Johannes Thiele

 3,9 Sterne bei 107 Bewertungen
Autor von Die Sieben Weltwunder, Neue Katzenkrimis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Johannes Thiele

Johannes Thiele war viele Jahre als Programmverantwortlicher in verschiedenen Verlagshäusern tätig, seit 2007 ist er freier Autor und Publizist sowie Verleger des von ihm gegründeten Thiele Verlags. Er lebt in Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johannes Thiele

Cover des Buches Die Sieben Weltwunder (ISBN: 9783865399069)

Die Sieben Weltwunder

 (7)
Erschienen am 01.10.2006
Cover des Buches Frauen und ihre Bücher (ISBN: 9783851791457)

Frauen und ihre Bücher

 (5)
Erschienen am 15.09.2010
Cover des Buches Neue Katzenkrimis (ISBN: 9783898972963)

Neue Katzenkrimis

 (7)
Erschienen am 03.11.2005
Cover des Buches Katzenkrimis (ISBN: 9783898970891)

Katzenkrimis

 (5)
Erschienen am 23.12.2004
Cover des Buches Romy in Love (ISBN: 9783851790634)

Romy in Love

 (4)
Erschienen am 16.09.2008
Cover des Buches Weihnachtskrimis (ISBN: 9783898975155)

Weihnachtskrimis

 (4)
Erschienen am 02.10.2006

Neue Rezensionen zu Johannes Thiele

Cover des Buches Johannes Thiele: Weihnachtsgeschichten aus aller Welt (ISBN: B006HI7SB8)
Maza_e_Keqes avatar

Rezension zu "Johannes Thiele: Weihnachtsgeschichten aus aller Welt" von Johannes Thiele

Keine Empfehlung für harmonische Lesestunden
Maza_e_Keqevor 7 Monaten

Wenn ich an Weihnachtsgeschichten denke, wünsche ich mir Frieden, Liebe und Harmonie, Schnee, unerwartete Überraschungen und ein versöhnliches Ende, gern auch Happy End.


In diesem Buch finden sich sehr unterschiedliche Geschichten, viele auch älter und daher für mich schwierig zu lesen. Erst nach 100 Seiten fand sich eine Erzählung, die zu meiner oben beschriebenen Idealvorstellung passte. Bei einer Geschichte fehlten am Schluss mindestens 2 Zeilen Text- ein sehr ärgerlicher Druckfehler.


Überrascht hat mich eine Kurzgeschichte der Autorin Patricia Highsmith in der Sammlung zu finden.


Insgesamt bin ich nach der Lektüre eher enttäuscht, meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Daher empfehle ich das Buch nicht für schöne Familienleseabende vor dem Kamin oder allgemein zur Weihnachtszeit.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die Sieben Weltwunder (ISBN: 9783865399069)
bookish_autumns avatar

Rezension zu "Die Sieben Weltwunder" von Johannes Thiele

Rezension zu "Die sieben Weltwunder" von Johannes Thiele
bookish_autumnvor 3 Jahren

Das Buch „Die sieben Weltwunder“ beschäftigt sich, wie der Name bereits vermuten lässt, mit den sieben Weltwundern der Antike.

Gerade bei einem Sachbuch ist es Gold wert, wenn der Autor einen angenehmen Schreibstil hat und das ist hier definitiv der Fall. Das Buch ist gut lesbar - ich habe es regelrecht verschlungen!

Ich möchte anmerken, dass die Bücher von Marixwissen kostengünstig sind, dies sich jedoch nicht auf die Qualität des Inhalts niederschlägt. Ganz im Gegenteil sie sind top und ich greife immer wieder gerne auf ihre Sachbücher zurück.

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Cover des Buches Elisabeth Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn (ISBN: 9783850336819)
Viv29s avatar

Rezension zu "Elisabeth Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn" von Johannes Thiele

Visuell ansprechender und informativer Bildband
Viv29vor 3 Jahren

Dieser großformatige Bildband begleitet das Leben Elisabeths, Kaiserin von Österreich und ab 1867 Königin von Ungarn, mit zahlreichen Abbildungen und zeitgenössischen Zitaten. In 12 thematischen Kapiteln werden uns die Aspekte dieser komplizierten Persönlichkeit in mehr oder weniger chronologischer Form nahegebracht. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einführung, den Hauptraum nehmen die erwähnten Zitate und Abbildungen ein.

Die Einführungen sind informativ und angesichts der Tatsache, daß sie aufgrund des Fokus auf die Bilder thematisch etwas knapper sein müssen, werden erstaunliche viele Themen angesprochen. Natürlich bleibt vieles an der Oberfläche, Vorkenntnisse über das Leben Elisabeths oder eine entsprechende ausführlichere Begleitlektüre sind hilfreich. Für eine Übersicht, bzw einen Bildbandbegleittext sind sie aber gut. Der Ton gleitet öfter ab ins Pathetische und von Objektivität herrscht keine Spur. Johannes Thiele scheint ein großer Elisabeth-Bewunderer zu sein, zeigt keine kritische Distanz und reagiert sogar recht ungehalten auf jene, die Elizabeth kritischer betrachten. An manchen Stellen klingt seine Reaktion auf manche Textstellen in Biographien (insbesondere jener von Brigitte Hamann) geradezu beleidigt. Die unzweifelhaft vorhandenen psychologischen Probleme Elisabeths werden hier fast trotzig weggewischt und die Betonung, wie unverstanden sie doch sei, legt sich über die ganzen Einführungstexte. Das war auf Dauer etwas anstrengend.

Die Bildervielfalt ist beeindruckend, viele Abbildungen sind durchaus bekannt, aber erstaunlich viele habe ich noch nicht vorher gesehen. Die thematische Einordnung führt zudem auch zu neuen Blickwinkeln. Wir sehen Gemälde, Fotografien, Radierungen, Zeitungsartikel und diverse andere Materialien. Interessant auch die Erklärungen zur häufig verwendeten Fotomontage (da Kaiserin und Kaiser selten gemeinsam fotografiert werden konnten) und Retuschierung in späteren Jahren (da Elisabeth nach ihrem 40. Geburtstag keine Fotografien von sich mehr erlaubte). Das Hauptmotiv ist natürlich Elisabeth, aber auch andere Familienangehörige begegnen uns durch das Buch hindurch. Hofangestellte und Geschwister Elisabeths bekamen ihre eigenen Bereiche im Buch, die bei den Geschwistern auch mit kurzen Lebensläufen versehen wurden - eine gute Idee, interessant und informativ. Räume und Schlösser bekommen wir zu sehen, Bilder großer Ereignisse wie der Hochzeit, der Krönung in Ungarn, Beerdigungen. Kleider und einige Gebrauchsgegenstände der Kaiserin. Es ist eine gut gemischte Vielfalt, die die jeweiligen Themen gelungen illustriert. Auch die Seiten des Buches sind liebevoll gestaltet, visuell ist es alles sehr ansprechend.

Die Zitate sind ebenfalls hauptsächlich von Elisabeth (und die Geballtheit ihrer häufig vor Larmoyanz triefenden Aussagen ist durchaus ab und an anstrengend) und sagen uns über ihre Persönlichkeit durchaus mehr als die subjektiven Einführungstexte. Die Trauer und Enttäuschung der jungen Braut ist berührend, die Korrespondenz zwischen ihr und Kaiser Franz Joseph erhellend. Die wenigen Aussagen des Kaisers selbst haben mich in ihrer Schlichtheit und ihren ehrlichen Gefühlen weit mehr angerührt, auch ihre Würde fällt neben der selbstbezogenen Jammerei seiner Frau sehr auf. Während sie ihrer jüngten Tochter zur Hochzeit Dinge schreibt wie "Ich kann dich nur bedauern. (...) Was nutzt es, daß ich Mutter ward, und dir zu Lieb entsagte Dem Leben, wo nach Feenart Ich wild die Welt durchjagdte? Fort zieht es dich aus meiner Näh' Zu jenem blassen Knaben, Trotzdem ich ehrlich dir gesteh', Ich möchte ihn nicht haben", gibt es ein schlichtes Zitat Franz Josephs zur Beerdigung seine Sohnes, welches mir ins Herz schnitt: "Ich habe mich gut gehalten. Nur in der Gruft, da ging's nicht mehr."
Lesenswert sind auch die Zitate von Zeitzeugen über die Kaiserin oder ihr Verhältnis zum Kaiser. Die Kinder des Kaiserpaars kommen ebenfalls ab und an zu Wort. So ist auch die Zitatenvielfalt gelungen.

Für mich war dieses Buch eine gelungene Mischung aus Visuellem und Informativem. Ein wenig mehr Objektivität und weniger Pathos hätten nicht geschadet, aber zum Glück relativieren die Zitate manches aus den Einführungstexten. Wer ein wenig in k.u.k.-Pracht schwelgen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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