Johanna Sinisalo

 3.8 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Troll: Eine Liebesgeschichte, Iron Sky und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Johanna Sinisalo

Johanna Sinisalo wurde 1958 im finnischen Lappland geboren. Schon vor ihrem literarischen Debüt war sie als Autorin von Science-Fiction- und Fantasy-Geschichten sowie als Drehbuchautorin und Comic-Texterin bekannt. »Finnisches Feuer« ist ihr siebter Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johanna Sinisalo

Cover des Buches Troll: Eine Liebesgeschichte (ISBN: 9783499243011)

Troll: Eine Liebesgeschichte

 (18)
Erschienen am 02.07.2007
Cover des Buches Iron Sky (ISBN: 9783608501582)

Iron Sky

 (5)
Erschienen am 23.03.2019
Cover des Buches Finnisches Feuer (ISBN: 9783608501445)

Finnisches Feuer

 (4)
Erschienen am 19.07.2014
Cover des Buches Glasauge (ISBN: 9783608500998)

Glasauge

 (0)
Erschienen am 03.09.2007
Cover des Buches Birdbrain (ISBN: 9780720613438)

Birdbrain

 (0)
Erschienen am 01.04.2011

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Rezension zu "Iron Sky" von Johanna Sinisalo

Mein Flop des Jahres
kupfis_buecherkistevor einem Jahr

Iron Sky. Eine ziemlich verrückte Idee, die hier in diesem Roman festgehalten wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg hat es eine Gruppe Nazis auf die Rückseite des Mondes geschafft, und dort ihre Festung „Schwarze Sonne“ aufgebaut. Dort lebt Renate Richter, die als Lehrerin in der Festung den Kindern die rechte Gesinnung unterrichtet. Diese berichtet in ihrem Tagebuch davon, wie aus dem farbigen James Washington ein Nazi gemacht werden soll. Ihr Vater soll James „arisieren“. Das Experiment gelingt vermeintlich, und so fliegt Renate mit ihrem Verlobten Klaus Adler, einem SS-Offizier, und James auf die Erde, um den Weg für die feindliche Übernahme des Planeten vorzubereiten. Als die Gruppe auf dem amerikanischen Kontinent landen, erleiden sie einen Kulturschock: die Erde hat sich schneller weiter entwickelt als die Menschheit in der schwarzen Festung. Und solangsam kommen Renate Zweifel, ob ihre Gesinnung nun wirklich die richtige ist. Als sie versucht, Klaus davon zu überzeugen, dass sie auf dem Holzweg sind, scheint es dafür schon fast zu spät zu sein.

Iron Sky: bei diesem Buch muss man sich mehrfach bewusst machen, dass dieses Buch nur so vor Satire strotzt. Die Autorin verwendet mehrere geschichtliche Situationen wie die Mondlandung, den Wahlkampf oder die moderne Technik dazu, diese auf die damalige Zeit anzuwenden, und das Gedankengut der damaligen Zeit ins Lächerliche zu ziehen. Aufzuzeigen, dass dieses Regime sehr viel Leid mit sich gebracht hat, ist richtig. Dies über Satire zu lösen, ist sicherlich auch eine gute Idee. Doch leider hat für mich es hier an der Umsetzung leider nicht so geklappt, wie ich es erwartet habe. Vieles schien für mich übertrieben, oder irgendwie nicht passend. Es war oft zuviel der Satire. Gute Idee, schwache Umsetzung. Für mich bisher einer meiner Flops des Jahres, und nicht empfehlenswert. Zwei Sterne für die Idee und die Tatsache, dass der Schreibstil soweit fesselnd war, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe.

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Rezension zu "Iron Sky" von Johanna Sinisalo

Starker Beginn am Ende eher schwach
Kathrin_Schroedervor einem Jahr

Iron Sky von Johanna Sinisalo

Erscheinungsdatum 23.03.2019 gelesen dank Netgalley als Ebook (Epub) im Juli 2019

Genre: Satire, Science Fiction

Renate Richter hinterlässt ihrer Tochter in einem Tagebuch ihre Erlebnisse.

Das Besondere Renate lebt auf dem Mond in der Festung der Mondnazis, die nach dem 2. Weltkrieg auf die Rückseite des Mondes aufbrachen um dort die Überlegenheit ihrer Rasse mit den technischen Möglichkeiten und den Energiequellen des Mondes zu kombinieren, damit eines Tages die Erde unter ihre Herrschaft fallen kann.

Das Buch entwickelt ein Szenario in dem die Menschen isoliert von der restlichen Menschheit zu Nazis erzogen werden. Alle Erfahrungen, alle Bücher und Filme, das ganze Zusammenleben werden unter diesem Filter zusammengefasst und die Überlegenheit der eigenen Kultur und Rasse wird zelebriert. Gleichzeitig wird die Bewaffnung vorangetrieben, damit die Nazis sich gegen Invasionspläne der Erdlinge schützen und diese durch eine Übernahme der Herrschaft auf Erden retten können.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf Renates Kindheit und Jugend, ein Teil, der für mich besonders interessant und gelungen geschrieben ist, es geht weiter mit ihren Aufgaben als Lehrerin und dem Brautwerben eines deutlich älteren Mannes und eskaliert dann in einen Flug zur Erde.

Für mich hat das Buch mit der zunehmenden Überspitzung auf dem Weg zur Erde deutlich verloren und das Ende war, obwohl es sich ab Beginn des Buches andeutete mir zu überdreht.

Insgesamt nimmt die Geschichte satirisch überspitzt eine Vielzahl von Verschwörungstheorien auf und lässt einige davon eskalieren. Die Gefahr von Machtstreben und Indoktrination wird dargestellt und auf die Spitze getrieben. Die Personen wirken in sich stimmig, obwohl sie schrill überzeichnet sind - doch so gut mir der Anfang des Buches gefallen hat, so sehr hat mich das hektische Ende kalt gelassen. Die Ereignisse überschlagen sich und gleichzeitig reißt jede gefühlsmäßige Beziehung zu den handelnden Personen ab, alles eskaliert und wird nur in kurzen Texten behandelt, ehe das Buch mehr oder weniger abbricht.
#IronSky #NetGalleyDE #JohannaSinisalo #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram

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Rezension zu "Iron Sky" von Johanna Sinisalo

Bedrückende Satire
raveneyevor einem Jahr

In der Mondfestung, im Vierten Reich, leben die Nachfahren von Nazis, die es am Ende des Krieges geschafft hatten, die Erde zu verlassen. Aber natürlich wollen sie irgendwann zurück auf die Erde um ihre „frohe“ Botschaft zu verbreiten.


Ich habe damals den Film gesehen und bin mir bis heute nicht sicher ob er einfach nur genial war oder auf meine Liste des größten Humbug den ich je gesehen habe, gehört. Vielleicht ja auch beides. Wie auch immer, es führte auf jeden Fall dazu, dass ich dieses Buch lesen wollte, aber es war anders als erwartet.


Wenn eine Geschichte sowohl als Buch als auch als Film existiert, neigt man unweigerlich dazu beide miteinander zu vergleichen und eine gewisse Erwartungshaltung zu haben. So erwartete ich beim Buch dementsprechend etwas überspitztes, Karikaturartiges, das sich den Anschein des Ernsten gibt ohne diesen wirklich zu erreichen. Dies klang beim Lesen auch durchaus an, aber hauptsächlich traf ich auf einen bedrückend, melancholischen Ton, der die Ereignisse auch mal hinterfragt und in allem recht ernsthaft ist.

Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass die ganze Geschichte aus den Rückblicken und Tagebucheinträgen von Renate erzählt wird, die wehmütig auf die Ereignisse zurückblickt.


Nichts desto trotz bietet das Buch gute Unterhaltung und regt auch den Leser durchaus zum Nachdenken an.

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