Johannes Groschupf , Hauptmann & Kompanie Lost Boy

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Inhaltsangabe zu „Lost Boy“ von Johannes Groschupf

Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine 'Jünger' mit Musik manipuliert.

Ich mochte die Grundidee mit den „Lost Places“ & der gefährlichen Wirkung von Musik, der Rest konnte mich leider so gar nicht erreichen...

— Tini_S
Tini_S

Ein sehr spannender Jugendroman über die Macht der Klänge.

— herzgespenster
herzgespenster

Ein solider Jugendroman, der den Leser in die dunkle Clubszene der deutschen Hauptstadt entführt und dabei recht gut unterhält.

— seschat
seschat

Vermutlich nur etwas für junge Ravefans, die die die Welt eines 18jährigen mit ihren eigenen Augen sehen können.

— StMoonlight
StMoonlight

Die dröhneneden Bässe der Zeilen bleiben einem noch lange im Gedächtnis.

— Ilea
Ilea

Lost Boy – Das nächste spannende Jugendbuch von Johannes Groschupf! Ein Must-Read-Buch !!!

— Tom_Read4u
Tom_Read4u

Die Beschreibungen haben Wortwörtlich mein Herz schneller schlagen lassen.

— EnysBooks
EnysBooks

Eine Geschichte die unter die Haut geht, aber mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte!

— Rebecca1493
Rebecca1493

Eine Reise ins Ich, in die Welt der elektronischen Musik und durch Hamburg & Berlin... sehr gut gemacht!

— Jungenmama
Jungenmama

Meine Nerven... ;-)

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

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  • Leider nicht so packend wie der erste Teil

    Lost Boy
    Fannie

    Fannie

    16. May 2017 um 18:32

    Die Faszination für Lost Places, also Orte, die dem Verfall preisgegeben sind, ist ungebrochen. Unzählige Urban Explorer erkunden verlassene Krankenhäuser und Betriebe und veröffentlichen teils atemberaubende Bilder im Netz. Der in Berlin lebende Autor Johannes Groschupf hat seinen Jugendroman "Lost Places" genau in diese Umgebung eingebettet: Die Freunde Lennart, Kaya, Moe, Chris und Steven machen in einer Fabrikruine eine fürchterliche Entdeckung. Im zweiten Teil "Lost Boy", der am 13. Januar 2017 bei Oetinger Taschenbuch erschienen ist, verlegt Johannes Groschupf das Setting in den Berliner Untergrund: stillgelegte U-Bahnhöfe und verwaiste Gleise bilden den Rahmen für die Handlung seines aktuellen Jugendromans. In dem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Lost Places". Worum geht es in "Lost Boy"? Lennart wacht auf einem Bahnsteig in Hamburg auf und kann sich an nichts mehr erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Nach und nach sickern bruchstückhafte Erinnerungen in sein Bewusstsein. Eines Tages kommt er schließlich zurück in seine Heimatstadt Berlin. Aus einem Grund, den er nicht kennt, ist ihm der berühmte Underground-DJ Bulgur auf den Fersen. Lennart befindet sich in großer Gefahr ... Johannes Groschupf hat mich mit "Lost Places" absolut begeistern können. Deshalb habe ich die Fortsetzung "Lost Boy" mit Spannung erwartet. Die Kulisse in "Lost Boy" ist wieder einmal etwas ganz Besonderes. Die düstere Atmosphäre der verlassenen U-Bahn-Schächte beschreibt Johannes Groschupf eindrucksvoll. Als Leser hat man absolut keine Probleme damit, sich diese Parallelwelt unter den Straßen Berlins vorzustellen. Mysteriös und spannend ist die Geschichte von Lennart. Der Nebel um das, was passierte, bevor Lennart ohne Erinnerungen in Hamburg aufwachte, lichtet sich sowohl für die Hauptfigur des Romans als auch für den Leser nur Stück für Stück. Allerdings konnte mich die Story von "Lost Boy" nicht so packen wie die des Vorgängers "Lost Places". So manche Handlung erschien mir außerdem ziemlich unlogisch. Da wird beispielsweise Lennarts Freundin Jule entführt. Anstatt nach ihr zu suchen, gibt er sich erst einmal in aller Ruhe der Musik in einer Disko hin. Auch die Figuren wirkten auf mich im Vergleich zu Teil eins platter und weniger charismatisch. Deshalb setze ich große Hoffnungen auf den Nachfolger "Lost Girl", der am 1. September 2017 bei Oetinger Taschenbuch veröffentlicht wird.

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  • Gute Idee, aber die Umsetzung konnte mich nicht erreichen, am Ende bleiben viele Fragezeichen zurück

    Lost Boy
    Tini_S

    Tini_S

    28. April 2017 um 12:38

    Meine Meinung: Puh … Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn es gab einfach zu viele Baustellen und Ungereimtheiten in „Lost Boy“. Lediglich das Cover hat mich überzeugt, denn es strahlt eine unglaubliche Atmosphäre aus, Wahnsinn! Leider konnte die Geschichte dem nicht gerecht werden … Lesen wollte ich das Buch unbedingt, denn ich habe „Der Zorn des Lammes“ von Johannes Groschupf geliebt! <3 Diese faszinierende, abgründige und schonungslose Stalker-Psycho-Geschichte hat mich förmlich umgehauen. Sie war perfekt geschrieben, kein Wort zu wenig und keins zu viel, schockierend, aufwühlend, authentisch und sehr sehr lesenswert! Deshalb musste sein neuestes Werk unbedingt bei mir einziehen. Aber irgendwie wünsche ich mir gerade, dass ich eine Rezension zu „Der Zorn des Lammes“ schreiben könnte, anstatt zu „Lost Boy“. Aber es hilft ja alles nichts, da müssen wir jetzt gemeinsam durch … Gleich am Anfang hatte ich Probleme, in die Story hineinzufinden. Der Schreibstil war einfach nicht mein Fall. Zu oberflächlich und abgehackt und auch etwas lieblos. Ich konnte mich nicht in unseren Protagonisten mit der Amnesie, Lennart, hineinversetzen. Sein Inneres, seine Gefühle und Gedanken blieben mir fern, weil sie nicht stark genug ausgeleuchtet wurden. Zuerst dachte ich: „Okay, der Arme hat sein Gedächtnis verloren und muss sich erstmal selbst finden, also gib ihm eine Chance.“ Aber auch als er seine Erinnerungen wiedererlangte, wurde es nicht besser … Als der Protagonist dann endlich von Hamburg nach Berlin reist, um sich seiner rätselhaften Vergangenheit zu stellen, hatte ich mich richtig darauf gefreut, dass ordentlich Schwung in die Story kommt. Aber dem war nicht so. Leider konnte auch keiner der anderen Charaktere meine nähere Aufmerksamkeit wecken. Sie blieben alle unecht und farblos. Hinzu kommt, dass Lennart sich in gleich zwei Mädchen verguckt, Jule aus Hamburg und seine alte Freundin Moe aus Berlin. Romantik wollte aber nicht aufkommen, da Lennart keinerlei Anstalten macht, sich für eine der beiden zu entscheiden oder den nächsten Schritt bewusst zu tun. Es passiert einfach irgendwie im Laufe der Zeit, weil es halt so vorgesehen ist … Das war enttäuschend und machte ihn mir nicht gerade sympathischer. Ein Wort zum Bösewicht der Geschichte, Bulgur (nein, keine Sorge, das ist kein Spoiler, wird er doch schon im Klappentext erwähnt). Er ist DJ aus Leidenschaft und soll eigentlich bedrohlich wirken, mit seiner düsteren Ausstrahlung, seiner Macht, seinen Hintermännern und seinem (angeblichen) Charisma. In meinen (und sogar Lennarts) Augen wirkt er eher lächerlich und wie ein selbstgerechter Schwätzer, der nichts Spannendes zu erzählen hat. Gruselfaktor gleich null! Kommen wir zum Schreibstil, für mich immer ein sehr wichtiger Punkt, weil er eine Verbindung zu mir aufbauen muss, damit mir das Buch gefällt. Diese Verbindung, diese Brücke hat Johannes Groschupf hier leider nicht geschlagen. Er erzählt flüssig und jugendlich, das fand ich nicht schlecht und auch einige Beschreibungen von Berlin (meiner Hauptstadt) mochte ich. Aber es wirkt alles etwas leblos und fad, da viele detaillierte Beschreibungen der Gefühle, Umgebung, Personen etc. fehlen. Dafür wird es an anderer Stelle, nämlich der Beschreibung von Musik, zu detailliert. An sich fand ich es gut und zu Anfang auch faszinierend, wie hier elektronische Musik und verschiedene Töne aus dem Leben eine Symphonie des Schreckens bilden, die einen großen Einfluss auf die Tanzenden hat, aber mit der Zeit wurden die detaillierten Beschreibungen der Sounds zu viel und zu lang und haben meine Vorstellungskraft nicht angeregt. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich war die falsche Zielgruppe für das Buch, obwohl ich ja gern im Jugendbuchbereich unterwegs bin. In „Lost Boy“ reden die Charaktere oft aneinander vorbei und betont cool und jugendlich. Beispielsweise sagt Lennart im Dialog „chill mal“ zu jemandem. Das mag ja auf der Höhe der Zeit sein, trifft aber so gar nicht meinen Geschmack und ich lese sowas nicht gern in Büchern. Die Jugendsprache wirkt dadurch eher lächerlich und gewollt. Um auch mal etwas Positives anzumerken: Die Grundidee der Story fand ich sehr interessant. Es geht um die berauschende und auch gefährliche Wirkung von Musik. Wie wirkt sie auf die Tanzenden und wie kann man diese für seine Zwecke missbrauchen? Wirklich mal etwas Neues und Ungewöhnliches in einem Jugendthriller. Stichwort Thriller: Ich fand die Thrilleranteile sehr gering gestreut. Da hätte ich mir viel mehr Spannung und Action gewünscht. Es gab keine großartigen Geheimnisse, kein Miträtseln, keinen dicht gewebten Plot, kurz gesagt: Das „Thrill-Gefühl“ fehlte. Größtenteils fand ich die Handlung auch unglaubwürdig, ich meine: Wo sind eigentlich die Erwachsenen und die Polizei, wenn man sie mal braucht? Die wurden komplett ausgeblendet (bis auf eine winzige Randbemerkung zur Polizei). Lennarts Eltern kommen nur einmal kurz vor und sind nicht mal sonderlich überrascht oder ergriffen, als er wieder vor ihrer Tür steht. Sie zeigen keinerlei Emotionen, sagen nur, er hätte ja mal anrufen können. Äh, ja … o.O Es tut mir leid, das so deutlich zu sagen, aber die Charaktere laufen, stehen und quatschen die ganze Zeit nur sinnlos in der Gegend rum, ohne Nachzudenken und ohne Plan. Sie lassen sich durch die Story treiben wie tote Fische im Wasser. Mich beschlich das Gefühl, der Autor hätte es sich zu leicht gemacht, so nach dem Motto: „Füll die Lücken selbst lieber Leser“ und „Denk dir  den Rest“. Die meisten Szenen und Kapitel enden nämlich sehr abrupt und man kriegt lediglich einen kurzen Satz vor die Füße geworfen, den man sich selbst weiterdenken kann. Von dieser Art zu erzählen bin ich einfach kein Fan, das hat mich auch schon in einigen anderen Jugendbüchern gestört. Vielleicht ist mir aber auch etwas Wichtiges entgangen, weil ich den Vorgänger „Lost Places“ nicht gelesen habe? „Lost Boy“ ist wohl eine (recht lose) Fortsetzung dazu. Dadurch fehlte mir wahrscheinich Hintergrundwissen zu den Charakteren, deren Beziehungen untereinander und den vorangegangenen Ereignissen. Das Ende war soweit zufriedenstellend, wenn auch ein bisschen abgehackt und zu einfach, weill alles zu glatt geht. Eine Art Fortsetzung folgt dann im September mit „Lost Girl“. Ich weiß aber nicht, inwiefern sie an „Lost Boy“ anknüpfen wird und verstehe es eher so, dass sie eigenständig sein soll. Puh. Diese Rezension zu schreiben, fiel mir wirklich schwer und wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wohl nach kurzer Zeit abgebrochen und nicht viele Worte darüber verloren. Aber was muss, das muss. Zu Anfang (und auch in der Mitte ^^) hoffte ich noch auf Besserung, auf DEN Knall, DIE Überraschung, DIE Wendung, DEN Aha-Effekt, aber leider, leider hoffte ich vergebens … Am Ende bleibe ich bedauernd und traurig zurück, weil der Autor es definitiv besser kann! Nur bei „Lost Boy“ und mir wollte es auf gar keiner Ebene funken …Fazit: Puh, das war eine schwere Geburt, die Rezension ist quasi im Geburtskanal stecken geblieben und musste mit der Saugglocke geholt werden. :D Ich mochte lediglich die Grundidee mit den „Lost Places“ und der gefährlichen Wirkung von Musik, der Rest konnte mich leider nicht erreichen. Da ich keinerlei Gefühl für die Figuren bekam, habe ich die Geschichte nur teilnahmslos und eher gelangweilt verfolgt. Auch die Handlungen der Charaktere konnte ich nicht nachvollziehen. Am Ende bleiben nur viele Fragezeichen in meinem Kopf zurück … Zur Ehrenrettung des Autors muss ich aber sagen: Lest bitte alle „Der Zorn des Lammes“! Es ist eine verdammt beeindruckende und ungeschönt-knallharte Stalker-Geschichte – maximal lesenswert! (Meine Meinung zu Der Zorn des Lammes) <3 Deshalb tut es mir auch selbst etwas weh, dass mich „Lost Boy“ nicht erreicht hat. Denn ich weiß, dass der Autor es eigentlich kann, es wirklich WIRKLCH draufhat und dann sowas …

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  • Lost Boy - Johannes Groschupf

    Lost Boy
    herzgespenster

    herzgespenster

    23. April 2017 um 20:24

    https://herzgespenster.blogspot.de Meine Meinung Zunächst einmal gefällt mir das Cover wirklich sehr gut, da es sehr passend für die Geschichte ist. Außerdem muss ich sagen, dass dieser Roman wirklich etwas ganz besonderes ist. Zum einen entführt er einen in die Clubszene Berlins, und zum anderen in die dunkle und geheimnisvolle Welt der Klänge und Töne. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, dass die beiden deutschen Großstädte Berlin und Hamburg die Hauptschauplätze des Romans waren, da man somit, insbesondere als deutsche Leserin, einen näheren Bezug zur Handlung hatte. Dies verstärkt sich zudem noch einmal, wenn man diese Städte schoneinmal besucht hat. Des Weiteren ist die Geschichte von Lennard, und somit die des Romans, wirklich durchgehend spannend. Nicht nur, dass er auf der Suche nach seiner Identität ist, sondern auch seine Beziehungen zu seinen alten Freunden, und insbesondere zu Bulgur, sind überaus interessant. Durch die sehr anschauliche und detailreiche Schreibweise wird man somit sofort in die mysteriöse Welt der musikalischen Manipulationen hineingezogen. Außerdem verknüpft dieser Roman Krimielemente und Romantik, sodass sowohl der Nervenkitzel als auch die eigenen Gefühle sehr stark angesprochen werden. Die Achterbahnfahrt der Gefühle gegenüber Moe und Jule hat mir sehr gefallen. Ebenso finde ich die Charaktere des Romans sehr gut ausgearbeitet und abwechslungsreich. Somit konnte man diese zu keinem Zeitpunkt des Romans durchschauen. Durch die Erzähltechnik erfährt man ebenso die Geschichte aus der Sicht Lennards, der ein sehr angenehmer Charakter ist mit dem man schnell sympathisiert. Als einzigen Kritikpunkt muss ich sagen, dass mir der Höhepunkt der Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat, da dort die Spannung nicht weiter angestiegen ist, sondern genauso konstant geblieben ist, wie im vorherigen Verlauf. Somit hat mir an dieser Stelle der Nervenkitzel ein wenig gefehlt. Fazit Zusammenfassend kann ich diesen Jugendroman jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer spannenden Geschichte der etwas anderen Art ist. Der Roman vereint nicht nur das spannende Thema von Klängen und der Macht der Klänge, sondern erzählt auch von einer Suche nach Identität, Wahrheit und Liebe. Da mir der Höhepunkt jedoch nicht so gut gefallen hat, vergebe ich nur vier von fünf Sterne.

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  • Eine verlorene Musikseele auf Identitätssuche

    Lost Boy
    seschat

    seschat

    13. April 2017 um 17:27

    INHALTAbiturient Lennart wacht eines Tages im Hauptbahnhof Hamburg auf und kann sich an rein gar nichts erinnern. Auch seine Wertsachen (Papiere, Handy etc.) sind verschwunden. Was ist nur passiert?  Mithilfe seiner herben Hamburgbekanntschaft Jule begibt er sich auf die Suche nach seinem Ich. Eine emotionsgeladene Reise, die beide in die Berliner Clubszene führen wird...MEINUNGDer freie Journalist und Autor Johannes Groschupf ist ein versierter Erzähler. In seinem Jugendroman "Lost Boy" taucht er verblüffend realistisch in den Berliner Untergrund ein. Die dortige Clubszene, inklusive stillgelegte U-Bahnhöfe, ist ein gefährliches sowie umkämpftes Pflaster. Hier inmitten der fetten und düsteren Technobeats vom ehemaligen Best Buddy Bulgur, genannt DJ Evil, beginnt sich Lennarts temporäre Amnesie aufzulösen. Und die Erinnerungen bzw. Gespräche mit Freunden bringen Unglaubliches ans Licht. Es geht um die Urgewalt von Musik...Groschupf hat seine Charaktere, allen voran Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Lennart, spannend und verletzlich gezeichnet. Für seine Musikleidenschaft zahlt Lennart einen hohen Preis. Die hanseatisch-herbe Schönheit Jule steht ihm bei seiner Reise zurück ins Leben vorbehaltlos zur Seite. Dies kann man von seinen Berliner Freunden allerdings nicht behaupten. Ihre Ausführungen zur ominösen Clubnacht, an die Lennart nur sporadische Erinnerungen hat, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber gerade von diesen undurchsichtigen Verhältnissen lebt Groschupfs Roman, wird dadurch erst so richtig spannend. Denn die wahren Hintergründe und die Geschichte hinter dem Buchtitel klären sich erst am Schluss. Letzterer ist mir allerdings etwas zu undramatisch bzw. zu harmonisch ausgefallen. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Action bzw. zwischenmenschliches Drama gewünscht.Groschupfs dichte wie stark beschreibende Sprache las sich nicht immer leicht. So gab es durchaus langatmige Passagen, an denen der Plot auf der Stelle trat. Nichtsdestotrotz hat es mir ausgesprochen gut gefallen, wie sich der Autor in die Technowelt eingearbeitet hat und dabei onomatopoetisch überzeugen konnte. FAZITEin solider Jugendroman, der den Leser in die dunkle Clubszene der deutschen Hauptstadt entführt und dabei recht gut unterhält. 

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  • Beats Bears Beats

    Lost Boy
    StMoonlight

    StMoonlight

    10. April 2017 um 13:59

    Eines Tages wachst Lennart am Hamburger Hauptbahnhof auf. Er hat nicht die geringste Ahnung wie er dahingekommen ist und auch nicht was eigentlich passiert ist. Nur mit Mühe kann er sich an seinen Namen erinnern. Durch Zufall landet der Junge auf dem Hamburger Fischmarkt und wird vom Fleck weg zum Handlanger eines Marktschreiers. Von diesem bekommt er auch einen Schlafplatz. Doch was Lennart wirklich will: Wissen wer er ist, woher er kommt und vor allen Dingen wer dieses Mädchen ist, was immer wieder in seinem Geist seinen Namen ruft. Die Reise dorthin, zu den Erinnerungen, wird anders als erwartet und bald wird klar das Lennart in großer Gefahr schwebt ...Dadurch das Lennart immer wieder Musikbegriffen, meist aus der DJ-Szene, um sich wirft und es stets Bezüge zu der Raveszene gibt, für jemanden der sich nicht dafür interessiert, sehr lahm. Teilweise hat es mich wirklich Mühe gekostet weiterzulesen.Die Geschichte an sich ist anfangs wirklich spannend, nimmt dann aber rasant ab und wird am Ende sogar äußert unglaubwürdig.

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  • Der düster Teil der heutigen Jugend

    Lost Boy
    starone

    starone

    23. March 2017 um 11:31

    Zum Inhalt : Sommerferien in Deutschland. Ein Junge wacht auf einer Bank mitten im Hamburger Hauptbahnhof auf. Einzige Erinnerungsfetzen sind die Reste eines Traumes, in dem Musik eine große Rolle spielt und ein paar Fotos eines Mädchens. Das ist alle. Etwas ziellos landet der Junge auf dem Fischmarkt und begegnet hier dem Fisch-Werner, der gerade eine Hilfe für seinen Stand sucht. Zu dem bietet Werner dem Jungen eine Schlaf-und Wohnmöglichkeit auf einem Campingplatz an. Lennart, so heißt der Junge willigt ein und dadurch lernt er dann auch Jule kennen. Nach und nach kehren bruchstückhaft Erinnerung bei Lennart zurück und in Berlin liegt die Lösung des Rätsels um seine Person. Deshalb und weil Jule Lennart irgendwie mag bietet sie ihm eine Rückreise mit ihrem Auto an. Was wird beide in Berlin erwarten? Meine Meinung: Der Autor Johannes Groschupf entführt hier den Leser in die Welt von Berlin und einer geheimen Clubszene, die in verlassenen Keller oder stillgelegten U-Bahnhöfen mit ungewöhnlichen Musikexperimenten und auch gerne unter Einfluss von Drogen feiert und sich so die Zeit vertreibt. Beeindruckend wie der Autor es schafft hier Stimmungen, Persönlichkeitsbilder und die Gefühlswelt der Jugendlich dem Leser näher zu bringen. Spannend, unterhaltsam und interessant.

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  • tolles Jugendbuch

    Lost Boy
    Simi159

    Simi159

    08. February 2017 um 21:15

    Stell dir vor, du wachst an einem für dich unbekannten Ort auf. Du weißt weder, wie du dort hingekommen bist, noch wer du bist und wo du hingehörst. Genau das passiert Lennart. Er wacht ohne Erinnerung auf den Gleise des Hamburger Haupbahnhofs auf. Erst weiß er nicht, wer er ist und wie er dort hingekommen ist. Nur ein Foto mit ihm und einem unbekannten Mädchen hat Lennart bei sich. Ein paar Wochen schlägt er sich als Hilfsarbeiter auf dem Fischmarkt durch und mit der Zeit kommt auch ein Teil von Lennarts Gedächtnis zurück. Er ist aus Berlin, steht kurz vor dem Abitur und seine Leidenschaft und Hobby ist Töne und Sounds zu sammeln und diese dann neu zusammen zustellen. Der befreundete DJ Bulger veranstaltet mit Lennarts Sound spezielle Partys an ungewöhnlichen Orten. Diese erst noch spannende Soundexperiment nutzt DJ Bulgur zur Manipulation seiner Zuhörer aus. Immer tiefer steigt Lennart in die Berliner Clubszene und sein altes Leben ein…wird er sich und seine Erinnerung finden? Und was ist in der Nacht bevor er in Hamburg aufwachte wirklich geschehen? Fazit:Dies ist ein spannendes wie auch realistisches Jugendbuches das auch Erwachsene fesselt und unterhält. Denn der Autor, Johannes  Groschupf, erdenkt sich nicht nur eine sehr normale, reale Welt mit authentischen Charakteren. Sondern seine Worte, sein Schreibstil. sind sehr intensiv und prägnant. Man lernt durch die Ich-Perspektive Lenanrt und seine Gefühle hautnah kennen. Das läßt einen beim Lesen schaudern/zittern und man rätselt mit, als hätte man selbst keine Erinnerung mehr…immer sehr emotional und doch mit genügend Freiraum für den Leser und sein Kopfkino. Denn die Szene in der sich Lennart bewegt ist nicht so harmlos und schön, wie es auf den ersten Blick wirkt… Er ist ebenso wie die anderen Jugendlichen Charakter gut beschrieben und wirkt authentisch. Nur die Reaktionen und das Handeln der Erwachsenen fand ich an manchen Stellen komisch…denn diese sind irgendwie passiv, mischen sich sehr wenig bis gar nicht ein und kümmern sich gar nicht….da ist der Eingene Sohn verschwunden und in den gesamte drei Wochen gibt es keinen öffentlichen Aufruf und keine Suche…und die einzige Frage beim wieder auftauchen ist, warum er nicht angerufen habe. Das ist seltsam für mich… Die Settings sind toll, wenn auch etwas gruselig und düster. Passen aber perfekt zu dieser Geschichte und für mich die Story/das Buch rund. Ein tolles Jugendbuch das auch Erwachsene Leser Spass, Unterhaltung und Spannung liefert. Mit kleinen Abzügen absolut lesenswert. Von mir gibt es 4 STERNE.

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  • Lost Boy | Von schrägen Beats aus lebendigen Zeilen | Rezension

    Lost Boy
    Ilea

    Ilea

    07. February 2017 um 19:31

    TITEL: Lost Boy AUTOR: Johannes Groschupferschien als broschierstes Buch 2017 im oetinger-VerlagINHALT: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.MEINUNG: Ich muss sagen, ich lese selten Bücher von männlichen Autoren und war deutlich gespannt, was sich hinter dem Buch Lost Boy verbirgt, da nicht nur das Cover viel verspricht, sondern auch der Inhalt einem entgegenschlägt.Am Anfang war ich so verwirrt wie Lennart - denn ich hatte tausend Fragen im Kopf, die mich zwangen, dass Buch weiter zu lesen. Was hat es mit dem Prolog auf sich? Warum kann er sich nicht erinnern? Warum ist Lennart in Hamburg?Nach und nach rutschte ich etwas holprig in die Geschichte, da ich ein wenig Orientierungsprobleme hatte, was das Umfeld anging. Lennart war anfangs in meinen Augen ein wenig passiv, oder ihm wurde einfach zu viel durch Glück geholfen - so hat er Arbeit bekommen und einen Wohnwagen.Doch nach dem Treffen mit Jule hat sich das Buch für mich gleich einmal viel kalrer angefühlt und auch die Träume und seine Fastzination zu den Beats hat mich wirklich überrannt.Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, und doch verschlüsselt er sich zu einem rasenden Herzen, an Stellen, wo man es nicht erwartet.Zumal mochte ich die Zeit in Berlin - Ich bin ein Berliner Kind und habe die Strecke gut vor dem inneren Augen gesehen. Außerdem war ich wirklich überrannt von dem ganzen Geschwafel über Sound-Systeme - Respekt an den Autor!FAZIT: Ein wahrhaftiger Roman mit Thrillerelementen die im Kopf bleiben, wie die kranken Beats von Lennart und DJ Evil.

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  • Suche nach der Wahrheit

    Lost Boy
    Buchfee81

    Buchfee81

    07. February 2017 um 14:27

    Lennart wacht eines Morgens orientierungslos und ohne Erinnerung am Hamburger Hauptbahnhof auf. Sein Name, sein Leben , seine Vergangenheit, alles fort und ihm bleibt nur das Foto eines Mädchens. Dann trifft er auf Jule, die ihm helfen will, sein Leben wiederzufinden. Aber dabei bringt sich nicht nur Lennart, sondern auch Jule in große Gefahr. Johannes Groschupf habe ich als ausdrucksstarken Autor kennengelernt, der spannende Geschichten schreibt, die mitunter auch schockieren können. Die Grundidee von Lost Boy hat mir gut gefallen, allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die Geschichte bietet soviel Potential, dass es mich fast ein wenig enttäuschte, wie schnell das Ende abgehakt wurde. Es fehlten mir mehr Informationen zu Bulgur, den Hintermännern und überhaupt zu den Charakteren, die allesamt sehr interessant gezeichnet, aber zu oberflächlich behandelt wurden. Nichtsdestotrotz bietet Lost Boy einen großartigen Unterhaltungswert und kurzweilige Spannung. Zum Weglesen perfekt geeignet, und ich werde definitiv auch den dritten Band der Reihe lesen.

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  • Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf

    Lost Boy
    NetzwerkAgenturBookmark

    NetzwerkAgenturBookmark

    Kann man sich verlieren? Johannes Groschupf meldet sich gleich zu Beginn des Jahres 2017 mit einem spannendem Jugendbuch zurück.Seid dabei, bewerbt euch zu einer gemeinsamen Leserunde und tauscht euch aus. Wir vergeben 20 Rezensionsexemplare von "Lost Boy".ab 14 JahrenAls Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.Lost BoyLost Girl (Septemper 2017)Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover. Ich suche für die Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf  Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Hierfür werden 20 Bücher zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei. Bewerbungsaufgabe:  Warum möchtest ausgerechnet Du dieses Buch gerne lesen? *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des BuchesErwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.MerkenMerken

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    • 313
  • Spannend, düster und verleitend - auch du wirst verfallen !!!

    Lost Boy
    Tom_Read4u

    Tom_Read4u

    29. January 2017 um 22:06

    Nach dem überaus spannenden Jugendbuch „Lost Places“ nun die geniale Fortsetzung um die Berliner Clique rund um Lennart, Moe, Kaya, Chris und Steve. Etwas mehr als 1 Jahr ist seit dem letzten Abenteuer vergangen. Lennart und Moe sind noch immer ein Paar, wie wir gleich zu Beginn erfahren, jedoch mit leichten Meinungsverschiedenheiten. Obwohl Lennart eigentlich keine Lust hat, folgt er Moe in den unterirdischen Club. Die Bässe führen, locken und verängstigen zugleich. Wer dies einmal gehört hat, ist verfallen - Lennart wacht orientierungslos in Hamburg auf und weiß nichts mehr. Kaum Geld, kein Ausweis und kein Handy. Alles weg - Hab und Gut und sein Gedächtnis. Dem Zufall sei Dank, trifft er den netten Fischverkäufer Werner, der ihn "einstellt" und in seinem alten Wohnwagen hausen lässt. Nachts quälen Lennart Träume von markdurchdringender Musik. Was, wieso und warum? Und dann trifft er Jule und gemeinsam mit ihr will er das Rätsel lösen. Doch noch immer weiß er nicht, was wirklich passiert ist, obwohl immer mehr Fetzen seiner Erinnerung zurückkommen. Technokeller, Bässe, Moe, Berlin!!! Also machen sich die beiden von Hamburg auf  Richtung Berlin. Vor Ort  führt die Spur sie in verlassene Keller und alte stillgelegte U-Bahnhöfe. Lennart trifft seine Freunde wieder, doch die sind wie ausgetauscht. Was verschweigen sie? Warum ist Kaya tot?  Was hat das alles nur mit ihm und dem DJ Evil zu tun? Ein grandios spannender Roman, den hier Johannes Groschupf geschaffen hat und das nicht nur für Jugendliche.  Durch die eingehende Beschreibung der Örtlichkeiten und Situationen gelingt es ihm mit nur wenigen Sätzen eine solch dichte und authentische Atmosphäre zu erschaffen, dass es einem vorkommt, als ob man selbst direkt vor Ort wäre – sei es bei Werner vom Fischmarkt oder die Berliner Clubszene. Kopfkino 2.0 !!! Ich bin sehr begeistert von der im Buch angesprochenen Thematik und deren Ausführung samt dem sich ergebenden Schicksal unserer Protagonisten. So schafft es der Autor das Thema hervorragend mit der  Geschichte zu verweben, sodass über das gesamte Buch hinweg die Spannung nicht abfällt. Die recht kurzen Kapiteln und der angenehme Schreibstil verstärken diesen Nervenkitzel zudem nochmals und jede der leider nur 234 Seiten ist Unterhaltung pur. Schade, dass es nicht noch ein paar Seiten mehr waren. Aber rundum ein tolles Jugendbuch mit einem sehr modernen und eindringlichen Thema, dass durchweg zu begeistern und unterhalten weiß. Wer „Lost Places“ gelesen hat, wird dieses Buch lieben. Aber auch allen, die den Vorgänger nicht kennen, sollten, nein müssen unbedingt zugreifen und „Lost Boy“ lesen. 5 von 5 Sternen !!!!

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    • 2
  • ein Jugendroman, der mich mitreißen konnte

    Lost Boy
    Manja82

    Manja82

    27. January 2017 um 12:28

    KurzbeschreibungVerloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Nur mit dem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Seine Reise führt ihn tief in die Clubszene Berlins und bringt ihn seiner Vergangenheit immer näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er den musikalischen Manipulationen des charismatischen, aber gefährlichen DJs Bulgur verfallen ist. Wird Lennart sich retten können? Der neue Roman vom Autor von "Lost Places".(Quelle. Oetinger Taschenbuch)Meine Meinung„Lost Boy“ stammt von dem Autor Johannes Groschupf. Bisher konnten mich alle Bücher dieses Autors immer überzeugen und so war ich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Vom Klappentext her versprach es mir bereits sehr viel.Die Charaktere dieser Geschichte hier sind geübten Johannes Groschupf Lesern bereits gut bekannt. Aber auch wenn man noch nichts vom Autor kennt findet man sich gut mit ihnen zurecht.Lennart ist hier der Protagonist. Er ist ziemlich einsam und hilflos, immerhin weiß er zunächst rein gar nichts. Er war von Beginn an sympathisch, man fühlt sich als Leser auf Anhieb mit ihm verbunden. Im Verlauf der Handlung kehrt Lennarts Erinnerung langsam zurück und so nach und nach wird hier klar was passiert ist.Es gibt noch andere Charaktere in dieser Geschichte. Auch sie sind dem Autor sehr gut gelungen, da sie vorstellbar beschrieben sind. Bei manch einem von ihnen weiß man aber nicht auf Anhieb woran man wirklich ist.Der Schreibstil des Autors ist mitreißend und hat mich von Anfang an für sich eingenommen. Ich mag den Stil des Autors sehr, er ist unverwechselbar.Geschildert wird das Geschehen hier aus Sicht von Lennart. Man ist also als Leser immer direkt an ihm dran, weiß zu Beginn genauso viel wie er und kann ich seine Gedanken und Gefühle schauen.Die Handlung selbst wirkte zunächst sehr mysteriös. Die Atmosphäre war sehr dunkel und geheimnisvoll. Es gibt so durchaus auch Gänsehautmomente. Durch den Stil des Autors wirkte alles sehr bildhaft auf mich. Hinzu kommt das auch Musik eingebunden ist.Beim Geschehen selbst wirkte es mir manchmal etwas zu oberflächlich. Hier hätte man gerne noch tiefer gehen können.Das Ende war mir persönlich leider zu offen. Man hat als Leser so zwar die Möglichkeit sich selbst Gedanken zu machen wie es wohl weitergehen könnte. Ein klarer Schnitt aber wäre mir ehrlich lieber gewesen. Zum Gesamtgeschehen aber passt der Schluss dennoch richtig gut.FazitZusammengefasst gesagt ist „Lost Boy“ von Johannes Groschupf ein Jugendroman, der mich mitreißen konnte.Gut beschriebene Charaktere, ein fesselnder Stil des Autors sowie eine Handlung, die zwar sehr spannend und richtig gehend mysteriös gehalten ist, in der mir aber ein paar Mal doch die Tiefe gefehlt hat, haben mir hier tolle Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Verloren in den Tunneln des Vergessens

    Lost Boy
    esposa1969

    esposa1969

    25. January 2017 um 22:17

    Klappentext:Verloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine 'Jünger' mit Musik manipuliert.Leseeindruck:Mit "Lost Boy" von Autor Johannes Groschupf liegt dem (jugendlichen) Leser ein recht spannender und origineller Roman vor. Das empfohlene Lesealter seitens des Verlages ist hier bei von 14 bis 17 Jahren angesetzt. Ich habe gemeinsam mit meinem knapp 14-jährigen Sohn im Rahmen einer Leserunde dieses Buch gelesen."Lost Boy" ist der Nachfolgeroman zu "Lost Places" und der Vorgängerroman zu "Lost Girl", welcher im September erscheinen wird. Wir haben den vorangegangenen Roman nicht gelesen, sind aber sehr gut in die Handlung reingekommen, da dieser Roman ein abgeschlossener insich ist.Wir lernen hier den 18 Jahre alten Lennart kennen, der nachts im Hamburger Hauptbahnhof mit einem absoluten Blackout erwacht. Weder weiß er, wer er ist, noch wo und wie er dahin gekommen ist. Auf der Suche nach sich selbst und nach einer Schlafgelegenheit, trifft er auf Jule, die mit ihm gemeinsam seine Vergangenheit wiederfinden möchte, doch die Gefahr lauert laut....Uns hat dieser Jugendroman sehr gut gefallen, da er aus Lennarts Sicht in der Ego-Perspektive verfasst ist. So kann man sich genau reinfühlen in seine Gedanken, in seine Gefühle und in seine Ängste. Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend, sehr originell und endet in einem wahren Showdown. Der Schreibstil liest sich flüssig und kurzweilig und ist auch für junge Leser gut verständlich. Sämtliche Charaktere und Szenerien werden sehr detailiert und gut vorstellbar beschrieben. Die 240 Seiten lasen sich wie im Flug. Das Cover ist sehr treffend und passend gewählt. Sehr gerne vergebe ich gemeinsam mit meinem Sohn 5 Sterne!@ esposa1969 mit Felipe

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

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    • 819
  • Die Beschreibungen haben Wortwörtlich mein Herz schneller schlagen lassen.

    Lost Boy
    EnysBooks

    EnysBooks

    24. January 2017 um 19:13

    Lennart ist am Bahnhof in Hamburg aufgewacht und erinnert sich nicht mal mehr genau, an seinen Namen. Doch er hat Glück, kriegt einen Job und vor allem, lernt er die süsse Jule kennen, die eigentlich nicht sein Typ ist, doch eine ganz eigene, herzliche Art hat, die mich dazu brachte, sie zu mögen. Trotzdem, wird es Zeit, dass er sich erinnert. Und hinter diesen Erinnerungen verbirgt sich etwas, das schlimmer ist, als ich gedacht hätte.Der Lost Boy, Lennart, steht einsam inmitten einiger stehender Züge und läuft von uns weg. Die Stimmung ist düster und er sieht so verloren aus, das man einfach wissen will, was mit ihm passiert ist. So riss mich das Cover in seinen Bann und ich begann gespannt zu lesen. Der Titel passt wie die Faust aufs Auge und die Optik ist einfach nur optimal!Zunächst erinnert sich Lennart an nichts, trotzdem werden wir langsam an ihn heran geführt und erahnen, wie er sich fühlt. Dass er sich eigentlich gar nicht erinnern will. Immer wieder hört er Dinge, die er aufnehmen möchte. Diese sind so gut in den Text eingebracht, dass ich es sogar innerlich in meinem Kopf gehört habe. Es war grandios! Ebenfalls erfährt man alles rund um Lennarts Leben, seinen Freunden und was er macht. Leider nicht, was er werden will, doch das ist eine Nebensache. Was mir auch aufgefallen ist, war, wie schwer mir die ersten fünfzig Seiten fielen. Ich fand es fast zu monoton geschrieben und hatte Mühe mich zu konzentrieren. Dafür fesselte mich dieses Buch mit der Zeit umso mehr. Wobei ich auch einmal sehr wütend auf Lennart war, weil er einfach auch mal unüberlegt und naiv überlegt hat, so war er mir doch sympathisch. Weit aus besser, konnte ich mich jedoch mit Jules identifizieren. Diese ist so gut beschrieben, wenn sie auch zum Schluss hin ein wenig komisch wirkte. Am Meisten zu gute, kommt diesem Buch dann auch noch der bombastische Schluss, der mir aber beinahe ein wenig zu unwirklich war.Alles in allem ist es also ein gutes Buch und beinahe so gut wie Survive the night von Danielle Vega.

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