenladen rapide sinken. Der Vermieter Herr Schäfer kündigt ihr fristlos, da sie mit drei Monatsmieten im Rückstand ist. Wäre das alleine nicht schon Tragödie genug, kommt noch hinzu, dass sie Jo mit ihrer langjährigen angeblich besten Freundin Nina in flagranti im Bett erwischt. Sie setzt beide vor die Tür ihres von der Oma geerbten Hauses und organisiert den Ausverkauf des Blumenladens. Da sie unbedingt Abstand braucht, beschließt sie eine Auszeit bei ihrem Vetter Bastian in Prien am Chiemsee einzulegen. Zwar hatten sie fast zehn Jahre keinen Kontakt, trotzdem wird sie von Bastian, dem schwulen Bootsverleiher, und seinem Freund, der als Tierarzt arbeitet, mit einer deftigen Brotzeit sehr einfühlsam aufgenommen. Bastian bietet ihr sogar an, bei Jo wegen der Rückforderung des geliehenen Geldes auf den Zahn zu fühlen. Als sie im Ort gedankenverloren flaniert, trifft sie auf Andres Holler, den Inhaber eines ansässigen Hotels. Sie kann gerade noch seine Blumengestecke, die er für die Hochzeit seiner Eltern abholen sollte, vor dem Sturz auf den Gehsteig retten. Der sehr dankbare Andreas ist in Eile, es fehlt ihm auch noch eine Aushilfe für das Hotel und er bietet Hannah diese Stelle an. Hannah nimmt das Angebot bereitwillig an und wird auch im Hotel sehr liebenswürdig aufgenommen. Die Arbeitszeit vergeht wie im Flug. Während ihrer Arbeit dort lernt sie Stefan, einen anderen Hotelier, kennen, da sie seinen Sohn vor dem Ertrinken rettet. Die beiden verlieben sich ineinander. Während des Romans startet zahlreiche Jo zahlreiche Versuche, Hannah zurückzugewinnen. Er gibt ihr immer wieder einen Teil des geliehenen Geldes und möchte sie so umstimmen. Aber Hannah hat mit Jo und einer Beziehung abgeschlossen, außerdem hat sie ja Stefan. Jo treibt sich in der Nähe des Chiemsees herum und finanziert sein Leben durch zahlreiche Einbrüche, was ihm letztendlich auch zum Verhängnis wird. Hannah muss auch noch einige weitere Schicksalsschläge hinnehmen. Ihr Haus, und damit ihr einziger verbleibender Besitz, brennt nach einem Blitzeinschlag nieder und einen Autounfall, bei dem sie sich eine Hirnblutung zuzieht, muss sie auch noch überstehen. Ihren Job im Hotel Holler verliert sie, da ihr der verheiratete Chef gegen ihren Willen zu nahe rückt und die eifersüchtige Ehefrau ihr verständlicherweise kündigt. Auch bei ihrer Liebe Stefan muss sie gegen das in ihren Chef verliebte Kindermädchen Sissi ankämpfen. Diese wird dann aber das nächste Opfer" von Jo. Aber bei dem Liebesroman kommen auch das Happy End und zahlreiche glückliche Momente nicht zu kurz, diese werden aber an dieser Stelle nicht verraten, ein etwas Spannung sollte ja bleiben. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Leichte Sommerlektüre

    Ein Sommer am Chiemsee

    karolina138

    20. May 2013 um 20:42

    In dem Roman "Ein Sommer am Chiemsee" von Johanna Nellon geht es um die Protagonistin Hannah, welche nach schweren Schicksalsschlägen versucht sich eine neue Zukunft aufzubauen. Sie ist zunächst hin- und hergerissen und weiß nicht so recht was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie flüchtet sich an den schönen Chiemsee zu ihrem Vetter, doch auch dort fällt es ihr zunächst schwer sich für eine Zukunftsperspektive zu entscheiden. Natürlich kommen Leser nicht zu kurz, die auf romantische Geschichten stehen. Hannah lernt den attraktiven Gutsbesitzer Stefan kennen, welcher ihr auf Anhieb gut gefällt. Doch ist sie bereit sich auf eine neue Liebe einzulassen? Soll sie überhaupt ihre Zelte in Köln abbrechen und am Chiemsee bleiben? Es handelt sich um einen leichten Liebesroman. Die Sprache ist einfach gehalten und mit bayrischen Sätzen gespickt. Die Beschreibung des Chiemsees und der Umgebung sind der Autorin gut gelungen, man hat als Leser das Gefühl an diesem Ort schon gewesen zu sein, da man sich die Gegend gut vorstellen kann. Weniger gut haben mir die Nebencharaktere gefallen. Sie sind teilweise flach beschrieben und dadurch total durchschaubar. Bei den Verstrickungen der Personen untereinander, hat man das Gefühl, dass es einfach zu viele Zufälle gibt und die Geschehnisse unrealistisch wirken. Mein Fazit: Ein leichtes Sommerbuch, welches ganz nett ist, was man aber nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Bauernschwank in Prosaform!

    Ein Sommer am Chiemsee

    Zauberberggast

    20. May 2013 um 14:45

    „Ein Sommer am Chiemsee“ von Johanna Nellon ist ein Bauernschwank – oder sollte ich vornehmer sagen: ein Volksstück – in Prosaform. Wir haben eigentlich alle Zutaten die ein zünftiges Mundartstück braucht (bis auf die Mundart und den Humor vielleicht): da wäre zum einen die Hauptperson, gerne a Madl, also eine Frau, aus „dar Stodt“ (hier: Köln) – das wäre im unserem Fall Hannah Scheifart. Diese Person flüchtet aufs Land (hier: der Chiemsee, also das was drumherum und auch drin ist), weils in „dar‘ Stodt“ eben nicht mehr so „lauft“ (Vermieter schmeißt sie aus ihrem Blumenladen weil sie mit der Zahlung der Miete in Verzug ist etc.); zum Personal gesellt sich nun der offensichtlich böse weil betrügerische Exfreund hinzu (bei uns: Jo) – er erlaubt sich gar keine Grauzonen, er ist einfach: fieeeeees – wir hätten dann die ehemals beste Freundin der Hauptperson (Nina), die diese auch betrogen hat (mit dem Ex, damals noch Nicht-Ex); nun reist die Hauptperson zu Verwandten aufs Land, weil sie von der „Stodt“ genug hat; diese Verwandten sind meist Onkel und Tante, die eine Pension betreiben, eine „Wirtschaft“ oder eine Landwirtschaft haben oder, wie in unserem Fall (die moderne Variante) – der homosexuelle Cousin (Bastian), der einen Bootsverleih am Chiemsee betreibt und mit seinem Freund, dem Tierarzt Ulli harmonisch vor sich hinlebt ; Onkel und Tante (Bastian und sein Freund Ulli) führen eine glückliche Beziehung; plötzlich taucht die Cousine auf und bleibt erst mal „für ein paar Tage“ (aus denen natürlich Wochen werden); rausgeschmissen werden darf sie nicht, weil sie ein durch die gemeinsamen Großeltern vererbtes „Wohnrecht“ im schönen Haus von Bastian besitzt, das diesem von ebendiesen Großeltern hinterlassen wurde. Die „Städterin“ sorgt nun so allmählich für Turbulzen in der Dorfgemeinschaft; sie sucht sich einen Job bei den Gasthausleuten (Walli und Andreas; die sollen ein bisschen Pfeffer in die Story bringen), wobei der Andreas der neuen Bedienung prompt schöne Augen macht (was der Walli nicht gut bekommt); dann rettet die Hannah auch noch ein Kind aus dem See, das dem reichen und gutaussehenden Gastronom Stefan (der Love-Interest bzw. „Retter“ der Hauptfigur) gehört; wer jetzt denkt das wär dann das Happy End, der weiß nicht dass noch viele Missverständnisse, Verwechslungen, kleine Katastrophen, Geheimnisse und Personen aus der Vergangenheit (ja, der Jo und die Nina aus Akt 1 tauchen nochmal auf) das glückliche Paar in Bedrängnis bringen werden bis alle wieder glücklich und zufrieden (und natürlich in den adäquaten Paarungen) am schönen Chiemsee leben dürfen. Ja, die Handlung ist ziemlich, nun ja, nennen wir es mal „vorhersehbar“. Aber das tut ja dem Fun normalerweise keinen Abbruch. Es ist ja ein netter lieber Frauenroman, den wir da vor uns haben und keine düstere Charakterstudie. Deswegen kann man von der „klugen“ (ja, so wird sie von ihrem Cousin und dessen Freund beschrieben) Hannah nun wirklich nicht erwarten dass sie besonders dreidimensional und interessant wäre. Sie sucht sicht halt immer die „falschen“ Männern, das arme Hascherl – und das noch mit Neuunddreißig! Aber sie sieht halt (noch) so gut aus und deswegen verfallen auch ihr die Männer reihenweise. Auch Stefan: er geht es ja schon etwas schnell an, aber hey, so einen Gutshof mit Haushälterin am Chiemsee… Nein, Hannah will selbstständig und unabhängig bleiben (klare Rechnung, gute Freundschaft) und sich trotz der drohenden 40 im Gegensatz zu ihrem Traum von „Lover“ Stefan nicht allzu schnell festlegen… Ich sag mal so: das Buch ist nur unfreiwillig komisch und neigt zum „Drama, Baby“. Es ist nicht sonderlich anspruchsvoll geschrieben und ich habe es infolgedessen recht schnell durchgelesen, weil ich natürlich wissen wollte in welches Fettnäpfchen Hannah als nächstes tritt. Dem Buch hätte die ein oder andere beabsichtigt humorvolle Stelle sicher gutgetan. So wirkt es sehr gestelzt und mit dramatischen Situationen übervoll und deswegen wie eine schlechte Soap. Dieser Roman ist also tatsächlich wie ein zünftiger Bauernschwank: oberflächlich, offensichtlich, unfassbar vorhersehbar und „wie kann sie/er nur so dumm sein“-komisch! A light read for a heavy day!

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  • Ein Sommer am Chiemsee

    Ein Sommer am Chiemsee

    Gelinde

    19. May 2013 um 18:35

    Ein Sommer am Chiemsee, ein Roman von Johanna Nellon. Hannah Scheifart Leben ist plötzlich ein einziger großer Scherbenhaufen. Sie verliert ihren Blumenladen und ihr Freund Jo, betrügt sie mit ihrer besten Freundin. Da flüchtet Hannah an den Chiemsee zu ihrem schwulen Vetter Bastian und dessen Lebensgefährten Ulli, für den sie aber schon bald ein Störfaktor ist. Dort trifft sie den verheirateten Hotelier Andreas Holle, der ihr einen Job gibt, ihr aber leider auch nachstellt, was seiner eifersüchtigen Frau nicht gerade gefällt. Außerdem rettet sie dort den 5jährigen Jimmy aus dem See und trifft dessen verwitweten Vater Stefan. Auf diesen hat aber schon dessen Haushälterin Sissi ein Auge geworfen. Jo, der ewig pleite ist, folgt Hannah, weil er sich weiterhin Geld von ihr verspricht. Diese ganzen Zutaten bunt zusammengewürfelt, mit viel Liebe zum Detail und einer wunderbar bildlichen Sprache und einem flüssigen Schreibstil, ergibt einen wunderschönen Sommerroman. Die herrliche Landschaft rund um den Chiemsee passt genauso gut dazu wie eine gewisse Prise Humor. Bei dem Ganzen geht es um falsche Liebe, Vertrauen, Verrat, Freundschaft, Familie, Eifersucht und echte Liebe mit viel Gefühl. Ein sehr schönes Buch, das es versteht immer wieder neue Spannung aufzubauen, neue Wendungen einzuarbeiten, aber das doch zielstrebig aufs Happy End zuarbeitet.

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  • Für faule Sommertage die perfekte Lektüre

    Ein Sommer am Chiemsee

    LESETANTE_CARO

    19. May 2013 um 12:10

    Hannah Scheifert wird der Mietvertrag für ihren geliebten Blumenladen gekündigt. Dank ihres verschwenderischen Freundes ist sie finanziell auch nicht gerade auf die Höhe. Zu allem Übel betrügt ihr Freund Hannah auch noch mit ihrer besten Freundin. Um Abschalten zu können, flüchtet sie zu ihren Cousin an den Chiemsee. Dort findet sie schnell eine Arbeit als Kellnerin und muss sich dann mit so manchen alten und neuen Verehrer herumschlagen... "Ein Sommer am Chiemsee" ist die perfekte Lektüre für faule Tage. Sie ist romantisch, leicht und man fliegt förmlich nur durch das Buch. Die Schicksalschläge die Hannah erleiden muss, sind im Laufe der Romans aber doch etwas viel. Für mich ging schnell die Spannung verloren, da die Geschichte recht vorausschaubar ist. Ich hätte mir einen besseren Spannungsaufbau gewünscht und vielleicht, sollte sich die Romantik und Liebe mehr in der Geschichte aufbauen, so dass das "Ach-ja-Gefühl" aufkommt. Die Sprache war leicht verständlich, aber mir hat an manchen Stellen der bayrische Dialekt gefehlt. Der Chiemsee mit seiner wunderschönen Umgebung wurde gut beschrieben. Aber da ich als Kind sehr oft Urlaub gemacht habe, fiel mir die Vorstellung auch sehr leicht. "Ein Sommer am Chiemsee" ist ein schöner Roman, der den Leser ein wenig die Romantik und den Chiemsee näher bringen kann.

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  • Ganz gut, aber.....

    Ein Sommer am Chiemsee

    DarkReader

    Zunächt möchte ich wie immer auf das Äußere des Buches eingehen. Ich finde diesen Einband sehr schön und sehr gelungen, weil das Bild auf dem Cover im direkten Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches steht. Das ist leider nicht immer so. Ein Sonnentag am wunderschönen Chiemsee, eine Frau auf einer Bank am Ufer, die in entspannter Haltung auf den See schaut. Da kommt Urlaubsfeeling auf. Und das Buch? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich davon ein wenig enttäuscht bin. Gern erläutere ich, warum, denn die Geschichte an sich mochte ich sehr gern, nur haperte es für mich ein bisschen an der Umsetzung. Da ist zunächst der Schreibstil der Autorin, der mir fast kindlich erscheint, besonders wenn es um die Liebesszenen von Hannah und Stefan geht. Hier vermisste ich Romantik, Gefühle, welche für mich für einen solchen Roman unabdingbar sind. Gern hätte ich auch etwas mehr Erotik gehabt, so wirkten die Szenen kalt und lieblos. Sehr schön dagegen fand ich die Beschreibungen der Handlungsschauplätze, bei diesen Szenen blitzte das erzählerische Können der Autorin auf, welches sie bei den Liebesszenen leider vermissen ließ. Die Charaktere waren gut gewählt, wenn auch Stefan für mich kalt und blass blieb, keinen Tiefgang hatte und wie ein unliebsamer Zeitgenosse geduldet wurde in der Geschichte, obwohl er doch eine Hauptrolle hatte, zumindest im zweiten Teil des Buches. Viel zuviel wurde für mich auf Bastian und Ulli eingegangen, hier hätten einige Szenen nicht sein müssen, sie waren einfach überflüssig, weil sie mit den Hauptprotagonisten nichts zu tun hatten und irgendiwe wie Seitenfüller wirkten, weil sie nichts zum Fortgang der Geschichte beitrugen. Für mich haben sie regelrecht gestört. Jo dagegen war sehr gut heraus gearbeitet, ich konnte mir den fiesen Kleinkriminellen richtig gut vorstellen. Das Gleiche gilt für Sissi, auch sie eine der Unsympathen im Buch, die jedoch sehr gut heraus gearbeitet war. Und Hannah? Nun, man muss sie einfach mögen und ich mochte sie sehr. Fazit: Ein Buch für einen faulen Nachmittag am Strand oder auf der Terrasse, welches man lesen kann, aber nicht wirklich muss. Ich vergebe drei Sterne für die wunderschönen Beschreibungen der Schauplätze und einiger gut dargestellter Protagonisten, mehr war leider nicht drin.

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    • 2
  • Alpenveilchen

    Ein Sommer am Chiemsee

    walli007

    15. May 2013 um 16:36

    Hannah Scheifart macht die schwerste Zeit ihres Lebens durch. Ihr Vermieter zwingt sie unbarmherzig ihren Blumenladen aufzugeben, in dem er ihr die Mietschulden nicht stundet, weil er den Laden für seine Tochter haben will. Kaum ist diese Nachricht verarbeitet kann man es nicht nennen, eher geschluckt, erwischt Hannah ihren Freund Jo mit ihrer besten Freundin im Bett. Das ist einfach zu viel der Katastrophen. Ohne Job und von ihrem nun Ex-Freund ausgenommen wie eine Weihnachtsganz, flieht Hannah zu ihrem Cousin an den Chiemsee. Dieser lebt dort mit seinem Partner Ulli, mit dem er das Haus wunderbar renoviert hat. Sebastian nimmt seine Cousine gerne auf, das nicht nur, weil der Großvater im Testament bestimmt hat, dass sie immer ein Zimmer haben soll, sondern weil sie sich schon als Kinder mochten. Auch beruflich bekommt Hannah schnell eine Chance, auch wenn es nur ein Aushilfsjob in einem Hotel ist, ist doch ein Broterwerb. Doch plötzlich taucht Jo mit dem Versprechen wieder auf, alle seine Schulden tilgen zu wollen. Am Beginn des Romanes wurde bei mir die Erwartung einer leichten und trotz des dramatischen Beginns fröhlichen Sommerlektüre geweckt, in der sich Menschen begegnen, verlieben, ein paar kleinere Schwierigkeiten haben und am Ende alles gut ist. So etwas ähnliches habe ich auch bekommen. Allerdings von allem mehr als nötig, manchmal übertrieben. Ich sah das Alpenglühen förmlich vor mir. Kitschige Bilder, schmalzige Geschichten. Ein Film aus den heimischen Bergen in Buchform wie ihn ARD und ZDF nicht besser erfinden könnten. Den Charakteren fehlte es an Herz und Tiefgang, die Gefühle wirkten aufgesetzt. Ich konnte mich auf die Protagonisten nicht einlassen, ihnen gefühlsmäßig nicht folgen, schade. Das Buch hätte ich wenn überhaupt wirklich lieber als Film gesehen, am Abend mit einem guten Buch in der Hand. 

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  • Glück am Chiemsee

    Ein Sommer am Chiemsee

    cybergirll

    15. May 2013 um 16:07

    Hannah ist gerade dabei ihre ganze Existenz zu verlieren. Erst kündigt ihr der Vermieter ihren Blumenladen, nur weil sie ein paar Monate mit der Miete im Rückstand ist. Aber was soll Hannah, die Geschäfte laufen eben nicht mehr so und dann ist da noch Jo, ihr Freund der ständig Geld bei ihr leiht. Jo verspricht zwar immer es zurückzuzahlen aber es kommt nichts und Hannah ist viel zu gutmütig um ihn unter Druck zu setzten. Und jetzt das, als Hannah nach Hause kommt und Trost bei Jo suchen will erwischt sie ihn mit ihrer Freundin im Bett. Kurzerhand wirft Hannah beide aus der Wohnung. Jetzt braucht Hannah erst mal eine Auszeit und flüchtet zu ihrem Vetter an den Chiemsee. Hier hat sie viele schöne Stunden in ihrer Kindheit verbracht und im Haus ihrer Doch selbst im schönen Chiemgau bleibt Hannah nicht vor Jo’s Machenschaften verschont. Ein Sommer am Chiemsee von Johanna Nellon hat mir gut gefallen.. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, das Chiemgau und der Chiemsee wurden sehr schön beschrieben. Gerade wenn man wie ich schon an den Orten war ist es schön zu lesen und bringt einen Erinnerungen an schöne Urlaubstage. Das ideale Buch für den Sommer

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