Johannes Aschauer

 4 Sterne bei 2 Bewertungen

Alle Bücher von Johannes Aschauer

Auf dem Jerusalemweg

Auf dem Jerusalemweg

 (2)
Erschienen am 01.12.2016
On the Jerusalem Way

On the Jerusalem Way

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Erschienen am 01.06.2013

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Auf dem Jerusalemweg" von Johannes Aschauer

‚Doch wenn man einen Traum hat, sollte man versuchen, diesen zu leben.‘
sabatayn76vor einem Jahr

Im Jahre 2010 verlässt der Polizist Johannes Aschauer zusammen mit seinem Kollegen Otto Klär und dem Ex-Skirennläufer David Zwilling die österreichische Heimat und läuft mit ihnen bis nach Israel/Palästina.

Auf ihrer Pilgerreise kommen sie durch Ungarn, Serbien, Kosovo, Mazedonien Griechenland, die Türkei, Syrien und Jordanien, bis sie schließlich an Weihnachten Bethlehem erreichen und kurz darauf nach Jerusalem weiterziehen.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich interessiere mich sowohl für den Balkan als auch für den Nahen Osten. Dass es sich um eine Pilgerreise handelt, habe ich vor der Lektüre nicht als problematisch angesehen, denn das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass extrem viel über Religion geschrieben wird, und meiner Meinung nach braucht es nicht unbedingt Religion und Spiritualität, um eine solche Wanderreise zu unternehmen.

Leider ist es aber so, dass die Religiosität des Autors der Dreh- und Angelpunkt des Buches ist, und anfangs fiel es mir sehr schwer, mich zum Lesen zu motivieren, da der Autor nicht nur viel über Paulus erzählt, sondern weil sich seine Religiosität auch auf jeder einzelnen Seite des Buches sehr stark zeigt. Leider habe ich neben religiösen Aspekten der besuchten Orte häufig nichts anderes über die einzelnen Stationen der Reise erfahren. Deshalb war es auch nicht möglich, diese Religionsthemen einfach zu überlesen, denn vor allem zu Beginn des Buches gibt es kaum andere Informationen.

Mit dem Überschreiten der kosovarischen Grenze ist das Buch meiner Meinung nach aber spannender geworden, und es werden auch weltliche Themen wie Geschichte und Politik angesprochen. Alles in allem hat mir aber durchweg die Spannung und das Stimmungsvolle einer solchen Reise durch so viele interessante Länder gefehlt.

Für religiöse Menschen ist das Buch sicherlich deutlich spannender als für Atheisten. Wer sich besonders für die Erkundung von Paulus‘ Spuren interessiert, der ist hier genau richtig. Wer allerdings noch weitere Informationen zu Land und Leuten möchte, der wird von der Lektüre meiner Meinung nach enttäuscht sein.

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Auf dem Jerusalemweg" von Johannes Aschauer

Tolle Gestaltung des Buches, ein anschaulicher Bericht über den Jerusalempilgerweg.
Buchraettinvor einem Jahr

Drei Männer – zu Fuß auf dem Weg von Oberösterreich nach Jerusalem quer durch Europa und Asien. 2 Polizisten und ein ehemaliger Skirennläufer. Ca. 4500 Kilometer entlang des Jerusalemweges.
Eine Übersichtskarte bietet dem Leser zu Beginn des Buches einen Überblick über die Reise und weckt bei mir die Neugier auf den Weg, ebenso das Vorwort des Autors, das die Teilnehmer kurz vorstellt.
Im Text verteilt finden sich Codes mit denen sich Filme anschauen lassen. Eine Kleinigkeit, die mir beim Lesen aus dem Buch entgegenfiel und von der ich im Text gelesen hatte, hat mir sehr gut gefallen- der Aufkleber der Reise, den sie immer wieder verteilen.
Sehr gelungen habe ich auch den Aufbau des Buches empfunden. Die einzelnen Länder, durch die sie wandern haben immer einen eigenen Abschnitt. Es beginnt mit einem Foto, eine Landkarte mit Wanderverlauf des jeweiligen Landes. Hinten findet sich noch eine Karte zur Übersicht der ganzen Reise. Begegnungen, Grenzübertritte, Sehenswürdigkeiten, Geschichtliches- es liest sich sehr interessant und vor allem auch anschaulich.
Die Erzählung geht auch immer wieder auf historische Details ein, der jeweiligen Gegend. Man spürt schon, dass es eine Pilgerreise ist, denn es wird auch gebetet, es werden viele Kirchen besucht. Der Autor macht sich Gedanken, philosophiert ein wenig, das fand ich sehr gelungen in diesem Buch.
Auch Anmerkungen zu einem Treffen mit einem Schriftsteller, das er erwähnt, das lockert die Erzählung auf und ich fand es als Leser auch eine gute Unterhaltung. Aber auch die zwischenmenschliche Beziehung der drei Wanderer, das es manchmal Konflikte gab, wurde angesprochen.
Tolle Gestaltung des Buches, ein anschaulicher Bericht über den Jerusalempilgerweg.

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