Johannes Groschupf Lost Places

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Inhaltsangabe zu „Lost Places“ von Johannes Groschupf

Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald zu einem riskanten Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, wird es richtig gefährlich ...

Take nothing but pictures, leave nothing but your footprints.

— Leuchtturmwaerterin
Leuchtturmwaerterin

Tolle Atmosphäre und spannende Geschichte

— Kendall
Kendall

Wirklich spannend, realitätsnah und tolle Characktere.

— Melodycookie
Melodycookie

Kann man gut lesen. Ist mal etwas anderes, für zwischendurch.

— Inliebe_buecher
Inliebe_buecher

Tolle Grundidee und spannende Momente, jedoch im Großen und Ganzem nicht weltbewegend.

— --Oe_Arena_cbj_cbt--
--Oe_Arena_cbj_cbt--

Nette Grundidee, aber der Schreibstil war leider unerträglich.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Eine Enttäuschung!

— Ocean-Blue
Ocean-Blue

2,5

— Jackl
Jackl

Sehr interessantes Buch, im positiven und negativen Sinne

— ThrillerQueen
ThrillerQueen

Beste Stadt und verlassene Häuser...was will man mehr!?

— Grossstadtkind
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  • Lost Places in Berlin

    Lost Places
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    23. August 2017 um 22:22

    "Take nothing but pictures,leave nothing but your footprints."Inhalt: Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es plötzlich so richtig gefährlich ...Autor: Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. Meinung: Lost Places sind verlassene Gebäude, die eine magische Anziehungskraft auf sogenannte Urban Explorer hat. Die bekanntesten Lost Places sind die Belitz Heilstätten und der Spreepark in Grunewald. Aber eigentlich gibt es diese Lost Places überall, wo irgendwann einmal Menschen waren.5 Freunde wollen sich als Urban Explorer verlassene Gebäude in der Bundeshauptstadt genauer ansehen. Sie reizt der Kick des Unbekannten. Doch dann treffen sie auf Mitglieder der Motorrad-Gang "Bandidos" und sie bekommen jede Menge Ärger.Die Idee zu diesem Thriller ist wirklich gut, doch leider kommt sie am Ende doch zu kurz, weil sich ein anderes Thema in den Mittelpunkt drängt.Schreibstil: Die Beschreibungen der Gefühle sind wirklich gut. Gerade die Angst wird sehr anschaulich dargestellt. Als Leser fühlt man mit den Protagonisten.Spannung wird von Kapitel zu Kapitel immer wieder aufs Neue aufgebaut. Sprachlich macht es Freude, das Buch zu lesen. Der Autor schafft es, den Leser bei der Stange zu halten, ohne große Schocker oder Effekthascherei.Charaktere: Die 5 Freunde, allen voran Lennart, der in der ICH-Perspektive erzählt, sind recht gut gezeichnet. Nicht wirklich tiefgründig, aber auch nicht zu flach. Man hat sie eigentlich ganz gern, auch wenn sie nicht ans Herz wachsen.Fazit: Ein spannender Jugend-Thriller mit tollem Thema, aber leider am Ende mit anderem Schwerpunkt.Daher erhält er nur 3 von 5 Sternen, da mir die Thematik "Lost Places" zum Schluss zu kurz kam. Sonst war der Thriller gut und spannend.

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  • Ein Streifzug durch das nächtliche Berlin

    Lost Places
    Kendall

    Kendall

    29. January 2017 um 22:04

    Moe, Kaya, Chris, Steven und Lennart sind Urban Explorer. Im nächtlichen Berlin machen sie sich auf die Suche nach Ruinen, die sie erkunden können. Ihr größtes Abenteuer beginnt aber, als sie eines Nachts in einer verlassenen Fabrik am Spreeufer eine schreckliche Entdeckung machen... Ich LIEBE dieses Cover. Es ist so wunderbar düster und passt zu der Geschichte wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die Farben fangen die Atmosphäre des Buches wunderbar ein und bei der abgebildeten Ruine bekommt man direkt selber Lust loszuziehen und neues zu erkunden. Also als allererstes muss ich sagen: Das Buch hat für die Story die perfekte Länge. Ich habe mich wirklich riesig gefreut, dass nicht seitenlang um den heißen Brei geredet wird, sondern auf den wenigen Seiten alles gesagt wird, was der Leser wissen muss, um in die Geschichte einzutauchen.Bei den Charakteren musste ich erst an die fünf Freunde von Enid Blyton denken, nur dass hier noch der Hund fehlt. Und ein wenig ist die Geschichte vielleicht auch daran angelehnt, aber um einiges spannender. Mir gefällt die Ausarbeitung der Freunde sehr gut. Sie haben diese berühmte Berliner Ruppigkeit, sind aber dennoch unglaublich sympathisch. Am meisten mochte ich dabei Moe. Sie ist nicht verzogen, sie sagt gerade heraus was sie denkt und sie scheint wirklich jemand zu sein, mit dem auch ich gerne befreundet wäre. Insgesamt passen die fünf einfach wunderbar zusammen und ergänzen sich hervorragend - so eine "Gang" wünscht sich glaube ich jeder in seiner Jugend. Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Es war nicht auf eine nervenzerreißende Art spannend, aber dennoch hat mich dieses Buch gefesselt...nach jeder Seite wollte ich wissen wie es weitergeht. Hier und da ging es mir ein wenig zu schnell. Beziehungsweise manches war mir einfach zu knapp. Passagen, die ich als Schlüsselszenen interpretiert habe, wurden für meinen Geschmack teilweise zu kurz gehalten, während vergleichsweise "unwichtige" Szenen verhältnismäßig viel ausgeschmückt wurden. Hier hätte ich mir vielleicht eine andere Gewichtung gewünscht.Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Nichts spektakuläres, aber dennoch ganz schön und vor allem flüssig zu lesen. Fazit: Ein gutes Buch für ein entspanntes Wochenende mit einer interessanten, spannenden Geschichte und sympathischen Charakteren.

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  • Leider nicht wie erwartet

    Lost Places
    PanPanReader

    PanPanReader

    15. March 2016 um 23:54

    Die Grundidee dieses Jugendromans ist wirklich interessant zumal jeder von uns in seiner Heimatstadt mindestens selbst drei Gebäude kennt, die seit längerem leer stehen und die man selbst vielleicht gerne mal erforscht hätte. In meinem Fall ist das so, aber ich bin zu feige um mich nachts in solche Häuser zu schleichen. Abgesehen davon, dass ich schon in normalen Gebäuden eine ziemlich hohe Unfallrate habe. (Ich bin Meister im Treppe-hinauf-stolpern) Wenn dann auch noch ein im ersten Anschein ungeklärter Mordfall hinzu kommt, so sind die Erwartungen ja sehr hoch, dass es sich hier um eine spannende Geschichte handeln muss. Dementsprechend habe ich mich auch mit viel Zuversicht an dieses Buch gesetzt und zu lesen begonnen. Man ist ziemlich schnell in die Geschichte rein gekommen und auch die Vorstellung der Charaktere hatte genau die richtige Länge um sich einen Überblick über die Gruppendynamik der Freunde zu machen. Da diese alle im Teenageralter sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass der ein oder andere pubertäre Ausbruch im Verlauf der Geschichte seinen Platz findet. (Hormone eben)Die Sprache ist jetzt nicht unbedingt die beste bzw. literarisch anspruchsvollste, aber man hat einen flüssigen Leserhythmus und kommt schnell von einer Seite zur nächsten. Umso enttäuschter war ich, als sich ab ungefähr der Mitte des Buches, wo die Spannung eigentlich ihren Höhepunkt haben sollte, so schnell ein Abstieg anbahnte, dass ich nur noch froh war, als ich das Buch fertig gelesen hatte. Es hatte so vielversprechend angefangen und dann war es so, als hätte der Autor keine Ideen oder keine Lust mehr. Von mir aus hätte das Buch noch 100 bis 200 Seiten mehr haben können, wenn dafür das Ende nicht so.... SO geworden wäre. Vielleicht habe ich aber auch zu hohe Ansprüche. Im Grunde ist es ja ein Jugendroman und der sollte eben nicht ... SO aufregend sein. Es gibt noch zu viele besorgte Eltern und Großeltern, die so was den "lieben Kleinen" nicht zumuten möchten. Für meinen Geschmack etwas zu fade im Abgang, aber etwas schönes für Zwischendurch. Vielleicht sogar super für diejenigen, die sich an die Jugendthriller heran tasten möchten. In dem Fall, wäre dieser Roman eine gute Mischung zwischen Alltagsdrama und Mysteriethriller, der in Wirklichkeit gar kein Thriller ist....

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  • sehr spannendes buch

    Lost Places
    Biankas_Buecherkiste

    Biankas_Buecherkiste

    13. November 2015 um 13:44

    Lost Places schmeißt einen sofort mit einem packenden Prolog in die Handlung hinein. Lennard, unser Protagonist, ist in einer Situation die mehr Lust auf das Buch macht. Als Urban Explorers machen die fünf Jugendliche Berlin und Umgebung unsicher, indem sie Lost Places, also verlassenen Orte, Fabriken und so was erkunden. Extrem spannend erzählt möchte man garnicht mehr aufhören mit dem lesen. Nicht gerade erfolgreich in der Schule ist Lennard zu Beginn ein geheimnisvoller Typ, der sich zum Ende hin verwandelt. Lennard und seine Freunde fangen nicht erst mit dem erkunden von solchen Lost Places an, sie haben schon Erfahrung und so kommt man schnell zu seinem ersten Schauplatz.  Das Cover ist mysthisch und spannend zugleich. Es weckt die Neugier auf die Geschichte und ist somit perfekt für so ein Thema gewählt wurden. Der Schreibstil ist flüssig, man liest sich schnell durch. Innerhalb eines Tages kann man da Buch geschafft haben. Der Stil ist leicht lesbar und schmucklos. Es existieren keine Füllwörter und Schachtelsätze, was sehr angenehm ist.  Zum Schluss lässt sich nur sagen, dass Lost Places ein spannendes Jugendbuch ist, was Neugier weckt und einen fesselt bis zur letzten Seite. Die Mischung der Jugendlich ist spannend und elektrisierend zugleich. 

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  • Zwischendurch-Buch

    Lost Places
    lea-smile

    lea-smile

    04. March 2015 um 17:30

    Hey, Das Cover wirkt sehr ansprechend und verspricht eine sehr spannende Geschichte. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Den Erwartungen nach rechnet man mit einem Jugendkrimi bei dem es hauptsächlich um die Aufklärung der Geschichte geht. Die Geschichte handelt von 5 Jugendlichen, die als "Urban Explorers" nachts in Berlin verlassene Fabriken erkunden. Eines Nachts erwartet sie ein ungewöhlicher Fund-eine Leiche. Sie vermuten, dass hinter den Tätern die Motorradgang "Bandidos" steckt. Meiner Meinung nach entspricht das Buch nicht den Erwartungen, da es hauptsächlich um den Drogen und Alkoholkonsum der Jugendlichen geht. In jedem Kapitel wird erwähnt, was sie mal wieder am Trinken. Für ein Jugendbuch finde ich das nicht sehr vorbildlich. Die Geschichte kommt außerdem erst gegen Ende richtig in Schwung, da sich erst dann alles um den eigentlichen Mord geht. Insgesamt hat mir das Buch dennoch gefallen, da es trotz der genannten Schwächen einige positive Aspekte hat. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

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  • Sehr spannend!

    Lost Places
    Frewa

    Frewa

    22. February 2015 um 22:32

    Zum Cover: Das Cover passt perfekt zum Inhalt, nachdem dort ja auch eines dieser sog. 'Lost Places' abgebildet ist. Die Geschichte ist in einem schönen Schreibstil geschrieben und ich konnte es teilweise nicht mehr aus der Hand legen. Es wurde nie langweilig und hielt auch die Spannung bei. Am Schönsten fand ich persönlich die Stelle, in der Eddy diese Mutprobe bestehen musste, um in das Team der Bandidos voll und ganz aufgenommen zu werden. Die Geschichte ist sehr flüssig erzählt und überfordert einen nicht mit zu vielen Informationen. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Das Einzige, was ich nicht nachvollziehen konnte, war, dass Lennart von einem seiner Besten Freunde verraten wurde. -Beste Freunde und dann so etwas?  Wenigstens hat er sich entschuldigt. Insgesamt ist 'Lost Places' ein sehr schönes Buch, welches mich fasziniert hat, aber noch etwas fehlt, damit es mich vom Hocker haut.

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  • Als Jugendbuch okay

    Lost Places
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    Lost Places finde ich sehr interessant und ich bin selbst sehr gerne als Urban Explorer unterwegs - unter anderem auch schon in Berlin. Dieses Buch sprang mich also förmlich an und es führte kein Weg daran vorbei, es zu lesen. Ich hatte ein Wenig die Hoffnung, vielleicht für mich neue Lost Places in Berlin kennenzulernen und der Klappentext klang vielversprechend und spannend. Ich hatte also hohe Erwartungen - die leider nicht ganz erfüllt werden konnten.   Wir lernen eine Gruppe Jugendlicher kennen, die in ihre Sommerferien starten und ganz unterschiedlich sind. Lennart, die Hauptfigur, verbringt seine Freizeit am liebsten mit kiffen und verhaut alle wichtigen Klausuren in der Schule. Daneben lernen wir Moe, Kaya, Chris und Steven kennen, wobei wir über Steven wenig erfahren und über Chris ein Wenig. Die Persönlichkeit von Moe und Kaya wurde weitaus mehr ausgearbeitet, was mir auch gut gefiel. Besonders Moe ist mir sehr symphathisch, da sie eher die Ruhige und geheimnisvolle in der Gruppe ist. Es ist mir bisher noch nie passiert (ich kann mich zumindest nicht erinnern), dass ich die Hauptfigur eines Buches unsymphathisch fand. Leider muss ich sagen, dass es auch dafür ein erstes Mal zu geben scheint denn mit Lennart konnte ich zu Beginn so gar nichts anfangen. Er kifft den ganzen Tag, vernachlässigt die Schule und alles andere, ist verantwortungslos und hat somit wenig Überschneidungspunkte mit meiner eigenen Zeit als Jugendliche (die noch nicht so lange her ist). Das einzige an ihm was meine Symphathie bekam ist seine Zuneigung zu Moe. Im Laufe der Geschichte kann ich mich zwar ein Wenig mehr mit Lennart identifzieren, so richtig überzeugen kann er mich allerdings die ganze Zeit über nicht. Die Story an sich ist eigentlich gut und verspricht Spannung durch die gefundene Leiche, da hörte es für mich persönlich aber auch schon mit der Spannung auf. Ich hatte erwartet die Leiche wäre ein Mittelpunkt der Handlung, jedoch liegt der Schwerpunkt viel eher auf einer Drogendealer-Bande aus der Berliner Türsteher-Szene. Auch im weiteren Handlungsverlauf konnte für mich keine Spannung aufkommen, die Ereignisse waren meiner Meinung nach sehr vorhersehbar und es gab keine unerwarteten Wendungen, was ich sehr schade finde. Was mich sehr gestört hat an "Lost Places" ist der Sprachstil der Jugendlichen. Dieser wird dominiert von prolligen "Digga"-Sprüchen und hat mich mehr als einmal genervt aufstöhnen lassen. Ich finde es wirkt hier keineswegs authentisch und hat für mich eher einen Fremdschäm-Faktor. Im Buch selbst sagt Lennart irgendwann, dass er jugendliche Sprache bei seinen Eltern peinlich und aufgesetzt findet und da kann ich ihm in Bezug auf dieses Buch zustimmen. Dieses Sprachelement hätte für mich wirklich nicht sein müssen. Ich muss auch noch etwas zu den Lost Places loswerden. Ich war von Beginn an zwiegespalten, was ich von dem Thema halten soll denn ich habe Bedenken, dass die Locations zu gut beschrieben sind und nun noch mehr Menschen auf die Idee kommen, sie zu besuchen. Leider gibt es sehr sehr viele Menschen, die solche Orte nicht einfach nur toll finden sondern sie verunstalten, verschmutzen, besprayen und dort klauen und randalieren. Das finde ich sehr schade und das muss unbedingt vermieden werden. Deswegen ist es in der Urban Explorer-Szene ganz normal, dass man keine Locations an Fremde preisgibt. Die Locations in diesem Buch sind so gut beschrieben, dass ich mir sicher bin dass jeder sie mit ein Bisschen Suchen leicht finden kann. Ich weiß nicht was ich davon halten soll und hätte mir da ein Bisschen mehr Diskretion gewünscht. Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass man in einige der Gebäude durch geführte Touren Eintritt bekommen kann aber sein wir mal ehrlich: Wer randalieren will der verschafft sich einfach selbst Zutritt und die Leute gibt es oft genug. Alles in allem bin ich nach dem Lesen von "Lost Places" enttäuscht, fand es aber nicht wirklich schlecht. Als Jugendbuch ist es bestimmt gut geeignet und für jemanden, der noch nie in einem verlassenen Gebäude war, ist es mit Sicherheit auch ein netter Einblick. Für alle, die sich schon mehr mit dem Thema auseinandergesetzt haben und selbst schon aktiv waren, ist es ein Bisschen mau. Dennoch vielen lieben Dank an das Lovelybooks-Team und den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar und auch ganz lieben Dank an den Autor Johannes Groschupf, der in der Leserunde Rede und Antwort gestanden hat.

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    • 3
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    24. November 2014 um 19:05
    Chrissi92 schreibt bei dem Thema "Sprachstil" kann ich dir voll und ganz zustimmen ... das war der Grund, weswegen ich es ziemlich schnell weggelegt habe :/

    Da bin ich ja beruhigt, dass ich es nicht als einzige so empfunden habe.

  • Mal wieder verspricht der Klappentext mehr als der Inhalt:

    Lost Places
    Chrissi92

    Chrissi92

    Spannender Jugendkrimi und das bei einem guten Verlag? Klingt doch ganz gut ? ... leider nein... Ich habe nach ca. 20 Seiten aufgehört, weil es mir einfach zu blöd wurde. Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen, denn "ey Digga" war mir dann doch zu viel der "Jugendsprache". Um ehrlich zu sein, es hat mich unglaublich genervt, weswegen ich es dann auch so schnell weggelegt habe. Es tut mir sehr Leid für den Autoren, der seine Leser ja begeistern möchte, aber ich gehöre leider nicht dazu ... vielleicht habe ich einen falschen Zeitpunkt erwischt oder schon zu viel gelesen! Für andere würde ich persönlich lieber raten: lest kurz mal bei Freunden/Bibliothek/Leseprobe rein Eine persönliche Empfehlung würde ich dafür leider nicht aussprechen

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    • 6
  • Lost Places von Johannes Groschupf

    Lost Places
    SusySpoerler

    SusySpoerler

    05. August 2014 um 19:51

    Klappentext: "Sieh nicht hin, sieh nicht hin." Jede Nacht höre ich meine eigenen Worte. Aber wir haben hingesehen. Sie sind wie Katzen in der Nacht: Chris, Moe, Steven, Kaya und Lennart. Im nächtlichen Berlin erkunden die Freunde lost places . verfallene Krankenhäuser, stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser. Doch die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem heruntergekommenen Haus eine Leiche entdecken und vermuten, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt, wird es richtig gefährlich ... Zum Buch: Wir waren wach wie noch nie. Drei oder vier Schritte waren wir in den pechschwarzen Keller vorgedrungen. Schulter an Schulter stehend, konnten wir fast spüren, wie die Herzen der anderen schlugen. Die Dunkelheit stand wie eine Wand vor uns. Unsere Augen gewöhnten sich nur langsam an die Finsternis. Ich hörte die anderen atmen. Ich nahm den Geruch von feuchtem Zement und Moos auf, als könnte ich mich an ihm entlangtasten. Ich hörte Wasser tropfen, irgendwo weit hinten. und nahm den leichten Luftzug war, der von der Kellertür in den undurchdringlichen Raum vor uns wehte. Neben mir stand Moe, und ich tastete nach ihrer Hand. Sie war trocken, kühl und klein. Fazit: Die Geschichte wird aus der Sicht von einem der Jugendlichen geschrieben, Lennart, wodurch der Schreibstil jugendlich und frech gehalten wird. Ein ganz normaler Jugendlicher in einer Großstadt: Ärger in der Schule, Ärger mit den Eltern und die typische "Mir ist alles egal" - Einstellung. Das einzige was für ihn zählt, sind seine Freunde: Moe und Kaya, die zwei Mädels, die unterschiedlicher, aber trotz alledem unzertrennlicher nicht sein könnten, Steven, der Vernünftige und zum Schluss noch Chris, der wie ich finde, in der Geschichte etwas zurückgehalten wird. Die Sprache des Buches ist teilweise schon sehr jugendlich und Klischeehaft gehalten, mit Ausdrücken, die man wirklich nur bei manchen Straßenkids hört. Die gruseligen und damit spannenden Stellen im Buch packen den Leser recht schnell, denn diese waren klar, deutlich und sehr präzise beschrieben. Was mich aber sehr verwundert hat, war die Wendung der Geschichte. Das Buch hat sich meiner Meinung nach in eine komplett andere Richtung gewendet und das hat mich zu sehr überrascht und leider ist die ganze Geschichte und damit das Ende auch sehr kurz geraten.

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  • Urban Explorers im Wandel

    Lost Places
    susanna_montua

    susanna_montua

    16. July 2014 um 08:49

    Meine Meinung: Ich bedanke mich recht herzlich beim Oetinger Verlag für die Bereitstellung dieses Buches. Das Cover war das Erste, was mir in die Augen stach. Es wirkt sehr unheimlich und düster. Wobei ich sagen muss, bei näherer Betrachtung auch etwas sonderbar - da es scheinbar nur aus einer Fassade besteht. Dennoch erzeugt es tolle Stimmung - was zum Gruseln musste für Nana her. Leider ist der Klappentext etwas irreführend. Natürlich geht es um verlassene Gebäude, in Berlin und um eine Leiche - aber die ist nur Beiwerk. Die eigentliche Gewichtung liegt doch etwas anders, wie ich feststellen musste. Ohne die Protagonisten geht es natürlich nicht. Allen voran Lennart, aus dessen Sicht die Geschichte berichtet wird. Er ist ziemlich "kaputt", wenn man das sagen darf. Nur Ärger, den lieben langen Tag. Nicht nur in der Schule, auch daheim. Die einzige Ruhe bieten seine Freunde. Da möchte ich zuerst Moe erwähnen, die mir eine wahre Sympathieträgerin war, mehr noch, als Lennart selbst, zu dem ich ein echt schwieriges Verhältnis hatte, dazu später mehr. Moe und Kaya sind quasi unzertrennlich, dabei könnten sie nicht verschiedener sein. Sie das Glamour-Mädel, sie die Normale. Steven ist ebenfalls für die Geschichte wichtig und macht einen vernünftigen Eindruck. Sofern man in diesem Buch von "Vernunft" sprechen kann. Chris hingegen bleibt generell etwas blass, wie ich finde. Er ist eben da, geht jedoch etwas unter, was bei den vielen Protas aber auch nicht verwunderlich ist. Daneben haben wir aber auch mysteriöse unbekannte Urban Explorers und natürlich Eddi und Klitschko (nicht zu verwechseln mit dem einzige wahren Klitschko) und noch einige Nebenfiguren. Eines haben alle gemeinsam - sie sind irgendwie ... irgendwie ... kaputt. Die Sprache. Ja. Gut. Die ersten Seiten machen deutlich, hier wird nicht mit fachchinesisch und gewählten Ausdrücken um sich geworfen. Hier treffen wir Straßenjargon an. Ziemlich derb manchmal, aber wohl auch passend. Wenngleich es teilweise wirklich was befremdlich klingt, selbst für Jugendliche. Aber da kenne ich mich nicht aus, wahrscheinlich gehört das so. Fazit: Die anfängliche Faszination des Buches konnte sich nach dem ersten Schock der Sprache wegen noch recht tapfer halten. Wenngleich ich wirkliche Probleme hatte, an Lennart heranzukommen. Der ach so kaputte Bursche, mit der ach so kaputten Einstellung und der ach so kaputten Kompromissbereitschaft. So ein Alles-Scheiße-Typ. Zugegeben, er passt wie Po auf Eimer in dieses Setting, aber als Sympathieträger musste er sich doch schwer gegen Moe behaupten. Generell wird in dieser Geschichte ein lockerleichter Umgang gepflegt. Locker leicht zum Leben, zu Drogen, zu Alkohol, zu verbotenen Dingen, zu Schlägereien und Co. Die Leiche, auf die im Klappentext hingewiesen wurde, ist eher nur ein kleines Beiwerk, das letztlich keinen tieferen Sinn hatte. Ein Umstand, der mich etwas rätselnd zurückließ. Wieso gab es sie eigentlich wirklich? Dagegen muss ich sagen, ich weiß nicht, ob es diese beschriebenen Orte wirklich gibt, aber wenn, dann sind diese wirklich glaubhaft und bildlich beschrieben worden. Das Feeling kam hier sehr gut rüber und faszinierte mich, was mir ein bissl Trost in der Geschichte gab. Insgesamt lässt sich die Geschichte flüssig lesen, aber die Erwartungen sollten nicht gar so hoch gesteckt sein. Wirklich gelungen fand ich (ACHTUNG SPOILER) die entstehende Liebesgeschichte zwischen Lennart und Moe. Absolut unglaubwürdig im Gegenzug, dieser krasse Wandel von Lennart zum Dauerbekifften "Leckt mich alle" Teenager, zum verantwortungsbewussten Vorzeigefreund. Liebe kann wahrlich viel, aber das konnte ich leider nicht wirklich nachvollziehen. Es kam zu abrupt und viel zu sprunghaft. (SPOILER ENDE) Alles in allem sehe ich hier eine Geschichte, die sicherlich eher was für männliche Leser ist. Ebenso eine Geschichte, die viele Probleme anspricht, sicherlich auch viele, die gerade in Ballungsgebieten Berlins ein Thema sind. (Ich war nie dort, weswegen ich nur rein von meinem Gefühl her sprechen kann). Aber einige Dinge, siehe Leiche, siehe Wandlung sind dann doch etwas zu kurz geraten. Die Sprache manchmal zu flowig im Abgang und zu abgespaced (wenn man das heute überhaupt noch sagen darf). Daher von mir eine eher mittlere Bewertung.

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  • Urban Explorers im Wandel

    Lost Places
    susanna_montua

    susanna_montua

    16. July 2014 um 08:49

    Meine Meinung: Ich bedanke mich recht herzlich beim Oetinger Verlag für die Bereitstellung dieses Buches. Das Cover war das Erste, was mir in die Augen stach. Es wirkt sehr unheimlich und düster. Wobei ich sagen muss, bei näherer Betrachtung auch etwas sonderbar - da es scheinbar nur aus einer Fassade besteht. Dennoch erzeugt es tolle Stimmung - was zum Gruseln musste für Nana her. Leider ist der Klappentext etwas irreführend. Natürlich geht es um verlassene Gebäude, in Berlin und um eine Leiche - aber die ist nur Beiwerk. Die eigentliche Gewichtung liegt doch etwas anders, wie ich feststellen musste. Ohne die Protagonisten geht es natürlich nicht. Allen voran Lennart, aus dessen Sicht die Geschichte berichtet wird. Er ist ziemlich "kaputt", wenn man das sagen darf. Nur Ärger, den lieben langen Tag. Nicht nur in der Schule, auch daheim. Die einzige Ruhe bieten seine Freunde. Da möchte ich zuerst Moe erwähnen, die mir eine wahre Sympathieträgerin war, mehr noch, als Lennart selbst, zu dem ich ein echt schwieriges Verhältnis hatte, dazu später mehr. Moe und Kaya sind quasi unzertrennlich, dabei könnten sie nicht verschiedener sein. Sie das Glamour-Mädel, sie die Normale. Steven ist ebenfalls für die Geschichte wichtig und macht einen vernünftigen Eindruck. Sofern man in diesem Buch von "Vernunft" sprechen kann. Chris hingegen bleibt generell etwas blass, wie ich finde. Er ist eben da, geht jedoch etwas unter, was bei den vielen Protas aber auch nicht verwunderlich ist. Daneben haben wir aber auch mysteriöse unbekannte Urban Explorers und natürlich Eddi und Klitschko (nicht zu verwechseln mit dem einzige wahren Klitschko) und noch einige Nebenfiguren. Eines haben alle gemeinsam - sie sind irgendwie ... irgendwie ... kaputt. Die Sprache. Ja. Gut. Die ersten Seiten machen deutlich, hier wird nicht mit fachchinesisch und gewählten Ausdrücken um sich geworfen. Hier treffen wir Straßenjargon an. Ziemlich derb manchmal, aber wohl auch passend. Wenngleich es teilweise wirklich was befremdlich klingt, selbst für Jugendliche. Aber da kenne ich mich nicht aus, wahrscheinlich gehört das so. Fazit: Die anfängliche Faszination des Buches konnte sich nach dem ersten Schock der Sprache wegen noch recht tapfer halten. Wenngleich ich wirkliche Probleme hatte, an Lennart heranzukommen. Der ach so kaputte Bursche, mit der ach so kaputten Einstellung und der ach so kaputten Kompromissbereitschaft. So ein Alles-Scheiße-Typ. Zugegeben, er passt wie Po auf Eimer in dieses Setting, aber als Sympathieträger musste er sich doch schwer gegen Moe behaupten. Generell wird in dieser Geschichte ein lockerleichter Umgang gepflegt. Locker leicht zum Leben, zu Drogen, zu Alkohol, zu verbotenen Dingen, zu Schlägereien und Co. Die Leiche, auf die im Klappentext hingewiesen wurde, ist eher nur ein kleines Beiwerk, das letztlich keinen tieferen Sinn hatte. Ein Umstand, der mich etwas rätselnd zurückließ. Wieso gab es sie eigentlich wirklich? Dagegen muss ich sagen, ich weiß nicht, ob es diese beschriebenen Orte wirklich gibt, aber wenn, dann sind diese wirklich glaubhaft und bildlich beschrieben worden. Das Feeling kam hier sehr gut rüber und faszinierte mich, was mir ein bissl Trost in der Geschichte gab. Insgesamt lässt sich die Geschichte flüssig lesen, aber die Erwartungen sollten nicht gar so hoch gesteckt sein. Wirklich gelungen fand ich (ACHTUNG SPOILER) die entstehende Liebesgeschichte zwischen Lennart und Moe. Absolut unglaubwürdig im Gegenzug, dieser krasse Wandel von Lennart zum Dauerbekifften "Leckt mich alle" Teenager, zum verantwortungsbewussten Vorzeigefreund. Liebe kann wahrlich viel, aber das konnte ich leider nicht wirklich nachvollziehen. Es kam zu abrupt und viel zu sprunghaft. (SPOILER ENDE) Alles in allem sehe ich hier eine Geschichte, die sicherlich eher was für männliche Leser ist. Ebenso eine Geschichte, die viele Probleme anspricht, sicherlich auch viele, die gerade in Ballungsgebieten Berlins ein Thema sind. (Ich war nie dort, weswegen ich nur rein von meinem Gefühl her sprechen kann). Aber einige Dinge, siehe Leiche, siehe Wandlung sind dann doch etwas zu kurz geraten. Die Sprache manchmal zu flowig im Abgang und zu abgespaced (wenn man das heute überhaupt noch sagen darf). Daher von mir eine eher mittlere Bewertung.

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  • Über den Dächern Berlins

    Lost Places
    Anja41

    Anja41

    24. May 2014 um 12:40

    In der Geschichte geht es um Lennart und seine Freunde. Drei Jungs und 2 Mädchen genießen ihre Sommerferien in Berlin. Die Ferien beginnen und die 5 sind reif für Abenteuer und wollen Spaß haben. Sie treffen sich, meistens nachts , gehen in die Clubs, sofern sie hinein gelassen werden, oder laufen einfach durch die lauwarme Sommernacht. Sie entdecken leer stehende Gebäude. Jeder Winkel, jeder Raum wird erkundschaftet. Sie entdecken alte Lagerhallen oder sitzen auf den Dächern der Fabriken und schauen über die Dächer der Stadt. Eines Nachts gehen sie in einen Raum und sehen Blut....überall nur Blut und eine Leiche. Geschockt hauen sie ab und betreten diese Fabrik nie wieder. Aber in einer anderen Fabrik ändert sich dann alles. Lennart findet etwas, was nicht ihm gehört und nimmt es an sich. Und dann sind ihnen eine gefährliche Motorradgang auf der Spur, um das zurück zu holen was ihnen gehört.   Dieses ist eine schöne Abenteuer Geschichte, die in Berlin spielt. Berlin hat ja bekanntlich einige leer stehende Gebäude, daher passt der Titel " Lost Places " sehr gut sowie auch das wunderschöne Cover des Buches. Beim Lesen könnte man denken, das man selber mit den Jugendlichen auf den Dächern sitzt. Man kann sich die Orte sehr gut vorstellen, alles ist sehr detailgetreu beschrieben. Mit den Jugendlichen und ihren unterschiedlichen Charakteren kann man sich sehr gut anfreunden. Man denkt an seine eigene Jugend und findet Parallelen zum eigenen Pubertärem Verhalten. Etwas komisch ist der Verlauf der Story. Sie verläuft in eine komplett andere Richtung, als man es beim Lesen erwartet. Das bedeutet nichts schlechtes für die Geschichte aber ich hätte mit mehr aufbauender Spannung und eventuell auch gruseligeren Abschnitten gerechnet. Alles in allem ist dieses ein tolles Jugendbuch, welches man zügig lesen kann. Sehr detailgetreu beschrieben und es ist absolut auch für Erwachsene sehr lesenswert.

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  • Leserunde zu "Lost Places" von Johannes Groschupf

    Lost Places
    katja78

    katja78

    "Urban Explorers" - Uns gehört die Welt,die Welt der vergessenen Orte. Die Welt der wirklichen Geheimnisse! Zitat aus "Lost Places" Seite 109 In Kürze erscheint bei Oetinger Taschenbuch das Buch" Lost Places" von Johannes Groschupf .  Ein Buch das viel Realität bietet, deswegen wollen wir es euch in einer Leserunde und einer Blogtour näherbringen. Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es plötzlich so richtig gefährlich ... Atemraubend. Unheimlich. Fesselnd. Tauchen Sie ein in die verborgenen Lost Places! Zum Autor Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. Um Euch Buch und Autor näher zu bringen haben wir die Leserunde zusammen mit einer Blogtour verbunden. Auf folgenden Blogs könnt ihr ab Mittwoch mehr über das Buch, die Hintergründe und über den Autor erfahren und natürlich auch was gewinnen. Schaut rein und lasst euch mit den "Urban Explorers" mitreißen. 23.10 Manjas Buchregal http://manjasbuchregal.blogspot.de/ Buchvorstellung 24.10. Babs Leben http://babsleben.blogspot.de Charaktervorstellung 25.10. GirlWith The Books http://jemasija8.blogspot.de Arbeitsplatz und geplante Projekte 26.10. Susanne, Conny, Katja & Sandra http://www.ka-sas.buchfinder.blogspot.de Interview+ Schauplätze Tag 1 27.10. Die Seitenflüsterer http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/ Interview und Schauplätze Tag 2 28.10. Claudias Bücherregal http://claudias-buecherregal.blogspot.de Story hinterm Buch 29.10. Ka-Sas Buchfinder http://ka-sas-buchfinder.blogspot.de/ Nochmals Gewinnerbekanntgabe auf Ka-Sas Buchfinder Wir freuen uns auf Euren Besuch! Wir suchen nun für diese Leserunde 20 Leser, die das Buch in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten. Bewerbt euch mit der Antwort auf Folgende Frage: Kennt ihr Lost Places? Ich bin sehr gespannt auf eure Bewerbungen! Johannes Groschupf wird die Leserunde begleiten. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

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    Lost Places
    Cadiz

    Cadiz

    07. February 2014 um 20:28

    „Sieh nicht hin, sieh nicht hin.“ Jede Nacht höre ich meine eigenen Worte. Aber wir haben hingesehen. +++++++++++++++++++++ Inhalt: Fünf Jugendliche und sämtliche verlassene Orte. Was spannend beginnt, wird dramatisch und gefährlich, als die fünf in einem verlassenen Gebäude auf eine Leiche stoßen. Ungesehen geraten Lennart und seine Freunde bald in einen Kreis aus Bandenmitgliedern, die sich betrogen fühlen und auf Rache sinnen… Zum Buch: Na ja, na ja. Den Titel fand ich interessant. Den Klappentext auch. Das Cover ist super. Aber der Inhalt ist so mehr im Okay-Bereich. Die Grund-Idee ist wirklich gelungen. Die Jugendlichen, um die es hier geht, streifen durch verlassene Gebäude und entdecken dort die ein oder andere Unheimlichkeit. Aber der Rest war jetzt nicht so gut, dass ich die Story mit großer Spannung verfolgt hätte. Zum einen geht es einfach andauernd nur um Drogen und Saufen und um coole Sprüche. Zum anderen denke ich einfach, dass man hier echt mehr hätte herausholen können. Einige Ansätze sind echt ganz gut. Zum Beispiel, wenn die jungen Leute eben in die Gebäude eindringen. Allerdings lassen die leicht nervigen Charaktere und die vorhersehbare Entwicklung diese Szenen doch schwächeln. Schade, hatte mehr erwartet.

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  • Ferien als Urban Explorers in Berlin

    Lost Places
    sommerlese

    sommerlese

    24. January 2014 um 14:00

    Fünf Jugendliche in Berlin haben Sommerferien und wollen feiern, doch sie geraten nach einem Clubbesuch gewaltsam mit dem Türsteher Eddie aneinander. Nun müssen sie den Club meiden und suchen nach anderen Möglichkeiten für abendliche Aktivitäten. Sie finden eine verfallene alte Fabrikhalle, die sie ängstlich untersuchen. So kommen sie auf den abenteuerlichen Geschmack, verlassene Plätze, also LOST PLACES, zu besuchen. Nebenbei beobachten sie Eddie dabei, wie er Drogen in einer alten Fabrik versteckt. Als Lennart dann in den Besitz der Drogen kommt und klar wird, dass Eddie der gefährlichen Motorradgang Bandidos angehört, fängt die Sache an brenzlig zu werden. Lennart, der Ich-Erzähler im Roman, bekommt aus Angst vor der ihm drohenden Gefahr schlechte Träume. Die düsteren Szenen in vermoderten Kellern und ruinösen Hallen mit Staub und Müll verstärken diese Alpträume auch noch. Selten hat ein Cover so gut den Stil eines Buches getroffen wie dieses von Lost Places. Die düstere Stimmung der Geschichte zeigt sich auch hier ganz deutlich. Gemeinsam verbringen die Jugendlichen ihre freie Zeit und so wollen sie sich gegenseitig etwas beweisen und wagen das Abenteuer Urban Explorer zu sein. Ihre Angst in den dunklen verlassenen Gebäuden, deren Zutritt polizeilich verboten ist und der Nervenkitzel, die Bandidos mit dem Besitz der Drogen gegen sich aufgebracht zu haben, wird eindeutig zum Ausdruck gebracht. Den einzigen positiven Lichtblick bringt die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Lennart und Moe. Das hilft aber nicht wirklich über seine schlechten Träume und Phantasiegeschichten hinweg. Er sieht nämlich geisterhafte Dinge, die in der Fabrik und der Klinik sicher vor Jahrzehnten stattgefunden haben. Die Beschreibung der Hauptpersonen wirkt sehr echt. Kapuzenpulli, Neonsweatshirt, Minirock und Jeans sind nun mal Standard im Jugendlook. Auch die altersgemäße Umgangsprache von Jugendlichen wirkt authentisch. Die Sprache hat mich hier aber auch nicht sonderlich gestört, obwohl das Wort "Digga" zu häufig benutzt wurde. Die Rahmenhandlung erscheint mir ein wenig dürftig. Aber es ist ja auch ein Jugendroman. Ich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen. Toll fand ich die Erkenntnis Lennarts, in zwei Tagen die elterliche Wohnung und seinen Unrat aufgeräumt und geputzt und seine Wäsche gemacht zu haben mit den Worten: "Erstaunlich, was man in zwei Tagen schaffen kann, wenn man nicht kifft, nicht trinkt, nicht rausgeht. " Die Ermittlung im Mordfall (groß auf dem Klappentext angekündigt) fehlte mir total. Auch der hustende Unbekannte war viel zu flach angelegt und wurde zum Schluß nicht einmal im Ansatz erklärt, wer er ist und warum er in der Fabrik war. Ein Roman für Jugendliche! Aber auch für Erwachsene, die sich einmal in ihre Kinder hineindenken mögen oder aber sich für die Darstellung der erwachsenen Personen interessieren und sich eventuell wiedererkennen. Ein locker geschriebenes Buch mit gut verständlicher Sprache.

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