Johanna Wasser Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

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Inhaltsangabe zu „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ von Johanna Wasser

* * * N E U E R S C H E I N U N G * * * Welchem Plan folgt die Liebe? Welche Wege beschreitet das Glück? Als dem erfolgsversessenen Werbeagenturchef Steffen durch einen Irrtum die Reisetagebücher seiner seit Monaten verschwundenen Nachbarin Sophie in die Hände fallen, ahnt er nicht zu welchen Taten ihn diese noch verleiten werden. Zunehmend fasziniert taucht er in Sophies Leben ein, geht gedanklich mit ihr auf Reisen und fasst bald einen verhängnisvollen Plan, der ihrer beider Leben zusammenführen und von Grund auf verändern wird. Dies ist eine Geschichte über das Glück und über das Schicksal, über das Weggehen und über das Ankommen, über das Lügen und über das Trauern. Und über die Liebe, von der man zwar davon laufen kann, die einen aber immer wieder einholen wird. Printausgabe: 384 Seiten (noch nicht erschienen, Anfragen bitte über HP der Autorin)

Interessante Geschichte mit unvorhersehbarem Ende..jedoch etwas langatmig

— Thesulu

Schon lang nicht mehr so etwas Langweiliges gelesen....schade!!!

— Jens1904

Nette Lektüre für zwischendurch, die mich leider nicht so richtig fesseln konnte.

— kriegerin
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  • Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    AnneMayaJannika

    24. November 2015 um 15:10

    Cover: das leicht-durchscheinende vierblättrige Kleeblatt passt hervoragend zum Titel. Es ist ansprechend, ohne zu viele Assoziationen mit der Geschichte oder den Protagonisten zu geben Zum Buch: Steffen ist ergeizig und erfolgsverwöhnt. Seine Freundin Maja bildschön und gerade auf Reise nach New York, als ein Päckchen vor seiner Tür ankommt. Darin sind die Reisetagebücher von Sophie, seiner Nachbarin, der er erst zwei mal begegnet ist. Das erste Buch beginnt mit den worten "wenn sie dies lesen, bin ich wahrscheinlich tot". Steffen ist fasziniert von Sophie Geschichte und verliebt sich durchs lesen in sie. Dann erfährt er durch den Flurklatsch im Haus von ihrem Tod. In tiefer Trauer beschließt er ihre Tagebücher zu veröffentlichen und eine Geschichte dazu zu schreiben. Kurz nach der Veröffentlichung taucht Sophie quicklebendig mit ihrem Freund wieder auf, Sie waren auf Weltreise. Steffen ist verwirrt und Sophie wird es zunehmend auch, nachdem sie sein Buch gelesen hat. Meine Meinung: Der leichte Schreibstil lässt einem schnell in die Welt von Steffen eintauchen und seine Werte kennen lernen. Alle anderen um ihn herum, die er als Freunde bezeichnet, sind in diesem Buch nur Beiwerk und das Lesen von Sophies Tagebuch fasziniert ihn vollkommen ein, nicht zu Letzt, weil er selbst darin vor kommt und sie es wagt ihn einen "Yuppiearsch" zu nennen. Und damit sind wir beim Thema, Steffen ist unsympathisch. Er hat Germanistik studiert und sich während des Studiums heiße Diskussion mit einem Mitkommilitonen und dem Professor geleistet. Er ist ein Perfektionist und verachtet alle und alles, die es nicht sind oder danach streben. Zitat Seite 63: Steffen hat ein Buch seines kommilitonen in der Hand und unterhält sich mit seiner Mitarbeiterin.  <<"Er ist gar nicht so schlecht", verteidigt sie den Möchtegernautor. "Gar nicht so schlecht", murmelt Steffen und wußte sofort, warum er selbst nie angefangen hatte zu schreiben. Er dachte an sein Notizbuch, an Sophies Tagebücher und an seinen alten Literatur-Professor. "Gar nicht so schlecht ", klang einfach zu sehr nach "gar nichts" in seinen Ohren. 'Gar nichts ist wie völlig Scheiße', dachte er, legte das Buch auf den Schreibtisch und ging ohne ein weiteres Wort hinaus.>> Ich muss gestehen, so einem Menschen möchte ich nicht begegnen. Und dann tut dieser perfekte Mann etwas total unfassbares. Erklaut Sophies Geschichte um sie zu veröffentlichen. Und dann taucht Sophie wieder auf und die beiden freunden sich an und Steffen schenkt Sophie sogar sein Buch. Aber sie erkennt es nicht, es ist nicht ihre Geschichte. Und ab da wird das Buch verwirrend. Steffen beginnt sich laut Buch zu verändern, Dinge anders zu sehen, sich anders zu verhalten. Ich muss gestehen, ich hab das nicht wirklich herausgelesen. Steffen ist immer noch unsympathisch. Er bietet Robert (seinem Kommilitonen) einen Job an, da dieser gerade arbeitslos ist. Zitat Seite 252: << Er tat es natürlich nicht Rob zuliebe, sondern weil es für ihn selbst von Vorteil war. Aber er fragte und machte sich vor, dass er großzügig war.>> Der Mann hält sich selbst für einen unfehlbaren Helden, das ist gruselig. Und dann kommt noch ein serh schöner Abschnitt kurz vor dem Ende, der mich mit dem Buch ein wenig versöhnlich stimmt. Steffen sucht Sophie auf em Pilgerweg und trifft auf Leopold einen Hessen, der erzählt, das er immer auf der Suche war und immer darüber nachgrübelte, was passiert wäre, wenn er sein Leben anders gestaltet hätte. Dieser war immer unzufrieden und nie glücklich Er dachte vielleicht etwas Besseres verpaßt zu haben (Seite 309). Das hat mi sehr gefallen, denn das ist es, was viele Leben kaputt macht, der neid und Hass auf andere, weil sie vermeintlich etwas haben, was man gerne hätte oder bräuchte. Das Ende hat wenigstens eine "logische" Auflösung. Zwischen durch war es mir ein wenig zu verwirrend, gar nicht zu erklären und die manchmal anhaltenden Langatmigkeit der Erzählung lies mich zweifeln, ob ich das Ende kennen möchte. Fazit: Hab ich diesmal nicht. Hab noch einen Roman der Autorin liegen und bin unschlüssig, wann ich das lese.  

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  • Von einer Frau mit Worten berührt die er kaum kannte

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    peggy

    13. June 2014 um 21:21

    Steffen findet das Tagebuch seiner Nachbarin und lernt sie durch ihre Worte kennen und sehnt sich nach dieser Frau die er gar nicht kennt. Von einer Frau mit Worten berührt die er kaum kannte. Der Titel des Buches und auch die Inhaltsangabe haben mir mehr Lesespaß vorgegaukelt als ich hatte. Das Buch fing auch ganz vielversprechend an und bis zur Hälfte des Buches hat es mir auch ganz gut gefallen aber danach fand ich es einfach nur langweilig, Die Geschichte zog sich, auf den letzten 50 seiten kam dann noch sowas wie Spannung auf, obwohl mir die Geschichte zu verworren erschien. Die Geschichte um Sophie und Steffen mochte ich allerdings, sie hätte nur mehr oder besser ausgearbeitet hätte sein sollen wie sich es war..

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  • Leserunde zu "Das Glück ist ein flüchtiger Dieb" von Johanna Wasser

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    johannawasser

    Ihr Lieben! Nun ist es Zeit, meinen zweiten Roman loszulassen. Wer gerne dabei sein möchte, nachdem er den Klappentext gelesen hat, melde sich bitte schnell an. Es gibt KEINEN Lostopf! Eingestiegen wird nach Reihenfolge. Wer das eBook besitzt, darf selbstverständlich ohne Konkurrenzdruck mit an Bord. ACHTUNG: Bisher gibt es noch KEINE Printausgaben, daher bitte nur anmelden, wer einen Reader besitzt. LG, Johanna Und nun zu dem Roman: WELCHEM PLAN FOLGT DIE LIEBE? WELCHE WEGE BESCHREITET DAS GLÜCK? Als dem erfolgsversessenen Werbeagenturchef Steffen durch einen Irrtum die Reisetagebücher seiner seit Monaten verschwundenen Nachbarin Sophie in die Hände fallen, ahnt er nicht zu welchen Taten ihn diese noch verleiten werden. Zunehmend fasziniert taucht er in Sophies Leben ein, geht gedanklich mit ihr auf Reisen und fasst bald einen verhängnisvollen Plan, der ihrer beider Leben zusammenführen und von Grund auf verändern wird. Dies ist eine Geschichte über das Glück und über das Schicksal, über das Weggehen und über das Ankommen, über das Lügen und über das Trauern.  Und über die Liebe, von der man zwar davon laufen kann, die einen aber immer wieder einholen wird.

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    johannawasser

    29. April 2014 um 15:32
  • das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    jacky0789

    27. April 2014 um 07:37

    Steffen Leitner ist ein erfolgreicher Mann Mitte 30. Eines tages liegt ein geheimnisvolles Päckchen vor seiner Tür. Es enthält Tagebücher von sophie. Sophie ist spurlos verschwunden.  Er liest diese Tagebücher mit Begeisterung.  Maya seine freundin merkt das was nicht stimmt. Steffen zieht sich immer mehr zurück und liest die Tagebücher.    Fazit.  Es ist ein tolles buch mit einer unglaublichen Geschichte.  Der schreibstil gefällt mir gut. Auch das cover find ich schön gestaltet :-) mir hat es gut gefallen :-)

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  • Pilgerreise mit Stolpersteinen

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    bookaholic_

    23. April 2014 um 16:09

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb von Johanna Wasser  entsprach nicht so ganz meinen Erwartungen (wobei ich nicht mal benennen kann, was ich genau erwartete), enttäuschte mich aber keinesfalls. Erzählt wird die Geschichte einmal aus Steffens Sicht, der auf ein Tagebuch stößt, dass wohl eigentlich seiner Nachbarin gehört. Er beginnt es zu lesen und ab dem Zeitpunkt betrachten wir das Geschehen aus Sophies Sicht. Bis zur Hälfte des Buches war ich sehr angetan von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde es jedoch irgendwie langweilig und verworren, so dass ich die letzten Seiten nicht so genießen konnte und eher "durchgerauscht" bin. Das Ende gefiel mir jetzt leider auch nicht sooo, in meinen Augen einen Hauch zu unrealistisch und weit hergeholt, allerdings ist der Gedanke dahinter sehr bewegend und lässt durchaus nachdenklich zurück. Das hat mir sehr gut gefallen. Nimmt man alles zusammen, so ist es für mich ein schönes Buch, was ich jetzt aber nur bedingt empfehlen und auch kein weiteres Mal kaufen würde. 

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  • Rezension zu "Das Glück ist ein flüchtiger Dieb" von Johanna Wasser

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Solifera

    05. April 2014 um 18:33

    WELCHEM PLAN FOLGT DIE LIEBE? WELCHE WEGE BESCHREITET DAS GLÜCK?   Dass das Leben, die Liebe im speziellen, manchmal seltsame Wege geht, kennt man ja. Steffen ist Chef einer kleinen Werbeagentur und sehr auf Erfolg gepolt. Als plötzlich ein Päckchen vor seiner Tür liegt, denkt er im ersten Moment, es wäre ein Geschenk seiner Freundin, die gerade In New York weilt. Aber es sind Tagebücher, wie sich herausstellt, seiner verschwundenen Nachbarin Sophie. Die hat sich aufgemacht, den Jakobsweg zu gehen, um zu sich selbst zu finden. Was sie da alles erlebt ist wahrlich beeindruckend, und für jemanden, der selbst nie gepilgert ist, einfach unvorstellbar! Aber wo ist Sophie jetzt? Ist sie wirklich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen? Was wird Steffen jetzt tun? ... Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt sagen, sonst verrate ich zuviel *g*...   Nur soviel sei dazu gesagt: Gerade die Passagen, in denen Sophie von der Pilgerreise berichtet sind wahrlich berührend und sehr poetisch. Es hat mich sogar in Ansätzen vom Stil her an Coelho erinnert (und das darf man durchaus als Kompliment verstehen).   "Alles entwickelt sich, alles passiert zur genau richtigen Zeit. Und man braucht einfach nur eines: den Glauben, dass alles gut wird, ja eigentlich schon gut ist. Dass alles so wie es bis dato gelaufen war, seinen Grund hatte, so zu laufen, damit man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ankommt. Wo auch immer das sein mag! Damit wird es plötzlich unwichtig, nach einem Grund zu suchen und nach einem Ziel zu schauen, weil man sonst das Wesentliche übersehen würde. Ist das tatsächlich das, was ich hier zu lernen habe?" (Zitat aus dem Tagesbucheintrag vom 20. Juni 201320 im 15ten Kapitel)   Danke an Johanna für diese inspirierende Lektüre, die mir noch sicher länger im Gedächtnis bleiben wird!!!

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  • Was ist Glück?

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    hoonili

    30. March 2014 um 15:25

    Steffen erhält ein Päckchen, was eigentlich gar nicht für ihn bestimmt ist. Doch im ersten Moment denkt er es ist das Paket, aud welches er schon länger wartet. Natürlich öffnet er es und ist über den Inhalt überrascht. Ein Rucksack und zwei Tagebücher geben ihm Rätsel auf. Die Sachen gehören seiner Nachbarin, die schon länger nicht zu Hause ist. Eigentlich dürfte er die Tagebücher nicht lesen, doch einmal angefangen kann er damit nicht aufhören. Er selbst ist ein Mensch, bei dem immer alles perfekt sein muss und der nicht zufrieden ist. Mit dem Lesen der Tagebücher denkt er nach und befindet sich mit Sophie auf dem Jakobsweg. Sie schildert ihre Geschichte mit viel Gefühl und Lebendigkeit, dass der Leser auch mit auf der Reise ist. Ich konnte mich sehr gut in Sophie hineinfühlen und war sehr traurig, dass Sophie um Leben gekommen ist. Steffen möchte mit den Tagebüchern nur Profit raus schlagen, das passt zu seinem Wesen.  Das Cover ist einfach wunderschön und lädt zum Träumen ein. Eine Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird!

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  • Der Weg zum Glück, dauert manchmal etwas länger

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    schafswolke

    28. March 2014 um 22:56

    Steffen findet vor seiner Tür ein Paket und denkt es ist für ihn. Als er es öffnet findet er die Tagebücher seiner Freundin Maja. Aus lauter Neugierde liest er in die Bücher rein und kann dann nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Erst später bemerkt er, dass die Bücher nicht Maja gehören sondern seiner Nachbarin Sophie. Steffen kann sich von den Tagebucheinträgen kaum lösen und begleitet Sophie auf ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg. Dabei kommt er ihr immer näher und kann sich ein Leben ohne Sophie gar nicht mehr vorstellen. Doch wie kann das sein? Denn immerhin hat er Sophie bisher kaum wahrgenommen und noch nie so richtig mit ihr gesprochen. Johanna Wasser schickt uns auf den Jakobsweg und auf eine Reise zum eigenen Glück. Ich habe vorher das Buch "Amors Glücksfall" von Johanna Wasser gelesen, das Buch hat mir sehr gut gefallen, vielleicht hatte ich aber dadurch auch andere Erwartungen an "Das Glück ist ein flüchtiger Dieb". Das Buch ist etwas philosophisch angehaucht, mir hat aber der Humor gefehlt, der mir bei "Amors Glücksfall" das Lesen versüßt hat. Leider wirkt das Buch bei mir nicht so nach. Mir fehlte der Bezug zu den Hauptfiguren, denn irgendwie wurde ich nicht so recht warm mit ihnen und konnte dadurch manche Handlungen auch nicht so nachvollziehen. Das Buch ist gut geschrieben, aber ich hatte die falschen Erwartungen an das Buch. Vielleicht war es auch für mich nicht der richtige Zeitpunkt, um mich richtig auf das Buch einlassen zu können. An dem Schreibstil lag es auf jeden Fall nicht! Nun wieder zu meinem üblichen Sternedilemma:-( Ich würde 3,75 Sterne vergeben wollen, aber ich kann mich zu 4 Sternen dann doch nicht überwinden.

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  • Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Solengelen

    27. March 2014 um 16:06

    Das Cover hat etwas zartes, zerbrechliches, so wie manchmal auch das Glück. Das Vorwort leitet leise in die Geschichte über Liebe und Glück. Als Steffen nach Hause kommt, findet er das versprochene Geschenk von Maja vor der Tür?!? oder? Seit wann schreibt sie Tagebücher? Eigentlich ist doch er der "Schreiber", der immer sein Notizbüchlein dabei hat. Obwohl, sentimental nennt er sich nicht. Nach und nach wird ihm beim Lesen klar, Maja ist nicht der Verfasser. Er kann nicht aufhören zu lesen, auch jetzt nicht, da er weiß, dass die Bücher eigentlich nicht für ihn gedacht sind. Wie ein Voyeur, ein Junkie, ganz den Büchern verfallen. Er geht in den Büchern auf, nutzt es sogar für sich.  Der leichte Schreibstil lässt den Leser sofort in die Geschichte eintauchen. Wir lernen die verschiedensten Charaktere von ihren unterschiedlichen Seiten kennen. Das Buch läd zum träumen, nachdenken ein. Es nimmt den Leser mit auf die Reise und am Schluss wird der Leser total überrascht. Ein Buch über Glück oder was macht Glück zu Glück. Das Buch hat mir gut gefallen.

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  • Mehlr aus »nur« eine Liebesgeschichte

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Zeliba

    26. March 2014 um 12:44

    Cover Das Cover ist hier mal ein Hingucker. Das blaue Kleeblatt, im selbem Farbton gehalten wie das Wort Glück, unterstreicht gut die Aussage des Titels. Alles ist sehr weiß und rein, ein Fingerabdruck im Hintergrund lädt zum Grübeln ein. Handlung Als dem erfolgsbetontem Werbeagenturchef die Tagebücher seiner seit Monaten verschwundenen Kollegin Sophie in die Hände fallen, ahnt er noch nicht in welche Richtung sich das ganze noch Entwickeln würde. Neugierig beginnt er in ihnen zu stöbern und ist sofort fasziniert von ihrer Reise auf dem Jakobsweg. Und je mehr er ließt, desto mehr kann er es nicht über sich bringen die Bücher wegzugeben. Fühlt sich immer mehr mit ihr Verbunden und verliebt sich schließlich in die Frau, welche hinter diesen Worten steckt. Doch hat dies einen Sinn, wo Sophie doch verschollen sit? Charaktere Hier lernen wir Steffen kennen, der zwar sehr erfolgreich, aber nicht wirklich glücklich ist. Hier passt sehr gut der Spruch -Geld alleine macht auch nicht glücklich- Das ändert sich aber als ein Fehler des Postboten ihn auf den Weg von Sopies Reise führt. Und mit jeder Seite fällt er tiefer hinein, lernt seine Nachbarin besser kennen und wandelt sich selber, fast so als würde er den selben Weg wirklich zusammen mit ihr gehen. Schreibstil Dem Stil haftete von Beginn an etwas sehr poetisches an sich. Was aber nicht bedeutet das man sich nun durch Seitenlange, schwer verständliche Texte Quälen darf. Viele eher ist es wie ein gerne angenommenes Zubrot der Autorin, welche es dem Leser noch einfacher macht in die Geschichte einzutauchen und Orten und Szenen ein Gesicht zu geben. Meinung Das Glück kommt manchmal unverhofft. Und Steffen wurde wohl ein Fehler des Postboten zur heimlichen Rettung aus seinem Gleichmut. Doch nicht nur er alleine war fasziniert von Sopies Reisen. Auch dem Leser selbst erstreckt sich eine Reise, die nicht nur an die körperlichen Grenzen führt. Dieses Buch lädt zum Träumen ein und ist weit davon entfernt »nur« eine Liebesgeschichte zu sein.

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  • Die Reise ins Glück...

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Ninasan86

    23. March 2014 um 19:35

    Was ist der "perfekte Roman"? Gibt es diesen überhaupt? Und wie wird er gestaltet? Wenn man mich jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, dies fragen würde, so wäre meine Antwort: dieser Roman ist nahezu perfekt. Denn er weist all das auf, was ein Leser erwartet: der Einstieg in eine Geschichte, die zunächst etwas nebulös scheint, sich dann jedoch weiter wandelt und erahnen lässt, was geschehen wird, um dann im letzten Moment doch noch das Unerwartete heraus zu lassen. Johanna Wasser hat mit diesem Roman gezeigt, dass man als Leser doch nicht erahnen kann, wie ein Buch enden wird oder gar wie das Happy End einer Geschichte aussehen wird. In diesem Buch lernt man Steffen kennen, einen arbeitsliebenden Jungunternehmer, der erfolgreich ist und die Geschicke seiner Firma gut leitet. Er scheint alles in seinem Leben erreicht zu haben und doch merkt man, dass er nicht glücklich und zufrieden ist mit dem, was er hat. Eines Tages findet er vor seiner Tür ein Paket stehen und öffnet es, ohne sich den Adressaten genauer anzusehen. Er findet darin zwei Bücher, einen Rucksack und einen Seidenschal. Zunächst vermutet er in dem Paket ein Geschenk seiner Freundin und weiß nichts so recht damit anzufangen, bis er seinen Fehler erkennt und bemerkt, dass das Paket für seine Nachbarin Sophie Lukas gegenüber ist und es fälschlicherweise an ihn geliefert wurde. Doch seine Neugier übermannt ihn und so greift er nach dem ersten Buch und beginnt zu lesen. Er hält in den Händen ein Tagebuch, verfasst von seiner Nachbarin, die unterwegs auf einer Reise ist und ihr Gepäck voraus geschickt hat. Er verliert sich immer tiefer und tiefer in der Geschichte und lernt auch so seine Nachbarin immer besser kennen. Sophie schreibt von ihren Erlebnissen im Alltag und auch davon endlich aus diesem Trott auszubrechen - bis sie es eines Tages wirklich tut! Sie geht den Weg, den schon viele vor ihr gegangen sind und auch noch viele gehen werden: den Weg des Schicksals, der Erleuchtung und der Befreiung - den Jakobsweg, Santiago de Compostela! Steffen begleitet sie auf ihrer Reise und fühlt mit ihr. Immer tiefer fühlt er sich in die Geschichte verwickelt und macht selbst während dem Lesen eine Wandlung durch. Als er das Ende des letzten Tagebuches erreicht hat, scheint er ein anderer Mensch zu sein, mit geklärtem Blick und geschärften Verstand. Er möchte Sophie die Bücher zurück geben. Eines Tages jedoch erfährt er, dass seine Nachbarin Sophie bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen ist. Geschockt über diese Nachricht will er ihr Vermächtnis am Leben erhalten und klammert sich an ihre Geschichte. Wie nah er ihr doch ist, obwohl er sie gar nicht kennt! Ein langer und nervenaufreibender Konflikt in seinem Inneren beginnt, bis jedoch endlich ein klarer Sieger daraus hervortritt: sein Ehrgeiz und sein Sinn für Erfolg! Steffen möchte die Tagebücher von Sophie als die seinen veröffentlichen. Aber ob das gut geht? Ob ihm das gelingt? Und was ist mit Sophie? Ist sie wirklich umgekommen? Auch der Leser fühlt mit Steffen und Sophie mit und wird im Inneren regelrecht zerrissen, als es um diesen Kampf geht. Mir ging es zumindest so. Doch das Unverhoffte passiert und Sophie steht eines Tages nach der Veröffentlichung vor ihm. Steffen ist hin- und hergerissen zwischen Glück, Erleichterung und Angst. Ob sie etwas bemerkt? Begleitet Steffen und Sophie auf ihrer Reise auf dem Jakobsweg und finde auch selbst die Wahrheit, die auf diesem liegt. Denn auch hier gilt: der Weg ist das Ziel und Johanna Wasser hätte es nicht besser verpacken können! Ein lesenswertes und ergreifendes Buch, das mich bis zur letzten Sekunde gefesselt hat :)

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  • Der Weg des Glücks ist manchmal unergründlich

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Antek

    21. March 2014 um 17:16

    Johanna Wasser hat mich mit ihrer amüsanten Liebesgeschichte Amors Glücksfall total begeistert und deshalb war ich sehr gespannt auf ihr zweites Werk. Ich habe sofort ihren tollen Schreibstil wiederentdeckt und die Geschichte lässt sich wirklich prima lesen. Man kann sie aber sonst nur wenig mit Amor vergleichen. Steffen der karrierebesessene Chef einer Werbeagentur ist nur zufrieden wenn alles perfekt ist. Durch Zufall erhält er ein Päckchen, das eigentlich gar nicht für ihn bestimmt ist. Er geht davon aus, dass es sich bei dem Paket vor seiner Tür um das handeln muss, auf das er schon wartet. In dem Päckchen befinden sich in einem Rucksack unter anderem zwei Tagebücher. Nur nach und nach wird ihm klar, dass das Päckchen wohl seiner seit Tagen abwesenden Nachbarin gehören muss. Er hadert immer wieder mit sich, zurückgeben oder die Tagebücher lesen? Da er aber von Seite zu Seite mehr von der Geschichte gefesselt ist, kann er gar nicht anders, er muss die Tagebücher erst lesen. Dabei geht er auf Reisen, muss sich mit seiner Vergangenheit und seinem Leben auseinandersetzten und findet sich selbst in den Berichten wieder. Dass er sich dadurch so verändern wird, hätte er anfangs bestimmt nicht gedacht. Da es mir schwer fällt den Kopf völlig auszuschalten und mich von meinen Gefühlen übermannen zu lassen, konnte mich das Glück nicht so gefangen nehmen, wie es sicher andere Leser kann. Ich mag Geschichten mit Gefühl hauptsächlich mit Humor. Allerdings konnte ich auch nicht vom Buch lassen, da ich neugierig war, wie Steffen sich weiter entwickelt und vor allem, was es mit der geheimen Tagebuchschreiberin auf sich hat. Gegen Ende wurde die Geschichte auch noch einmal richtig spannend und mit diesem Ende hätte ich mit Sicherheit nicht gerechnet. Gut gefallen haben mir die unterschwelligen Botschaften, wie z.B. das Leben zu genießen, solange es noch geht und dass man sich mit unnötigem Grübeln über getroffene Entscheidungen oft nur das Leben selbst schwer macht.

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  • Unglaublich überraschend

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    constantine

    20. March 2014 um 19:55

    Inhalt Welchem Plan folgt die Liebe? Welche Wege beschreitet das Glück? Als dem erfolgsversessenen Werbeagenturchef Steffen durch einen Irrtum die Reisetagebücher seiner seit Monaten verschwundenen Nachbarin Sophie in die Hände fallen, ahnt er nicht zu welchen Taten ihn diese noch verleiten werden. Zunehmend fasziniert taucht er in Sophies Leben ein, geht gedanklich mit ihr auf Reisen und fasst bald einen verhängnisvollen Plan, der ihrer beider Leben zusammenführen und von Grund auf verändern wird. Dies ist eine Geschichte über das Glück und über das Schicksal, über das Weggehen und über das Ankommen, über das Lügen und über das Trauern. Und über die Liebe, von der man zwar davon laufen kann, die einen aber immer wieder einholen wird Meinung: Anfangs fand ich die Idee mit den gefundenen Tagebüchern recht interessant, fand die Ausführung derselbigen jedoch etwas langatmig.  Als Steffen die Reisetagebücher dann durchgelesen hat, bekommt die Geschichte aber wieder frischen Aufwind und als dann die totgegalubte Sophie wieder nachhause kommt mit einem neuen Lover an ihrer Seite, wirds wieder richtig interessant. Am allermeisten hat mich aber, wie auch schon im ersten Buch der Autorin, der Schluss überrascht. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass das Ende so ausfallen wird und ich mag es, dass es Raum zum Nachdenken lässt. Anfangs hat man das Gefühl, dass Buch ist nur tiefsinnig und voller "Schicksal", aber das Ende belehrt uns dann eines Besseren. Ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde. Fazit: Tiefgründig und doch sehr überraschend am Ende. Auf jeden Fall Wert gelesen zu werden!

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  • Von Autoren und Glücksuchern

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    lesemaus1976

    19. March 2014 um 19:00

    Ein selbstbezogener Werbefuzzi trifft auf seine sinnsuchende Nachbarin... Zuerst nur zufällig im Treppenhaus, wo sie ihn barsch zurück weist, eine Weile später in Form von ihren Tagebüchern, die ihn nach und nach dermassen gefangen nehmen, dass er zwei unmoegliche Dinge tut. Nein, eigentlich drei. Einerseits lässt er sich auf sich selbst ein, andererseits verliebt er sich in Sophie, die kurz darauf verunglueckt.. Und dann tut er das dirtte unmoegliche: Er nutzt ihre Geschichte, um sich als Autor zu profilieren. Meine Meinung: Ein gut geschriebener Roman, der vor allem mit seinem Ende besticht. Ich war geradezu gefangen und schockiert, im positivsten Sinne!

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  • Der Jakobsweg als Schicksalsfügung?

    Das Glück ist ein flüchtiger Dieb

    Sunrise11

    18. March 2014 um 22:35

    Steffen ist Mitte dreißig und Juniorpartner in einer gut laufenden Werbeagentur. Eigentlich läuft es ganz gut für ihn aber dennoch fühlt er eine gewisse Unzufriedenheit in seinem Leben aufsteigen und ihn umgibt eine unerklärliche Unruhe. Eines Tages kommt er nach Hause und findet ein Päckchen vor seiner Tür liegen, das zwei Tagebücher enthält. Zuerst glaubt er, dass seine Freundin Maja ihm eine Überraschung geschickt hat aber nachdem er ein paar Seiten gelesen hat, wird ihm klar, dass die Tagebücher von seiner Nachbarin Sophie geschrieben wurden. Die Tagebücher beschreiben Sophies Pilgerreise auf dem Jakobsweg bis nach Santiago des Compostella. Steffen ist so gefesselt von den Erzählungen, dass er es nicht übers Herz bringt, die Bücher zurückzugeben. Je mehr er in die Geschichte eintaucht, desto mehr denkt er über sein stupides Leben und seine verdrängte Vergangenheit nach. Gibt es da noch etwas in seinem Leben, was er gerne ändern oder machen würde? Und was ist ihm überhaupt wichtig? Mit jeder gelesenen Zeile fühlt sich Steffen mit Sophie auf eigenartige Weise verbunden und er verliebt sich in die Frau, die noch so weit weg ist. Wird es für beide eine gemeinsame Zukunft nach Sophies Rückkehr geben trotz des Verrats? Mich hat dieses Buch schon nach wenigen gelesenen Seiten in den Bann gezogen. Ich finde es so unglaublich, dass ein erfolgreicher Mann wie Steffen Tagebücher liest und davon so tief fasziniert ist, zudem die Tagebücher von einer fast fremden Frau sind. Das hat mich neugierig gemacht. Warum macht Steffen das und was für Gedanken und Ereignisse stecken dahinter? Mich haben auch die Erlebnisse auf dem Pilgerweg sehr beeindruckt und mitgenommen. Ich kann nachempfinden, wie sich die Pilger auf ihrer Reise gefühlt haben müssen, denn es ist eine Reise in sein Innerstes und geht an die körperlichen Grenzen. Ich muss aber auch gestehen, dass mir einige Gedankengänge und Handlungen der Protagonisten nicht ganz klar waren. Aber wahrscheinlich was es das Nichtoffensichtliche, dass die Spannung des Buches noch mehr geschürt hat. Ich kann das Buch sehr gut weiterempfehlen, vor allem an Personen, die gerne Lebensschicksale lesen und auf einem Scheideweg stehen. Das Buch kann ihnen eventuell helfen, das Leben aus einer anderen und veränderten Sichtweise zu betrachten und Entscheidungen oder eingeschlagene Wege zu überdenken.

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