Die Nachkriegszeit aus der Sicht einer 15 Jährigen.
Inhalt:
Die junge Johanna Ruf erlebt die letzten Tage des zweiten Weltkrieges und den Untergang Hitlers. Auf kleinen Zetteln hält sie ihre Erlebnisse fest und schreibt sie später in ein Tagebuch. Nach Jahren entscheidet Johanna, ihr Schweigen zu brechen und alle an ihrem Erlebten teilhaben zu lassen.
Meine Meinung:
Der Buchrücken hörte sich für mich sehr interessant an. Die Einführung und die dazugehörigen Erläuterungen waren es auch. Das tatsächliche Tagebuch war dann aber mehr als enttäuschend.
Da es sich bei Johanna um ein 15 jähriges Mädchen handelte, war der Schreibstil auch sehr einfach. Leider fehlte es mir auch an vielen Details, die für mich (Jahrgang 1969) sehr wichtig waren. So berichtete sie von ihrer Arbeit als Schwesternhelferin aber nicht über das Leben außerhalb ihrer doch recht kleinen, eigenen Welt.
Dieses Buch übermittelte mir auf keinster Weise die Nachwehen des Krieges, sondern vielmehr die Sorgen eines kleinen Mädchens. Außerdem wirkte Johanna auf mich doch recht oberflächlich.
Schade, das Buch erfüllte in keinster Weise meine Hoffnungen, mehr über diese Zeit zu erfahren. Es gibt wesentlich bessere.
Fazit:
Die Nachkriegszeit aus der Sicht einer 15 Jährigen. Dies ist weder ein Buch, welches man kennen, noch gelesen haben muss. Nur die leider zu oberflächliche Erzählung einer jungen Frau.
Leider eine Enttäuschung für mich


