Johannes Ulbricht

 3,1 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Sumerland 1, Sumerland 2 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Johannes Ulbricht

Cover des Buches Sumerland 1 (ISBN: 9783833233555)

Sumerland 1

 (35)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Sumerland 2 (ISBN: 9783833233708)

Sumerland 2

 (25)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Der Spielemacher (ISBN: 9783941287006)

Der Spielemacher

 (0)
Erschienen am 28.01.2014
Cover des Buches Andhraghendhra (ISBN: 9783898112550)

Andhraghendhra

 (0)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Radioland (ISBN: 9783898112543)

Radioland

 (0)
Erschienen am 01.01.2000

Neue Rezensionen zu Johannes Ulbricht

Cover des Buches Sumerland 1 (ISBN: 9783833233555)Biblionatios avatar

Rezension zu "Sumerland 1" von Johannes Ulbricht

Keine Empfehlung
Biblionatiovor 3 Monaten

Das Cover:

Das Cover zeigt einen babylonischen Turmbau. Auf jeder Ebene erkennt man unterschiedliche Gebäude und Kirchen. Auf der Spitze des Turmes stehen modernere Gebäude. Der komplette Turm steht auf einer weiten Ebene. Diese hat Bäche oder Flüsse, ebenso Grünflächen. Im Himmel steht der Titel der Reihe und der Bandname. Unter dem Turm steht der Autorenname. Insgesamt finde ich das Buchcover gut.



Meine Meinung:

Der Klappentext verspricht einiges und ich war sehr gespannt auf die Story. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Es gibt vier unterschiedliche Perspektiven, was auf den ersten Blick eine schöne Idee war. Leider konnte die Geschichte dadurch nicht gut umgesetzt werden. Im allgemeinen gibt zwei Perspektiven, welche in „unserer“ Realität spielen und zwei, welche „hinter“ der Realität – in der Turmstadt Waylhaghiri und im Sumerland spielen.

1. Persektive: Eine unbekannte Person redet mit einem Gewissen Andi (Wer ist Andi??), welche als Feind dargestellt wird. Sie beschreibt ihre Beziehung mit einem gewissen Rainer und ihr Büroalltag. Leider entwickelt sich diese Erzählung wenig weiter, was ich sehr schade finde. Zudem kann sie sehen, was die Persepektiven von Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada sehen, was ich irgendwie irritierend finde.

2. Persektive ist Prinz Zazamael: Der Prinz erzählt uns, was er mit seinen Krieger*innen alles im Sumerland erlebt und wie er versucht sein Ziel zu erreichen. Diese Persektive war von allen vier die beste, da die Story sich weiter entwickelt und bisschen Aktion ist. Doch leider wird im Klappentext mehr oder weniger diese Sicht bereits zusammengefasst, wie die dritte Perspektive.

3. Perspektive ist Prinzessin Serisada: Sie zeigt den Lesern ihre Mission als Spionin in der Turmstadt Wayhaghiri. Insgesamt kommt sie circa eindrittel im ganzen Buch vor, obwohl der erste Band der Reihe von Sumerland „Prinzessin Serisada“ heißt.

4. Perspektive: Susanne, Nichte von unseren unbekannten Person, erzählt uns wie sie in der Schule ein Spiel entwickelt und wie viele Mitschüler*innen dabei sind. Anscheinend ist sie die „Erbauerin“ von Sumerland.

Die Geschichte wird – wie bereits erwähnt – zum einen im Klappentext zusammengefasst, kommt leider nicht voran und wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet (z.B. Wieso haben die Bewohener von beiden Reichen „englische“ Berufsbezeichnungen, wie „Executive Fusion Manager“, auch beim Militär?). Zum fehlen viele Hintergrundinfos zur Entstehung dieser Welt hinter der Realität.


Obwohl mir die unterschiedlichen Perspektiven als Idee gefallen, wurde ich mit den Charakteren leider nicht warm. Der Prinz war seit Anfang der Story sehr diszipliniert und loyal zum Herr, soll aber laut Klappentext kindlich sein, was ich nicht wirklich glauben konnte. Ähnlich war es mit der Prinzessin, diese war am Anfang kindisch, aber anscheind doch klug, um in die Turmstadt einzudringen. Auch mit Susanne und der Ich-Erzählerin konnte ich nicht warm werden, sie waren nicht plastisch genug.


Der Stil war eher eine Ideenkonzept in einer Rohfassung. Mir kam im Laufe des Lesens der Vergleich eines Kinobesuches in den Sinn. Ich bin die Zuschauerin (in diesem Fall die Leserin), welche sich einen Kinofilm (hier die Geschichte des Buches) anschaut, so kann man sich den Stil verbildchen. Es gibt keine Möglichkeit sich in die Story hinein zu fühlen/denken und diese mitzuerleben. Es gab auch sehr viele (Wort-)Wiederholungen, was das Leseerlebnis nicht verbesserte.


Das Fazit:

Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Die Idee war eigentlich nicht schlecht, jedoch harberte es an der Umsetzung. Aus den oben genannten Gründen gibt es keine Empfehlung von mir und deswegen werde ich auch nicht den zweiten Band der Reihe lesen.

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Cover des Buches Sumerland 1 (ISBN: 9783833233555)ReadingKritzes avatar

Rezension zu "Sumerland 1" von Johannes Ulbricht

Rezension Sumerland
ReadingKritzevor 3 Jahren


Das Sumerland: die Welt hinter unserer Wirklichkeit
Nur wenige Eingeweihte wissen, dass unsere Welt nur eine Scheinwelt ist. Eigentlich ist das Sumerland mit der einzigen Stadt Waylhaghiri die wahre Welt. Eine der Erzählerinnen des Buches ist eine Halbeingeweihte. Neben Informationen zu ihrem Alltag bekommt der Leser durch sie Einblicke in das Sumerland. Hier wird die Geschichte von Prinzessin Serisada und Prinz Zazamael erzählt. Serisada herrscht über das Sumerland und begibt sich nach Waylhaghiri um dort eine Revolution zu entfachen. Zazamael ist der Herrscher von Waylhaghiri. Sein Ziel ist es im Sumerland den „Wilden Wein“ zu finden um in Waylhaghiri die große Fusion zu vollenden: wie ein Perpetuum mobile sollen sich Wohlstand und Glamour immer weiter vermehren. Die vierte Erzählperspektive ist von einem Kind namens Susanne. Sie ist überzeugt davon, dass sie das Sumerland und Waylhaghiri erfunden hat.
Der Leser wird mit in eine erstaunliche Welt genommen und erlebt einige Abenteuer mit den Personen: Serisada muss unbemerkt nach Waylhaghiri kommen und muss dort unter einer falschen Identität leben um nicht entdeckt zu werden. Zazamael muss gegen einen Feind kämpfen, den keiner seiner Krieger je gesehen hat, der aber immer wieder seine Leute umbringt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Als ich eine E-Mail mit dem Angebot die Bücher als Rezensionsexemplare zu bekommen bekommen habe, habe ich sofort zugesagt, da ich die Idee wirklich super fand. Ein großes Dankeschön an den Autor an dieser Stelle für die Bücher.
Ich liebe das Cover des Buches. Es passt perfekt und ist wirklich mit sehr viel Liebe gemacht. Auch die Handlung fand ich echt toll. Sie war zwar sehr komplex, da teilweise 4 Geschichten gleichzeitig erzählt wurden, aber allein die Idee war schon super. Generell war die Geschichte auch echt anders, als normale Fantasy-Bücher. Es gab viele gewagte Stellen und Gegensätze. So sind Zazamael und seine Leute in wilder Natur mit Pferden unterwegs und dann kommen auf einmal Hubschrauber und suchen nach ihnen. Oder der „Senior Stratetegic Securty Advisor“ will dem Prinzen einen Ratschlag geben. Aber gerade diese skurrilen Stellen machen das Buch auch interessant, gerade die vielen anderen untypischen Stellen führen dazu, dass man weiterlesen will. Was auch besonders an der Handlung war, ist, dass mehr ausgesagt wird als man auf den ersten Blick ahnen würde, das Buch ist sehr gesellschaftskritisch. Auch die Figuren waren sehr interessant.
Die Ich-Erzählerin, die durch das Buch führt war ausgefallen. Zum einen erzählt sie ihr Leben. Hier kommt sie aber leider oft sehr gelangweilt rüber, da sie mehr am Sumerland interessiert ist als an ihrem Leben. Zum anderen wird sie von einem Ereignis aus der Vergangenheit verfolgt, das ihr Denken und Handeln stark beeinflusst. Auch ihr Wissen über das Sumerland macht sie besonders. Sie hat mir also insgesamt gut gefallen auch wenn ich trotzdem nicht wirklich bei ihr mitgefiebert habe.
Susanne fand ich komisch. Sie ist dafür, dass sie noch ein Kind ist eigenartig. Ihr Verhalten mit ihrem Spiel Dinge herbeizudenken und Anführerin sein zu wollen würde mir vermutlich als Mutter schon etwas Angst mache. Sie ist interessant; sympathisch wurde sie mir aber nicht.
Prinzessin Serisada war mir leider auch nicht so sympathisch. Sie war mir zu naiv und kindlich. Irgendwie habe ich nie so wirklich gewusst was ich von ihr halten soll.
Prinz Zazamael mochte ich am liebsten. Seine kämpferische und ausdauernde Art hat mir gefallen, bei seiner Reise habe ich am meisten mitgefiebert und ich fand es auch am spannendsten wie es mit ihm weiterging.
Den Schreibstil fand ich genau passend für das Buch. Die Handlung war echt komplex und teilweise musste man sich konzentrieren um bei der Sache zu bleiben. Der Schreibstil jedoch genau passend: er war ziemlich einfach und flüssig, wodurch man die Handlung trotzdem noch gut verfolgen konnte.
Was mir an dem Buch nicht gefallen hat ist zum einen der Klappentext. Dieser ist so ausführlich, dass man das Buch schon fast nichtmehr lesen bräuchte. Auch die teilweise verwirrende Handlung habe ich als negativ empfunden. Manchmal geschahen nämlich Sachen, die erst später aufgeklärt wurden, was mich persönlich sehr verwirrt hat. Außerdem konnte ich für den Großteil der Figuren keine richtige Sympathie entwickeln. Ich wollte das Buch zwar immer weiterlesen, das lag jedoch nicht an den Figuren, sondern an der besonderen Welt und Handlung.

Insgesamt bekommt der erste Teil der Sumerland Dilogie 4 Sterne von mir. Ich habe lange überlegt, ob ich 3 oder 4 Sterne vergeben soll, habe mich dann aber trotz der teilweise verwirrenden Handlung und den mir leider nicht sympathischen Figuren für 4 Sterne entschieden, da die Idee super war, das Buch gut ausgearbeitet wurde, ich immer weiterlesen wollte und das Buch irgendwie echt positiv verrückt war.
Auch wenn mich das Ende nicht zu 100% überzeugt hat, kann ich kaum abwarten, den nächsten Teil zu lesen!

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Cover des Buches Sumerland 2 (ISBN: 9783833233708)Belladonnas avatar

Rezension zu "Sumerland 2" von Johannes Ulbricht

Meine Rezension zu Sumerland
Belladonnavor 3 Jahren

Die Beschreibung zu Johannes Ulbrichts Dilogie „Sumerland“ hat sofort meine Neugier angestachelt. Eine Welt in der Realität, Fiktion und Fantasy zu einem bunten Aquarell verschwimmen – besser geht es doch nicht! Dachte ich zumindest zu Beginn des Abenteuers. Nach einiger Zeit wurde mir allerdings bewusst, dass hier nichts ist wie es scheint. Zum einen sind Band 1 „Prinzessin Serisada“ und Band 2 „Prinz Zazamael“ so eng miteinander verwoben, dass man diese beiden Bücher am besten gleich in einem Buch vereinigt hätte (aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschieden die beiden Bücher zusammen zu rezensieren), und zum anderen hätte ich nie gedacht dass es mir einmal so schwer fallen würde ein Buch zu besprechen von dem ich mir so viel erwartet hatte.

Monatelang habe ich mich nun durch die Fantasiewelt des Sumerlands gequält und zuviel Zeit in Waylhaghiri geopfert und dabei hätte ich mich nur zu gerne in die beeindruckende Turmstadt und die wilde Landschaft mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern verliebt. Bis zuletzt habe ich der Geschichte eine Chance gegeben aber ich fand einfach keinen Zugang, das Tor zu dieser Welt blieb für mich verschlossen und ich kann nicht einmal genau bennenen warum das so ist.

Der Erzählstil verlangt einem durch seine vier Handlungsstränge und das schnelle hin- und herswitchen zwischen diesen sehr viel Konzentration ab. Normalerweise habe ich bei mehreren Erzählebenen keine Probleme, doch hier bin ich immer wieder daran hängen geblieben. In meinen Augen lag das vor allem an den Protagonisten zu denen ich einfach keine Beziehung aufbauen konnte. Eine Protagoninstin ohne Namen spricht den Leser direkt an und verbringt viel Zeit in einem Dialog mit einem Unbekannten. In einem weiteren Strang erzählt Susanne, die Cousine dieser Protagonistin von ihrem Leben und einem Spiel das sich mit der Realität vermischt hat. In den beiden anderen Handlungsebenen begleitet man die uralten und dennoch kindlichen Herrscher des Sumerlands (Prinzessin Serisada) und Waylhaghiri (Prinz Zazamael). Aus dieser umfangreichen Struktur hätte man sehr viel mehr machen können, doch für mich blieben die einzelnen Charaktere zu unscharf und es war überhaupt keine Entwicklung der Persönlichkeiten mitzuverfolgen.

Trotz meiner negativen Leseerfahrung möchte ich nun nicht alles schlecht reden, denn die Grundidee der Scheinrealität und der zwei unterschiedlichen Welten Waylhaghiris und Sumerland hat mir sehr gut gefallen. Eine Stadt die Turmartig aufgebaut ist und das Ziel eines Jeden der soziale und wirtschaftliche Aufstieg nach oben darstellt bietet viel Raum für gesellschaftliche Betrachtungen. Außerdem werden viele Fragen aufgeworfen, z. B. wie stehen Waylhaghiri und Sumerland zu Susannes erfundenem (Kinder)Spiel und welche Rolle nimmt die unbekannte Erzählerin dabei ein? Meine Hoffnung auf ein aufschlussreiches Ende der Geschichte liesen mich bis zum Ende durchhalten. Vielleicht habe ich den Inhalt nicht richtig gedeutet, aber für mich gab es einfach zu viele offene Vermutungen die mir an keiner Stelle der Geschichte klarer wurden oder zumindest einen Weg gewiesen hätten.

Schlussendlich bin ich einfach glücklich das Buch nach so einer langen Zeit zu Ende gelesen zu haben um meine freien Gedanken nun endlich neuen literarischen Erlebnissen widmen zu können.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 22.08.2018

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Viel Spaß! :-)
75 BeiträgeVerlosung beendet

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