Johannes K. Soyener Der Meister des siebten Siegels

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Inhaltsangabe zu „Der Meister des siebten Siegels“ von Johannes K. Soyener

Im Jahre 1590 steht der Geschützgießer Adam Dreyling vor dem Berggericht. Die Anklage: Anstiftung zum Aufruhr und Verrat von Bergbaugeheimnissen. Doch dies ist nur ein Vorwand; Adam Dreylings wahres Verbrechen liegt woanders: Er hat von seinem Oheim, einem Meister des Bronzegeschützgusses, die sieben Siegel der Waffenkunst erlernt. Da man ihm keine eigene Werkstatt zugestanden hat, ist er mit diesem Wissen über Venedig nach England geflohen, um dort mit dem Schiffsbauer Matthew Baker in den Dienst der Königin Elizabeth zu treten. Gemeinsam haben sie England zum Sieg über die gefürchtete spanische Armada verholfen. Aber Elizabeths Dankbarkeit währte nicht lange, und Dreyling bleibt nur die Flucht. Als die Häscher ihn finden und in der Heimat vor Gericht stellen, beginnt sein gefährlichster Kampf ...

Sehr detailreicher Roman aus dem 16. Jahrhundert

— Bellis-Perennis

Adam Dreyling - der Künstler - der Handwerker kennt ein Geheimnis, das Nationen zu Siegern macht - er behrrscht die Technik des Geschützgusses und stellt sich der spanischen Armada. Oder wird er gestellt?

— Mr. Rail

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    Der Meister des siebten Siegels

    Bellis-Perennis

    03. March 2015 um 15:23

    .. wird dem Leser durch Johannes K. Soyener näher gebracht. Der Roman umfasst einen Zeitraum von sechzehn Jahre und rund 1.100 Seiten. Als Rahmenhandlung dient die Gerichtsverhandlung gegen Adam Dreyling, der wegen Landesverrat angeklagt ist. Darin eingebettet ist die Lebensgeschichte von Adam. Kreuz und quer führt uns Autor Soyener (und sein Mitautor Wolfram von Mondfeld) durch Europa. Von der Flottenparade nach Venedig zur englische Flotte, die unter Sir Francis Drake, die spanische Armada versenkt. Zu Wasser und zu Land kämpfen Habsburger gegen England - immer mit dabei Adam Dreylings Feldschlangen. Heiß begehrt und bekämpft., Die Geheimnisse des perfekten Bronzegusses war eine von vielen angestrebte, aber nur von wenigen erreichte Meisterschaft. Manchmal hemmt die Detailverliebtheit, z.B. bei der Schilderung der Seeschlachten, den Lesefluss. Ich fand den Roman sehr anschaulich und opulent. Vermisst habe ich (obwohl ich Technikerin bin) ein Glossar, das die bergmännischen und militärische Begriffe erläutert. Tippfehler habe ich auch etliche gefunden - da hatte das Lektorat/Korrektorat wohl einen schlechten Tag.

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  • Rezension zu "Der Meister des siebten Siegels" von Johannes K. Soyener

    Der Meister des siebten Siegels

    erlemirs

    28. January 2013 um 16:06

    Mit über 1100 Seiten zählt das Buch schon zu den "Wälzern". Streckeweise, vor allem bei der Beschreibung der Seeschlachten zieht es sich auch etwas in die Länge. Aber sonst ist es ein wirklich spannender Krimi aus der Zeit des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Die Autoren habe eine Unzahl von historischen Fakten verpackt und zeichnen ein glaubhaftes Bild jener Zeit. Die Geschichte beginnt in der zu Ende gehenden Blüte des Kupfer- und Silberbergbaus in Schwaz/Tirol unter der Dominanz der Augsburger Familie Fugger. Adam Dreyling gerät bei einem Aufstand der Bergleute in den Verdacht, der Aufwiegler zu sein und flieht nach Innsbruck zu seinem Verwandten Löffler, seines Zeichens der führende Geschützgießer seiner Zeit. Dort lernt er die Geheimnisse des Bronzegusses für Kanonen kennen. Mit Hilfe eines englischen Geheimdienstagenten schafft er die Flucht nach Venedig und von dort nach London. Innerhalb von zehn Jahren baut er die bedeutendste Gießerei des englischen Königshauses auf und rüstet die Flotte mit seinen Kanonen aus. Die größere Reichwerte und Präzision tragen wesentlich dazu bei, daß 1588 die spanische Armada, trotz der Überlegenheit von Schiffen und Mannschaft von den Engländern besiegt wird. Zutiefst enttäuscht über die geringe Anerkennung seiner Leistung vom englischen Königshaus und Hofstaat, fällt Dreyling durch seine unverholenen Äußerungen in Ungnade und es bleibt ihm nur mehr die Flucht mit Hilfe des Polnischen Geheimdienstes nach Krakau zu seinem Bruder, der am dortigen Hof großes Ansehen genießt. Dreyling erhält alle Unterstützung zum Aufbau einer neun Gießerei und ist, aufgrund seiner wichtigen Funktion, ständig mit Leibwächtern umgeben. Trotzdem geling es dem englischen Geheimdienst mit Hilfe seiner enttäuschten Geliebten ihn zu entführen und ihn zurück nach Schwaz vor das Berggericht zu verschleppen. Seinen Feinden, allen voran Marx Fugger und Hans Christof Löffler geling es nicht, ihn vor dem Berggericht zu verurteilen. Das Todesurteil ist trotzdem unabwendbar und trifft den Freigesprochenen anschließend auf der Reise nach Innsbruck, wo er von den Leuten des englischen Geheimdienstes, unter Mithilfe von Löffler umgebracht wird.

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  • Rezension zu "Der Meister des siebten Siegels" von Johannes K. Soyener

    Der Meister des siebten Siegels

    Spanier

    27. July 2008 um 04:51

    Nach Uhtred wurde mir bewußt wie kurz England davor war Dänland zu werden, nach diesem Buch wie aus England fast Spanien wurde. Beeindruckend war für mich auch wie man sein Wissen umsetzen kann und die Macht dessen.

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