Johannes Groschupf

 3.8 Sterne bei 302 Bewertungen
Autor von Lost Places, Der Zorn des Lammes und weiteren Büchern.
Autorenbild von Johannes Groschupf (©privat)

Lebenslauf von Johannes Groschupf

Ein Leben gewidmet der Literatur: Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Aufgewachsen in Lüneburg, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik in Berlin. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel und die Berliner Zeitung. 1999 gewann er den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. Seitdem schreibt der Autor Romane und Jugendromane und arbeitet nebenbei als Korrekturleser. Er gewann bereits das Arbeitsstipendium der Stiftung Niedersachsen, das Alfred-Döblin-Arbeitsstipendium, das Grenzgänger-Stipendium und weitere. Heute lebt er zusammen mit seiner Familie in Berlin.

Alle Bücher von Johannes Groschupf

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Cover des Buches Lost Places9783841503664

Lost Places

 (110)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Der Zorn des Lammes9783841502827

Der Zorn des Lammes

 (59)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Berlin Prepper9783518470930

Berlin Prepper

 (46)
Erscheint am 14.09.2020
Cover des Buches Lost Boy9783841504470

Lost Boy

 (35)
Erschienen am 13.01.2017
Cover des Buches Das Lächeln des Panthers9783841503497

Das Lächeln des Panthers

 (26)
Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Zu weit draußen9783492247757

Zu weit draußen

 (11)
Erschienen am 01.04.2007
Cover des Buches Lost Girl9783841504753

Lost Girl

 (11)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Hinterhofhelden9783821858463

Hinterhofhelden

 (4)
Erschienen am 26.02.2009

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Neue Rezensionen zu Johannes Groschupf

Neu

Rezension zu "Berlin Prepper" von Johannes Groschupf

Mehr Psychogramm als Krimi, aber dennoch spannend
Xirxevor 4 Tagen

Noack ist Mitte 40 und bereitet sich vor - auf das Schlimmste. Schon immer, seit er ein kleiner Junge war, will er gewappnet sein gegen das, was da kommen kann. Denn es wird kommen, das Schlimmste. Als er eine Stelle bei einer Zeitung antritt, wo er täglich tausende Hassmails aussortieren muss, stärkt dies seine Haltung. Dennoch verfällt er nicht den kruden Verschwörungstheorien oder feindseligen, wutentbrannten Sprüchen der Rechtsradikalen, die er tagtäglich lesen muss. Doch es kommt ein Punkt, da braucht er deren Unterstützung: Er und eine Kollegin werden von Unbekannten überfallen und auch sein Sohn wird hineingezogen. Und niemand kann ihm helfen.
'Berlin Prepper' wird als Thriller angewiesen, aber dafür geht es fast schon gemächlich darin zu. Über die Hälfte folgt man Noacks Gedankengängen, der die grässlichen Beschimpfungen und Häme beinahe stoisch erträgt. Selbst als er überfallen wird, bleibt er vergleichsweise ruhig, während man als Lesende immer mehr darauf lauert: Wann rastet er aus? Doch er hat sich in der Gewalt, während um ihn herum es kaum noch eine 'lichte' Seele zu geben scheint, nur noch Rechte, Rassisten und Wutbürger, selbst auf der Arbeit. Überall nur noch Schmutz, Hass, Wut und Zorn - beim Lesen hatte ich zeitweilig das Gefühl, dass mich diese Atmosphäre mehr bedrückte als den Protagonisten.
Das vom Autor entworfene Szenario ist so düster und eindringlich dargestellt, dass ich mich dabei erwischte darüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch ganz sinnvoll sei, im Umland ein paar Vorräte anzulegen. Und der Showdown trägt ebenfalls nicht gerade zur Beruhigung bei, denn so realitätsfern ist das Ganze nicht.
Was mich allerdings störte, war die Redseligkeit mancher Personen. Weshalb beispielsweise Volkan plötzlich zum großen Erzähler wird, hat sich mir nicht erschlossen, ganz im Gegenteil.
Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, das mir die Verschwörungs- und Prepperwelt ein wenig näher brachte - ich hoffe, ohne Nachwirkungen ;-)

Kommentare: 1
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Rezension zu "Berlin Prepper" von Johannes Groschupf

Leider nicht so meins
Lemas_Buecherweltvor 3 Monaten

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension anfangen soll, viele Anfänge geschrieben und doch wieder verworfen, weil ich damit nicht zufrieden war. Also schreib ich jetzt einfach von der Leber weg.
Ich durfte „Berlin Prepper“ im Rahmen der Crime Club-Leserunde vorab lesen. Der Klappentext klang unheimlich spannend und so bin ich voller Erwartungen in das Buch gestartet. Leider wurde ich relativ schnell enttäuscht. Denn der Protagonist Noack ist nicht nur verschlossen wie eine Auster, sondern er gerät auch im Laufe der Erzählung mehr und mehr auf die schiefe Bahn.
Dazu ist die, düstere Stimmung und die unterschwellige Wut gepaart mit Aggressionen auf Dauer echt nervendzerreißend. Oft musste ich das Buch beiseitelegen, da mich der ganze Hass zu übermannen drohte.
Wer sich also traut in menschliche Abgründe, zu blicken, seine Aggressionen durch Meditation ausgleichen kann und kein Problem mit schrulligen „Nebendarstellern“ hat, für den ist Berlin Prepper genau das Richtige.

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Rezension zu "Berlin Prepper" von Johannes Groschupf

Interessante Milieustudie, aber kein Thriller
Rose75vor 6 Monaten

Vom Cover, Titel und Klappentext habe ich  einen spannenden Thriller erwartet, der mich ins Milieu der Reichs- und Wutbürger führt.   Das fand ich eine interessante Idee.  Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt.   Es erfüllt für mich in keinster Weise die Kriterien eines Thrillers.  Von Spannung keine Spur.   Für mich ist es eine durchaus interessante Milieustudie, die allerdings mehr Tiefe und Emotion vertragen hätte.

Es geht um Walter Noack, der schon von klein auf Angst vor Katastrophen hat.  Tschernobyl war für ihn ein traumatisches Erlebnis. Seitdem hortet er Lebensmittel,  legt Depots an und hält sich mit täglichem Sport fit.  Er will vorbereitet sein, egal was passiert. Er ist ein klassischer Prepper.  Aus Geldnot nimmt er einen Job bei einer Tageszeitung an, er muss dort den ganzen Tag Online-Kommentare zu den Beiträgen lesen und entscheiden,  was davon  veröffentlicht wird.   Da der Autor sehr geschickt, aktuelle Meldungen  ( Die Haupthandlung spielt im Jahr 2018) und dazu entsprechende Kommentare in Kursivschrift verwendet,  wird es schwierig Fiktion und Realität auseinanderzuhalten.  Das fand ich ganz gut.  Noack macht seine Arbeit in seiner stoischen Art recht zuverlässig.  Er ist aber, anders als auf dem Klappentext dargestellt, an keiner Stelle fasziniert von den Hasskommentaren.  Mehr möchte ich von der Handlung gar nicht verraten um nichts vorwegzunehmen.

Ich denke, dieses Buch würde sich gut als Schullektüre eignen, weil man nach jedem Kapitel Stoff zur Diskussion hätte.   Der Autor nutzt viele Klischees und Parolen, die man auch leicht mal im Alltag hört und vielleicht unreflektiert nachplappert. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Berlin Prepperundefined

Crime Club

Bereit zum Überleben?

Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich willkommen im Crime Club

Entdeckt mit uns gemeinsam atemberaubende Werke der Spannungsliteratur in den exklusiven Crime Club-Aktionen, tauscht euch mit Gleichgesinnten über eure Krimi- und Thriller-Lieblingsthemen aus und sammelt wertvolle Punkte, mit denen ihr euch vom einfachen Taschendieb bis zum mächtigen Mafiaboss hocharbeiten könnt! 

Was macht es mit einem Menschen, wenn er tagtäglich Hass-Kommentare im Internet löschen muss? Walter Noack lebt in Berlin, ist Online-Redakteur und hat genau diese Aufgabe. Immer mehr Hass schlägt ihm entgegen – bis er sich selbst der Gewalt hingibt und in die Prepper-Szene gerät, die sich auf Anarchie und gesellschaftliche Unruhen vorbereitet ...

Mit "Berlin Prepper" hat Johannes Groschupf ein erschreckend realistisches Bild der dunklen Seite des Internets geschaffen.

Im Crime Club verlosen wir für unsere Leserunde 30 Exemplare von "Berlin Prepper" von Johannes Groschupf. Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 19.05.2019, indem ihr unser Bewerbungsformular ausfüllt und beantwortet folgende Frage: 

Hass im Netz – Habt Ihr damit schon einmal Erfahrungen gemacht? Wie geht Ihr damit um, wenn Ihr Hasskommentare in Foren oder sozialen Netzwerken seht? 
Wir möchten mit euch zu diesem Thema diskutieren.

Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich schon auf die Leserunde mit euch! 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden

Mehr zum Buch
Jeden Tag ist Walter Noack als Online-Redakteur bei einer großen Tageszeitung mit den widerwärtigsten Beschimpfungen und Hasstiraden konfrontiert. Bei seinen Recherchen nach den digitalen Unruhestiftern gerät er an Reichs- und Wehrbürger, Waffenfetischisten, Verschwörungstheoretiker und Prepper, die sich auf das Schlimmste vorbereiten. Zunächst ist Noack abgestoßen, dann aber zunehmend fasziniert von der Szene. Als er und später eine Kollegin von Unbekannten anscheinend grundlos zusammengeschlagen werden und er auch noch einen privaten Verlust erleiden muss, wird auch Noack vom Dauerhass ergriffen. Dass er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, merkt er, als es in Berlin während der brutalen Sommerhitze zu Großbränden, Unruhen und offener Anarchie kommt. Jetzt geht es nur noch um eines: Überleben.

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe

639 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Lost Boyundefined

Kann man sich verlieren?

Johannes Groschupf meldet sich gleich zu Beginn des Jahres 2017 mit einem spannendem Jugendbuch zurück.
Seid dabei, bewerbt euch zu einer gemeinsamen Leserunde und tauscht euch aus. Wir vergeben 20 Rezensionsexemplare von
"Lost Boy".

ab 14 Jahren

Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.





Lost Boy
Lost Girl (Septemper 2017)

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover.

Ich suche für die Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf  Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten.

Hierfür werden 20 Bücher zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei.

Bewerbungsaufgabe:  Warum möchtest ausgerechnet Du dieses Buch gerne lesen?


*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

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