Lost Boy

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Positiv (24):
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spannende Handlung, faszinierender Hintergrund und düstere Stimmung - hat mir sehr gut gefallen

Kritisch (3):
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Du wachst in Hamburg auf und hast keine Erinnerung. Was tust du? Fazit: Langweilige Story, langweilige Auflösung..

Alle 32 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Lost Boy"

Als Lennart nachts im Hamburger
Hauptbahnhof erwacht, weiß er
nicht, wo oder wer er ist. Mit dem
Foto eines Mädchens in der Tasche
macht er sich auf die Suche nach
seiner Identität und seiner scheinbar
verlorenen Liebe. Eine Reise in
die Clubszene Berlins bringt ihn
seiner Vergangenheit näher. Nach
und nach findet Lennart heraus,
dass er unter dem Einfluss des
charismatischen DJs Bulgur stand,
der seine 'Jünger' mit Musik
manipuliert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841504470
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:13.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    annlus avatar
    annluvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: spannende Handlung, faszinierender Hintergrund und düstere Stimmung - hat mir sehr gut gefallen
    The Sound of Evil

    *Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts mehr wusste.*


    Lennart wacht am Hamburger Hauptbahnhof auf und weiß weder wie er da hingekommen ist, noch was es mit seinem Leben auf sich hat. Als er auf Jule trifft und sich bruchstückhaft zu erinnern beginnt, zieht es ihn nach Berlin – und mitten hinein in die Szene der illegalen Raves. Damit bringt er nicht nur sich, sondern auch Jule in Gefahr.



    Dadurch, dass Lennart sich nicht an sein Leben erinnert, ist das Buch mit einem eigenen Erzählstil ausgestattet. Er übernimmt selbst die Rolle des Erzählers muss sich aber auf das beschränken, was ihn zur Zeit beschäftigt und welche Eindrücke ihn unmittelbar erreichen. So zeichnet sich die Geschichte durch mitunter nüchterne Beschreibungen aus. Langsam kehr Lennarts Gabe zurück. Er nimmt Geräusche sehr differenziert wahr. So machen sie – und seine Gedanken über experimentelle Musik – einen guten Teil der Erzählung aus. Mir selbst war nie klar, aus wie vielen ausgeblendeten Geräuschen und akustischen Signalen unser Leben besteht, sodass ich hier davon überrascht wurde.


    Das Eintreffen in Berlin, Lennarts langsames erinnern aber auch sein und Jules Zusammentreffen mit der Szene bringen einen sehr düsteren und immer wieder bedrohlichen Charakter in die Geschichte. Die Spannung, die dabei aufgebaut wurde, hat mir gut gefallen. Auch die Sound Experimente, die er mit dem berüchtigten DJ Evil durchgeführt hat, die illegalen Raves, das Partyvolk mit seiner Sucht nach eigenem Sound, Drogen und Spaß trugen dazu bei, eine ganz eigene Stimmung zu schaffen. Wie Lennart selbst war ich hin- und hergerissen zwischen Faszination und großen Zweifeln am Ganzen. Aber gerade das hat den Reiz des Buches ausgemacht.


    Fazit: Eine Geschichte die sich düsterer und spannender entwickelte als erwartet und mit dem nächtlichen Berlin einen faszinierend, abschreckenden Hintergrund bot, der es mir angetan hat.

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    LieLus avatar
    LieLuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Allerdings ist es eines der Bücher, was leider nicht lang im Kopf verweilt und im Gedächtnis bleibt.
    Lost Boy (Johannes Groschupf)

    Erschienen:
    13. Januar 2017
    Seitenzahl: 240
    Verlag: Oetinger Verlag
    Softcover: 12,99 €
    ISBN: 9783841504470

    Der Autor

    Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover. (amazon)

    Morgen lieb ich dich für immer

    Als Lennart in Hamburg erwacht, ist nichts mehr wie es war. Er kann sich an nichts erinnern und sein Kopf fühlt sich an, wie in Watte gepackt. Auch wie er auf den Hamburger Hauptbahnhof gekommen ist, weiß er nicht mehr. Nur mit einem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche, macht er sich auf den Weg durch Hamburg. Dort hat er Glück und findet schnell einen Arbeitsplatz auf dem Fischmarkt. Zudem lernt er Jule kennen, die ihm auf der Suche nach seiner Erinnerung helfen will. Die Reise führt die beiden nach Berlin, wo Lennart schon gesucht wird. Keiner kann sich vorstellen, dass sich der junge Musiker an nichts erinnern kann. Dabei ist er Teil von Bulgurs DJ Crew. Doch Bulgur ist nicht so harmlos wie er tut. Er ist sehr gefährlich und bald steckt Lennart wieder mittendrin in der Clubszene Berlins.

    Fazit

    Schon Groschupfs Roman „Lost Places“ hat mir sehr gut gefallen. Daher wollte ich mir auch „Lost Boy“, den neuen Roman des Autors näher anschauen. Bereits das Cover erinnert an seinen ersten Roman und gefiel mir sehr gut. Etwas unheimlich, düster und gibt schon einen kurzen Vorgeschmack auf den Inhalt. Die ersten Seiten tun ihr übriges. Ich war sofort mitten im Geschehen, auch, wenn für den Leser durch die Amnesie von Lennart, dem Hauptprotagonisten, die eigentliche Handlung zunächst im Dunkeln bleibt. Dies macht den Roman jedoch auch so spannend. Ich habe den Klappentext nicht gelesen, weil dort häufig schon so viel verraten wird. Daher wusste ich absolut nicht, wohin die Reise gehen sollte.

    Die Protagonistin Jule, welche wohl das kühle Nordlicht darstellen sollte, ging mir ein wenig auf die Nerven. Von Beginn an gab sie sich geheimnisvoll und auf Distanz, dabei wollte sie das genaue Gegenteil. Zudem gab es da noch dieses andere Mädchen, welches durch Lennarts Träume spukte. Als ihm die Stadt Berlin wieder einfiel, war es nur eine Frage der Zeit, bis die beiden sich auf den Weg dorthin machten, um Lennarts Identität zu lüften. In Berlin ging meines Erachtens dann alles recht schnell.

    Der Schreib- und Erzählstil des Autors war wie immer sehr ansprechend und ich war schnell mitten im Geschehen. Ich konnte dem Lauf der Geschichte sehr gut folgen. Einen kleinen Abbruch taten mir Lennarts Freunde in Berlin, da sich alle in Geheimnis hüllten, als der Junge zurück nach Berlin kam. Natürlich lag dies sicherlich an der Gefährlichkeit des DJs, vor welchem sich alle, scheinbar zurecht, fürchteten. Für Lennart hieß das jedoch, dass er lange suchen musste, bis er zu demjenigen kam, der ihm helfen konnte.

    Alles in allem ein toller zweiter Roman des Autors, welcher mir gut gefallen hat. Vielleicht sogar einen Tick besser, als Johannes Groschupfs "Lost Places". Allerdings ist es eines der Bücher, was leider nicht lang im Kopf verweilt und im Gedächtnis bleibt.

    https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezension-lost-boy-definitiv-starker.html

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    Fannies avatar
    Fannievor einem Jahr
    Leider nicht so packend wie der erste Teil

    Die Faszination für Lost Places, also Orte, die dem Verfall preisgegeben sind, ist ungebrochen. Unzählige Urban Explorer erkunden verlassene Krankenhäuser und Betriebe und veröffentlichen teils atemberaubende Bilder im Netz. Der in Berlin lebende Autor Johannes Groschupf hat seinen Jugendroman "Lost Places" genau in diese Umgebung eingebettet: Die Freunde Lennart, Kaya, Moe, Chris und Steven machen in einer Fabrikruine eine fürchterliche Entdeckung. Im zweiten Teil "Lost Boy", der am 13. Januar 2017 bei Oetinger Taschenbuch erschienen ist, verlegt Johannes Groschupf das Setting in den Berliner Untergrund: stillgelegte U-Bahnhöfe und verwaiste Gleise bilden den Rahmen für die Handlung seines aktuellen Jugendromans. In dem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Lost Places". Worum geht es in "Lost Boy"? Lennart wacht auf einem Bahnsteig in Hamburg auf und kann sich an nichts mehr erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Nach und nach sickern bruchstückhafte Erinnerungen in sein Bewusstsein. Eines Tages kommt er schließlich zurück in seine Heimatstadt Berlin. Aus einem Grund, den er nicht kennt, ist ihm der berühmte Underground-DJ Bulgur auf den Fersen. Lennart befindet sich in großer Gefahr ... Johannes Groschupf hat mich mit "Lost Places" absolut begeistern können. Deshalb habe ich die Fortsetzung "Lost Boy" mit Spannung erwartet. Die Kulisse in "Lost Boy" ist wieder einmal etwas ganz Besonderes. Die düstere Atmosphäre der verlassenen U-Bahn-Schächte beschreibt Johannes Groschupf eindrucksvoll. Als Leser hat man absolut keine Probleme damit, sich diese Parallelwelt unter den Straßen Berlins vorzustellen. Mysteriös und spannend ist die Geschichte von Lennart. Der Nebel um das, was passierte, bevor Lennart ohne Erinnerungen in Hamburg aufwachte, lichtet sich sowohl für die Hauptfigur des Romans als auch für den Leser nur Stück für Stück. Allerdings konnte mich die Story von "Lost Boy" nicht so packen wie die des Vorgängers "Lost Places". So manche Handlung erschien mir außerdem ziemlich unlogisch. Da wird beispielsweise Lennarts Freundin Jule entführt. Anstatt nach ihr zu suchen, gibt er sich erst einmal in aller Ruhe der Musik in einer Disko hin. Auch die Figuren wirkten auf mich im Vergleich zu Teil eins platter und weniger charismatisch. Deshalb setze ich große Hoffnungen auf den Nachfolger "Lost Girl", der am 1. September 2017 bei Oetinger Taschenbuch veröffentlicht wird.

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    Tini_Ss avatar
    Tini_Svor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich mochte die Grundidee mit den „Lost Places“ & der gefährlichen Wirkung von Musik, der Rest konnte mich leider so gar nicht erreichen...
    Gute Idee, aber die Umsetzung konnte mich nicht erreichen, am Ende bleiben viele Fragezeichen zurück

    Meine Meinung: Puh … Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn es gab einfach zu viele Baustellen und Ungereimtheiten in „Lost Boy“. Lediglich das Cover hat mich überzeugt, denn es strahlt eine unglaubliche Atmosphäre aus, Wahnsinn! Leider konnte die Geschichte dem nicht gerecht werden …

    Lesen wollte ich das Buch unbedingt, denn ich habe „Der Zorn des Lammes“ von Johannes Groschupf geliebt! <3 Diese faszinierende, abgründige und schonungslose Stalker-Psycho-Geschichte hat mich förmlich umgehauen. Sie war perfekt geschrieben, kein Wort zu wenig und keins zu viel, schockierend, aufwühlend, authentisch und sehr sehr lesenswert! Deshalb musste sein neuestes Werk unbedingt bei mir einziehen. Aber irgendwie wünsche ich mir gerade, dass ich eine Rezension zu „Der Zorn des Lammes“ schreiben könnte, anstatt zu „Lost Boy“. Aber es hilft ja alles nichts, da müssen wir jetzt gemeinsam durch …

    Gleich am Anfang hatte ich Probleme, in die Story hineinzufinden. Der Schreibstil war einfach nicht mein Fall. Zu oberflächlich und abgehackt und auch etwas lieblos. Ich konnte mich nicht in unseren Protagonisten mit der Amnesie, Lennart, hineinversetzen. Sein Inneres, seine Gefühle und Gedanken blieben mir fern, weil sie nicht stark genug ausgeleuchtet wurden. Zuerst dachte ich: „Okay, der Arme hat sein Gedächtnis verloren und muss sich erstmal selbst finden, also gib ihm eine Chance.“ Aber auch als er seine Erinnerungen wiedererlangte, wurde es nicht besser …

    Als der Protagonist dann endlich von Hamburg nach Berlin reist, um sich seiner rätselhaften Vergangenheit zu stellen, hatte ich mich richtig darauf gefreut, dass ordentlich Schwung in die Story kommt. Aber dem war nicht so. Leider konnte auch keiner der anderen Charaktere meine nähere Aufmerksamkeit wecken. Sie blieben alle unecht und farblos.

    Hinzu kommt, dass Lennart sich in gleich zwei Mädchen verguckt, Jule aus Hamburg und seine alte Freundin Moe aus Berlin. Romantik wollte aber nicht aufkommen, da Lennart keinerlei Anstalten macht, sich für eine der beiden zu entscheiden oder den nächsten Schritt bewusst zu tun. Es passiert einfach irgendwie im Laufe der Zeit, weil es halt so vorgesehen ist … Das war enttäuschend und machte ihn mir nicht gerade sympathischer.

    Ein Wort zum Bösewicht der Geschichte, Bulgur (nein, keine Sorge, das ist kein Spoiler, wird er doch schon im Klappentext erwähnt). Er ist DJ aus Leidenschaft und soll eigentlich bedrohlich wirken, mit seiner düsteren Ausstrahlung, seiner Macht, seinen Hintermännern und seinem (angeblichen) Charisma. In meinen (und sogar Lennarts) Augen wirkt er eher lächerlich und wie ein selbstgerechter Schwätzer, der nichts Spannendes zu erzählen hat. Gruselfaktor gleich null!

    Kommen wir zum Schreibstil, für mich immer ein sehr wichtiger Punkt, weil er eine Verbindung zu mir aufbauen muss, damit mir das Buch gefällt. Diese Verbindung, diese Brücke hat Johannes Groschupf hier leider nicht geschlagen. Er erzählt flüssig und jugendlich, das fand ich nicht schlecht und auch einige Beschreibungen von Berlin (meiner Hauptstadt) mochte ich. Aber es wirkt alles etwas leblos und fad, da viele detaillierte Beschreibungen der Gefühle, Umgebung, Personen etc. fehlen.

    Dafür wird es an anderer Stelle, nämlich der Beschreibung von Musik, zu detailliert. An sich fand ich es gut und zu Anfang auch faszinierend, wie hier elektronische Musik und verschiedene Töne aus dem Leben eine Symphonie des Schreckens bilden, die einen großen Einfluss auf die Tanzenden hat, aber mit der Zeit wurden die detaillierten Beschreibungen der Sounds zu viel und zu lang und haben meine Vorstellungskraft nicht angeregt.

    Manchmal hatte ich das Gefühl, ich war die falsche Zielgruppe für das Buch, obwohl ich ja gern im Jugendbuchbereich unterwegs bin. In „Lost Boy“ reden die Charaktere oft aneinander vorbei und betont cool und jugendlich. Beispielsweise sagt Lennart im Dialog „chill mal“ zu jemandem. Das mag ja auf der Höhe der Zeit sein, trifft aber so gar nicht meinen Geschmack und ich lese sowas nicht gern in Büchern. Die Jugendsprache wirkt dadurch eher lächerlich und gewollt.

    Um auch mal etwas Positives anzumerken: Die Grundidee der Story fand ich sehr interessant. Es geht um die berauschende und auch gefährliche Wirkung von Musik. Wie wirkt sie auf die Tanzenden und wie kann man diese für seine Zwecke missbrauchen? Wirklich mal etwas Neues und Ungewöhnliches in einem Jugendthriller.

    Stichwort Thriller: Ich fand die Thrilleranteile sehr gering gestreut. Da hätte ich mir viel mehr Spannung und Action gewünscht. Es gab keine großartigen Geheimnisse, kein Miträtseln, keinen dicht gewebten Plot, kurz gesagt: Das „Thrill-Gefühl“ fehlte.

    Größtenteils fand ich die Handlung auch unglaubwürdig, ich meine: Wo sind eigentlich die Erwachsenen und die Polizei, wenn man sie mal braucht? Die wurden komplett ausgeblendet (bis auf eine winzige Randbemerkung zur Polizei). Lennarts Eltern kommen nur einmal kurz vor und sind nicht mal sonderlich überrascht oder ergriffen, als er wieder vor ihrer Tür steht. Sie zeigen keinerlei Emotionen, sagen nur, er hätte ja mal anrufen können. Äh, ja … o.O

    Es tut mir leid, das so deutlich zu sagen, aber die Charaktere laufen, stehen und quatschen die ganze Zeit nur sinnlos in der Gegend rum, ohne Nachzudenken und ohne Plan. Sie lassen sich durch die Story treiben wie tote Fische im Wasser. Mich beschlich das Gefühl, der Autor hätte es sich zu leicht gemacht, so nach dem Motto: „Füll die Lücken selbst lieber Leser“ und „Denk dir  den Rest“. Die meisten Szenen und Kapitel enden nämlich sehr abrupt und man kriegt lediglich einen kurzen Satz vor die Füße geworfen, den man sich selbst weiterdenken kann. Von dieser Art zu erzählen bin ich einfach kein Fan, das hat mich auch schon in einigen anderen Jugendbüchern gestört.

    Vielleicht ist mir aber auch etwas Wichtiges entgangen, weil ich den Vorgänger „Lost Places“ nicht gelesen habe? „Lost Boy“ ist wohl eine (recht lose) Fortsetzung dazu. Dadurch fehlte mir wahrscheinich Hintergrundwissen zu den Charakteren, deren Beziehungen untereinander und den vorangegangenen Ereignissen. Das Ende war soweit zufriedenstellend, wenn auch ein bisschen abgehackt und zu einfach, weill alles zu glatt geht. Eine Art Fortsetzung folgt dann im September mit „Lost Girl“. Ich weiß aber nicht, inwiefern sie an „Lost Boy“ anknüpfen wird und verstehe es eher so, dass sie eigenständig sein soll.

    Puh. Diese Rezension zu schreiben, fiel mir wirklich schwer und wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wohl nach kurzer Zeit abgebrochen und nicht viele Worte darüber verloren. Aber was muss, das muss. Zu Anfang (und auch in der Mitte ^^) hoffte ich noch auf Besserung, auf DEN Knall, DIE Überraschung, DIE Wendung, DEN Aha-Effekt, aber leider, leider hoffte ich vergebens … Am Ende bleibe ich bedauernd und traurig zurück, weil der Autor es definitiv besser kann! Nur bei „Lost Boy“ und mir wollte es auf gar keiner Ebene funken …

    Fazit: Puh, das war eine schwere Geburt, die Rezension ist quasi im Geburtskanal stecken geblieben und musste mit der Saugglocke geholt werden. :D

    Ich mochte lediglich die Grundidee mit den „Lost Places“ und der gefährlichen Wirkung von Musik, der Rest konnte mich leider nicht erreichen. Da ich keinerlei Gefühl für die Figuren bekam, habe ich die Geschichte nur teilnahmslos und eher gelangweilt verfolgt. Auch die Handlungen der Charaktere konnte ich nicht nachvollziehen. Am Ende bleiben nur viele Fragezeichen in meinem Kopf zurück …

    Zur Ehrenrettung des Autors muss ich aber sagen: Lest bitte alle „Der Zorn des Lammes“! Es ist eine verdammt beeindruckende und ungeschönt-knallharte Stalker-Geschichte – maximal lesenswert! (Meine Meinung zu Der Zorn des Lammes) <3 Deshalb tut es mir auch selbst etwas weh, dass mich „Lost Boy“ nicht erreicht hat. Denn ich weiß, dass der Autor es eigentlich kann, es wirklich WIRKLCH draufhat und dann sowas …

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    herzgespensters avatar
    herzgespenstervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Jugendroman über die Macht der Klänge.
    Lost Boy - Johannes Groschupf

    https://herzgespenster.blogspot.de

    Meine Meinung

    Zunächst einmal gefällt mir das Cover wirklich sehr gut, da es sehr passend für die Geschichte ist. Außerdem muss ich sagen, dass dieser Roman wirklich etwas ganz besonderes ist. Zum einen entführt er einen in die Clubszene Berlins, und zum anderen in die dunkle und geheimnisvolle Welt der Klänge und Töne. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, dass die beiden deutschen Großstädte Berlin und Hamburg die Hauptschauplätze des Romans waren, da man somit, insbesondere als deutsche Leserin, einen näheren Bezug zur Handlung hatte. Dies verstärkt sich zudem noch einmal, wenn man diese Städte schoneinmal besucht hat. Des Weiteren ist die Geschichte von Lennard, und somit die des Romans, wirklich durchgehend spannend. Nicht nur, dass er auf der Suche nach seiner Identität ist, sondern auch seine Beziehungen zu seinen alten Freunden, und insbesondere zu Bulgur, sind überaus interessant. Durch die sehr anschauliche und detailreiche Schreibweise wird man somit sofort in die mysteriöse Welt der musikalischen Manipulationen hineingezogen. Außerdem verknüpft dieser Roman Krimielemente und Romantik, sodass sowohl der Nervenkitzel als auch die eigenen Gefühle sehr stark angesprochen werden. Die Achterbahnfahrt der Gefühle gegenüber Moe und Jule hat mir sehr gefallen. Ebenso finde ich die Charaktere des Romans sehr gut ausgearbeitet und abwechslungsreich. Somit konnte man diese zu keinem Zeitpunkt des Romans durchschauen. Durch die Erzähltechnik erfährt man ebenso die Geschichte aus der Sicht Lennards, der ein sehr angenehmer Charakter ist mit dem man schnell sympathisiert. Als einzigen Kritikpunkt muss ich sagen, dass mir der Höhepunkt der Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat, da dort die Spannung nicht weiter angestiegen ist, sondern genauso konstant geblieben ist, wie im vorherigen Verlauf. Somit hat mir an dieser Stelle der Nervenkitzel ein wenig gefehlt.

    Fazit

    Zusammenfassend kann ich diesen Jugendroman jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer spannenden Geschichte der etwas anderen Art ist. Der Roman vereint nicht nur das spannende Thema von Klängen und der Macht der Klänge, sondern erzählt auch von einer Suche nach Identität, Wahrheit und Liebe. Da mir der Höhepunkt jedoch nicht so gut gefallen hat, vergebe ich nur vier von fünf Sterne.

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    seschatvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein solider Jugendroman, der den Leser in die dunkle Clubszene der deutschen Hauptstadt entführt und dabei recht gut unterhält.
    Eine verlorene Musikseele auf Identitätssuche

    INHALT
    Abiturient Lennart wacht eines Tages im Hauptbahnhof Hamburg auf und kann sich an rein gar nichts erinnern. Auch seine Wertsachen (Papiere, Handy etc.) sind verschwunden. Was ist nur passiert?  Mithilfe seiner herben Hamburgbekanntschaft Jule begibt er sich auf die Suche nach seinem Ich. Eine emotionsgeladene Reise, die beide in die Berliner Clubszene führen wird...

    MEINUNG
    Der freie Journalist und Autor Johannes Groschupf ist ein versierter Erzähler. In seinem Jugendroman "Lost Boy" taucht er verblüffend realistisch in den Berliner Untergrund ein. Die dortige Clubszene, inklusive stillgelegte U-Bahnhöfe, ist ein gefährliches sowie umkämpftes Pflaster. Hier inmitten der fetten und düsteren Technobeats vom ehemaligen Best Buddy Bulgur, genannt DJ Evil, beginnt sich Lennarts temporäre Amnesie aufzulösen. Und die Erinnerungen bzw. Gespräche mit Freunden bringen Unglaubliches ans Licht. Es geht um die Urgewalt von Musik...

    Groschupf hat seine Charaktere, allen voran Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Lennart, spannend und verletzlich gezeichnet. Für seine Musikleidenschaft zahlt Lennart einen hohen Preis. Die hanseatisch-herbe Schönheit Jule steht ihm bei seiner Reise zurück ins Leben vorbehaltlos zur Seite. Dies kann man von seinen Berliner Freunden allerdings nicht behaupten. Ihre Ausführungen zur ominösen Clubnacht, an die Lennart nur sporadische Erinnerungen hat, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber gerade von diesen undurchsichtigen Verhältnissen lebt Groschupfs Roman, wird dadurch erst so richtig spannend. Denn die wahren Hintergründe und die Geschichte hinter dem Buchtitel klären sich erst am Schluss. Letzterer ist mir allerdings etwas zu undramatisch bzw. zu harmonisch ausgefallen. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Action bzw. zwischenmenschliches Drama gewünscht.

    Groschupfs dichte wie stark beschreibende Sprache las sich nicht immer leicht. So gab es durchaus langatmige Passagen, an denen der Plot auf der Stelle trat. Nichtsdestotrotz hat es mir ausgesprochen gut gefallen, wie sich der Autor in die Technowelt eingearbeitet hat und dabei onomatopoetisch überzeugen konnte. 

    FAZIT
    Ein solider Jugendroman, der den Leser in die dunkle Clubszene der deutschen Hauptstadt entführt und dabei recht gut unterhält. 

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vermutlich nur etwas für junge Ravefans, die die die Welt eines 18jährigen mit ihren eigenen Augen sehen können.
    Beats Bears Beats


    Eines Tages wachst Lennart am Hamburger Hauptbahnhof auf. Er hat nicht die geringste Ahnung wie er dahingekommen ist und auch nicht was eigentlich passiert ist. Nur mit Mühe kann er sich an seinen Namen erinnern.
    Durch Zufall landet der Junge auf dem Hamburger Fischmarkt und wird vom Fleck weg zum Handlanger eines Marktschreiers. Von diesem bekommt er auch einen Schlafplatz. Doch was Lennart wirklich will: Wissen wer er ist, woher er kommt und vor allen Dingen wer dieses Mädchen ist, was immer wieder in seinem Geist seinen Namen ruft. Die Reise dorthin, zu den Erinnerungen, wird anders als erwartet und bald wird klar das Lennart in großer Gefahr schwebt ...

    Dadurch das Lennart immer wieder Musikbegriffen, meist aus der DJ-Szene, um sich wirft und es stets Bezüge zu der Raveszene gibt, für jemanden der sich nicht dafür interessiert, sehr lahm. Teilweise hat es mich wirklich Mühe gekostet weiterzulesen.
    Die Geschichte an sich ist anfangs wirklich spannend, nimmt dann aber rasant ab und wird am Ende sogar äußert unglaubwürdig.

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    S
    staronevor 2 Jahren
    Der düster Teil der heutigen Jugend

    Zum Inhalt : 


    Sommerferien in Deutschland. Ein Junge wacht auf einer Bank mitten im Hamburger Hauptbahnhof auf. Einzige Erinnerungsfetzen sind die Reste eines Traumes, in dem Musik eine große Rolle spielt und ein paar Fotos eines Mädchens. Das ist alle. Etwas ziellos landet der Junge auf dem Fischmarkt und begegnet hier dem Fisch-Werner, der gerade eine Hilfe für seinen Stand sucht. Zu dem bietet Werner dem Jungen eine Schlaf-und Wohnmöglichkeit auf einem Campingplatz an. Lennart, so heißt der Junge willigt ein und dadurch lernt er dann auch Jule kennen. Nach und nach kehren bruchstückhaft Erinnerung bei Lennart zurück und in Berlin liegt die Lösung des Rätsels um seine Person. Deshalb und weil Jule Lennart irgendwie mag bietet sie ihm eine Rückreise mit ihrem Auto an. 


    Was wird beide in Berlin erwarten? 


    Meine Meinung: 
    Der Autor Johannes Groschupf entführt hier den Leser in die Welt von Berlin und einer geheimen Clubszene, die in verlassenen Keller oder stillgelegten U-Bahnhöfen mit ungewöhnlichen Musikexperimenten und auch gerne unter Einfluss von Drogen feiert und sich so die Zeit vertreibt. 


    Beeindruckend wie der Autor es schafft hier Stimmungen, Persönlichkeitsbilder und die Gefühlswelt der Jugendlich dem Leser näher zu bringen. 


    Spannend, unterhaltsam und interessant. 

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Jahren
    tolles Jugendbuch

    Stell dir vor, du wachst an einem für dich unbekannten Ort auf. Du weißt weder, wie du dort hingekommen bist, noch wer du bist und wo du hingehörst.

    Genau das passiert Lennart. Er wacht ohne Erinnerung auf den Gleise des Hamburger Haupbahnhofs auf. Erst weiß er nicht, wer er ist und wie er dort hingekommen ist. Nur ein Foto mit ihm und einem unbekannten Mädchen hat Lennart bei sich.

    Ein paar Wochen schlägt er sich als Hilfsarbeiter auf dem Fischmarkt durch und mit der Zeit kommt auch ein Teil von Lennarts Gedächtnis zurück. Er ist aus Berlin, steht kurz vor dem Abitur und seine Leidenschaft und Hobby ist Töne und Sounds zu sammeln und diese dann neu zusammen zustellen.

    Der befreundete DJ Bulger veranstaltet mit Lennarts Sound spezielle Partys an ungewöhnlichen Orten. Diese erst noch spannende Soundexperiment nutzt DJ Bulgur zur Manipulation seiner Zuhörer aus.

    Immer tiefer steigt Lennart in die Berliner Clubszene und sein altes Leben ein…wird er sich und seine Erinnerung finden? Und was ist in der Nacht bevor er in Hamburg aufwachte wirklich geschehen?


    Fazit:Dies ist ein spannendes wie auch realistisches Jugendbuches das auch Erwachsene fesselt und unterhält. Denn der Autor, Johannes  Groschupf, erdenkt sich nicht nur eine sehr normale, reale Welt mit authentischen Charakteren. Sondern seine Worte, sein Schreibstil. sind sehr intensiv und prägnant.

    Man lernt durch die Ich-Perspektive Lenanrt und seine Gefühle hautnah kennen. Das läßt einen beim Lesen schaudern/zittern und man rätselt mit, als hätte man selbst keine Erinnerung mehr…immer sehr emotional und doch mit genügend Freiraum für den Leser und sein Kopfkino.

    Denn die Szene in der sich Lennart bewegt ist nicht so harmlos und schön, wie es auf den ersten Blick wirkt…

    Er ist ebenso wie die anderen Jugendlichen Charakter gut beschrieben und wirkt authentisch. Nur die Reaktionen und das Handeln der Erwachsenen fand ich an manchen Stellen komisch…denn diese sind irgendwie passiv, mischen sich sehr wenig bis gar nicht ein und kümmern sich gar nicht….da ist der Eingene Sohn verschwunden und in den gesamte drei Wochen gibt es keinen öffentlichen Aufruf und keine Suche…und die einzige Frage beim wieder auftauchen ist, warum er nicht angerufen habe. Das ist seltsam für mich…

    Die Settings sind toll, wenn auch etwas gruselig und düster. Passen aber perfekt zu dieser Geschichte und für mich die Story/das Buch rund. Ein tolles Jugendbuch das auch Erwachsene Leser Spass, Unterhaltung und Spannung liefert.

    Mit kleinen Abzügen absolut lesenswert.

    Von mir gibt es 4 STERNE.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die dröhneneden Bässe der Zeilen bleiben einem noch lange im Gedächtnis.
    Lost Boy | Von schrägen Beats aus lebendigen Zeilen | Rezension

    TITEL: Lost Boy
    AUTOR: Johannes Groschupf

    erschien als broschierstes Buch 2017 im oetinger-Verlag

    INHALT: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.

    MEINUNG: Ich muss sagen, ich lese selten Bücher von männlichen Autoren und war deutlich gespannt, was sich hinter dem Buch Lost Boy verbirgt, da nicht nur das Cover viel verspricht, sondern auch der Inhalt einem entgegenschlägt.

    Am Anfang war ich so verwirrt wie Lennart - denn ich hatte tausend Fragen im Kopf, die mich zwangen, dass Buch weiter zu lesen. Was hat es mit dem Prolog auf sich? Warum kann er sich nicht erinnern? Warum ist Lennart in Hamburg?

    Nach und nach rutschte ich etwas holprig in die Geschichte, da ich ein wenig Orientierungsprobleme hatte, was das Umfeld anging. Lennart war anfangs in meinen Augen ein wenig passiv, oder ihm wurde einfach zu viel durch Glück geholfen - so hat er Arbeit bekommen und einen Wohnwagen.

    Doch nach dem Treffen mit Jule hat sich das Buch für mich gleich einmal viel kalrer angefühlt und auch die Träume und seine Fastzination zu den Beats hat mich wirklich überrannt.

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, und doch verschlüsselt er sich zu einem rasenden Herzen, an Stellen, wo man es nicht erwartet.

    Zumal mochte ich die Zeit in Berlin - Ich bin ein Berliner Kind und habe die Strecke gut vor dem inneren Augen gesehen. Außerdem war ich wirklich überrannt von dem ganzen Geschwafel über Sound-Systeme - Respekt an den Autor!

    FAZIT: Ein wahrhaftiger Roman mit Thrillerelementen die im Kopf bleiben, wie die kranken Beats von Lennart und DJ Evil.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kann man sich verlieren?

    Johannes Groschupf meldet sich gleich zu Beginn des Jahres 2017 mit einem spannendem Jugendbuch zurück.
    Seid dabei, bewerbt euch zu einer gemeinsamen Leserunde und tauscht euch aus. Wir vergeben 20 Rezensionsexemplare von
    "Lost Boy".

    ab 14 Jahren

    Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.





    Lost Boy
    Lost Girl (Septemper 2017)

    Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover.

    Ich suche für die Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf  Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten.

    Hierfür werden 20 Bücher zur Verfügung gestellt.

    Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei.

    Bewerbungsaufgabe:  Warum möchtest ausgerechnet Du dieses Buch gerne lesen?


    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

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