Johannes Glöckner

 4,8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Lost Trains, BahnBilder und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Der Journalist, Fotograf und Filmemacher Johannes Glöckner (Jahrgang 1953) hat im Ruhrgebiet Fotodesign und Journalistik studiert. Die Zechen, Industrieanlagen und verschlungenen Verkehrswege in seiner Wahlheimat „Ruhrpott“ haben ihn immer ganz besonders fasziniert. Besonders interessant sind für ihn die Umbrüche und Verwerfungen, die durch Zechensterben und Stahlkrise die Region grundlegend verändern. Das Ruhrgebiet erfindet sich ständig neu und ist bis heute eine Herausforderung, die immer wieder zu spannenden Foto- und Filmreportagen sowie zahlreichen Publikationen führt. Im Laufe der Jahre entstanden dabei Tausende Negative und Dias, die diesen Prozess begleiten und dokumentieren. Johannes Glöckner lebt heute als freier Journalist in Dortmund.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johannes Glöckner

Cover des Buches Lost Trains (ISBN: 9783964532527)

Lost Trains

 (3)
Erschienen am 22.12.2023
Cover des Buches BahnBilder (ISBN: 9783954164028)

BahnBilder

 (1)
Erschienen am 02.06.2023
Cover des Buches Geschichten am Schienen#Strang (ISBN: 9783347060401)

Geschichten am Schienen#Strang

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Erschienen am 07.07.2020

Neue Rezensionen zu Johannes Glöckner

Cover des Buches BahnBilder (ISBN: 9783954164028)
katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "BahnBilder" von Johannes Glöckner

Eine visuelle und entschleunigende Reise durch Europa
katikatharinenhofvor einem Jahr

Schon mit dem Buchcover wird das Reisefieber geweckt und mit dem Aufblättern der ersten Seiten wird klar, dass hier ein ganz besonderer Reisebildband eine Einladung zur visuellen Rundreise durch Europa ausspricht. Einsteigen, Türen schließen und bequem reisen - Seite um Seite wird hier in wenigen Augenblicken möglich, wo sonst eine wochenlange Planung notwendig ist.

Mit jeder Seite wechseln die Landschaften und ziehen wie am Zugfenster vorbei, ermöglichen den Betrachtenden eine entschleunigende Zugfahrt durch Deutschland, Österreich, Schweiz und ganz vielen anderen europäischen Ländern. Die Aufnahmen sind alle wunderschöne, atemberaubend und von erstklassiger Qualität.

Die Bahnhöfe sind imposante Visitenkarten, wecken Fernweh und Reiselust, lassen das aufgeregte Stimmengewirr, das bunte Treiben und die Aufbruchstimmung direkt aus den Seiten steigen. Haben die Leser:innen auf den für sie reservierten Plätzen im Erste-Klasse-Abteil Platz genommen, startet ein aufregende und zugleich entschleunigende Reise mit den unterschiedlichsten Eisenbahnen durch abwechslungsreiche Landschaften. Winterliche Impressionen mit der Zugspitzbahn brennen sich ins Gedächtnis, die Standseilbahn am Hallstätter See führt in luftige 350 Meter Höhe zum Salzbergwerk, Nostalgie pur erwartet die Reisenden in der Zahnradbahn nach Kalavrita und James Bond lässt grüßen, wenn der Zug über die Varda-Brücke donnert.

Das Buch ist nicht nur für Eisenbahn-Fans ein Genuss, denn die faszinierenden Landschaften reichen von den schottischen Highlands über Polarlichtzauber in Finnland, mediterranem Feeling in den Cinque Terre oder vom Balkan bis nach Kurdistan und laden dazu ein, neue Eindrücke zu sammeln und diese als bleibende Erinnerungen im Herzen zu tragen.

Cover des Buches Lost Trains (ISBN: 9783964532527)
derMichis avatar

Rezension zu "Lost Trains" von Johannes Glöckner

spannender Ansatz
derMichivor einem Jahr

Johannes Glöckners Vorhaben ist groß: Nicht weniger als eine Weltreise zu verlassenen Bahn-Orten rund um den Globus will er dem Leser bieten und tatsächlich findet sich jeder Kontinent in diesem Band. Nicht immer sind die Fotografien so spektakulär im HDR-Look veredelt wie auf dem Cover. Künstlerische Ambitionen wie im zuletzt im gleichen Verlag erschienen "Lost Cars" findet man leider seltener, was vermutlich auch an den unterschiedlichen Quellen der Bilder liegt.

Nur ein Teil der Aufnahmen stammt vom Autor selbst oder anderen, Lesern von Eisenbahnliteratur zum Teil bekannten Fotografen wie Korbinian Fleischer, ein beträchtlicher Teil wurde von populären Stockfoto-Plattformen wie Shutterstock, Pixabay oder Picture Alliance bezogen. Die gemeinsame visuelle Linie ist also eher eine dokumentarische, viel Naturlicht, wenig spektakuläre Effekte, die Aufnahmen sprechen für sich. Das ermöglicht zum Einen die erwähnte Weltreise zu "Lost Trains" auf allen Erdteilen, zum Anderen sind die Bilder im Ergebnis stilistisch deutlich nüchterner als in vielen vergleichbaren Bänden.

Dafür bietet der großzügig gestaltete Bildband eine Vielzahl, teils schon nicht mehr existierender Lost Places aus der Eisenbahnwelt. Vom Lokfriedhof über verlassene Bahnhöfe, an unmöglichen Orten zurückgelassenes Rollmaterial, Triebwagen-Stapel, vom Wüstensand verschluckte Strecken bis hin zu aus Lok-Resten erbauten Hütten reicht die Bandbreite. Vereinzelte Highlights werden aufmerksamen Lesern ähnlicher Literatur bekannt vorkommen, die Wagen-Brücke im georgischen Achalkalaki gab es etwa schon in Chris McNabs "Wracks" (ebenfalls GeraMond) zu sehen.

Besonders spannend sind die neuen Blickwinkel, die zum Teil durch Drohnenaufnahmen ermöglicht wurden, aber auch die wenig bekannten Schätze abseits bekannter Lost Places wie Prypjat/Tschernobyl oder der Siemensbahn in Berlin. Wenn an Feldrändern oder einsamen norwegischen Inseln plötzlich Lokomotiven ohne jeden Gleisanschluss herumstehen, dann wecken die Bilder Neugier auf die näheren Umstände dieser Situation. Die knappen Bildunterschriften können hier nur wenig befriedigende Infos liefern, es ist nun eben mal ein Bildband, der über sein Format nicht hinauswächst.

Cover des Buches Lost Trains (ISBN: 9783964532527)
S

Rezension zu "Lost Trains" von Johannes Glöckner

Ein MUss für Eisenbahnfans
sab-mzvor 2 Jahren

“ Lost Trains “ ist ein Buch über verlassene Loks, gespenstische Bahnhöfe und leere Hallen.
Alle Fans von alten Loks, Bahnhöfen aus vergangenen Zeiten und vielem mehr was zu dem Thema gehört, werden begeistert sein.
Quer durch die Republik aber auch z.B. nach China führt die Reise für Fans der Eisenbahngeschichte, speziell der Loks.

Das Buch ist eine Art Dokumentation der Bahngeschichte.
Die Erfidnungskunst der Ingenieure ist im Buch genauso dokumentiert wie auch der Verfall manch einer Strecke oder Loks.
Es sind beeindruckende aber auch bedrückende Fotos enthalten.
Der Weg führt in mehrere Ecken von Deutschland aber ebenso nach Albanien, Mozambique, in die Niederlande und viele Ecken mehr.
Genau das richtige Geschenk für Lokfans.

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