Wieder habe ich ein interessantes #Buch gelesen. Vielen Dank an den #klettcottaverlag für das #rezensionsexemplar 😀. Meine Meinung ist aber dadurch natürlich nicht beeinflusst.
Es geht in diesem #Werk um Mustafa, der beim Fischen zunächst zwei Leichen entdeckt und dann findet er ein Baby in einem kleinen Schlauchboot. Es stammt von einem der Flüchtlingsboote in der Ägäis. Mustafa und seine Frau Mesude wissen, dass sie das Baby nicht behalten dürfen und sie verpflichtet sind es zu melden. Mehr möchte ich inhaltlich garnicht erzählen, denn es würde viel vorweg nehmen..Es ist ein schmales doch gehaltvolles Buch mit 189 Seiten.
Es geht um Einsamkeit, elterliche Liebe, Drama, Verlust und um Menschlichkeit. #zülfülivaneli ist ein türkischer #Autor, der in den 70er Jahren gezwungen war, aufgrund seiner politischen Anschauungen, die Türkei zu verlassen. Er kehrte 1984 zurück. Des weiteren war er Mitglied des türkischen Parlaments. Er setzte sich für die türkisch-griechische Aussöhnung ein. Das Buch beginnt melancholisch, sprachlich toll, fast märchenhaft und ich konnte mir die Protagonisten, die Gegend und Landschaft sehr bildlich vorstellen. #livaneli streut dann ein Kapitel ein, was für mich nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen Handlung ist...ich befürchtete er verliert mich..Es ging dann aber im nächsten Kapitel mit der eigentlichen Geschichte weiter. Ich las und las und dann war das Buch ausgelesen. Dieses Buch ist warmherzig und echt. Ich mochte es gerne. Der Autor bringt auch politisch Themen mit rein, was ich aber im richtigen Rahmen fand.
Ein gutes Buch, das für mich allerdings kein 5 Sterne Highlight war, aber sehr gut.


