Johannes Thiele

 4 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die Sieben Weltwunder, Neue Katzenkrimis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Johannes Thiele

Johannes Thiele, geboren 1954, ist seit Abschluss seines Studiums der Germanistik, Theologie, Philosophie und Geschichte freier Autor und Publizist. Im List Verlag ist 1996 seine Biographie der österreichischen Kaiserin erschienen: »Elisabeth. Das Buch ihres Lebens« und »Morgen werde ich selbst Venus eifersüchtig machen. Die schönsten Liebesbriefe berühmter Frauen« (2001).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Johannes Thiele

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Buchformat:
Cover des Buches Die Sieben Weltwunder9783865399069

Die Sieben Weltwunder

 (7)
Erschienen am 01.10.2006
Cover des Buches Frauen und ihre Bücher9783851791457

Frauen und ihre Bücher

 (5)
Erschienen am 15.09.2010
Cover des Buches Neue Katzenkrimis9783898972963

Neue Katzenkrimis

 (7)
Erschienen am 03.11.2005
Cover des Buches Katzenkrimis9783898970891

Katzenkrimis

 (5)
Erschienen am 23.12.2004
Cover des Buches Romy in Love9783851790634

Romy in Love

 (4)
Erschienen am 16.09.2008
Cover des Buches Weihnachtskrimis9783898975155

Weihnachtskrimis

 (4)
Erschienen am 02.10.2006

Neue Rezensionen zu Johannes Thiele

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Rezension zu "Die Sieben Weltwunder" von Johannes Thiele

Rezension zu "Die sieben Weltwunder" von Johannes Thiele
bookish_autumnvor 10 Monaten

Das Buch „Die sieben Weltwunder“ beschäftigt sich, wie der Name bereits vermuten lässt, mit den sieben Weltwundern der Antike.

Gerade bei einem Sachbuch ist es Gold wert, wenn der Autor einen angenehmen Schreibstil hat und das ist hier definitiv der Fall. Das Buch ist gut lesbar - ich habe es regelrecht verschlungen!

Ich möchte anmerken, dass die Bücher von Marixwissen kostengünstig sind, dies sich jedoch nicht auf die Qualität des Inhalts niederschlägt. Ganz im Gegenteil sie sind top und ich greife immer wieder gerne auf ihre Sachbücher zurück.

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Rezension zu "Elisabeth Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn" von Johannes Thiele

Visuell ansprechender und informativer Bildband
Viv29vor 10 Monaten

Dieser großformatige Bildband begleitet das Leben Elisabeths, Kaiserin von Österreich und ab 1867 Königin von Ungarn, mit zahlreichen Abbildungen und zeitgenössischen Zitaten. In 12 thematischen Kapiteln werden uns die Aspekte dieser komplizierten Persönlichkeit in mehr oder weniger chronologischer Form nahegebracht. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einführung, den Hauptraum nehmen die erwähnten Zitate und Abbildungen ein.

Die Einführungen sind informativ und angesichts der Tatsache, daß sie aufgrund des Fokus auf die Bilder thematisch etwas knapper sein müssen, werden erstaunliche viele Themen angesprochen. Natürlich bleibt vieles an der Oberfläche, Vorkenntnisse über das Leben Elisabeths oder eine entsprechende ausführlichere Begleitlektüre sind hilfreich. Für eine Übersicht, bzw einen Bildbandbegleittext sind sie aber gut. Der Ton gleitet öfter ab ins Pathetische und von Objektivität herrscht keine Spur. Johannes Thiele scheint ein großer Elisabeth-Bewunderer zu sein, zeigt keine kritische Distanz und reagiert sogar recht ungehalten auf jene, die Elizabeth kritischer betrachten. An manchen Stellen klingt seine Reaktion auf manche Textstellen in Biographien (insbesondere jener von Brigitte Hamann) geradezu beleidigt. Die unzweifelhaft vorhandenen psychologischen Probleme Elisabeths werden hier fast trotzig weggewischt und die Betonung, wie unverstanden sie doch sei, legt sich über die ganzen Einführungstexte. Das war auf Dauer etwas anstrengend.

Die Bildervielfalt ist beeindruckend, viele Abbildungen sind durchaus bekannt, aber erstaunlich viele habe ich noch nicht vorher gesehen. Die thematische Einordnung führt zudem auch zu neuen Blickwinkeln. Wir sehen Gemälde, Fotografien, Radierungen, Zeitungsartikel und diverse andere Materialien. Interessant auch die Erklärungen zur häufig verwendeten Fotomontage (da Kaiserin und Kaiser selten gemeinsam fotografiert werden konnten) und Retuschierung in späteren Jahren (da Elisabeth nach ihrem 40. Geburtstag keine Fotografien von sich mehr erlaubte). Das Hauptmotiv ist natürlich Elisabeth, aber auch andere Familienangehörige begegnen uns durch das Buch hindurch. Hofangestellte und Geschwister Elisabeths bekamen ihre eigenen Bereiche im Buch, die bei den Geschwistern auch mit kurzen Lebensläufen versehen wurden - eine gute Idee, interessant und informativ. Räume und Schlösser bekommen wir zu sehen, Bilder großer Ereignisse wie der Hochzeit, der Krönung in Ungarn, Beerdigungen. Kleider und einige Gebrauchsgegenstände der Kaiserin. Es ist eine gut gemischte Vielfalt, die die jeweiligen Themen gelungen illustriert. Auch die Seiten des Buches sind liebevoll gestaltet, visuell ist es alles sehr ansprechend.

Die Zitate sind ebenfalls hauptsächlich von Elisabeth (und die Geballtheit ihrer häufig vor Larmoyanz triefenden Aussagen ist durchaus ab und an anstrengend) und sagen uns über ihre Persönlichkeit durchaus mehr als die subjektiven Einführungstexte. Die Trauer und Enttäuschung der jungen Braut ist berührend, die Korrespondenz zwischen ihr und Kaiser Franz Joseph erhellend. Die wenigen Aussagen des Kaisers selbst haben mich in ihrer Schlichtheit und ihren ehrlichen Gefühlen weit mehr angerührt, auch ihre Würde fällt neben der selbstbezogenen Jammerei seiner Frau sehr auf. Während sie ihrer jüngten Tochter zur Hochzeit Dinge schreibt wie "Ich kann dich nur bedauern. (...) Was nutzt es, daß ich Mutter ward, und dir zu Lieb entsagte Dem Leben, wo nach Feenart Ich wild die Welt durchjagdte? Fort zieht es dich aus meiner Näh' Zu jenem blassen Knaben, Trotzdem ich ehrlich dir gesteh', Ich möchte ihn nicht haben", gibt es ein schlichtes Zitat Franz Josephs zur Beerdigung seine Sohnes, welches mir ins Herz schnitt: "Ich habe mich gut gehalten. Nur in der Gruft, da ging's nicht mehr."
Lesenswert sind auch die Zitate von Zeitzeugen über die Kaiserin oder ihr Verhältnis zum Kaiser. Die Kinder des Kaiserpaars kommen ebenfalls ab und an zu Wort. So ist auch die Zitatenvielfalt gelungen.

Für mich war dieses Buch eine gelungene Mischung aus Visuellem und Informativem. Ein wenig mehr Objektivität und weniger Pathos hätten nicht geschadet, aber zum Glück relativieren die Zitate manches aus den Einführungstexten. Wer ein wenig in k.u.k.-Pracht schwelgen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Rezension zu "Alles über den Kleinen Prinzen" von Johannes Thiele

Der Kleine Prinz - ein großes Buch
HEIDIZvor einem Jahr

Ich liebe die Geschichte des "Kleinen Prinzen" von Saint-Exupéry und wollte schon immer mal erfahren, wie der kleine Prinz entstand und so bekannt, ja, zu einem Klassiker wurde.

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen? Er ist sogar unter Nichtlesern ein Begriff, er gehört sozusagen zur Allgemeinbildung. Was steckt hinter diesem Phänomen?

Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man Bescheid, soviel schon einmal vorab.

Gliederung:
=========

Die Geschichte dews Kleinen Prinzen
Der Schöpfer des Kleinen Prinzen
Die Rose des Kleinen Prinzen
Die Geburt des Kleinen Prinzen
Die Zeichnungen des Kleinen Prinzen
Die Botschaft des Kleinen Prinzen
Der Erfolg des Kleinen Prinzen
Der Kleine Prinz im deutschen Sprachraum
Die Zukunft des Kleinen Prinzen
Bibliografie
Bild- und Textnachweis

Das überaus informative und flüssig zu lesende, überhaupt nicht trockene Sachbuch ist so geschrieben, dass man es gern liest, dass man kurzweilig unterhalten ist und auch gleichzeitig alles rund um den Kleinen Prinzen erfährt, was es zu dieser Figur unter ihrem Hintergrund, zur Entstehung, zum Autor und überhaupt zu wissen gibt.

Das Buch ist mit wundervollen Illustrationen versehen und mit fotografischem Material rund um den Kleinen Prinzen. Sehr interessant auch das Kapitel "Die Botschaft des Kleinen Prinzen", in dem es um die psychologische Deutung geht, um das Ideal der Menschlichkeit. Eingefügt sind über das Buch verteilt Zitate von Antoine de Saint-Exupéry.

Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, top gebunden und die Seiten sind fest und fassen sich sehr edel an.

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