Johanna Winter

 4,8 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Johanna Winter

Johanna Winter lebt mit ihren Kindern in einer Kleinstadt im Norden Deutschlands. Sie ist weiterhin als Illustratorin tätig und damit beschäftigt, endlich ihr Leben zu leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johanna Winter

Cover des Buches Der Feind an meiner Seite (ISBN: 9783959102117)

Der Feind an meiner Seite

 (16)
Erschienen am 07.02.2019
Cover des Buches Das Haus in der Teufelsgasse (ISBN: B00DPT1UAC)

Das Haus in der Teufelsgasse

 (0)
Erschienen am 29.06.2013

Neue Rezensionen zu Johanna Winter

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Cover des Buches Der Feind an meiner Seite (ISBN: 9783959102117)P

Rezension zu "Der Feind an meiner Seite" von Johanna Winter

Seelische Gewalt in der Ehe
pumuckelvor 2 Jahren

Die Autorin erzählt ihre eigene Geschichte. Die Geschichte beschreibt ihr Kennenlernen, die darauf folgende Hochzeit mit Rolf und den Horror danach. Johanna sucht die Fehler bei sich und merkt zu spät, dass ihr Ehemann eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat.

Es ist eine Geschichte, die einen fassungslos zurücklässt. Man erlebt beim Lesen viele Emotionen, wie Wut, Traurigkeit und Verständnislosigkeit. Aber diese Geschichte regt zum Nachdenken an und gibt einem eine sehr persönliche Sicht auf die Geschehnisse. Man fühlt mit Johanna mit. Es kann betroffenen Mut machen und auch anderen zeigen, wie man solche Beziehungen erkennt. Sie zeigt, dass es einen Weg aus der persönlichen Hölle gibt und dafür bewundere ich sie.
Es ist zwar noch ein langer Weg für sie und es wird auch nie aus ihrem Leben verschwinden, aber sie hatte den Mut den Weg aus der Situation zu suchen und ihn auch zu gehen.

Da ich finde, dass sich jeder mit diesem Thema auseinandersetzen sollte kann ich nur jedem empfehlen dieses Buch einmal zu lesen.

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Cover des Buches Der Feind an meiner Seite (ISBN: 9783959102117)Michael4319s avatar

Rezension zu "Der Feind an meiner Seite" von Johanna Winter

Wenn die Ehe zur Hölle wird
Michael4319vor 2 Jahren

Das Sachbuch „Der Feind an meiner Seite“ der Autorin Johanna Winter ist ein Tatsachenbericht über ihre toxische Ehe. Noch in jungen Jahren, während des Studiums, lernt sie ihren zukünftigen Ehemann Rolf kennen. Zu Beginn noch begeistert von ihm, das er gefühlvoll und aufmerksam ist, heiraten sie bald darauf.

Danach beginnt ein Martyrium, denn er ist alles andere, als der er vorgibt, zu sein. Andauernde subtile Beleidigungen gegenüber seiner Frau bewirken, dass sie sich immer mehr zurückzieht, seinen Anschuldigungen tatsächlich glaubt und ihm alles unterordnet.

Aufgrund seines Egos, mithilfe seiner Ausbildung als Zahnmediziner möchte er es zusätzlich aufpolieren, wird seine Ehefrau immer mehr zu einem unliebsamen Anhängsel degradiert.

Als die ersten Kinder eintrudeln, wird sein wahrer Charakter erneut enthüllt. Sprüche wie „Ich bin der Dosenmacher“ und „Du bist doch nur schwanger geworden, um nicht arbeiten gehen zu müssen“ sägen immer tiefer an ihrer anfänglichen Vertrautheit.

Sie versucht sich von ihm abzunabeln, ist aber weiterhin an ihn gebunden, aufgrund der Kinder und ihrer schlechten finanziellen Lage – das Geld für ein Kindermädchen ist einfach nicht aufzutreiben, laut seinen Aussagen, solle sie halt „richtig“ arbeiten gehen, um es sich finanzieren zu können.

Es beginnt ein wahrer Albtraum, der in einem unfassbaren psychischen Schaden für die Autorin endet. Schließlich gibt es aber doch noch ein (verspätetes) Happy-End.

Mir hat das Buch sehr gut geholfen, zu erkennen, dass man für sich selbst als Person einstehen muss und seine Existenz nicht von einer anderen Person abhängig machen darf. Ansonsten besteht die Gefahr, schnell in einen Abwärtsstrudel aus Hilflosigkeit und Depressionen zu gelangen.

Ich bedanke mich herzlich bei der  Autorin für diesen authentischen Bericht und wünsche ihr viel Kraft für ihren weiteren Lebensweg.

 

 

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Cover des Buches Der Feind an meiner Seite (ISBN: 9783959102117)LiberteToujourss avatar

Rezension zu "Der Feind an meiner Seite" von Johanna Winter

Von Abhängigkeit, Grausamkeit, Mut, Stärke und Hoffnung.
LiberteToujoursvor 2 Jahren

Toxische Beziehungen - sie haben viele Gesichter. Im Fall von Johanna ist das Gesicht das eines äußerlich sorgenden Familienvaters und der Heilen Welt, eigentlich aber das Gesicht seelischer Grausamkeit, Missachtung und Manipulation. Ihr Leidensweg ist lang - doch letztendlich schafft sie es doch, sich aus dieser Beziehung zu befreien. 


Über den Inhalt des Buches möchte ich eigentlich nicht viele Details verlieren - ich bin der Meinung, dass man das besser selbst lesen sollte. Denn die Gefühle, die beim Leser ankommen fußen nicht wirklich auf einzelnen Begebenheiten oder Taten. Es ist viel mehr das komplexe Gewebe aus Missachtung und Grausamkeit - und dazu die sehr reflektierte Sichtweise der Autorin auf sich selbst, die das Lesen phasenweise emotional wirklich schwierig macht.
Denn all das, was wir Johanna in ihren schlimmsten Zeiten am liebsten ins Gesicht brüllen würden hat sie sich schon selbst gesagt. Nicht, dass wir irgendwas an der Situation hätten tun können, trotzdem bleibt ein Gefühl der macht- und der hoffnungslosigkeit beim Lesen übrig. 

Ich hab das Buch gelesen, weil ich mir eine andere Perspektive und mehr Verständnis für Opfer erhofft hatte. Denn auch ich bin eine der Personen, die bei solchen Schilderungen wütend wird und nicht so recht verstehen kann, warum man bei einem solchen Martyrium nicht einfach geht. Und diese Gedankengänge will ich nicht haben - sie sind nicht fair, rutschen zu nah an die Grenze von Victim Blaming und haben keinerlei Berechtigung. Ändern kann man sie aber nur durch eine neue Perspektive - die Perspektive einer Siegerin. Einer Person, die es raus geschafft hat und die das Ganze klarer sieht als eine, die noch mittendrin steckt.
Und genau das hab ich durch das Buch auch bekommen. 

Es ist nicht zu leugnen, beim Lesen schwingen eine ganze Menge negativer Gefühle mit - aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. Letztendlich bleibt beim zuklappen des Buches aber hauptsächlich eines zurück : Eine absurde Art von Stolz. Ich kenne Johanna nicht, werde sie wohl auch nie kennen - und habe trotzdem das unglaubliche Bedürfnis ihr auf die Schulter zu klopfen und eine Flasche Champagner mit ihr zu öffnen. Denn das Ende schenkt Hoffnung - wir sind hier nicht im Märchen und natürlich ist nicht plötzlich alles gut, aber als Leser ist man sich sicher : Johanna ist stark und egal was noch kommt, es wird sie nicht umwerfen. 

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Gespräche aus der Community

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»Ich war ein Spielball in den Händen und
Plänen meines Mannes. Ich bin es immer gewesen.«
Johanna Winter

Johanna Winter war zwanzig Jahre lang Gefangene in einer toxischen Beziehung. Ihr Mann manipulierte sie, übte psychische und physische Gewalt auf sie aus und erpresste sie emotional, bis zu dem Punkt, an dem sie selbst eine psychische Störung entwickelte.
Missbrauch in der Partnerschaft hat viele Gesichter, doch kein öffentliches. Johanna Winter hat ein mutiges Buch geschrieben, in dem sie die längste und schwerste Zeit ihres Lebens aufarbeitet und hofft, damit anderen Betroffenen helfen zu können. Denn weder sind sie es, die verrückt sind, noch alleine in ihrer Situation.

Zum Inhalt:
Johanna war eine selbstbewusste, liebevolle und starke junge
Frau, als sie Rolf im Studium kennenlernte und sich verliebte.
Obwohl es schon früh erste Warnzeichen gab, ahnte Johanna
nicht, welcher Charakter tatsächlich hinter der charmanten,
gutaussehenden Fassade steckte. Die beiden heirateten schnell,
es folgten Kinder und ein Hausbau – Schritte, die Johanna
immer mehr an Rolf banden. Denn genau das wollte er: Eine
mädchenhafte, hörige Ehefrau, die ihm verfallen war und alles
stehen und liegen ließ, wenn er es sagte. Eine Marionette, die
ihm den Rücken freihielt, während er sich außerhalb der Ehe
mit Drogen, Alkohol und Affären vergnügte. Über die Jahre
gelang es Rolf, Johanna an ihre körperlichen und seelischen
Grenzen zu treiben. Ständige Lügen, emotionale Erpressung
und das Gefühl, niemals gut genug zu sein, ließen sie irgendwann
an sich selbst zweifeln.

Wie Johanna Winter dieses Grauen ertrug und es letztendlich
schaffte, ihren Mann zu durchschauen und sich und ihre
Kinder aus der Ehehölle zu befreien, beschreibt sie fesselnd
und authentisch in ihrem Buch »Der Feind an meiner Seite«.
Ein ehrliches und schockierendes Memoir und ein seltener
Einblick in das Leben mit einem psychopathischen Narzissten.


Wir verlosen 20 Leseexemplare. Du möchtest an der Leserunde teilnehmen? Dann verrate uns bis zum 12.02.19, warum Du das Buch lesen möchtest und ob Du auch schon Erfahrungen mit dem Thema machen musstest. Viel Glück!

Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für die Teilnahme!
197 BeiträgeVerlosung beendet

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 8 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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