Johannes K. Soyener Teeclipper

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Teeclipper“ von Johannes K. Soyener

Das große Teeclipper-Rennen von 1866. Die Aufgabe: Den ersten Tee der neuen Ernte als schnellster von China nach London bringen. Die Schiffe: Extreme Clipper mit scharfgeschnittenem Bug unter einer Pyramide von Segeln. Die Eigner: Die Söhne des Clans Mackay - Whiskybrenner, Aktienspekulanten, Sklavenjäger, Opiumhändler und Schiffbauer - mit dem Traum der Highlands im Herzen ...

Stöbern in Historische Romane

Abigale Hall

Erst ganz gut, dann leider zunehmend verwirrend, langweilig und schlecht ...

Cellissima

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ein muss für alle Liebhaber nordischer Geschichte

kessi

Der Lord, der mich verführte

Nicht ganz so, wie erwartet

Bjjordison

Das Fundament der Ewigkeit

Mit Interesse an Europas Geschichte ist "Das Fundament der Ewigkeit" ein großartiges Werk, in dem genau diese Geschichte lebendig wird.

Renken

Die letzten Tage der Nacht

Unterhaltsame Geschichte mit interessantem Hintergrund. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber das Ende ist dennoch früh klar.

leucoryx

Die Tochter des Seidenhändlers

Das Buch ist ein richtiger Schmäler und das exotische Setting tut sein übriges. Schmacht ;-)

Caillean79

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Teeclipper" von Johannes K. Soyener

    Teeclipper
    spottdrossel

    spottdrossel

    14. May 2008 um 13:23

    Die Geschichte begleitet einen schottischen Clanchef und seine 3 Söhne 37 Jahre lang. Ihr Clan lebt von schwarzgebranntem Whisky, weil das Land nichts anderes hergibt. Der ansässige Herzog läßt die Highländer mit Gewalt vertreiben, um Platz für seine riesigen Schafherden zu schaffen, die mehr Profit versprechen als die Pächter. Sie fliehen nach England, der jüngste Bruder heuert auf einem Schmugglerschiff an, ihn verlieren sie jahrelang aus den Augen. Morgan, der mittlere Bruder, fährt als Offizier auf Englands schnellstem Zollschiff, die von ihm gewonnenen Informationen über geplante Einsätze verkauft der älteste Bruder an die Schmuggler. Den Gewinn vermehrt der Vater an der Börse. Die Zollbehörde wird mißtrauisch und versetzt Morgan auf ein Schiff, das vor Afrika den Sklavenhandel unterbinden soll. Auf einem erbeuteten Sklavenschiff trifft er seinen jüngsten Bruder Angus wieder und verhilft ihm zur Flucht nach Amerika. Zu dieser Zeit werden die Segelschiffe immer weiter verbessert, zurück aus Afrika, entdeckt Morgan ein vielversprechendes Schiff im Hafen, das die Familie kauft, um es im Opiumschmuggel nach China einzusetzen. In Amerika arbeitet der jüngste Bruder in einer Werft an neuen Schiffsentwürfen. Die Werften wetteifern darum, wessen Konstruktion am schnellsten um Kap Hoorn segelt, da eine zu lange Seereise den Tee verschimmeln läßt. Nach 10 Jahren besucht der jüngste Bruder die Familie in England, sie beschließen, sich vermehrt im Teehandel und im Schiffsbau zu engagieren. Inzwischen ist aus dem Wettstreit der Werften ein Rennen darum geworden, welches Schiff als erstes mit der neuen Tee-Ernte in London anlegt. Dieses Rennen ist der spannendste Teil der Geschichte, die Brüder sind mit 3 Schiffen daran beteiligt und sowohl die Stimmung auf den Schiffen als auch die Ursachen, die zu Vor- und Nachteilen im Rennen führen, sind gut dargestellt. Wirklich zäh ist der erste Abschnitt, zumal für den Verlauf des Romans die Debatten der Herren im Club nicht wirklich ausschlaggebend sind. Echter Schwachpunkt ist das Zuviel an Segelfachbegriffen, man versteht teilweise 5 Zeilen nur "Bahnhof", statt Landkarten und einer Personenliste wäre ein Glossar für den Seglerlatein und die gälischen Ausdrücke sinnvoll gewesen. Am besten liest man das Buch an einem Novemberwochenende mit scheußlichem Wetter und einem guten Whisky in Reichweite - auf den bekommt man nämlich dauernd Appetit gemacht.

    Mehr