Johannes J. Arens

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Autor*in von Die Konditorei.

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Cover des Buches Die Konditorei (ISBN: 9783959617321)

Die Konditorei

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Erschienen am 22.12.2023

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Cover des Buches Die Konditorei (ISBN: 9783959617321)
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Rezension zu "Die Konditorei" von Johannes J. Arens

Die Konditorei - 50 Backrezepte traditionell und innovativ von Johannes J. Arens, Matthias Ludwigs
Ratzepuevor 6 Monaten

Die Rezepte des am 15.12.2023 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-95961-732-1 stammen von dem aus TV und Radio bekannten Koch und Konditormeister und 2009 zum Patissier des Jahres ernannten Matthias Ludwigs, dem Mitinhaber der bekannten Konditorei/Patisserie »TörtchenTörtchen« in Köln. 

Die Texte stammen von dem Sachbuchautor und Journalisten mit dem Schwerpunkt Esskultur Johannes J. Arens. Und die Fotos stammen alle von der Werbefotografin und Kommunikationsdesignerin Jennifer Braun. Auf 224 Seiten mit etwa 112 Abbildungen stehen 50 Rezepte. 

 

Was versprechen der Verlag bzw. die Autoren?

„25 Kuchen- und Tortenklassiker. Einmal ganz klassisch-traditionell, wie wir sie auch vom Sonntagstisch bei Oma kennen und einmal in einer kreativ-modernen Interpretation.“

Diese ausgewählten Klassiker der deutschen Feinbacktradition wurden seit der Nachkriegszeit kaum weiterentwickelt, sie sind mit „groß“ und „viel“ zu beschreiben. Bei den „kleineren und intensiveren“ Neuinterpretationen wurde ein besonderes Augenmerk auf das „Verhältnis von Geschmack und Volumen gelegt, die Portionsgröße angepasst, der Sahnegehalt reduziert, die Cremes aromatischer gemacht, sowie die Böden mit nuancierten Geschmacksprofilen versehen.“ Statt großen gehaltvollen Torten gibt es „Törtchen, Tartelettes, Schnitten oder Riegel“.

„Dieses Buch soll daher mehr sein als ein einfaches Backbuch, es blickt zurück in die stattliche Vergangenheit, dokumentiert den Kanon der Gegenwart und macht Vorschläge für eine aufregende Zukunft.“

Aufbau des Buches

Nach dem Inhalt, dem Vorwort und einer Einleitung folgen die 25 Rezeptpaare. Vorangestellt wird dabei jeweils eine kurze historische Einordnung von Entstehung und Herkunft – soweit bekannt - Tipps aus der Praxis, sowie Erklärungen der Neuinterpretationen.

Eingestreut sind zusätzlich vier Reportagen von besonders bekannten Konditoreien in Köln, München, Lübeck und Cottbus, die die folgenden regionalen Spezialitäten herstellen:

  • Groch & Erben, Cottbus                         – Baumkuchen
  • Die Konditorei Schlechtrimen, Köln       – Bienenstich
  • Das Café Niederegger, Lübeck             – Lübecker Marzipantorte
  • Die Konditorei Erbshäuser, München    – Prinzregententorte

 

Im Anschluss an die Rezepte folgen zwei Register, einmal nach Rezeptnamen und einmal nach der Teigart, der Dank an Partner Ankarsrum, ein paar Sätze über das Buchteam, der Dank an die vier besichtigten Betriebe und das Impressum.

 

Den Rezepten wird immer ein ganzseitiges sehr appetitanregendes Foto mit Rezeptnamen und ab und zu mit Tipps spendiert. Oben am Rand wird ein Teigschaber als Symbol für die traditionellen Rezepte und ein Schneebesen für die neuinterpretierten Rezepte zur leichten Orientierung mit abgedruckt.

Über der Textseite stehen die wichtigen Kenndaten Größe der Tortenform bzw. Anzahl der Stücke und Größe der Törtchenform, Zubereitungszeit und Ruhezeit.

In den nächsten Zeilen stehen detailliert die einzelnen Zutaten und darunter die leicht verständlich beschriebenen Arbeitsschritte jeweils unterteilt für entsprechende Böden, Cremes, Füllung und Dekoration.

 

An wen richtet sich das Buch?

An Hobbybäcker, die deutsche, traditionelle und moderne, kreative Backrezepte lieben und eine erste Backerfahrung mitbringen. An Kuchenliebhaber oder professionelle Konditoren, die Ihr Backrepertoire erweitern möchten. Generell an „Naschkatzen, die keine Kalorien zählen“…

 

Was hat mir besonders gefallen?

Für mich ist diese Paarung von Klassiker und moderner Neuinterpretation besonders reizvoll. Von den Klassikern hat man schon manche Kuchen oder Torten nach „Familienrezepten“ gebacken und lernt hier noch den einen oder anderen „Kniff“ dazu: Hefeteig z.B. zuerst für 8 Stunden im Kühlschrank gehen zu lassen, ergibt einen besseren Geschmack. Da kenne ich bereits vom Brotbacken Parallelen…. Und die modernen Varianten sind hervorragend. Beide Varianten überzeugen im Ergebnis durch fantastischen Geschmack und in den Anleitungen durch ein realistisches Zeitmanagement und durchweg verständliche gute Erklärungen. Man merkt, dass der Autor sich in die Hobbybäcker hineinversetzt hat für die Anleitungen und auch die Anpassung an die normale Küche zu Hause ist ihm aus meiner Sicht sehr gut gelungen. 

Allerdings sollte man sich das jeweilige Rezept vorher trotzdem genau durchlesen…wie bei vielen anderen Backbüchern auch, um Überraschungen zu vermeiden. 

Mein Kritikpunkt – (Jammern auf hohem Niveau) – Die kleinste Schriftgröße im Buch - z.B. für die Tipps - dürfte nicht kleiner sein…

 

Fazit: Ich bin restlos von diesem Buch begeistert und habe schon allein durch das bloße Lesen „zugenommen“… Man ist mit diesem Buch für Festtage genauso gut gewappnet wie für „normale Wochenenden“. Ich habe ein weiteres „Lieblingsbackbuch“. Von mir gibt es die uneingeschränkte Kaufempfehlung.

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