Johannes Groschupf

 3.9 Sterne bei 250 Bewertungen
Autor von Lost Places, Der Zorn des Lammes und weiteren Büchern.
Johannes Groschupf

Lebenslauf von Johannes Groschupf

1963 in Braunschweig geboren. Aufgewachsen in Lüneburg, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik in Berlin. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel und die Berliner Zeitung. 1999 gewann er den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. 2005 veröffentlichte er den Roman „Zu weit draußen“, 2009 den Roman „Hinterhofhelden“. 2013 den Jugendroman "Lost Places" und 2014 wird der Jugendthriller "Der Zorn des Lammes" erscheinen. Heute lebt der Autor in Berlin.

Neue Bücher

Lost Places Oranienburg

Neu erschienen am 01.11.2018 als Taschenbuch bei Mitteldeutscher Verlag.

Berlin Prepper

Erscheint am 09.04.2019 als Taschenbuch bei Suhrkamp.

Alle Bücher von Johannes Groschupf

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Lost Places

Lost Places

 (106)
Erschienen am 01.08.2015
Der Zorn des Lammes

Der Zorn des Lammes

 (59)
Erschienen am 01.04.2014
Lost Boy

Lost Boy

 (34)
Erschienen am 13.01.2017
Das Lächeln des Panthers

Das Lächeln des Panthers

 (26)
Erschienen am 01.10.2015
Zu weit draußen

Zu weit draußen

 (11)
Erschienen am 01.04.2007
Lost Girl

Lost Girl

 (10)
Erschienen am 01.09.2017
Hinterhofhelden

Hinterhofhelden

 (4)
Erschienen am 26.02.2009
Berlin Prepper

Berlin Prepper

 (0)
Erschienen am 09.04.2019

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Neue Rezensionen zu Johannes Groschupf

Neu

Rezension zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf

Rezension zu Lost Boy
Leuchtturmwaerterinvor 19 Tagen

Inhalt:
Verloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Nur mit dem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Seine Reise führt ihn tief in die Clubszene Berlins und bringt ihn seiner Vergangenheit immer näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er den musikalischen Manipulationen des charismatischen, aber gefährlichen DJs Bulgur verfallen ist. Wird Lennart sich retten können? Der neue Roman vom Autor von "Lost Places".

Autor:
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. 

Quelle: www.oetinger.de

Meinung:
Lennart, der ICH-Erzähler, wacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf und kann sich an nichts erinnern. Wie kam er dorthin? Wer ist er? Was war passiert?
Gemeinsam mit Jule, die er in Hamburg kennenlernt, geht er diesen Fragen auf den Grund und langsam kommen seine Erinnerungen zurück.

Lennart, den Jungen, den wir bereits aus dem ersten Band "Lost Places" kennen, begleiten wir durch seinen Gedächtnisverlust. Die Geschichte hat etwas von einem Drogentrip. Zu Beginn ist man als Leser genauso verwirrt wie Lennart selbst. Erst nach und nach passen die Puzzleteile ineinander und die Geschichte nimmt Fahrt auf.

Johannes Groschupf nimmt den Leser mit in die Berliner Unterwelt, das Nachtleben, die Clubszene. Der Leser erkennt schnell, was diese Szene mit den Figuren aus Band eins gemacht hat, wie sie sich verändert haben. Sie sind echter geworden, haben mehr Tiefe. Das merkt man der Geschichte an.

Der Autor hat einen kritischen Jugendroman vor der Kulisse eines Lost Place spielen lassen. In diesem Band hat er es, für meinen Geschmack, etwas besser in Einklang mit der Story gebracht. So kann man als Leser den Lost Place mehr "fühlen".

Fazit:
Ein Jugendroman, der sich mit dem Berliner Nachtleben und seinen Gefahren auseinandersetzt, gepaart mit tollen Locations und "echten" Charakteren. Da es etwas gedauert hat, bis ich in den Roman hineingefunden habe, gibt es von mir allerdings nur 3,5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf

The Sound of Evil
annluvor 5 Monaten

*Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts mehr wusste.*


Lennart wacht am Hamburger Hauptbahnhof auf und weiß weder wie er da hingekommen ist, noch was es mit seinem Leben auf sich hat. Als er auf Jule trifft und sich bruchstückhaft zu erinnern beginnt, zieht es ihn nach Berlin – und mitten hinein in die Szene der illegalen Raves. Damit bringt er nicht nur sich, sondern auch Jule in Gefahr.



Dadurch, dass Lennart sich nicht an sein Leben erinnert, ist das Buch mit einem eigenen Erzählstil ausgestattet. Er übernimmt selbst die Rolle des Erzählers muss sich aber auf das beschränken, was ihn zur Zeit beschäftigt und welche Eindrücke ihn unmittelbar erreichen. So zeichnet sich die Geschichte durch mitunter nüchterne Beschreibungen aus. Langsam kehr Lennarts Gabe zurück. Er nimmt Geräusche sehr differenziert wahr. So machen sie – und seine Gedanken über experimentelle Musik – einen guten Teil der Erzählung aus. Mir selbst war nie klar, aus wie vielen ausgeblendeten Geräuschen und akustischen Signalen unser Leben besteht, sodass ich hier davon überrascht wurde.


Das Eintreffen in Berlin, Lennarts langsames erinnern aber auch sein und Jules Zusammentreffen mit der Szene bringen einen sehr düsteren und immer wieder bedrohlichen Charakter in die Geschichte. Die Spannung, die dabei aufgebaut wurde, hat mir gut gefallen. Auch die Sound Experimente, die er mit dem berüchtigten DJ Evil durchgeführt hat, die illegalen Raves, das Partyvolk mit seiner Sucht nach eigenem Sound, Drogen und Spaß trugen dazu bei, eine ganz eigene Stimmung zu schaffen. Wie Lennart selbst war ich hin- und hergerissen zwischen Faszination und großen Zweifeln am Ganzen. Aber gerade das hat den Reiz des Buches ausgemacht.


Fazit: Eine Geschichte die sich düsterer und spannender entwickelte als erwartet und mit dem nächtlichen Berlin einen faszinierend, abschreckenden Hintergrund bot, der es mir angetan hat.

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Rezension zu "Lost Places" von Johannes Groschupf

Sehr atmosphärisch ...
angi_stumpfvor einem Jahr

Die Geschichte spielt in Berlin, einer Stadt, die unglaublich viele beeindruckende „Lost Places“ ihr Eigen nennen kann. Verlassene Vergnügungsparks, Krankenhäuser, Schlachthäuser und andere gruselige Gebäude, die gerne von „Urban Explorern“ aufgesucht und fotografiert werden.
Diesem Hobby gehen auch Lennart und seine Freunde Moe, Chris, Steven und Kaya nach, doch dadurch geraten sie unbeabsichtigt in große Schwierigkeiten mit einer berüchtigten Rockergang.

Der Autor hat einen schönen, lebendigen Schreibstil, der einem die verlassenen, eindrucksvollen Orte und Protagonisten sehr anschaulich näherbringt. Lennart ist der Erzähler der Geschichte und er war mir relativ sympathisch, abgesehen von einigen Verhaltensweisen, die ich nicht nachvollziehen kann, aber gut: ich bin auch keine 17 mehr. :)
Der Rest der Truppe ist auch ganz ok, auf jeden Fall halten sie im Zweifelsfall immer zusammen.
Während es in anderen Büchern zu störenden Längen oder Wiederholungen kommt, geht es hier manchmal fast zu schnell. Das mag aber auch wieder der eigentlichen Zielgruppe gewidmet sein, die es vielleicht nicht so ausschweifend mag.

Die Geschichte ist jedenfalls spannend, manchmal etwas unglaubhaft, durchaus blutig (Vorsicht: auch ein Tier wird leider getötet) und fesselnd.

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Gespräche aus der Community

Neu

Kann man sich verlieren?

Johannes Groschupf meldet sich gleich zu Beginn des Jahres 2017 mit einem spannendem Jugendbuch zurück.
Seid dabei, bewerbt euch zu einer gemeinsamen Leserunde und tauscht euch aus. Wir vergeben 20 Rezensionsexemplare von
"Lost Boy".

ab 14 Jahren

Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.





Lost Boy
Lost Girl (Septemper 2017)

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover.

Ich suche für die Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf  Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten.

Hierfür werden 20 Bücher zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei.

Bewerbungsaufgabe:  Warum möchtest ausgerechnet Du dieses Buch gerne lesen?


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Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

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Zur Leserunde

Berliner Flair, ein Panther und ein verborgener Kunstschatz

Liebe Leser,
wir laden zur gemeinsamen Leserunde zum neuen Buch "Das Lächeln des Panthers" von Johannes Groschupf, ein.
Habt ihr Lust gemeinsam diese Geschichte zu erkunden und uns eure Meinung zu sagen?
Dann bewerbt euch jetzt für eines von 20 Rezensionsexemplaren zur Leserunde.

Jugendbuch ab 16 Jahren

Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde Das Lächeln des Panthers so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches





Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.


Ich suche für die Leserunde zu "Das Lächeln des Panthers" von Johannes Groschupf Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Gerne auch Leserinnen im entsprechenden Alter!

Hierfür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden.
Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei.

Bewerbungfrage: Warum wollt ihr dieses Jugendbuch gerne lesen?

Schaut euch doch mal auf der Verlagsseite um, da warten weitere, interessante Neuerscheinungen auf euch.

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
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Hallo ihr lieben,

wir starten mal wieder eine Buchverlosung.
Heute möchten wir euch den Jugend-Thriller


 „Der Zorn des Lammes“ von Johannes Groschupf  

Darum geht es in dem Buch: 

Jazz und Milan. Zwei junge Menschen in Berlin. Zwei Geschichten. Zwei Perspektiven. Die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Jazz kennt Milan, den etwas seltsamen Tellerwäscher aus der Kantine des Tagesspiegel, nur ganz flüchtig. Doch für Milan ist Jazz alles. "In jeder Nacht sitze ich hier und schreibe an sie. An sie, deren Namen ich nicht einmal kenne. Du bist schön wie der Mond." Milan ist besessen von Jazz und schleicht sich nach und nach in ihr Leben.    

Was muss ich tun, um das Buch zu gewinnen? 

Das erfahrt ihr alles auf unserem Blog.

http://resas-welt.blogspot.de/2015/02/buchverlosung-der-zorn-des-lammes.html

 

 

 

    
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Zusätzliche Informationen

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