Das Lächeln des Panthers

von Johannes Groschupf 
3,8 Sterne bei26 Bewertungen
Das Lächeln des Panthers
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Spannend, kurzweilig, romantisch - ein Buch das ich jungen Lesern nur empfehlen kann.

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Eine interessante und spannende Geschichte über ein Hotel sowie eine Familie und deren Vergangenheit.

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Inhaltsangabe zu "Das Lächeln des Panthers"

Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde 'Das Lächeln des Panthers' so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches …

Berliner Flair, ein Panther und ein verborgener Kunstschatz – der neue spannende und äußerst atmosphärische Roman von Johannes Groschupf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841503497
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:224 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    DasBuchmonsters avatar
    DasBuchmonstervor 2 Jahren
    Gute Idee, aber . . .

    Inhalt:
    Katinka geht auf ein schottisches Internat. Doch eines Tages erhält sie einen schrecklichen Anruf: Ihr Vater hatte einen Unfall und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Sofort macht sich Katinka auf den Weg nach Huase- ins kalte Berlin, zurück zum Familienhotel Marabu. Dort überkommt sie das Gefühl, dass ein Geheimnis auf dem Hotel liegt. Mysteriöse Dinge geschehen...merkwürdige Gäste besuchen das Hotel und alles scheint sich rund um das Gemälde des lächelnden Panthers zu drehen. Die Vergangenheit kommt ans Licht und mit ihr Unglaubliches. Schreibstil:
    Der Schreibstil ist einfach gehalten. Er hat keinerlei Punkte, die auffallend sind. Das Buch ist in der dritten Person aus Katinkas Sicht geschrieben. An manchen Stellen wirkt der Stil roh auf mich.

    Charaktere:
    Mit Katinka als Protagonistin bin ich nicht warm geworden, es hat die Nähe zu ihren Gedanken gefehlt, ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Es hat sich so angefühlt, als würde man einen Bericht über die Handlungen einer Person lesen. Das Lesegefühl hat dementsprechend einfach nicht gestimmt. Noch dazu sind ihre Handlungen für mich teilweise nicht nachvollziehbar gewesen. Finley dagegen hat etwas mehr Charakterfarbe abbekommen, er erscheint mir ausgearbeiteter und sympathischer als Katinka die Protagonistin. Ich denke, das war sicherlich nicht im Sinn der Geschichte. 

    Die Story:
    Die Geschichte hat mir am besten gefallen, sie hatte gute Ansatzpunkte, auch wenn mir die Ausführung nicht so gut gefallen hat. Sie war teilweise spannend und mysteriös. Der Verlauf der geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Ich bin dorthingehend gerade etwas kryptisch, weil ich nichts verraten möchte, denn der Teil hat mir eindeutig am meisten gefallen.


    Meinung:
    Die Art und Weise hat mir schon von Anfang an nicht zugesagt, da mir eine gefühlvollere Beschreibung gefehlt hat und man durch fehlende Tiefe keine Nähe zu den Charakteren aufbauen konnte. Die Vorgänge sind nicht authentisch und ich war mit einzelnen Handlungen nicht konform. Zum Beispiel erfährt Katinka erst nach drei Tagen von dem Unfall. Dies kann ich nicht nachvollziehen, genauso wenig kann ich nachvollziehen, dass Katinka kurz nach ihrer Ankunft in Berlin zu ihrer Mutter geht und die Mutter einfach keinbe Lust hat mit Katinka zum Vater zu gehen. Aber vorher drängen jede Minute könnte die Letzte sein? Es werden gerade bei berührenden Szenen keine Gefühle von Katinka beschrieben. Das ist absolut nicht tragbar für mich. Das Buch wird ab 16 Jahren empfohlen, ist jedoch in seiner Ausführung sehr roh, ich mute einfach mal 16 Jährigen Lesern zu, dass sie auch mehr von einem Buch lesen wollen als nur der simple Vorgang einer Geschichte, dies kann man bei 10-12 Jährigen so tätigen, aber für mich war es einfach zu wenig. 

    Von mir gibt es also für eine gute Grundidee und eine spannende Geschichte mit Ausarbeitungsproblemen drei Monsterpunkte.

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    katha_strophes avatar
    katha_strophevor 2 Jahren
    Willkommen im Hotel Marabu, genießen Sie den Aufenthalt bei uns!

    Damals liebte sie das Hotel. Gerade weil es so altmodisch war. Der Teppichboden war seit den Fünfzigerjahren nicht gewechselt worden. Es gab keine Duschen in den Zimmern, nur Waschbecken. Wer duschen wollte, der musste den Gang runtergehen, wo zwei Duschräume waren. […] Katinka hatte das Gedränge an der Rezeption geliebt, wenn die Gäste plötzlich vom Bahnhof kamen und mit ihren Koffern und Taschen die kleine Lobby füllten. (S. 99)

    Das Hotel Marabu in Berlin, das einst Katinkas Großvater gehörte, ist altmodisch, entspricht nicht den neusten Standards und wirkt etwas heruntergekommen – dennoch versprüht es einen gewissen Charme. Die 17-jährige Katinka fliegt aus dem Internat in Schottland wieder nach Berlin ein, weil ihr Vater – der jetzige Leiter des Marabus – einen schweren Unfall hatte.

    Während ihr Vater im Krankenhaus ist, kümmert sich Katinka um die Leitung des Hotels. Ihre Mutter, mit der sie eh kein gutes Verhältnis hat, scheint sich nicht dafür zu interessieren. Zusammen mit Katinka begegnen wir verschiedenen Mitarbeitern, skurrilen Gästen, dem Engländer Finley, der Katinkas Herz erobert, einem Investor, der sich kaum abschütteln lässt, und sogar einer (alten) Baronin.

    Und dann gibt es da noch ein Geheimnis, das mit dem „Lächeln des Panthers“ und dem Hotel Marabu zusammenhängt. Worum es sich genau handelt und was die ganzen Charaktere damit zu tun haben, müsst ihr selber nachlesen.

    Ich selbst konnte ich mich gut in das alte Hotel hineinversetzen und es hat mir Spaß gemacht, die Geschichte um „Das Lächeln des Panthers“ und die des Marabus zu verfolgen. Mit einigen Teilen der Geschichte hätte ich auch nicht gerechnet!

    Der Sprachstil von Groschupf ist – wie auch in anderen Büchern von ihm – einfach und eher kurz gehalten, was sich sehr flüssig lesen lässt.

    Fazit

    Ein tolles Jugendbuch, das teilweise auch Spannung zu bieten hat und durch das Geheimnis wird etwas Ungewöhnliches in den Fokus gerückt – mir hat es gefallen. Ein bisschen Kitsch für die Romantiker unter uns ist auch dabei, aber nicht so viel, dass es stören könnte.

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    Bonins avatar
    Boninvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, kurzweilig, romantisch - ein Buch das ich jungen Lesern nur empfehlen kann.
    Berlin - mon amour

     Das Lächeln des P. kommt als ein 08/15 Jugendbuch über Verlust und Erste Liebe daher. So weit so gut, aber es wird dann rasch spannender und unversehens jagt man mit Katinka dem Geheimnis des Hotels nach. Sonderbare Gäste, ein aufdringlicher Immobilienhai, die Sorge um ihren Vater, der Dauerstreit mit ihrer Mutter - Katinka hat kaum eine ruhige Minute bis sie am Ende auf den leibhaftigen Panther trifft.
    Ein spannendes Buch das einen Teil der Berliner Geschichte aus einem neuen Blickwinkel erzählt. Sehr gute Arbeit von Johannes Groschupf. Kann ich nur empfehlen.

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    Pepamos avatar
    Pepamovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine interessante und spannende Geschichte über ein Hotel sowie eine Familie und deren Vergangenheit.
    Welches Geheimnis birgt das Hotel Marabu?

    Die 17-jährige Katinka besucht ein Internat in Schottland und soll demnächst ihren Abschluss machen. Eines Tages erhält Katinka einen Anruf von ihrer Mutter. Katinkas Vater ist im Krankenhaus und niemand weiss, ob er von seiner Krankheit genesen wird. Kaum ist Katinka in Berlin angekommen, zieht sie ins Hotel Marabu, welches sich schon lange Familienbesitz befindet. Katinka erinnert sich an ihre Kindheit in Hotel und an ihren Grossvater. Wenn sie nicht ihren Vater im Krankenhaus besucht, hilft sie den Angestellten des Hotels, wo immer es möglich ist. Als ihr Vater stirbt, erbt Katinka das Hotel und muss feststellen, dass es hoch verschuldet ist. Wie soll es nun weitergehen? Katinka hat sechs Wochen Zeit, um zu entscheiden, ob sie das Erbe antreten will oder nicht. Dabei lernt sie mysteriöse Gäste kennen, muss sich gegen ihre Mutter und einen dubiosen Investor durchsetzen, verliebt sich in Finley und erfährt einiges über ihre Vergangenheit.
    Eine spannende Geschichte über ein Hotel, das eine spektakuläre Vergangenheit birgt und während des 2. Weltkrieges eine wichtige Rolle spielte. Im Laufe der Geschichte, erfährt der Leser vieles über das Hotel und Katinkas Familie. Dem Autor ist es gelungen, das alte Hotel und seine Bewohner sehr lebendig werden zu lassen. Die Atmosphäre des alten Hauses ist ebenso spürbar, wie Katinkas Gefühlschaos. Insgesamt ein spannendes Buch über schwierige Familienverhältnisse, Geheimnisse und ein wenig geschichtliches über den 2. Weltkrieg. 

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 3 Jahren
    ein sehr guter Jugendroman vor einer bildhaft beschriebenen Kulisse

    Kurzbeschreibung
    Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde Das Lächeln des Panthers so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches …
    (Quelle: Oetinger Taschenbuch)

    Meine Meinung
    Im Internat in Schottland ereilt Katinka eine traurige Nachricht. Ihr Vater liegt im Koma. Sie muss schnell nach Hause, eilt zu ihm. Wenig später stirbt er. Katinka wird in seinem Testament bedacht. Sie erbt das Familienhotel, das aber schon sehr alt und baufällig ist. Zudem gibt es einen Berg Schulden. Katinka ist hin und hergerissen, soll sie das Hotel behalten oder nicht? Zusammen mit dem Empfangsmädchen und Fynn, einem Zeichner, versucht Katinka gegen einen skrupellosen Makler anzukommen, der ihr das Hotel abkaufen möchte. Wird ihr das gelingen?

    Der Jugendroman „Das Lächeln des Panthers“ stammt vom Autor Johannes Groschupf. Vor diesem Buch habe ich bereits andere Werke des Autors gelesen und war immer sehr begeistert davon. Dementsprechend war nun natürlich auch meine Erwartung an diesen Roman.

    Katinka ist ein junges Mädchen die sehr gut beschrieben wird. Sie ist 17 Jahre alt und hat bisher ein sorgenfreies glückliches Leben in einem schottischen Internat gelebt. Als sie erfährt, dass ihr Vater im Sterben liegt eilt sie nach Berlin zurück. Ab da ändert sich ihr Leben schlagartig. Katinka ist stark und selbstbewusst und sie steht zu ihrer Familie, egal was damals in der Vergangenheit alles geschehen ist. Das Erbe ihres Vater ist ihr wichtig und sie versucht es zu retten, egal wie. Sie lässt sich wirklich nicht unterkriegen.

    Die Nebenfiguren, wie Katinkas Mutter, oder auch der skrupellose Makler, oder Fynn, der Zeichner, sind alle gut gestaltet. Sie passen gut ins Geschehen hinein und ich konnte sie nachvollziehen.

    Der Schreibstil des Autors ist gut. Man kommt flüssig durch die Seiten, was besonders auch durch die doch recht kurzen Kapitel noch verstärkt beeinflusst wird.
    Die Handlung selbst ist interessant und auch mitreißend gehalten. Es geht spannend zu und die Grundstimmung ist recht düster und mysteriös gehalten. Es gibt Wendungen, die das Geschehen beeinflussen und zum Teil in andere Bahnen lenken.
    Es gibt im Geschehen ein paar Unstimmigkeiten. Diese haben mich persönlich aber nicht so gestört, ich nenne es künstlerische Freiheit. Neben Spannung gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte im Buch. Diese hat mir ebenso gut gefallen. Sie drängt sich nicht auf und passt gut hinein.
    Als Schauplatz hat Johannes Groschupf hier erneut Berlin gewählt. Er beschreibt die Szenen gut und bildhaft, man kann sich alles vorstellen.

    Das Ende finde ich persönlich gut gehalten. Zur Gesamtgeschichte ist es passend und man schließt das Buch dann doch zufriedengestellt ab.

    Fazit
    Kurz gesagt ist „Das Lächeln des Panthers“ von Johannes Groschupf ein sehr guter Jugendroman vor einer bildhaft beschriebenen Kulisse.
    Die gut beschriebenen Charaktere der Geschichte, ein flüssig lesbarer Stil des Autors und eine Handlung, die spannend daher kommt und auch eine kleine Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
    Durchaus lesenswert!

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    Tiffi20001s avatar
    Tiffi20001vor 3 Jahren
    Das Lächeln des Panthers

    Klappentext:

    „Sei leise“, sagt eine Stimme, der sie nicht trauen kann. „Es wird dir nichts passieren, wenn du erzählst, was du weißt.“

    Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und ihr Freund Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Eduard Skripnik etwas damit zu tun, der nachts die Wände abtastet und das Gemälde Das Lächeln des Panthers seltsam genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches …

    Ein spannender, äußerst atmosphärischer Berlin-Roman, der von einem großen Geheimnis erzählt.

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Das Lächeln des Panthers“ im Stil eines Hotelschilds die Fassade mehrere Häuser und ist überwiegend in dunklen Farben gehalten worden.
    Das Cover gefällt mir leider nur bedingt. Ich finde die Idee mit der Hotelfassade generell gesehen sehr gelungen, vor allem, da sie auch sehr gut zum Buch passt und einen wichtigen inhaltlichen Teil des Buches widerspiegelt. Leider ist das Buch, vor allem auch wegen der dunklen Farben, meiner Meinung nach nicht so ansprechend, da das Cover ohne dass man Kenntnis über den Inhalt hat, sehr unscheinbar und wenig ausdrucksvoll wirkt.
    Der Titel dagegen gefällt mir gut, da er sehr ungewöhnlich und zudem mysteriös ist, wodurch man neugierig auf das Buch wird. Gleichzeitig passt er sehr gut zum Buch, da er einen Einblick in das Buch erlaubt.
    Der Klappentext fasst das Buch gut zusammen und ist sehr geheimnisvoll, was die Stimmung des Buches sehr gut einfängt.
    Insgesamt gesehen eine Buchgestaltung, die leider nur bedingt neugierig auf das Buch und es nach dem Lesen wirklich Interesse weckt.

    Eigene Meinung:

    Das Buch ist meiner Meinung nach sehr schwer zu beschreiben, da es durchwegs sehr geheimnisvoll ist. Die Handlung beginnt sehr schnell und ich konnte mich von Anfang an sehr gut im Buch zu Recht finden. Die Geschichte des Buches ist dabei auch durchgehend interessant, obwohl sich der Sinn des Buches mir erst zum Ende hin erschlossen hat. Mich hat dabei leider zwischendurch immer wieder der rote Faden gefehlt und ich wusste oftmals nicht, was das Buch mir eigentlich sagen möchte. Es ist zwar beim Lesen bei mir nie Langeweile aufgekommen, ich hätte mir aber schon gewünscht, dass von Anfang an die Handlung etwas klarer gewesen wäre. Das Ende des Buches dagegen hat mir gut gefallen und ab dem Moment, an dem ich die generelle Thematik des Buches erfasst hatte, hat mir das Buch sehr gut gefallen.
    Die Figuren waren interessant gestaltet und ich fand vor allem Katinka, die Hauptfigur, sehr sympathisch und ich konnte ihr Verhalten und ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen, obwohl ich mir manchmal ein etwas emotionaleres Erleben gewünscht hätte. Mir hat es gefallen, mitzuerleben, wie Katinka langsam hinter die Geheimnisse des Hotels und der Personen gekommen ist. Generell hat mir gut gefallen, dass es sehr viele überraschende Momente gegeben hat, wobei sich auch die Blickwinkel auf die verschiedenen Figuren verändert haben.
    Die Sprache des Buches war sehr flüssig geschrieben und deshalb war das Buch sehr angenehm zu lesen.

    Fazit:

    Ein sehr geheimnisvoller, mysteriöser Jugendroman mit sympathischen Figuren und einer interessanten Thematik, dem es leider manchmal am „roten Faden“ gefehlt hat, den ich aber dennoch empfehlen kann.

    Autor:

    Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für DIE ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. Sein viel beachtetes Jugendbuchdebüt „Lost Places“ wurde für den Hansjörg-Martin-Preis nominiert. Der Thriller „Der Zorn des Lammes“ erhielt die Auszeichnung Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Das Lächeln des Panthers
    Autor: Johannes Groschupf
    Verlag: Oetinger Taschenbuch
    Seitenzahl: 224
    Preis: 12,99 EUR
    ISBN: 978-3841503497

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Katinka, ein Hotel in Berlin und jede Menge Chaos - Rezension zu "Das Lächeln des Panthers"

    Der Roman „Das Lächeln des Panthers“ ist ein Jugendbuch von Johannes Groschupf.
    Die Protagonistin Katinka (17 Jahre) alt lebt ein normales Leben in einem schottischen Internat bis sie von Zuhause die Nachricht erhält, dass ihr Vater im Sterben liegt.
    Sie geht also zurück nach Berlin und zieht in das alte Hotel, das ihrem Vater gehört hatte und nun ihres ist - er hat es ihr vererbt. Doch im Hotel gehen seltsame Dinge vor sich und merkwürdige Gestalten streichen umher - gerade diese mysteriöse Athmosphäre ist toll beschrieben und spannend zu lesen.
    Ich will nicht zu viel verraten, aber was Mysteriösität und Geheimnisse angeht, hat das Buch wirklich spannende Seiten auch wenn es andernorts an Realitätsnähe fehlt.
    Ich würde den Roman trotzdem empfehlen, da er gerade gegen Ende hin wirklich fesselnd ist und Katinka eine tolle Hauptfigur abgibt.

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    Gela_HKs avatar
    Gela_HKvor 3 Jahren
    Vergangenheit wird aufgedeckt

    Ein Anruf der Mutter holt die 17-jährige Katinka aus dem beschaulichen Internatsleben in Schottland zurück nach Berlin. Nach kurzer schwerer Krankheit stirbt ihr Vater und hinterlässt ihr das im Familienbesitz befindliche Hotel Marabu. Wie soll es jetzt mit dem hoch verschuldeten Gebäude, das stark renovierungsbedürftig ist, weitergehen? Eine mondäne Baronin, ein drängender Investor, ausbleibende Gäste und merkwürdige Vorkommnisse machen es Katinka nicht leichter, sich zu entscheiden.

    Johannes Groschupf
    hat mit diesem Jugendbuch ein altes Hotel und deren Geschichte lebendig werden lassen. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen. Wobei nicht durchgehend der gleiche Stil gewählt wird. Die Geschichte wird langsam aufgebaut und viele Andeutungen lassen ahnen, dass es um mehr geht, als um ein Erbe.

    Interessante Charaktere verleihen der Geschichte einen gewissen nostalgischen Touch. Da ist zum Beispiel der geheimnisvolle Gast Skripnik, der stundenlang das Gemälde "Das Lächeln des Panthers" anschaut. Seine Spur verliert sich aber zunehmend in der Handlung, die vom Leser erwartete Geschichte bleibt aus.

    Die Baronin von Rochlitz, die wie ein Schatten anfangs immer wieder mit einem Rolls Roye vor dem Hotel auftaucht und verschwindet, bekommt dagegen im Laufe der Handlung immer mehr Konturen.

    Das verstaubte Flair des Hotels soll durch jüngere Einflüsse aufgelockert werden, was nur teilweise gelingt. Ein junger Künstler, der Katinka sofort sympathisch ist, bleibt leider sehr im Hintergrund und wirkt nicht greifbar, obwohl sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte entwickelt. Eine Schülerparty im Hotel gerät außer Kontrolle und auch die Sprache verliert sich hier zunehmend.

    Interessant ist das eigentliche Geheimnis das das Hotel in sich birgt. In den Kriegswirren des 2. Weltkrieges wurde das Hotel zu einem wichtigen Ort. Doch nicht nur das Haus, sondern auch Katinka erlebt eine Überraschung, was ihre Vergangenheit angeht.

    Zum Ende wird der Spannungsbogen dann doch sehr überstrapaziert. Dinge überschlagen sich, werden teilweise sehr überzogen dargestellt und sehr dramatisch beschrieben.

    Für mich wurden viele Dinge nicht beendet oder schlüssig erklärt.

    Fazit: Ein Jugendbuch, dass sich schnell und flüssig lesen läßt, aber wenig Tiefgang besitzt


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    connychaoss avatar
    connychaosvor 3 Jahren
    Das Lächeln des Panthers

    Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde Das Lächeln des Panthers so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches …

    Ich habe bisher auch Der Zorn des Lammes und auch Lost Places von Johannes Groschupf gelesen. Beide Bücher haben mir sehr gefallen. Ich war deshalb auch sehr auf Das Lächeln des Panthers gespannt. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz. Katinka ist mir sofort sympathisch, sie ist ein nettes und mutiges Mädchen. Sehr gut haben mir auch Skripnik und die Baronin gefallen. Sehr facettenreiche Charaktere. Finley fand ich dagegen etwas blass. Die Geschichte ist spannend und mysteriös aber leider auch nicht immer glaubwürdig. Ich stoße mich da sehr an Katinkas Minderjährigkeit und der Erbschaft sowie die Leitung des Hotels. Hätte man Katinka ein Jahr älter gemacht, wäre es etwas glaubwürdiger geworden.

    Ansonsten fühlte ich mich gut unterhalten, die anderen Bücher des Autors haben mir aber um einiges besser gefallen.

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    irismarias avatar
    irismariavor 3 Jahren
    die geheimnisvolle Welt eines Berliner Hotels

    Johannes Groschupf entführt die Leser seines Jugendbuchs „Das Lächeln des Panthers" in die geheimnisvolle Welt des Berliner Hotels Marabu. Dieses Hotel hat eine große Geschichte, aber seine besten Zeiten hinter sich. Der Besitzer ist kein glücklicher Geschäftsmann und als er schwer erkrankt, kommt seine 17-jährige Tochter Katinka aus ihrem Internat in Schottland zurück, um auszuhelfen. Im Marabu trifft sie auf verschiedene ungewöhnliche Personen und erfährt von geheimnisvollen Kunstschätzen. Doch der Investor Schwenkendorff hat ein Auge auf die gute Lage des Hotels geworfen und will es kaufen und abreißen...
    Das Buch besticht durch seinen Berlin-Flair und die geheimnisvolle Stimmung. Katinka muss sich früh einer fast unlösbaren Aufgabe stellen und ihr Kampf um das Hotel ist gut dargestellt. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist dabei, etwas Geschichte und einige Überraschungen. Nicht so passend finde ich den Klappentext, da er falsche Erwartungen weckt. Davon abgesehen ist „Das Lächeln des Panthers" ein gut lesbares Buch für Jugendliche und Erwachsene.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar

    Berliner Flair, ein Panther und ein verborgener Kunstschatz

    Liebe Leser,
    wir laden zur gemeinsamen Leserunde zum neuen Buch "Das Lächeln des Panthers" von Johannes Groschupf, ein.
    Habt ihr Lust gemeinsam diese Geschichte zu erkunden und uns eure Meinung zu sagen?
    Dann bewerbt euch jetzt für eines von 20 Rezensionsexemplaren zur Leserunde.

    Jugendbuch ab 16 Jahren

    Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große, schwarze Katze – Katinka und Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Hat der eigenartige Skripnik etwas damit zu tun, der das Gemälde Das Lächeln des Panthers so genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit – und entdeckt dabei Unglaubliches





    Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.


    Ich suche für die Leserunde zu "Das Lächeln des Panthers" von Johannes Groschupf Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Gerne auch Leserinnen im entsprechenden Alter!

    Hierfür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden.
    Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei.

    Bewerbungfrage: Warum wollt ihr dieses Jugendbuch gerne lesen?

    Schaut euch doch mal auf der Verlagsseite um, da warten weitere, interessante Neuerscheinungen auf euch.

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

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