Johannes Herwig Bis die Sterne zittern

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Inhaltsangabe zu „Bis die Sterne zittern“ von Johannes Herwig

Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.
Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?

Ein interessanter Blick auf nicht linientreue Jugendliche Mitte der 1930-iger Jahre, gefühlvoll und nachdenklich.

— black_horse

Ein Roman der zeigt was es heißt um seine Freiheit zu kämpfen

— Jani182

Sehr gelungener Debütroman übers Erwachsenwerden zur Zeit Hitlers zwischen Mut, Freiheit und der ganz normalen Pubertät

— ManjaEls

Ein emotionales Buch über Mut und Freiheit.

— Ginger0303

Ein Buch welches im ganzen gut ist, jedoch kein spannendes Ereignis hat sondern viele Kleinigkeit die das Buch zu dem machen was es ist.

— mandykunterbunt

Interessante Thematik, leider ist hier in meinen Augen keine Spannungskurve vorhanden!

— AmyJBrown

Interessantes Buch, was für mich persönlich leider nicht aussagekräftig genug war :(

— thats_jessx

Ein authentisch gezeichneter Roman der Fiktion mit Geschichte vereint.

— Belladonna

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  • Leserunde zu "Bis die Sterne zittern" von Johannes Herwig

    Bis die Sterne zittern

    Gerstenberg Verlag

    Wild, bunt, rebellisch – die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?Der Gerstenberg Verlag vergibt 15 Freiexemplare für diese autorenbegleitete Leserunde. Bewerbungsschluss ist der 30. August.Das Buch ist für Leser ab 14 und darum geht es:Leipzig, 1936. Die Sommerferien haben eben erst begonnen, als der 16-jährige Harro von Hitlerjungs in die Mangel genommen wird. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann. > Leseprobe auf Book2Look> Autorenvideo> Das Buch auf der Verlagswebsite> „Liebe und Widerstand an Leipzigs schönster Straße“ – Autorenporträt über Johannes Herwig in der Leipziger Volkszeitung Bewerbung:Bewerbt Euch bis zum 30. August um ein Freiexemplar und die Teilnahme an der Leserunde, indem Ihr folgende Frage beantwortet: Freundschafts-, Liebes-, Zeitgeschichte – Was reizt Dich an dieser Leserunde?Zum Autor:Johannes Herwig, geboren 1979 in Leipzig, wusste schon frühzeitig, dass er schreiben wollte – und vergaß es ein paar Jahrzehnte. In seiner Jugend fühlte er sich in der Leipziger Punkszene zuhause, jobbte nach dem Abitur auf dem Bau, spielte in Bands und studierte schließlich Soziologie und Psychologie. Er gründete die Filmgalerie Phase IV in Dresden, bevor er sich seiner Berufung widmete und die Arbeit an seinem Roman über die Leipziger Meuten begann.

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    • 181

    somnialee

    02. October 2017 um 18:47
    Larischen schreibt Das hat meiner Meinung nach die Bedeutung der Meuten ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Auch wenn ich es andererseits gut finde, die Verfolgung von Homosexuellen zu thematisieren. Vielleicht ...

    Das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Auch wenn manchmal schon eine leise Ahnung aufkam, hat mich der Grund für seine Verhaftung dann doch etwas überrascht. Ich finde es zwar gut, dass ...

  • Die widerspenstige Meute

    Bis die Sterne zittern

    black_horse

    01. October 2017 um 23:32

    Dieser Debüt-Roman des Leipziger Autors Johannes Herwig greift ein Thema auf, über das bisher kaum geschrieben wurde: Jugendliche, die Mitte der 1930er Jahre der HJ kritisch gegenüberstande. Protagonist Harro merkt, dass er mit der politischen Entwicklung im Jahre 1936 nicht zurecht kommt. Er möchte nicht in die HJ, er sieht die Entscheidung seiner Eltern, sich an das politische System anzupassen, kritisch. Über seinen Nachbarsjungen Heinrich kommt er zu einer Clique ähnlich Denkender und entwickelt sich damit zum "Meutenmitglied", die mit einem besondern Kleidungsstil ihre Andersartigkeit zum Ausdruck bringen.Im Buch verfolgt der Leser Harros Entwicklung. In vielen Episoden zeigt sich, wie schwierig die Situation Andersdenkender war und wie sie mit verschiedenen Aktionen versucht haben, sich zu organisieren. Gleichzeitig findet Harro auch Gefallen an den Mädchen, die zur Clique gehörten. Sehr bildhaft beschreibt der Autor das "Erwachsenwerden" des Jungen, sowohl in seinen Überzeugungen als auch in seinen Gedanken und Gefühlen.Die Handlung spielt in Leipzig. Viele Orte der Stadt werden im Laufe der Geschichte beschrieben, v.a. Harros Stadtteil Connewitz, der auch in der Umschlaginnenseite mit einer Karte zur Orientierung zu finden ist. Leser, die sich in Leipzig auskennen, werden viele Orte wiedererkennen.Das Ende des Buches war mir persönlich zu offen. Es bleiben viele Fragen und Unsicherheiten über die weitere politische und persönliche Entwicklung.Insgesamt ein gelungenes Jugendbuch über ein kaum bekanntes Thema, das der Autor sehr anschaulich und gefühlvoll in Szene gesetzt hat.

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  • Bis die Sterne zittern

    Bis die Sterne zittern

    Jani182

    19. September 2017 um 11:45

    Inhalt: Leipzig, 1936. Die Sommerferien haben eben erst begonnen, als der 16-jährige Harro von Hitlerjungs in die Mangel genommen wird. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann. Das Buch bietet eine unterhaltende Aufklärung über die NS-Zeit aus der Sicht der Rebellen. Mir gefiehl es besonders gut, dass es aus der Perspektive eines Jugendlichen geschrieben wurde, der so gar nichts mit der Ideologie Hitlers anfangen kann. Der Roman erzählt über die Abenteur der jungen Clique und deren Auseinandersetzungen mit der Hitlerjugend. Nebenbei bekommt man eine Gechichte über das Erwachsenwerden geboten. Zwischendurch hat jedoch die Spannung gefehlt, die einen anregt weiter zulesen. Trotzdem im Gesamteindruck ein gelungener Debütroman!

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  • empfehlenswerter Jugendroman über eine oppositionelle Jugendbewegung in der NS-Zeit

    Bis die Sterne zittern

    irismaria

    18. September 2017 um 16:51

    "Bis die Sterne zittern" von Johannes Herwigist ein historischer Jugendroman aus dem Gerstenberg Verlag. Die Story spielt 1936 in Leipzig. Hauptfigur ist der 16-jährige Harro, der durch einen Nachbarsjungen Kontakt zu einer Gruppe von Jugendlichen bekommt, die der Nazi-Ideologie skeptisch gegenüber stehen. Sie praktizieren eine freie Gemeinschaft von Jungen und Mädchen, kleiden sich alternativ und stehen sozialistischen Ideen nahe. Das führt natürlich zu Konflikten mit Hitlerjungs aber auch den Eltern. Harro muss sich entscheiden, was ihm wichtig ist und welche Konsequenzen er bereit ist, zu tragen. Auch wenn "Bis die Sterne zittern" ein Jugendbuch ist, war es für mich als Erwachsene gut und flüssig zu lesen. Die unterschiedlichen Charaktere sind schön gezeichnet und ich konnte mir die Stimmung in den »Leipziger Meuten«, von denen das Buch handelt, gut vorstellen. Manche Szenen hätte ich mir ausführlicher gewünscht, um die Beweggründe der Akteure besser zu verstehen. Im Nachwort ordnet der Autor das Geschehen historisch ein, das finde ich bei einem historischen Roman immer wichtig und interessant. Mein Fazit: ein empfehlenswerter Jugendroman über eine mir vorher nicht bekannte oppositionelle Jugendbewegung in der NS-Zeit

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  • Über die Leipziger Meuten

    Bis die Sterne zittern

    Larischen

    17. September 2017 um 13:40

    1936 in Leipzig: Der 16jährige Harro kommt aus einem guten Elternhaus, seine Eltern sind Lehrer und haben sich nur im Notwendigsten mit dem politischen System arrangiert. So ist Harro auch kein Mitglied der Hitlerjugend und gerät so auf der Straße in deren Visier. Völlig überraschend erfährt er in der Auseinandersetzung mit der HJ Hilfe von anderen Jugendlichen, die ganz wie er außerhalb des Systems stehen. Harro gewinnt neue Freunde und startet so in neuen Lebensabschnitt. Er verbringt viel Zeit auf der Straße und nimmt sich mit der Gruppe Freiheiten heraus, die dem System entgegenstehen. Das geht so weit, dass sogar Harros Eltern auf den Plan gerufen werden, die sich große Sorgen um ihren Sohn machen. Denn seine vermeintlich harmlose Clique zieht die Aufmerksamkeit der Staatsmacht auf sich und die Jugendlichen begeben sich in große Gefahr. Johannes Herwig hat mit "Bis die Sterne zittern" einen Roman geschrieben, der sich mit den Leipziger Meuten - oppositionellen Jugendgruppen - beschäftigt und so die Aufmerksamkeit des Lesers auf ein bisher vernachlässigtes Thema lenkt. Das große Thema der Leipziger Meuten ist Freiheit, ein Stichwort, dass im Nationalsozialismus unweigerlich zur Konfrontation mit der Staatsmacht führen muss. Und so spürt der Leser, wie sich die Situation von Harro und seinen Freunden immer weiter zuspitzt. Für mich war es beeindruckend zu lesen, wie furchtlos die Jugendlichen ihre Freiheit verteidigen. Natürlich sind sie in vielen Fällen dabei auch sehr blauäugig und bringen sich in große Gefahr. Der Einstieg in das Buch ist heftig und schont den Leser keine Sekunde. Man ist sich also von der ersten Seite an bewusst, dass es für Harro und seine Freunde in einer Katastrophe endet. Wichtig zu sagen ist, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Dementsprechend erzählt Herwig auch. Der Schreibstil ist sehr eingängig, angemessen der Zeit und versetzt einen auf die Leipziger Straßen. Der Leser erfährt ganz nebenher viel über die Zeit. In der Rückschau hätte ich mir vielleicht in einem Anhang noch ein paar Erklärungen für Jugendliche gewünscht. Ob denen allen bewusst ist, was zB eine Kothe ist, bezweifle ich nämlich. Vielleicht wäre es auch gut gewesen, den jugendlichen Lesern noch etwas mehr gezielte Informationen zur Zeit zu geben, damit die Tragweite des Handelns der Leipziger Meuten noch deutlicher wird. Zwar klingt das im Buch immer wieder an, es könnte aber durchaus noch expliziter dargestellt werden. Letztlich hat mich das Ende nicht ganz überzeugt, da es meiner Meinung nach etwas zu plötzlich kommt und die Bedeutung der Meuten auch ein wenig zurücksetzt. Johannes Herwig schließt den Roman mit einem Nachwort, das dem Leser eine historische Einordnung ermöglicht. Das Nachwort ist sehr gut gelungen und hat genau den richtigen Umfang. "Bis die Sterne zittern" ist ein sehr wertvoller Roman, der sich mit einem Thema beschäftigt, dass gerade Jugendlichen die Schrecken des Nationalsozialismus gut verdeutlichen kann. Es bietet viel Diskussionsstoff und Anknüpfungspunkte für weitere Informationen. Letztlich konnte mich Johannes Herwig - insbesondere mit seinem Ende - nicht völlig überzeugen. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur weiterempfehlen und zwar nicht nur für Jugendliche, sondern auch für erwachsene, geschichtsinteressierte Leser, die mal einen neuen Blick auf diese Zeit werfen möchten.

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  • Toller Debütroman über das Erwachsenwerden zur Zeit Hitlers

    Bis die Sterne zittern

    ManjaEls

    15. September 2017 um 08:33

    Wie ist es, wenn man sich gegen die aktuell herrschende politische Meinung auflehnt und ganz nebenbei auch noch erwachsen wird? Genau das durchlebt nämlich Harro, der Hauptprotagonist dieser Geschichte..Als der 16-jährige Harro eines Tages von Hitlerjungs angegriffen wird, kommen ihm unerwartet einige andere Jugendliche zur Hilfe. In genau diesen sieht er seine Verbündeten, er wird Teil der „Leipziger Meuten“ die sich zum Teil geheim aber auch in so mancher Aktion gegen das herrschende Regime auflehnen. Als wäre dies nicht aufregend genug, wird Harro auch noch erwachsen. Inklusive Schulstress, nervigen Eltern und der ersten Liebe. Das Buch, welches für Leser ab 14 Jahren geeeignet ist, hat auch mir als Mittzwanzigerin sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm, die Charaktere wirken authentisch und interessant. Ist man sich zu Beginn vielleicht noch nicht ganz sicher, wohin einen die Geschichte hinführen möchte, spitzen sich die Ereignisse im Verlauf des Buches jedoch immer mehr zu. Meiner Meinung nach hätten manche Handlungsabschnitte auch gern detailierter sein können, da sollte man jedoch bedenken, dass das Buch eben für Jugendliche ab 14 ist, wer weiß ob da ausführlichere Beschreibungen nicht zu langatmig wären. Dem Lesegenuss hat dies jedoch auch für mich keinen Abbruch getan. Das Buch ist zum einen eine tolle historische Momentaufnahme zur Thematik der Leipziger Meuten bzw. oppositionellen Jugendgruppen in der Zeit des Nationalsozialismus - der Autor nannte es "ein kleiner, so wilder wie auch behutsamer Blick hinter den grauen Vorhang der Geschichte", diese Beschreibung trifft es auf den Punkt – die den Leser dazu anregt, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch vielleicht sogar im Deutschunterricht, parallel zum Thema in Geschichte, gelesen werden könnte.Zum anderen ist es eben auch eine Geschichte übers Erwachsenwerden. Man erhält interessante Einblicke in verschiedene Familien und Familiengeschichten, in vielen Punkten sind die Protagonisten ganz normal, haben Probleme mit Eltern oder Schule, verlieben sich zum ersten Mal, …. So können sich junge Leser sicher sehr gut mit den Dargestellten identifizieren. Auch wenn die Zeit eine doch gänzlich andere ist als heute, wirkt die Geschichte so dennoch real und lebendig.Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Dort haben einige sich zunächst über mangelnde Spannung beklagt, was ich jedoch anders sehe. Für mich kann nämlich auch genau das eine interessante Art sein, eine Geschichte aufzubauen - man wird nicht sofort ins totale Chaos geworfen, sondern die Spannung baut sich Stück für Stück mehr auf und man wächst in sie hinein - so wie Harro in seine neue Clique und Lebensweise. Das hat mir sehr gut gefallen.Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist, dass die Tragweite einer solchen oppositionellen Gruppe noch mehr verdeutlicht werden könnte, dies wird einem als jugendlicher Leser uU erst zum Ende hin bewusst, vorher scheint die Gruppe – außer einigen blauen Augen – nicht viel zu befürchten . Jüngere Leser sind sich vielleicht noch nicht ganz bewusst, wie gefährlich es war, sich offen aufmüpfig zu zeigen. Liest man das Buch aber vielleicht wirklich parallel zum Geschichtsunterricht, würde sich das perfekt ergänzen. Das Buch endet fast schon abrupt, die Geschichte hätte für meinen Geschmack ruhig noch weitergehen können. Doch genau das trägt dazu bei, dass der Leser sich selbst noch weiter mit dem Thema beschäftigen will. Alles in allem gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Ich hatte viel Freude an diesem Buch und würde es weiterempfehlen, vor allem jüngeren Lesern. An manchen Stellen hätte ich mir eben doch mehr Details gewünscht, was im Abzug eines Sternes resultiert. 

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  • Bis die Sterne zittern

    Bis die Sterne zittern

    JessicaLiest

    12. September 2017 um 21:44

    Der Inhalt:Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?Meine Meinung:Das Buch hatte so seine Höhen und Tiefen. Man merkt aber wie sich die Charaktere im Laufe der Handlung verändert haben, insbesondere Harro hat sich komplett in seinem Charakter verändert und hat sich seine eigene Meinung gebildet die er zu anfangs nicht wirklich hatte. Die Spannung war mir einfach zu wenig. Natürlich ist es ein Roman und kein Thriller, aber ich hätte mehr Spannung im Allgemeinen erwartet. Einige Abschnitte haben mir gut gefallen, andere weniger. Auch das Thema Liebe hat hier nicht gefehlt, gut fand ich hier das sie nicht immer im Vordergrund gestanden hat und eher so nebenbei lief und aber auch durchaus vertreten war. Auch gut fand ich die Karte von Leipzig die vorne im Buch gedruckt wurde, das schafft einen guten Überblick. Die Charaktere an sich waren eine kunterbunte und unterhaltsame Mischung. Jeder hatte seine Stärken, Schwächen und seine eigene Ansichten zu den Geschehnissen. Aber sie waren gut ausgearbeitet und haben einen gut unterhalten können. Wir können ein Teil ihrer Vergangenheit, Zukunft und auf Träume und Hoffnungen sein. Der Schreibstil und die Sprache im allgemeinen ist etwas „anders“, aber zu diesem Buch und Zeitlich gesehen passt er so wie er ist, auch wenn mir das persönlich nicht so gefallen hat. 

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  • "Bis die Sterne zittern" von Johannes Herwig

    Bis die Sterne zittern

    Ginger0303

    12. September 2017 um 10:19

    Inhalt: Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann. Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?Meine Meinung: Mir gefiel das Buch von Anfang an schon sehr gut und mit jedem Kapitel wurde es besser. Viele schreiben, dass zu wenig  Spannung in diesem Buch vorhanden sei, dem muss ich wiedersprechen. Für mich persönlich war ausreichend Spannung vorhanden. Die Charaktere schloss ich auch gleich in mein Herz, vor allem Harro. Das besondere an diesem Buch ist, dass es hier wirklich nur um Jugendliche geht. Es geht um ihre Wünsche, Träume und ihre Freiheit. Sie passen sich nicht der Gesellschaft an und dafür müssen sie einige schwere Folgen ertragen. Fazit: Ein emotionales Buch über Mut und Freiheit, dass ich jeden nur empfehlen kann.

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  • Leipzig 1936 und die jugendlich mit ihren Problemen

    Bis die Sterne zittern

    mandykunterbunt

    09. September 2017 um 17:49

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen, wodurch ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich finde es ist auf einer Seite schlicht und einfach gehalten aber auf der anderen Seite auch auffallend. Der erst Eindruck war schon einmal sehr gut. Der Inhalt: es geht um Leipzig im Jahr 1936. Die Sommerferien haben eben erst begonne, als Harro von Hitlerjungs in die Mangel genommen wird. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe ... Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann. Ich hätte anhand des Klappentextes gedacht, dass etwas mehr Spannung im Buch vorhanden ist, jedoch passieren eher viele kleine Dinge die eine allgemeine Spannung aufrechthalten. Der Anfang von Buch hat mir sehr gut gefallen, da man einiges über Harro lernt und die Umgebung einem näher gebracht wird. Der Mittelteil war dann etwas enttäuschend und ich hatte das Gefühl auf einer Durst Strecke zu sein, da meiner Meinung nach, nicht allzu viel passiert doch jetzt wo ich das Buch beendet habe, habe ich meine Meinung geändert, denn es ist sehr wohl in der Zeit etwas passiert, Harro hat sich weiter entwickelt und versucht sich seine Meinung zu bilden. Außerdem ist das Ende wieder sehr gut, nicht nur weil die Liebe ein größerer Teil des Buches ist sondern auch, weil ich wieder das Gefühl vom Anfang hatte, das ich dabei bin und alles mit verfolge. Die Geschichte spielt in Leipzig und oft werden Straßennamen genannt oder Orte die mir nichts sagen und wo runter ich mir nicht so viel vorstellen kann, da ich mich dort nicht auskenne. Im Buch ganz vorne ist eine Karte von Leipzig was einem ein Überblick verschafft wo ungefähr was ist. Zu dem Protagonisten Harro, kann ich sagen das ich ihn sehr sympathisch und realistisch dargestellt fand, denn ich konnte ihn in einzelnen Situationen verstehen wie er reagiert hat. Die anderen aus der Gruppe fand ich auch gut, jedoch war Hilma ein Mädchen, wo ich mir dachte, warum ist sie nur so. Ich war an manchen stellen ein wenig genervt von ihr. Der Schreibstil war gut, die direkte Rede der Jugendlichen fand ich sehr realistisch, denn diese etwas "flapsigen" Unterhaltung waren damals bestimmt durch aus möglich. Bei einzelnen Sätzen musste ich noch mal nachlesen, dann ging es auch. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein gutes Buch über die damalige Zeit ist und wie die Jugendlichen mit ihren Problemen zu kämpfen hatten. Es ist zwar nicht so spannend aber dafür informativ und man bekommt einen Einblick. Ein Tipp von mir ist es das Buch nicht über mehrere Tage zu lesen sondern innerhalb von zwei, drei Tagen, denn sonst verliert man schnell den Anschluss und die Tiefe. Dies habe ich bei mir selbst feststellen können. Ich habe 3 von 5 Sternen gegeben, da ich das Cover wirklich mag, sonst wäre ich wahrscheinlich auch gar nicht drauf aufmerksam geworden, dann gefällt mir die Idee des Buches auch sehr gut, denn ich habe noch nicht viele dieser Bücher gefunden die mich ansprechen. Zu letzt für den Schreibstil denn ich kann mir vorstellen das es nicht so leicht ist diese "flapsige" Sprache bei zu behalten bei den Jugendlichen und die auch so echt wirken zu lassen, sodass man sich auch vorstellen kann das die so sprechen.

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  • Bis die Sterne zittern - REZENSION

    Bis die Sterne zittern

    thats_jessx

    20. August 2017 um 11:42

    InhaltLeipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.MeinungEin interessantes Buch, jedoch konnte ich mich nicht in dieses Buch hineinversetzen. Dies lag teilweise am Schreibstil aber auch an den Hauptcharaktern. Was ich gut fand, war dass man die Veränderung der NS hautnah miterlebt hat und was das für Konsequenzen insbesondere für Harro waren. 

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  • Meine Rezension zu "Bis die Sterne zittern"

    Bis die Sterne zittern

    Belladonna

    01. August 2017 um 09:10

    Beschreibung Der sechzehnjährige Harro lebt mit seiner Familie in Leipzig. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges finden sich nich nur Symphatisanten des Nationalsozialismus und die Hitlerjugend in Leipzig, sondern es schließen sich mutige Jungen und Mädchen zu oppositionellen Jugendbewegungen, die so genannten „Leipziger Meuten“ zusammen. Harro freundet sich mit einem Nachbarsjungen an und kommt durch ihn in eine solche Jugendclique. Ärger mit den Eltern, Probleme in der Schule und die Konfrontation mit dem Nazi-Regime sind vorprogramiert. Harro und seine Freunde unterscheiden sich nicht nur durch ihren Kleidungsstil von den anderen Jugendlichen – sie wollen frei sein und sich nicht der Ideologie unterwerfen. Meine Meinung Johannes Herwig befasst sich in seinem Jugendroman „Bis die Sterne zittern“ mit den Jugendcliquen, den so genannten „Leipziger Meuten“ die sich zur Zeit des zweiten Weltkriegs in Leipzig geblidet haben. Im Mittelpunkt der Handlung steht der sechzehnjährige Harro der sich gerade in der Übergangsphase vom Jugendlichen zum Erwachsenden befindet. Diese Phase erscheint vor dem schwierigen Hintergrund der NS Zeit besonders problematisch. Neben der Suche nache der eigenen Persönlichkeit stellt sich Harro zusätzlich die Frage, ob er mit dem Strom der Zeit schwimmen soll. Nachdem er sich einer Jugendclique angeschlossen hat zeichnet sich sein Standpunkt klar ab. "Wenn auch nur eine Person der beiden Fraktionen eine falsche Bewegung machte, würde das Jüngste Gericht losbrechen." (Seite 16) Die Persönlichkeit von Harro ist sehr authentisch gezeichnet und man kann sich sehr schnell in seine Lebenssituation hineinversetzen. Freundschaft und die ersten Schritte in der Liebe sowie die Rebellion gegen das Nazi Regime bieten dem Leser eine emotionale wie auch spannende Lektüre. Schon bald kann man sich der sogartigen Wirkung der Geschichte nicht mehr entziehen und fiebert mit Harro mit. "Und an diesem Tag war es der Ort, an dem das Eltern-Sohn-Gespräch schon aus den Bücherregalen grinste, bevor irgendjemand überhaupt etwas gesagt hatte." (Seite 25) „Bis die Sterne zittern“ beruht bei Weitem nicht nur reiner Fiktion, denn die Leipziger Meuten gab es seit Mitte der 1930er Jahre tatsächlich. In seinem Roman erschafft Johnnes Herwig einen glaubwürdigen Rahmen – genau so kann man sich das Leben eines Jugendlichen in dieser Zeit vorstellen. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Hintergrundinformationen zu den politischen Aktivitäten der Jugendcliquen gewünscht. "»Kommt mir bekannt vor, was du erzählst«, sagte Josephine schließlich. »Das große Schweigen zu Hause.«"  (Seite 57) Johannes Herwig ist ein mitreißender Debütroman gelungen, der nicht nur geschichtlich interessierte Jugendliche anspricht, sondern auch erwachsenen Lesern einen interessanten Einblick in die mutigen Gruppierungen der Jugendcliquen zur NS-Zeit zu bieten hat. "Über mir rauschten die Blätter. Und in )mir rauschte das Gefühl, Teil einer großen Sache zu sein." (Seite 67) Fazit Ein authentisch gezeichneter Roman der Fiktion mit Geschichte vereint. --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 28.07.2017

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