Johannes Ebert

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Autor von Menschenrechte und Kultur, Das Buch vom 4. August und weiteren Büchern.

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Das Buch vom 4. August

Das Buch vom 4. August

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Erschienen am 01.01.2006
Klima Kunst Kultur

Klima Kunst Kultur

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Erschienen am 27.10.2014
MIDAD

MIDAD

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Erschienen am 01.10.2007
Menschenrechte und Kultur

Menschenrechte und Kultur

 (1)
Erschienen am 24.02.2014

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Rezension zu "Menschenrechte und Kultur" von Johannes Ebert

Globale „Kulturrechte“
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Globale „Kulturrechte“

Neben den oft primär verhandelten Themen wie Bürgerrechte, Rechtsprechung, menschenwürdiges Leben und anderen kommt, zumindest in der öffentlichen Diskussion, das Verhältnis der Menschenrechte zur Kultur oft zu kurz.

In diesem Band der Reihe „Perspektive Außenkulturpolitik“ stellen die Herausgeber und Autoren die „kulturellem Identität“ mit in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen und dies zu Recht gerade im Blick auf die wieder wachsende Regionalisierung in der Sorge des Verlustes kultureller Identität.

Neben den „universalen“ Menschenrechten tritt so die Bewegung regionaler Werteschärfung und Werterhaltung und spricht aktuell mit „lauterer Stimme“.

„So einfach ist das nicht mit der Universalität“ (der Menschenrechte), wie die Herausgeber angesichts dieser Situation betonen. Und so ist es gut, dass im Buch die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ in vollem Wortlaut ebenfalls mit abgedruckt vorliegt, um den alltäglich doch oft verkürzten Darstellungen ein stückweit entgegen zu wirken.

Wie nun ist das mit dem „universellen Anspruch“ und den ganz realen Erfahrungen vor Ort im Blick auf die aktuell drängenden Fragen der Gegenwart was Wachstum, Unrechtserfahrungen, Kampf gegen Ungerechtigkeit und die konkreten Handlungsaufforderungen aus den Menschenrechten heraus angeht?

Diesem wendet sich der erste, grundlegende Teil des Bandes zu, bevor die Formen und Möglichkeiten kultureller Identität im „kosmopolischen Licht“ beleuchtet werden.

Wie sich Künste, Bildung und Kultur zu und mit den Menschenrechten verhalten ist Thema des dritten Hauptteils, bevor abschließend die UNESCO auch als „Brücke“ gewürdigt wird, um die Menschenrechte mit ihrem universellen Anspruch in einer „Welt der Vielfalt“ zu fördern.

Das Verbindende zu sehen,. In den einzelnen kulturellen Feldern zu verstehen, dafür einzustehen und das ohne die „Vielfalt“ zu bedrohen, die Beiträge dieses Bandes bieten vielfältige Ansätze zur Diskussion und zum Weiterdenken, beide Seiten der Medaille im Sinn zu behalten und dennoch an der Allgemeinverbindlichkeit der Menschenrechte keine Abstriche hinzunehmen.

Eine interessante und im Einzelnen wichtige Lektüre, gerade angesichts der starken Kräfte zur „Regionalisierung des Lebens“ mit dann ganz eigenen Wertegefügen (islamische, russische, afrikanische, asiatische, europäische Wertsysteme).

Lässt man hier die Zügel zu sehr schleifen besteht, wie aktuell am Zustand mancher Regionen abzulesen, nicht nur die Gefahr von „Sonderwegen“, sondern zudem die Gefahr der Regression, was die Wertschätzung anderer Kulturen als der je eigenen betrifft. Christenverfolgung, Annexion von Gebieten anderer Staaten, Säbelrasseln, wirtschaftliche Sanktionen, die Gefahr einer Isolation und Absonderung ist drängend. Hier bietet das Werk wichtige Beiträge zur Diskussion.

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