Johannes Frey Beowulf

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Inhaltsangabe zu „Beowulf“ von Johannes Frey

Um 800 n. Chr. entstand das rund 3000 Stabreimverse lange Epos um den Helden Beowulf, der erst das Ungeheuer Grendel tötet, dann dessen Mutter, und im Kampf gegen einen furchtbaren Drachen den Tod findet. Immer wieder haben sich Kenner des Altenglischen, von der poetischen Urgewalt dieser Geschichte fasziniert, daran gemacht, dieses große Werk der Weltliteratur zu übersetzen. Der neuen Stabreimübersetzung von Johannes Frey gelingt es, eine Version zu schaffen, die der heutige Leser in ähnlicher Weise verstehen kann wie der damalige Hörer die altenglische Vorlage: in all ihrer literarischen Schönheit und Wucht. 'Die Sagen von einst / erzählte der Spielmann: einen Schatz an Geschichten / von Kühnheit im Krieg kündet' sein Klangholz, / die liebliche Harfe, von Verlust und von Leid; / von Wahrheit und Wehmut, von den Wundern der Welt.'

Diese neue Übersetzung eines mittelalterlichen Textes zeigt die kulturelle Vielfalt und die Spannungen unter dem Dach der altenglischen Epik

— Maurus
Maurus

Eine schöne Übersetzung und ein wunderbar gestaltetes Büchlein, das einen in das heldenhafte Epos von Beowulf entführt.

— Hikari
Hikari

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  • Leserunde zu "Beowulf" von Johannes Frey

    Beowulf
    Reclam

    Reclam

    Liebe Lesefreunde,   wir möchten euch heute zu unserer ersten Leserunde einladen. Am 20. Februar wird eine neue Übersetzung des mittelalterlichen Epos Beowulf bei uns erscheinen, die wir gemeinsam mit euch lesen möchten.   Feuerspeiende Drachen und mordlüsterne Ungeheuer, gerechte Könige und riesige Goldschätze, wilde Kämpfe und verlustreiche Schlachten, Leid und Verrat, Ruhm und Heldentaten: Beowulf, das angelsächsische Heldenlied, das zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert verfasst wurde, enthält alles, was eine packende Geschichte braucht. Noch dazu gelingt es Johannes Frey in seiner neuen Stabreimübersetzung, eine Version zu schaffen, die der heutige Leser in ähnlicher Weise verstehen kann wie der damalige Hörer die altenglische Vorlage: in all ihrer literarischen Schönheit und Wucht. – Beowulf: „ein wahrhafter Held, / ein König auf Erden, und von allen der Beste: / gerecht und auch freigebig, freundlich und gütig / und zu ewigem Ruhm immer breit“   Seid ihr neugierig? Wenn ihr Lust habt, das Buch mit uns zu lesen, habt ihr nun eine Woche Zeit (bis zum 25.2.), uns zu erzählen, was aus eurer Sicht einen modernen Helden ausmacht. Welche Eigenschaften sollte er haben? Darf er auch eine „dunkle“ Seite haben, oder sollte der ideale Held durch und durch Vorbild sein? Wir stellen euch 20 Exemplare des Buches zur Verfügung!   Wir freuen uns auf eure Ideen und sind gespannt auf euer Urteil.   Weitere Infos findet ihr hier: http://www.reclam.de/detail/978-3-15-020243-2/Beowulf

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    Reclam

    Reclam

    03. September 2013 um 14:22
  • Beowulf in gelungener neuer Übersetzung

    Beowulf
    IraWira

    IraWira

    31. August 2013 um 00:04

    Der "Beowulf", das klassische angelsächsische Heldenlied, findet sich hier in einer neuen Übersetzung in Stabreimform. Anfangs tat ich mich mit dem Lesen ein wenig schwer, weil es doch eine eher ungewohnte Form ist. Ich lese zwar gerne Gedichte und auch Balladen, aber an die altertümliche Form und eine derartig lange Erzählung in Reimform, musste ich mich dann doch erst wieder gewöhnen. Es gefiel mir sehr, als ich anfing, den Text laut zu lesen, hier kommt die ganze Fülle des Textes und der Erzählform erst richtig zur Geltung. Manchmal musste ich Pausen machen, weil es doch etwas anderes ist, ob man einen Krimi wegliest oder ein solches Buch, wo nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form, bzw. die Darbietung einen fordern. Für mich war dies kein Buch, das ich einfach so nebenbei lesen konnte, auch wenn ich das Lesen sehr genossen habe. Die Erzählung selbst, die mir tatsächlich noch unbekannt war, auch wenn ich vermutlich einer der wenigen Menschen überhaupt bin, der die Geschichte noch nicht kennt, wie Beowulf den Grendel und dessen Mutter erschlägt, um schließlich im Kampf gegen einen Drachen zu unterliegen. Sehr hilfreich und interessant fand ich die Anmerkungen zum Text. Außer Erklärungen zu Worten und Begriffen, finden sich auch noch Informationen zur Übersetzung, zum Verständnis der Erzählung und zum Stabreim als solchem. Alles in Allem gefiel mir das Buch sehr gut und die Übersetzung empfand ich als sehr gelungen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Freude am Spiel mit Worten und an altertümlichen Erzählungen hat.

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  • Beowulf

    Beowulf
    MoiHey

    MoiHey

    08. May 2013 um 12:21

    Inhalt: Dieses Buch befasst sich mit dem Epos um Beowulf, der um 800 n. Chr. entstanden ist. Beowulf ist bekannt für seine Heldentaten. Er hat zum einen das Ungeheuer Grendel umgebracht und danach sogar dessen Mutter. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass ich anfangs von Beowulf nur grob etwas wusste. Daher war ich glücklich, die Chance zu bekommen, dieses Buch lesen zu dürfen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, aufgrund der Stabreime, durch die die Geschichte erzählt wird, habe ich mich doch ganz gut in das Buch hereinfinden können. Dennoch ist es wichtig, dieses Buch mit voller Konzentration zu lesen, da das Buch durch die Rückblenden verwirren kann, wenn man nicht die volle Aufmerksamkeit auf den Inhalt lenkt. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der an einen Vorgänger des Fantasy-Genres interessiert ist oder sich allgemein für Sagen und Epen interessiert und keine Angst vor Reimen hat.

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  • Der wahre Heldenepos - grandios!

    Beowulf
    Janna_Stati

    Janna_Stati

    27. April 2013 um 11:32

    Meinung:  Von Beowulf hatte ich schon gehört. Aber viel wusste ich nicht und so war meine Neugier groß mehr zu erfahren. Die Ausgabe vom Reclam Verlag ist wirklich sehr schön gestaltet. Ich wusste gar nicht, dass es außer den normalen kleinen auch solche Hochglanzexemplare gedruckt werden. Das Coverbild empfand ich sofort als sehr passend. Aber erst beim Ende erkannte ich die versteckte Person unter Beowulf, die in der Geschichte eine Rolle spielt.  Ein wenig schade war, dass auf der Rückseite in einem Satz schon die ganze Inhaltsangabe stand. Wenn man das Ende kennt, dann ist es schwer noch ergriffen zu werden. Aber spätestens nach der Hälfte des Buches musste ich feststellen, dass ich dem Werk vollkommen verfallen war. Warum? Hier sind die Gründe: Die Übersetzung von Johannes Frey habe ich sehr gemocht. Die sprachliche Umsetzung entsprach meinen Vorstellungen vom 1. Jahrhundert und erschuf die Atmosphäre von längst vergangenen Zeiten, von kühnen Helden und scheußlichen Ungeheuern, von Festen und Trauerzügen, von Drachen und Göttern. Oft musste ich Wörter im Duden nachschlagen, aber das hat nicht gestört, denn ich wollte wissen, was sie bedeuteten.  Durch den Stabreim, ein komplizierter Aufbau von Satzteilen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen (Metrum, Länge...), war es von Zeit zu Zeit kein leichtes dem Gedankengang des Erzählers zu folgen. Welche Satzteile bilden ein Ganzes, welche sind nur Zusatzinformationen? Begriffe, wie Schlächter, Schlachtfürst oder Raser wiederholten sich oft und wurden immer wieder für andere Figuren benutzt. Da kamen mir die Anmerkungen hinten im Buch sehr nützlich vor. Obwohl ich anmerken muss, dass man hätte vielleicht auch im Text verweise geben können, dass diese Stellen erklärt werden. Ein kleines Sternchen hätte ausgereicht.  Sehr befremdlich waren für mich anfangs die vielen Vor- und Rückblenden. Damit konnte ich nichts anfangen, denn sie forderten oft viel spezifisches Wissen um das Heldenlied herum. Sehr gefreut habe ich mich dann natürlich, dass der Anhang auch an dieser Stelle helfen konnte. Was nicht im Anhang zu finden war, ergänzte dann der Verlag oder auch Johannes Frey selbst bei der Leserunde von Lovelybooks. Beim zweiten lesen des Buches war ich natürlich vorbereitet und die Vor- und Rückblenden erschienen mir sogar irgendwie spannend. Sie gehören einfach in das Heldenlied, weil es damals üblich war die großen Zusammenhänge darzustellen.  Die Handlung würde sich eigentlich auf ein Paar Seiten verkürzen lassen. Aber wo wäre da die Schönheit. Gerade die ausschweifenden Beschreibungen und Einschübe machen den Reiz der Geschichte aus. Heute würde kein Autor auf diese Weise schreiben und deshalb ist Beowulf auch einzigartig. Da ließt man fast schon eine ganze Seite die Beschreibung des Monsters Grendel und weiß am Ende trotzdem überhaupt nicht, wie er/es aussieht. Obwohl das eigenartig klingt ist es auch schön, weil es ein besonderer Stil ist.  Zum Schluss will ich noch sagen, dass ich durch das Lesen von Beowulf sehr viel Allgemeinwissen zusätzlich anhäufen konnte. Es war mir nicht bewusst, wie wenig ich über die Geschichte von Adam und Eva kenne und über die Geschichte von Beowulf selbstverständlich. Aber auch Zeithistorische Erkenntnisse haben sich aus dem Zusammenhang für mich erschlossen. Ich habe viel über Kultur erfahren und auch die Werte und den Geist des 1. Jahrhunderts zu spüren bekommen.  Beowulf ist kein Häppchen für zwischendurch. Es ist eine anspruchsvolle Kost, die Zeit braucht um aufgenommen und verdaut zu werden. Ich habe viel Geduld gehabt mit den Fremdwörtern und veralteten Formulierungen und gleichzeitig immer ein Lesezeichen bei den Anmerkungen gelegt. Wer das Heldenlied lesen möchte, sollte vorbereitet sein, dass es keine leichte Seefahrt mit angenehmer Briese sein wird.  Fazit: Beowulf ist ein sehr spannendes Heldenlied mit einen interessanten und anspruchsvollen sprachlichen Gestaltung. Auch der veraltete Stil und die Art und Weise des Ausdrucks können auf den ersten Blick befremdlich wirken. Die Handlung ist umso ergreifender, wie die vielen Details, welche dem Leser auf den Weg gegeben werden. Das Heldenlied ist keine leichte Kost, dafür aber eine sich zu lesen vollkommen lohnende. 

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  • Neuübersetzung in Stabreimform

    Beowulf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2013 um 20:12

    Beowulf hilft König Hrothgar im Kampf gegen das Ungeheuer Grendel, das des Königs Räume angegriffen und viele unschuldige Bürger getötet hat. Im Kampf verletzt Beowulf das Monster, dass an seinen Verletzungen stirbt. Aber seine Mutter rächt es.... Beowulf ist wohl das bekannteste altenglische Heldenepos überhaupt. Um 800 geschrieben schafft es dieses Stück Text in all seinen verschiedenen Auflagen und sogar Verfilmungen immer wieder die Menschen zu begeistern. In dieser Ausgabe finden wir eine überarbeitete Übersetzung in Stabreimform vor. Ich muss sagen, dass ich bestimmt das erste drittel schwere Probleme beim lesen der Verse hatte. Die Schulzeit ist lange vorbei und man ist es einfach nicht mehr gewohnt in dieser Art anspruchsvolle Literatur zu lesen – zumindest einige unter uns. Dennoch ist die Geschichte es wert sich erst einmal durch diese Form „durchzukämpfen“ bis man sich daran gewöhnt hat. Vielen Lesern ist es auch einfacher gefallen, wenn sie den Text laut gelesen haben, und so habe ich es am Ende auch gehalten. Nicht verwunderlich eigentlich, habe ich schon in der Schule die Klassiker, meistens mit einer Freundin, laut gelesen. Im Anhang wird auch noch einmal genauer auf die Versform und die Entstehung eingegangen. Auch optisch hebt sich diese Neuübersetzung sehr schön von den normalen gelben Reclamheftchen ab. Am Anfang gewöhnungsbedürftig und ein wenig anstrengend, lohnt es sich doch im großen und ganzen den „Beowulf“ zu lesen!

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  • BEOWULF-MEMORANDUM

    Beowulf
    Maurus

    Maurus

    17. April 2013 um 17:11

    „Joseph Brodsky once said that poets’ biographies are present in the sounds they make and I suppose all I am saying is that I consider Beowulf to be part of my voice-right.“ — (Seamus Heaney) BEOWULF-MEMORANDUM „Ein ›glückliches Leben‹ ist unmöglich: das höchste, was der Mensch erlangen kann, ist ein ›heroischer Lebenslauf‹.“ (Schopenhauer, „Parerga und Paralipomena“ II, § 172, 342 – aus: V. Spierling, „Kleines Schopenhauer Lexikon“ | RT 20192) „Die Geschichte hat Helden und Werkzeuge und macht beide unsterblich.“ (Marie v. Ebner-Eschenbach, „Aphorismen“ | UB 8455) „Das Schicksal begnügt sich nicht damit, jemandem nur einmal zu schaden.“ (Publilius Syrus, „Sententiae“ – übersetzt von F. Fajen) _______________ WERKÜBERSICHT: 1. Teil: Beowulfs Kampf gegen Grendel | Z. 1-1250 2. Teil: Beowulf erschlägt Grendels Mutter | Z. 1251-2199 3. Teil: Der Drachenkampf. Beowulfs Tod | Z. 2200-3182 Meine Lesezeit ist am Abend. So habe ich den übrigen Teil meines Tages dazu angewendet, dem BEOWULF-Buch sorgfältig wieder nachzudenken, die Schönheit von diesem Heldenepos zu entdecken, und will den anderen Lesern, was ich sah und dachte und fühlte, mitteilen. „BEOWULF is in fact so interesting as poetry, in places poetry so powerful, that this quite overshadows the historical content“ (Tolkien). Das angelsächsische Heldenlied schlägt immer noch Leser in seinen Bann (so J. Frey, Vorbemerkung), das heißt, das Lesen zelebriert zu Ehren unseres Helden, Beowulf, das Weiterleben seiner Geschichte. Wir trinken mit ihm ein wenig Honigwein (»Met«), atmen die Faszination dieses kühnen Helden, dann schlägt in die wein-heitere Laune, in unser chemisch erklärbares Gefühl von grüner Hoffnung hinein, was der unbekannte BEOWULF-Verfasser schrieb: „Verwinde den Schmerz! Es steht dir wohl an, / die Freunde zu rächen, statt zu reden und klagen. / Sein Ende erfährt ein jeder von uns; / das Lebenswerk aber lassen wir hier / als unseren Ruhm“ (XXI, 1384). Derjenige, dessen Andenken wir nicht vergehen lassen, wird durch das Lesen nämlich vor dem Todesdunkel der Vergessenheit bewahrt. Im Gedächtnis bleiben vor allem diejenigen Bilder von Heroen und Königen (Beowulf, Breca, Siegmund, Wiglaf, Hygelac, Hrothgar), die wegen ihrer großen Taten von der Nachwelt gerühmt werden. „Bēwulf, dein Ruhm wird auf Land und auf See noch lange besungen, und weit wird er hallen“ (XXIV, 1703). Was bedeutet „Dein Ruhm“? Wahrheit und Recht, Taten, die nicht nachgemacht wurden. Die größten Taten waren für die Griechen und die Angelsachsen die, bei denen sich Sterbliche in besonderer Weise vor dem Tode bewähren. Solche haben nicht nur die Heroen der griechischen Vergangenheit vollbracht, sondern auch Helden des »middan-geardes« (Mittelerde) wie Beowulf. Indem sie damit für ihr unvergängliches Andenken sorgten, überwanden sie die Sterblichkeit zumindest ihres Namens, der nicht mehr in Vergessenheit geriet. In der Unsterblichkeit des Ruhms wird solchen Helden ein wenig von der Unvergänglichkeit der unsterblichen Götter, der germanischen und griechischen Götter, zuteil. „Da räumte man Bänke in der Bierhalle frei, dass die gautischen Gäste als Gruppe sich setzten. Sie schritten zur Bank – ihr Gebaren voll Stärke – und winkten den Dienern. Man wartete auf. Aus herrlichen Krügen mit Henkeln und Zierat strömte der Met. Eines Spielmannen Stimme sang klar in der Halle. Heldische Freude erfüllte nun Goldsaal, Gauten und Dänen“. (VII, 492) „So handelt ein Mann, der nach ewigem Ruhm und Ehre stets strebt, wie die Lieder es singen, sein Leben nicht fürchtend.“ (XXII, 1534) Nur Gott kann unendliche Dinge vollbringen. Die Natur aber macht nichts Unsterbliches, denn sie „setzt allen Dingen, die sie hervorbringt, ein Ende und ein Ziel: ‚omnia orta cadunt‘, und so weiter...“ (F. Rabelais, „Gargantua“). Somit ist dieses epikureische Axiom („Alles, was entsteht, muss auch wieder vergehen“) der beste Beweis und Bestätigung, dass Helden wie Beowulf nicht unsterblich, und auch nicht göttlich sind, denn sie zu oft beenden ihr Leben viel eher, als dass sie wegen ihrer Taten berühmt werden. Aber Beowulf war schon alt, als er starb. Man kann beinahe sagen, es herrscht eine gewisse Sympathie für ihn, auf Grund einer strengen Trennung seiner Tapferkeit (und Weisheit, er war ein geschickter Redner – vgl. „Unferths Rededuell mit Beowulf – und konnte prophezeien) und seiner menschlichen Schwächen. Niemals kümmert sich Beowulf um sie. Er ist zu allem (auch einen Drachen zu töten) bereit. Es ist, als sähe der Leser ihn auf einer Art Piedestal, an das er nicht rühren würde. Oder, fast ohne es sich einzugestehen, doch nur wenig. Wenn er beim Lesen sein heroisches Bild rettet, und er, als Beowulf-Freund, lässt sich dadurch ertrinken. Und solcher Leser beeilt sich, um soviel wie möglich wahrzunehmen, bevor alles wieder verschwindet. Ein Merkmal des BEOWULF ist seine ›brevitas‹ (die Kürze): Er ist ein Fragment, das die Dunkelheit umschließt. »Er rang mit der Riesin und riss sie am Haar; / er hielt nicht zurück. Der Held aller Gauten, / ein Berserker wütend, warf sie zu Boden / in tödlichem Ringkampf.« Auch heute würde eine solche Textstelle ein ‚gieriges‘ Leserpublikum finden. »Auch« heute, weil der Leser sich nicht vorstellen kann, was im Gegensatz zum heutigen Tag ›Riesin‹, oder mehr noch ›Ungeheuer‹, ›Unhold‹, ›Monster‹, im Mittelalter hieß. Zum Glück verhelfen eine angestrengte Einbildungskraft und eine schöne Übersetzung uns zu einem leuchtenden Bild der Riesin, ganz zu schweigen von dem Drachen, aber kaum zu einem lebendigen und glaubhaften Bewusstsein eines damaligen Lindwurms, oder der Aura, die von ihm ausging, und des überwältigenden religiös bedingten Schreckens, der die Gestalt des monströsen Wesens gewöhnlichen Menschen einflößte. Das Buch der „Revelationes“ bietet uns die nach dem babylonischen Motiv folgende Darstellung des Drachen: „Draco magnus teterrimus, / terribilis et antiquus, / qui fuit serpens lubricus...“ (Das Lateinische war natürlich die dominierende Sprache jener Zeit). Damit verglichen, wirken heutige wilde Tiere wie Kätzchen. Daher allein war einer Geschichte wie der von Beowulf, Grendel, dessen Mutter und dem Drachen, in der alle vier Eckpfeiler des Quadrats außerordentlicher Abstammung und kräftige Berserker sind, schon als Muster (›exemplum‹) ein Erfolg beschieden. BEOWULF-Leser wissen wohl, dass mit Worten zeichnen auch eine Kunst ist, die, und das ist der Fall, eine »verborgene, schlummernde Kraft verrät.« (Vincent van Gogh an seinen Bruder Theo) Hierher gehört auch das neben den Heldentaten zweite große Thema der Dichtung: Die Sprache, die Schönheit von Sprache. Insgesamt charakterisiert den BEOWULF eine gewisse Kraft in Erzählerischen. Die Handlung kommt recht voran, sie wird niemals mit fliegender Eile über Stock und Stein gehetzt. Der Erzähler weiß, dass es besonders wirkungsvoll ist, dem Zuhörer oder Leser etwas anzubieten, woran er seine Phantasie festmachen kann. Einige Abenteuer sagen Teile der Geschichte vorweg: Die Erzählstruktur ist, bei aller Bizarrerie im Detail, fragmentarisch. Es ist doch einfach, ihre Abfolge als Leser im Kopf zu behalten. Auch ohne ein Motivregister verliert man keinesfalls den Überblick. Weil der Sinn der damaligen Welt aus dem epischen Prozess (Held gegen/versus Ungeheuer) hervorgetrieben wird, steht der (allwissende) Autor immer wieder am Rand der Geschichte, wo nur sein Glaube an Gott weiterhilft. Die Welt des BEOWULF ist daher seltsam starr und statisch. Schicksal ist Schicksal. Der Held muss immer wieder mit Unholden und endlich noch mit seinem Schicksal ringen – in den Klauen des Feindes sein; und als Erlöser schafft er nur dem Tod sein Recht. Insofern markiert dieses Buch, zusammen mit dem NIBELUNGENLIED, ein Ende antiker epischer Erzählkultur (ich meine – früheste Zeugnisse: GILGAMESCH-EPOS, MAHĀBHĀRATA, RĀMĀJANA, ŠĀHNĀME; in der Antike: ILIAS, ODYSSEE) in altenglischer, beziehungsweise germanischer Sprache. Im Mittelalter hingegen stand der BEOWULF am Beginn einer reichen Entwicklung des Epos. Er was das älteste angelsächsische, volkssprachliche Heldenlied, wie das Hildebrandslied und das WALTHARIUS-Epos die älteste Verschriftlichung germanischer Heldensage darstellen. Dieses Volksepos wäre also vermutlich eine Gemeinschaftsleistung, aus der Quelle antiker Überlieferung geschöpft – es aber wurde nur später von einem anonymen Dichter niedergeschrieben, und öffentlich durch Barden (›scop‹, ›minstrel‹: Hofdichter und Sänger von Helden- und Preisliedern) vorgetragen und verbreitet. In kühner Synthese sind hier drei grundlegend verschiedene Traditionen verschmolzen: mittelalterliche Heldensage, die Latinität der antike Epik, mit Vergil als Vorbild, und das Christentum. Das Klingen des Schwertes. Der BEOWULF ist keine trockene Chronik; vielmehr möchtet der Dichter den Leser von der Langeweile fernhalten. Die Erzählung verweilt nicht lange bei einem einzigen Gegenstand, das würde zur Ungeduld führen. Wechselt sie aber von einem Kampf zum anderen, so befindet sich der Leser in der Lage eines Menschen, der durch Gärten spazieren geht. Er hat kaum einen durchschritten, da taucht schon eine neue Vedute vor ihm auf und erweckt das Interesse, die Neugier. Man könnte viel erzählen von Beowulfs Schwertern; sie auch sind viele: Hrunting (Unferths Schwert) und das magische Schwert, welches Beowulf unter Wasser in der Grotte der Riesin findet („darunter ein Schwert so scharf wie der Sieg / und von Riesen geschmiedet...“), und noch andere. Wie wurde das Eisen geschmolzen und von dem Gestein geläutert? Die Antwort findet ihr auf Seite 54: „Die Klinge geschmolzen... usw.“ Hier sei nur noch eine Passage von Al-Bīrūnī zitiert: „Aus dem šāburqān bestehen die Schwerter der Byzantiner, der Rūs und der Slawen. Manchmal nennt man es ›qala‘‹ oder ›qal‘‹. Es heißt, dass man an dem ›qala‘‹ ein Klingen hört und von dem anderen nur ein Geräusch...“ (Al-Bīrūnī, „In den Gärten der Wissenschaft“ – herausgegeben von G. Strohmaier) Diese mittelalterliche Erzählung bietet den heutigen Lesern eine Pause, das Gefühl in der Zeit stillzustehen. Ja, beim Lesen scheint die Zeit stillzustehen. Ohne eine solche Pause, in der unsere innerliche Zeit stillsteht, kann Beowulfs Geschichte nicht angenommen werden, noch zu eigen gemacht. Darin ist sie der Poesie verwandt. Beide ändern das Zeitgefühl des Lesers. Folglich ist das die Stunde, wo ihn seine Gegenwartsprobleme verlassen. Er bleibt vollkommen verzaubert, stumm. Diese alte unzeitgemäße Geschichte öffnet sich ihm wie Knospen voller Sonne und ihn einladet in ihrer Zeit. Beowulf stellt keine Ansprüche: Ich will es so oder so machen, sondern ist ohne Murren zufrieden, wenn er den Dänen und Hrothgar helfen kann. Dennoch stehen weder die Schildungen (Dänen) noch Beowulf in einem Rosengarten oder träumend im Mondschein, sie stehen vor einem harten Schicksal. Er muss sich sogar gegen eine Riesin – Grendels Mutter – stellen. Das ist wirklich eine Feuerprobe für ihn. Aber sein Name war Beowulf. Später wurde er ein junger Krieger und bewies im Kampf großen Mut. Die Abenteuersuche des Protagonisten – wir sahen es an Beowulf – ist auch die Vorstellung der Reinheit seines Namens, der Harmonie mit seiner höfischen Umwelt. Er war jedoch allein im Kampf mit dem Drachen. Und gerade diese Entzweiung von Held und Umwelt (dem Hof und seinen Kumpanen), die wir im 3. Teil wahrnehmen, schafft in diesem Epos erstmals so etwas wie Beowulfs Individualität. Die abenteuerliche Geschichte des BEOWULF, von einem anonymen Autor für seine Zeitgenossen geschrieben, zählt heute zu den weltweit bekanntesten und spannendsten Werken der altnordischen Literatur. Als überraschendes Beispiel einer altenglischen Dichtung, die 3182 Zeilen umfasst, besitzt das Werk für die heutigen Leser die Zauberkraft eines abenteuerlichen Märchens, das Epos und zugleich elegische und ethische Heldendichtung ist und unzähligen Liebhabern das Altenglische und die epische Kultur erschlossen hat. Der Übersetzung ist ein guter Anmerkungsapparat beigegeben, das Nachwort geht auf die Textstruktur, die wechselvolle Geschichte und den Stabreim. Es enthält eine gut lesbare Erläuterung der Bildlichkeit der Sprache und endlich betont den poetischen Charakter der ›Kenningar‹. Als Leser – der seit seiner ersten Bekanntschaft mit der deutschen mittelalterlichen Literatur sein Scherflein zur höfischen Epik immer wieder beigetragen hat – mochte ich mit diesem altenglischen Epos bekannt gemacht werden. Das heißt aber, dieses mittelalterliche Büchlein ist nicht nur für diejenigen bestimmt, die sich schon mit englischen Mediävistik auskennen, sondern es soll auch denen ein vergnügliches Lesen sein, die nicht mit diesem Fachgebiet vertraut sind. BEOWULF ist damit für den deutschsprachigen Leser neu zu entdecken.

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  • Beowulf – Heldenepos in Neuübersetzung

    Beowulf
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    10. April 2013 um 12:15

    Beowulf – Heldenepos in Neuübersetzung Das um 800 entstandene Heldenepos Beowulf ist in altenglischer Sprache geschrieben, obwohl England überhaupt nicht vorkommt. Schauplätze sind in Südschweden und Dänemark. Johannes Frey hat die Verse neu übersetzt, jedoch die Versform, den Stabreim , beibehalten. Der Anfang : „Hört! Von Ger- Dänen vergangener Tage klingt uns der Könige Ruhm, wie edelste Krieger sich Ehre erwarben .....“ Der junge Held Beowulf befreit König Hrothgar von dem Ungeheuer Grendel, das seine neue Halle angegriffen und viele Menschen getötet hat. Beowulf reisst Grendel im Kampf einen Arm aus . An den Folgen dieser Verletzung stirbt Grendel, der sich in die Höhle seiner Mutter geflüchtet hat. Diese nimmt Rache für ihren verstorbenen Sohn und Beowulf muss sich dem Kampf mit ihr stellen. Das angelsächsische Heldenlied ist sehr bekannt, es gehört zu den ältesten überlieferten Versepen. Für Anglistik-Studenten gehört es zur Pflichtlektüre, aber auch andere Leser können durchaus Freude am Lesen der ungewohnten Stabreime haben, zumal im sehr informativen Anhang auf den Stabreim und die Übersetzung ausführlich eingegangen wird. Nach kurzer Eingewöhnungsphase und besonders beim Lautlesen der Verse habe ich dieses Heldenepos mit grossem Interesse und Lesevergnügen gelesen. Es ist nicht nur für Anglistik- und Literaturinteressierte ein Muss, sondern auch für Leser, die sich für Geschichte und Mythologie interessieren. Für mich war es ein lohnendes Erlebnis, mich auf die Stabreime einzulassen und ich kann dieses schön gestaltete Reclam-Taschenbuch (mit buntem Titelblatt -, kein gelbes Reclamheft wie gewohnt) sehr empfehlen.

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  • Lesenswerter Klassiker

    Beowulf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. April 2013 um 00:50

    Um 800 entstand das Epos um den Helden Beowulf, der erst das Ungeheuer Grendel tötet, dann dessen Mutter, um im Kampf gegen einen furchtbaren Drachen den Tod findet. Dieses Heldengedicht gehört zu den ältesten literarischen Fundstücken. Zuerst hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den ungewohnten Stabreimen, die sich aber bald gelegt haben. Die neue Übersetzung von Johannes Frey hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte den Text sehr gut verstehen. Dankbar war ich hier auch für den Anhang, der mir beim Lesen sehr geholfen hat. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich für alte Heldengeschichten interessiert. Absolut lesenswert und zu Recht von mir fünf Sterne!

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  • Beowulf - Eine gute Neuübersetzung des Heldenliedes

    Beowulf
    Hikari

    Hikari

    07. April 2013 um 12:40

    Das Eldenepos Beowulf wurde von Johannes Frey neu aus dem Altenglischen übersetzt. Es ist im Stabreim geschrieben. Der Text entstand ca. um 800 n. Chr. und spielt geschätzt 200 Jahre zuvor, also um 600 n. Chr. Diese Neuübersetzung ist zudem versehen mit Anmerkungen, einem interessanten Nachwort, einer Karte und den Stammbaum verschiedener Familien, die in den Heldentaten des Beowulf eine Rolle spielen. Die Aufmachung des Heftes ist wirklich schön gemacht und das Epos liest sich in dieser Übersetzung zwar für mich ungewohnt, aber wirklich schön. Durch die im Text eingebauten Rückblicke und Vorgreifungen auf baldige Ereignisse wird man als Leser gefordert aufmerksam zu sein, aber gleichzeitig liest es sich auch wirklich gut. Für alle, die mal etwas neues ausprobieren wollen und an alter Lektüre interessiert sind, ist es ein gutes Buch und eine spannende Geschichte.

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  • Rezension zu "Beowulf" von Johannes Frey

    Beowulf
    Shunya

    Shunya

    04. April 2013 um 22:22

    Hört! Von Ger-Dänen vergangener Tage klingt uns der Könige Ruhm, wie edelste Krieger sich Ehre erwarben. Die Legende um Beowulf ist nicht ganz unbekannt. Da ich mich mit der Geschichte bisher nie richtig befasst habe, war ich umso mehr erfreut, dass ich ein Rezensionsexemplar bekommen habe und mich mit dem Thema um Beowulf beschäftigen konnte. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und man sieht schon auf den ersten Blick um was es geht und auch die Farben kommen gut zur Geltung. Der Drache Grendel sucht Heorot heim, wütet, zerstört und tötet alle um sich herum. Die Dänen sind verzweifelt und doch erhalten sie Hilfe von dem Gauten Beowulf. Dieser kämpft gegen Grendel, verfolgt diesen als er flieht und tötet den Drachen. König Hrothgar ist erfreut, hört sich gerne Beowulfs Taten an und veranstaltet ein Fest. Doch die Freude wird getrübt, als Grendels Mutter auf Rache sinnt. Beowulf nimmt den Kampf mit dem Drachen auf und findet durch das Gift des getöteten Drachens den Tod. Da ich die altenglische Version nicht kenne, kann ich dazu und der Neuauflage keine Vergleiche ziehen. Hinten im Buch gibt es eine kleine Karte und einige Anmerkungen. Ein Glossar hilft bei Unklarheiten des Textes, was für mich beim Lesen sehr hilfreich war. Was mir gut gefallen hat, ist, dass Johannes Frey den Stabreim so geschrieben hat, dass man den Text trotzdem gut mitverfolgen kann und keine Schwierigkeiten beim Lesen hat. Für mich war der Stabreim neu, aber wenn man den Text laut vor sich hin liest, bekommt man schnell ein Gespür dafür. Im Nachwort gibt es noch einmal einige Hinweise auf die Namen, den Stabreim, die Übersetzung und den Text an sich, was auch sehr interessant zu lesen war. Wer sich für Beowulf interessiert sollte auf jeden Fall zugreifen, aber auch Leser die sich für Mythologie und Fantasie interessieren könnte Beowulf ansprechen.

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  • Rezension zu "Beowulf" von Johannes Frey

    Beowulf
    Raka

    Raka

    06. March 2013 um 10:00

    Der Beowulf zählt wohl zu den ältesten überlieferten Epen, die es gibt. Der Held der Geschichte, Beowulf, hört von einem grausigen Geschöpf, das dem König Hrothgar das Leben schwer macht. Dieser hat eine wunderschöne Halle errichten lassen, um dort Feste zu feiern und Fremde zu empfangen. Doch Grendel stört sich an den lauten Gelagen und dringt im Schutze der Nacht in die Halle ein. Dort tötet er viele Menschen und als die Opfer Grendels zu viel werden, beschließt Hrothgar die Halle nicht mehr zu nutzen, um sein Volk zu schützen. Beowulf reist zu dem geplagten König, um ihn von Grendel zu befreien. Erneut wird ein Gelage in der schon aufgegebenen Halle gefeiert und wie immer kommt Grendel des Nachts, um grausame Rache an den Feiernden zu nehmen. Doch er hat nicht mit dem Widerstand Beowulfs gerechnet, der ihm mit bloßen Händen einen Arm ausreißt. Grendel kann zwar entkommen, ist allerdings dem Tode geweiht. Er flieht in seine Höhle zu seiner Mutter. Als ihr Sohn stirbt, nimmt sie grausame Rache und Beowulf muss sich einem Kampf mit ihr stellen, um dem Volk Hrothgars endlich Frieden zu bringen. Dieses Epos gehört wie Goethes "Faust" zur Pflichtlektüre. Besonders beeindruckend ist hierbei die Form, denn das Epos wurde in Stabreimen verfasst, die die ganze Geschichte wirklich auch episch klingen lassen. Für viele wird die Form und auch die Ausdrucksweise sehr ungewohnt sein, doch nach kurzem Einlesen findet man sich schnell hinein.

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