Leserpreis 2018
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Gerstenberg Verlag

vor 1 Jahr

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Wild, bunt, rebellisch – die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?
Der Gerstenberg Verlag vergibt 15 Freiexemplare für diese autorenbegleitete Leserunde. Bewerbungsschluss ist der 30. August.

Das Buch ist für Leser ab 14 und darum geht es:
Leipzig, 1936. Die Sommerferien haben eben erst begonnen, als der 16-jährige Harro von Hitlerjungs in die Mangel genommen wird. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.

> Leseprobe auf Book2Look
> Autorenvideo
> Das Buch auf der Verlagswebsite
> „Liebe und Widerstand an Leipzigs schönster Straße“ – Autorenporträt über Johannes Herwig in der Leipziger Volkszeitung

Bewerbung:
Bewerbt Euch bis zum 30. August um ein Freiexemplar und die Teilnahme an der Leserunde, indem Ihr folgende Frage beantwortet:

Freundschafts-, Liebes-, Zeitgeschichte – Was reizt Dich an dieser Leserunde?

Zum Autor:
Johannes Herwig, geboren 1979 in Leipzig, wusste schon frühzeitig, dass er schreiben wollte – und vergaß es ein paar Jahrzehnte. In seiner Jugend fühlte er sich in der Leipziger Punkszene zuhause, jobbte nach dem Abitur auf dem Bau, spielte in Bands und studierte schließlich Soziologie und Psychologie. Er gründete die Filmgalerie Phase IV in Dresden, bevor er sich seiner Berufung widmete und die Arbeit an seinem Roman über die Leipziger Meuten begann.

Autor: Johannes Herwig
Buch: Bis die Sterne zittern
1 Foto

Jani182

vor 1 Jahr

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Mich reizt vor allem, dass die Geschichte aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben wurde. Ich finde es immer sehr interessant solche Geschichten zu lesen, denn die geben die damalige Geschichte einfach viel besser und emotionaler wieder, als die Informationstexte im Geschichtsbuch. Ich behandle dieses Thema zur Zeit auch in meinem Geschichtsleistungskurs, weshalb mir das Buch auch helfen würde im Unterricht besser mithalten zu können.
Ich Interessiere mich sehr für die alte Geschichte und habe deswegen auch meine Facharbeit zum Ersten Weltkrieg verfasst.

Jani182

vor 1 Jahr

Coverdiskussion

Ich hab sowhol bei dem Cover, als auch beim Titel nicht gedacht, dass es sich hierbei um einen Roman zur Zeiten Hitkers abspielen würde. Ich habe eher mit einem "normalen" Jugendroman grechnet. Ich denke, dass dies somit auch Jugendliche anlocken wird, die eigentlich nicht solche Bücher lesen.

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somnialee

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 5: Seite 167-201
@Ginger0303

Seine Entwicklung zu charakterlicher Stärke ist wirklich toll ;-)

somnialee

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 6: Seite 202-253

Larischen schreibt:
Das hat meiner Meinung nach die Bedeutung der Meuten ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Auch wenn ich es andererseits gut finde, die Verfolgung von Homosexuellen zu thematisieren. Vielleicht hätte man das dann, wenn es schon der Hauptgrund ist, etwas ausführlicher thematisieren können.

Das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Auch wenn manchmal schon eine leise Ahnung aufkam, hat mich der Grund für seine Verhaftung dann doch etwas überrascht. Ich finde es zwar gut, dass Homosexualität hier angesprochen wird - vor allem die Tatsache, dass man deshalb verhaftet werden konnte -, aber auch ich hätte mir gewünscht, dass das noch ein bisschen ausführlicher thematisiert worden wäre.
Dafür dann vielleicht nicht die Überraschung am Ende, dass Heinrich homosexuell ist, sondern schon vorher dem Leser die Tragweite auch von sexuellen Orientierungen in dieser Zeit deutlich machen und ihn somit nur mit seiner Verhaftung am Schluss zu überraschen.
Das hätte dem Buch in meinen Augen nicht geschadet, eher im Gegenteil.

somnialee

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 6: Seite 202-253

Mein Fazit ist trotz dem oben genannten Kritikpunkt definitiv positiv: Die Idee und auch ihre Umsetzung gefällt mir sehr; die Charaktere sind toll ausgearbeitet worden, besonders Harro - hier hat mir seine Entwicklung sehr gut gefallen -, die Handlung nahm gegen Ende nochmal so richtig an Fahrt auf, nur die im Laufe der Leserunde bereits angesprochene Spannung am Anfang hat mir etwas gefehlt, was der Geschichte an sich aber keinen Abbruch tut.
Danke, dass ich hier mitlesen durfte!
Die Rezi folgt auf jeden Fall noch, ob schon morgen oder in den nächsten Wochen kann ich allerdings noch nicht sagen . . .

Johannes_Herwig

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 6: Seite 202-253
@black_horse

Ich seh das nicht unbedingt so, dass die Clique zerbröselt. Am Ende tauchen neue Gesichter auf (Ludwig), es gibt die gemeinschaftliche Entscheidung, weiterzumachen, sich nicht kleinkriegen zu lassen. Die offenen Fragen sind bewusst gestellt. Mein Anliegen, Interesse an den Leipziger Meuten wecken, geht ja eben an dieser Stelle auf, wenn sich die Leser*innen weiterführende Gedanken machen (müssen). Ich hoffe natürlich, dass das Ende nicht zu unbefriedigend war für dich oder das Lesevergnügen geschmälert hat. Es gab zwischenzeitlich einen Manuskript-Entwurf mit Epilog; allerdings hat die Offen- und Ungewissheit, wie es weitergeht, schlussendlich besser für den Text funktioniert.

Johannes_Herwig

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 6: Seite 202-253
@somnialee

Vielen, vielen Dank! Und lass dir Zeit :-)

Johannes_Herwig

vor 1 Jahr

Allgemeine Fragen an Johannes Herwig
@black_horse

Erstmal ein ausdrückliches Dankeschön! Du bist mit den Sachbüchern von Sascha Lange, der auch meine Hauptinspiration war und ist, gut beraten. Sie sind informativ und machen Spaß zu lesen. Schau mal hier: https://scherbelberg.wordpress.com/bucher/, außerdem gibt es noch seine tolle Dissertation "Meuten - Broadway-Cliquen - Junge Garde: Leipziger Jugendgruppen im Dritten Reich", vielleicht findest du sie in einer größeren Bibliothek.

Recherchiert habe ich mithilfe eben dieser Texte, ansonsten vor allem mit Alltagsliteratur aus der damaligen Zeit - um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Menschen geredet haben, wie die Wohnungen aussahen, was gegessen wurde und so weiter. Ich habe mich auch recht intensiv mit den (dann verbotenen) Zeitschriften der Bündischen Jugend beschäftigt und meine Oma (geboren 1923) ausführlich interviewt ;-).

Johannes_Herwig

vor 1 Jahr

Fazit & Rezensionen
@black_horse

Nochmal tausend Dank! Ich schreibe schon an einem neuen Buch, irgendwann wird es fertig, versprochen ;-).

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