Johanne Hildebrandt

 4 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Tochter der Mondgöttin, Die Priesterin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Johanne Hildebrandt

Johanne HildebrandtTochter der Mondgöttin
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Tochter der Mondgöttin
Tochter der Mondgöttin
 (14)
Erschienen am 04.09.2006
Johanne HildebrandtDie Priesterin
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Die Priesterin
Die Priesterin
 (13)
Erschienen am 01.02.2004
Johanne HildebrandtTochter des Donners
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Tochter des Donners
Tochter des Donners
 (5)
Erschienen am 01.02.2005
Johanne HildebrandtFreja: sagan om Valhalla
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Freja: sagan om Valhalla
Freja: sagan om Valhalla
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Erschienen am 01.01.2002

Neue Rezensionen zu Johanne Hildebrandt

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Rezension zu "Die Priesterin" von Johanne Hildebrandt

Toller Auftakt
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Titel: Die Priesterin
Autor: Johanne Hildebrandt
Reihe: ?
Verlag: Heyne
Genre: Fantasy|nordische Götter
Seitenanzahl: 439

Zitat entfällt.

Klappentext:
Odin, Herrscher der Asen, schreckt nicht vor Mord und Krieg zurück. Doch der Priesterin Freya gelingt es, Odins Sohn als Geisel zu nehmen. Er soll der Schutzgöttin geopfert werden, aber sie liebt ihn. Kann es eine gemeinsame Zukunft geben? "Hier ist eine Autorin, die wirklich erzählen kann. Lesen Sie!" Marianne Fredriksson

Meine Meinung:
Dieses Buch lag jahrelang auf meinem SuB und irgendwie konnte ich mich erst dieses Jahr dazu aufraffen, es zu lesen.

Fantasy war zu dem Zeitpunkt so gar nicht mein Genre, aber "Die Priesterin" hat es geschafft, dass mich endlich mal wieder ein Fantasybuch überzeugen konnte.

Zwar ist es an manchen Stellen durchaus sehr brutal und diese widerten mich irgendwie auch an, die ganzen Namen einschließlich Verwandschaftsverhältnisse verwirrten mich ganz schön und einige Handlungsstränge waren nicht meins....

Aber dennoch...ich fand es wirklich sehr interessant und spannend, weil ich wirklich das Gefühl hatte, in die Welt der Wikinger einzutauchen, ihre Bräuche und ihr alltägliches Leben kennenzulernen.
Nie hatte ich das Gefühl, dass hier etwas aufgesetzt wirkte.

Die Charaktere waren jetzt nicht unbedingt 100 % mein Fall, da mir vor allem Freya irgendwie zu wandelhaft war, aber sie waren in Ordnung.

Der Schreibstil überzeugte mich im großen und ganzen. Nur manchmal fand ich ihn leicht zäh.

Bewertung:

Ein Auftakt, der mich überzeugen konnte.
Von mir gibt es:

4  von 5 Sterne



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V

Rezension zu "Tochter der Mondgöttin" von Johanne Hildebrandt

Einfach schön!
Vampiregirl92vor 5 Jahren

Es ist schon etwas her, das ich mich in diesem Buch verloren habe. Aber es gehört nach wie vor zu meinen Favoriten in meiner Bücherwand.

Mittlerweile ist pure Fantasy nicht mehr gaaaaanz so mein Fall, aber dieses Buch war einfach so schön zu lesen, dass ich immer wieder nochmal drin blättere.

Alte Sagen in eine wunderschöne romantisch/erotisch angehauchte Geschichte verfasst. Viel Magie und Emotionen sind in diesem Buch zu finden.

Anfangs ist es etwas schwer sich alle Namen und Orte zu merken und zuzuordnen. Aber wenn man nicht alle zwei Minuten das Buch weglegen muss oder gestört wird, hat man das schnell drin.

Zwischendurch hätte ich gern mal Freya und Thor geschüttelt, weil es einfach bis zum Schluss ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden ist.

Auf jeden Fall eher was für anspruchsvolle Leser. Keine "leichte" Lektüre. Weder im Umfang noch im Inhalt. ;-)

5 Sterne für ein, meiner Meinung nach, perfektes Fantasy-Buch zum fantasieren und sich verlieren.

Kommentare: 1
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Monika Jarys avatar

Rezension zu "Tochter der Mondgöttin" von Johanne Hildebrandt

Rezension zu "Tochter der Mondgöttin" von Johanne Hildebrandt
Monika Jaryvor 7 Jahren

Ich habe das Buch unbedingt weiter lesen müssen, auch wenn einige "Redensarten" nicht in die damalige Zeit passen; trotz allem ist es ein spannenden Buch, Historisches mit viel Fantasie gemischt.

„Tochter der Mondgöttin“ gehört zu den Romanen, die die klassischen Mythen und Sagen auf ihre irdischen Wurzeln zurückzuführen versuchen. Indem sie aus Asen und Vanen bronzezeitliche Stämme macht, nimmt sie den nordischen Göttergeschlechtern den Hauch des Überirdischen und macht sie zu normalen Menschen, mit Schwächen, Fehlern und Leidenschaften.

Obwohl ihre Hauptfiguren Thor und Freya sind, treten diese beiden doch immer wieder für andere Helden wie Freyas Bruder Freyr zurück, so dass man bald einer unüberschaubaren Zahl an Figuren gegenüber steht. Zwar sind deren Schicksale miteinander verwoben, aber man muss doch schon genau aufpassen, um mitzubekommen, wer jetzt mit wem zu tun hat. Leider fehlt den Charakteren Tiefe – man verfolgt ihr Schicksal eher distanziert als mitfühlend.

Anders als in den Sagas steht in dem Buch nicht der Kampf im Vordergrund, Johanne Hildebrandt räumt ihren Figuren sehr viele Seiten für Dialoge ein und beschreibt ausführlich alltägliches Leben und magische Riten. Das führt regelmäßig zu Längen und der Versuchung, die nächsten Seiten einfach zu überblättern.

Der Roman bemüht sich, die Kulturen der Bronzezeit glaubwürdig und plastisch darzustellen. Stilistisch wird das durch eine etwas derbere Sprache und einige „rustikale“ Szenen verdeutlicht. Sex wird nicht verschämt verschwiegen, sondern hemmungslos und manchmal vor Publikum ausgelebt.

Das Buch kommt fast ohne übernatürliche Inhalte aus, nur durch das Auftauchen der Göttinnen und die magischen Auswirkungen der Riten wird deutlich, dass man es nicht mit einem historischen Roman zu tun hat.

Alles in allem erinnert „Tochter der Mondgöttin“ eher an Jean M. Auels „Ayla“ Romane als an typische Fantasy. Der über 1200 Seiten dicke Wälzer richtet sich vor allem an Leser, die an der Frühgeschichte und ausufernden Beschreibungen alter Kulturen und Völker oder tragischer Liebesgeschichten Interesse haben, nicht aber denjenigen, der dynamische Abenteuer vor exotischer Kulisse vorzieht.

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