Johannes Frey

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen

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Johannes FreyBeowulf
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Beowulf
Beowulf
 (12)
Erschienen am 15.02.2013
Johannes FreyBeowulf: Das angelsächsische Heldenlied
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Beowulf: Das angelsächsische Heldenlied
Beowulf: Das angelsächsische Heldenlied
 (3)
Erschienen am 15.02.2013

Neue Rezensionen zu Johannes Frey

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IraWiras avatar

Rezension zu "Beowulf" von Johannes Frey

Beowulf in gelungener neuer Übersetzung
IraWiravor 5 Jahren

Der "Beowulf", das klassische angelsächsische Heldenlied, findet sich hier in einer neuen Übersetzung in Stabreimform.

Anfangs tat ich mich mit dem Lesen ein wenig schwer, weil es doch eine eher ungewohnte Form ist. Ich lese zwar gerne Gedichte und auch Balladen, aber an die altertümliche Form und eine derartig lange Erzählung in Reimform, musste ich mich dann doch erst wieder gewöhnen.

Es gefiel mir sehr, als ich anfing, den Text laut zu lesen, hier kommt die ganze Fülle des Textes und der Erzählform erst richtig zur Geltung.
Manchmal musste ich Pausen machen, weil es doch etwas anderes ist, ob man einen Krimi wegliest oder ein solches Buch, wo nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form, bzw. die Darbietung einen fordern. Für mich war dies kein Buch, das ich einfach so nebenbei lesen konnte, auch wenn ich das Lesen sehr genossen habe.
Die Erzählung selbst, die mir tatsächlich noch unbekannt war, auch wenn ich vermutlich einer der wenigen Menschen überhaupt bin, der die Geschichte noch nicht kennt, wie Beowulf den Grendel und dessen Mutter erschlägt, um schließlich im Kampf gegen einen Drachen zu unterliegen.

Sehr hilfreich und interessant fand ich die Anmerkungen zum Text. Außer Erklärungen zu Worten und Begriffen, finden sich auch noch Informationen zur Übersetzung, zum Verständnis der Erzählung und zum Stabreim als solchem.
Alles in Allem gefiel mir das Buch sehr gut und die Übersetzung empfand ich als sehr gelungen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Freude am Spiel mit Worten und an altertümlichen Erzählungen hat.

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MoiHeys avatar

Rezension zu "Beowulf" von Johannes Frey

Beowulf
MoiHeyvor 5 Jahren

Inhalt:


Dieses Buch befasst sich mit dem Epos um Beowulf, der um 800 n. Chr. entstanden ist. Beowulf ist bekannt für seine Heldentaten. Er hat zum einen das Ungeheuer Grendel umgebracht und danach sogar dessen Mutter.


Meine Meinung:


Ich muss sagen, dass ich anfangs von Beowulf nur grob etwas wusste. Daher war ich glücklich, die Chance zu bekommen, dieses Buch lesen zu dürfen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, aufgrund der Stabreime, durch die die Geschichte erzählt wird, habe ich mich doch ganz gut in das Buch hereinfinden können. Dennoch ist es wichtig, dieses Buch mit voller Konzentration zu lesen, da das Buch durch die Rückblenden verwirren kann, wenn man nicht die volle Aufmerksamkeit auf den Inhalt lenkt.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der an einen Vorgänger des Fantasy-Genres interessiert ist oder sich allgemein für Sagen und Epen interessiert und keine Angst vor Reimen hat.

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Janna_Statis avatar

Rezension zu "Beowulf" von Johannes Frey

Der wahre Heldenepos - grandios!
Janna_Stativor 5 Jahren

Meinung: 

Von Beowulf hatte ich schon gehört. Aber viel wusste ich nicht und so war meine Neugier groß mehr zu erfahren. Die Ausgabe vom Reclam Verlag ist wirklich sehr schön gestaltet. Ich wusste gar nicht, dass es außer den normalen kleinen auch solche Hochglanzexemplare gedruckt werden. Das Coverbild empfand ich sofort als sehr passend. Aber erst beim Ende erkannte ich die versteckte Person unter Beowulf, die in der Geschichte eine Rolle spielt. 


Ein wenig schade war, dass auf der Rückseite in einem Satz schon die ganze Inhaltsangabe stand. Wenn man das Ende kennt, dann ist es schwer noch ergriffen zu werden. Aber spätestens nach der Hälfte des Buches musste ich feststellen, dass ich dem Werk vollkommen verfallen war. Warum? Hier sind die Gründe:


Die Übersetzung von Johannes Frey habe ich sehr gemocht. Die sprachliche Umsetzung entsprach meinen Vorstellungen vom 1. Jahrhundert und erschuf die Atmosphäre von längst vergangenen Zeiten, von kühnen Helden und scheußlichen Ungeheuern, von Festen und Trauerzügen, von Drachen und Göttern. Oft musste ich Wörter im Duden nachschlagen, aber das hat nicht gestört, denn ich wollte wissen, was sie bedeuteten. 


Durch den Stabreim, ein komplizierter Aufbau von Satzteilen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen (Metrum, Länge...), war es von Zeit zu Zeit kein leichtes dem Gedankengang des Erzählers zu folgen. Welche Satzteile bilden ein Ganzes, welche sind nur Zusatzinformationen? Begriffe, wie Schlächter, Schlachtfürst oder Raser wiederholten sich oft und wurden immer wieder für andere Figuren benutzt. Da kamen mir die Anmerkungen hinten im Buch sehr nützlich vor. Obwohl ich anmerken muss, dass man hätte vielleicht auch im Text verweise geben können, dass diese Stellen erklärt werden. Ein kleines Sternchen hätte ausgereicht. 


Sehr befremdlich waren für mich anfangs die vielen Vor- und Rückblenden. Damit konnte ich nichts anfangen, denn sie forderten oft viel spezifisches Wissen um das Heldenlied herum. Sehr gefreut habe ich mich dann natürlich, dass der Anhang auch an dieser Stelle helfen konnte. Was nicht im Anhang zu finden war, ergänzte dann der Verlag oder auch Johannes Frey selbst bei der Leserunde von Lovelybooks. Beim zweiten lesen des Buches war ich natürlich vorbereitet und die Vor- und Rückblenden erschienen mir sogar irgendwie spannend. Sie gehören einfach in das Heldenlied, weil es damals üblich war die großen Zusammenhänge darzustellen. 


Die Handlung würde sich eigentlich auf ein Paar Seiten verkürzen lassen. Aber wo wäre da die Schönheit. Gerade die ausschweifenden Beschreibungen und Einschübe machen den Reiz der Geschichte aus. Heute würde kein Autor auf diese Weise schreiben und deshalb ist Beowulf auch einzigartig. Da ließt man fast schon eine ganze Seite die Beschreibung des Monsters Grendel und weiß am Ende trotzdem überhaupt nicht, wie er/es aussieht. Obwohl das eigenartig klingt ist es auch schön, weil es ein besonderer Stil ist. 


Zum Schluss will ich noch sagen, dass ich durch das Lesen von Beowulf sehr viel Allgemeinwissen zusätzlich anhäufen konnte. Es war mir nicht bewusst, wie wenig ich über die Geschichte von Adam und Eva kenne und über die Geschichte von Beowulf selbstverständlich. Aber auch Zeithistorische Erkenntnisse haben sich aus dem Zusammenhang für mich erschlossen. Ich habe viel über Kultur erfahren und auch die Werte und den Geist des 1. Jahrhunderts zu spüren bekommen. 


Beowulf ist kein Häppchen für zwischendurch. Es ist eine anspruchsvolle Kost, die Zeit braucht um aufgenommen und verdaut zu werden. Ich habe viel Geduld gehabt mit den Fremdwörtern und veralteten Formulierungen und gleichzeitig immer ein Lesezeichen bei den Anmerkungen gelegt. Wer das Heldenlied lesen möchte, sollte vorbereitet sein, dass es keine leichte Seefahrt mit angenehmer Briese sein wird. 




Fazit:
Beowulf ist ein sehr spannendes Heldenlied mit einen interessanten und anspruchsvollen sprachlichen Gestaltung. Auch der veraltete Stil und die Art und Weise des Ausdrucks können auf den ersten Blick befremdlich wirken. Die Handlung ist umso ergreifender, wie die vielen Details, welche dem Leser auf den Weg gegeben werden. Das Heldenlied ist keine leichte Kost, dafür aber eine sich zu lesen vollkommen lohnende. 

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Gespräche aus der Community

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Reclams avatar

Liebe Lesefreunde,

 

wir möchten euch heute zu unserer ersten Leserunde einladen. Am 20. Februar wird eine neue Übersetzung des mittelalterlichen Epos Beowulf bei uns erscheinen, die wir gemeinsam mit euch lesen möchten.

 

Feuerspeiende Drachen und mordlüsterne Ungeheuer, gerechte Könige und riesige Goldschätze, wilde Kämpfe und verlustreiche Schlachten, Leid und Verrat, Ruhm und Heldentaten: Beowulf, das angelsächsische Heldenlied, das zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert verfasst wurde, enthält alles, was eine packende Geschichte braucht. Noch dazu gelingt es Johannes Frey in seiner neuen Stabreimübersetzung, eine Version zu schaffen, die der heutige Leser in ähnlicher Weise verstehen kann wie der damalige Hörer die altenglische Vorlage: in all ihrer literarischen Schönheit und Wucht. – Beowulf: „ein wahrhafter Held, / ein König auf Erden, und von allen der Beste: / gerecht und auch freigebig, freundlich und gütig / und zu ewigem Ruhm immer breit“

 

Seid ihr neugierig?

Wenn ihr Lust habt, das Buch mit uns zu lesen, habt ihr nun eine Woche Zeit (bis zum 25.2.), uns zu erzählen, was aus eurer Sicht einen modernen Helden ausmacht. Welche Eigenschaften sollte er haben? Darf er auch eine „dunkle“ Seite haben, oder sollte der ideale Held durch und durch Vorbild sein?

Wir stellen euch 20 Exemplare des Buches zur Verfügung!

 

Wir freuen uns auf eure Ideen und sind gespannt auf euer Urteil.

 

Weitere Infos findet ihr hier:

http://www.reclam.de/detail/978-3-15-020243-2/Beowulf

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Letzter Beitrag von  Reclamvor 5 Jahren
Wunderbar, vielen Dank :).
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Liebe Lesefreunde,

 

wir möchten euch heute zu unserer ersten Leserunde einladen. Am 20. Februar wird eine neue Übersetzung des mittelalterlichen Epos Beowulf bei uns erscheinen, die wir gemeinsam mit euch lesen möchten.

 

Feuerspeiende Drachen und mordlüsterne Ungeheuer, gerechte Könige und riesige Goldschätze, wilde Kämpfe und verlustreiche Schlachten, Leid und Verrat, Ruhm und Heldentaten: Beowulf, das angelsächsische Heldenlied, das zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert verfasst wurde, enthält alles, was eine packende Geschichte braucht. Noch dazu gelingt es Johannes Frey in seiner neuen Stabreimübersetzung, eine Version zu schaffen, die der heutige Leser in ähnlicher Weise verstehen kann wie der damalige Hörer die altenglische Vorlage: in all ihrer literarischen Schönheit und Wucht. – Beowulf: „ein wahrhafter Held, / ein König auf Erden, und von allen der Beste: / gerecht und auch freigebig, freundlich und gütig / und zu ewigem Ruhm immer breit“

 

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