Johannes Ulbricht Sumerland 1

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Inhaltsangabe zu „Sumerland 1“ von Johannes Ulbricht

"Die Sumerland-Saga ist ein großer Lesegenuss, sie sei hiermit herzlich empfohlen" Takis Würger in DER SPIEGEL Nur wenige Eingeweihte wissen, dass unsere Zivilisation nichts als eine kollektive Illusion ist, in der die Menschen gefangen gehalten werden. In Wahrheit tobt ein geheimer Krieg in der phantastischen Realität hinter der Scheinwelt unseres Alltags. Auf der einen Seite steht der babylonische Stadtkegel von Waylhaghiri, in dem alle Zivilisationsepochen der Menschheit übereinander geschichtet sind. Diese einzige Stadt auf der Welt lebt von der Perfektionierung der zivilisatorischen Ästhetik. Glamour, Moden und kalkulierte Manipulation sind bis in die Intimsphäre allgegenwärtig. In diesem System müssen die Bewohner ihren sozialen Status jeden Tag aufs Neue verteidigen. Auf der anderen Seite steht die umgebende Wildnis des Sumerlandes, in der Tiermenschen leben, die verspielt und kindlich, aber auch unberechenbar und grausam sind. Die jahrhundertealten, doch ewig kindlichen Herrscher beider Reiche, Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada, kämpfen erbittert um die Vorherrschaft. Zazamael benötigt für die endgültige Dominanz seines Reiches – die in Form einer Emulsion von Traum und Wirklichkeit namens „große Fusion“ erfolgen soll – den „wilden Wein“ als rettendes Elixier. Auf der Suche nach dem „wilden Wein“ dringt er unter ständiger Bedrohung durch die sumerländischen Tiermenschen ins Herz von Serisadas Reich vor. Auf dieser Reise werden alle seine Gefährten einer nach dem anderen hingemeuchelt, wobei der Prinz das eigentliche Ziel des Attentäters zu sein scheint. Erst einen Schritt vor dem Ziel angekommen erkennt Zazamael, wer der Mörder ist. Währenddessen gelingt es Serisada, als Spionin in Waylhaghiri einzudringen. Dort hat sie die schwierige Aufgabe, sich in der Zivilisation zu behaupten, ohne enttarnt zu werden. Zunächst gelingt ihr eine beachtliche Karriere als Designerin, bis es zu einem der regelmäßigen Zusammenbrüche der ästhetischen Muster in Waylhaghiri kommt, wodurch – wie jedes Mal – ein Teil der Stadt untergeht, indem er von dem tödlichen Silber bedeckt wird. Leider ist es der Teil der Stadt, den Serisada designt hat und in dem sie lebt.

Leider konnte mich Sumerland 1 nicht überzeugen. Gute Grundidee, aber insgesamt zu langatmig und zu viele offene Fragen.

— LisaLiebeskind
LisaLiebeskind

Blasse und unsympathische Charaktere konnten nicht überzeugen, für mich ergab sich keine Verbindung zu den Welten, in denen Sie lebten.

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Tolles Cover mit Schmuckrücken

— carmelinchen
carmelinchen

Tolles Konzept, gute Geschichte.

— HappySteffi
HappySteffi

kreatives Konzept und tolle App

— Tante_Joya
Tante_Joya

Interessante Geschichte, aber irgendwie schwierig reinzukommen.

— bea76
bea76

Ungewöhnliche Fantasy, die unseren Blick auf die Welt auf den Kopf stellt

— Daniela-Walch
Daniela-Walch

Fantasy-Story mal anders! Im positiven Sinn :)

— Roxy_Sissi
Roxy_Sissi

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  • tolle Idee, nicht ganz gelungenen Umsetzung

    Sumerland 1
    Steiniline

    Steiniline

    28. July 2017 um 21:06

    ╔═★══════╗Vorab╚══════★═╝Wow.. was für ein Buch! Ich weiß noch immer nicht so ganz was ich dazu schreiben soll. Zum einen weil die Idee einfach nur groß ist, und das meine ich wortwörtlich so, zum anderen aber, weil doch ein paar Kritikpunkte waren.Aber lest selbst:╔═★══════════════════╗Cover & innere Gestaltung╚══════════════════★═╝Dieses Buch war auf jeden Fall Liebe auf den ersten Blick. Zum einen, einfach weil es so aussieht wie es ist und zum anderen, weil der babylonische Turm abgebildet ist und mich alles darum schon immer absolut fasziniert hat. ╔═★═══════╗Meinung╚═══════★═╝Der Anfang ist schon recht verwirrend. Dort erzählt uns eine namenslose Frau ihren Alltag zwischen der "Wirklichkeit" und der Wirklichkeit, sowie von einem ominösen Andi, mit dem sie die ganze Zeit spricht, ohne das es ihn gibt. Oder vielleicht ja doch, aber man weiß es eine ganze Weile nicht.Es wirkt als ob man mitten in der Geschichte ist und man einfach nur verpasst hat den Anfang zu lesen. Es ist ein komisches Gefühl und es hat auch noch eine ganze Weile angehalte. Ich muss gestehen die Geschichte um Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada finde unglaublich gut und gelungen, wohingegen der Teil mit der Frau und ihrem Andi.. nun ja, es ist irgendwie verwirrend, nicht so klar greifbar und einfach komisch, bis hin zu nervig, denn ich konnte schon nach kurzer Zeit nichts mehr von diesem Andi hören.. Auch war ich bei diesen Teilen emotional immer weiter weg, als bei dem vom Prinzen und der Prinzessin. Diese beiden könnte mich absolut fesseln, in ihren Bann schlagen und begeistern. Ganz davon abgesehen ist der Schreibstil bzw. so wie erzählt wird recht wirr. Es folgt schon einer Linie, ist einheitlich, aber dennoch wirkt es als ob es kurze Momentaufnahmen sind, die aneinandergereiht wurden. Auch folgt die Art und Weise nicht den üblichen Erzählgewohnheiten eines Romans, es ist anders. Es fühlte sich ungefähr so an: An sich wird uns alles von dieser Frau erzählt. Zum einen ihre Geschichte und wenn sie über die Wirklichkeit redet, wird sie zur Erzählerin darüber. Aber egal bei welchem Teil fühlt es sich so an als ob irgendjemand erzählt und den Leser dabei auf Distanz hält. Es wird schon lebendig und nachvollziehbar erzählt, aber auf der anderen Seite so, dass man sich nicht dabei fühlt. Sondern so, dass man wirklich nur Beobachter ist und das aus reichlich Entfernung. Aber als dann endlich Prinzessin Serisada die Bühne betreten wird es auf einmal spannender und vor allem auch zusammenhängender. So richtig weiß man auch nach einer Weile noch nicht Bescheid, doch das ist ab einem gewissen Punkt nicht mehr so schlimm, da man nun wenigstens das Gefühl hat, dass es einen Sinn hinter all dem gibt.Allgemein haben mir die Teile der Geschichte, in der wir uns in der Wirklichkeit befinden, wesentlich besser gefallen. Die Wirklichkeit ist hier das Geschehen hinter unserer Welt, die wir für die "Wirklichkeit" halten, die es aber nicht ist. Das klingt jetzt vielleicht etwas wirr, aber das ist etwas was man recht schnell versteht. Man weiß noch nicht alles, aber im Verlauf der Geschichte erfährt man immer neue Einzelheiten und es ist einfach nur der Wahnsinn! Diese Idee ist einfach nur riesig und unfassbar unglaublich. Und ja, diese Superlative hat das Sumerland auf jeden Fall mehr als verdient. Doch leider wurde an so einigen Stellen viele Sympathiepunkte verschenkt.Noch kurz zur Wirklichkeit, dass ihr an der Stelle noch einen besseren Einblick erhaltet:Die wirkliche Wirklichkeit ist ein ganz anderes Konstrukt als wir es kennen. Der Prinz hat nach und nach alle unsere Epochen in einem Turm auf einander gebaut (und ja, der Prinz ist sehr sehr alt). Ganz unten sind die alten, nahezu vergessenen Epochen und ganz oben wartet die strahlende Zukunft. Doch nicht nur das unsere Welt, wie wir sie kennen, in einen Turm verfrachtet ist und wir das Unwirkliche sind. Nein, die Gesellschaft um den Prinzen herum ist auch ganz anders. Sie leben anders, was man untere anderem daran merkt, dass sie nicht zwischen Kind und Erwachsenen oder Arbeit und Freizeit unterscheiden - dies fließt alles in einander. Oder die Weltbevölkerung ist wesentlich geringer in der Anzahl und diese wird den Menschen in der "Wirklichkeit" nur vorgespielt. Denn nicht alle in die in der Turmstadt leben wissen das und erleben es, sondern manche sind in unserer Zeit gefangen und bekommen von diesem wirren Treiben nichts mit. Übrigens gibt's ein Spiel zum Buch. Obwohl es heißt ein Buch zum Spiel. Doch das Spiel ist leider recht enttäuschend. Auch hier muss ich sagen: Die Idee ist gut gedacht, man kann durch den Schleier unserer "Wirklichkeit" in die wahre Wirklichkeit schauen. Doch dies geht zum einen an nur wenigen Orten in Deutschland (wobei man die Markierungen dafür auch aus dem Buch fotografieren kann un das somit nicht der Punkt ist), aber dann kommen nur ein paar wenige Rätsel die für mich kein richtiges Spiel ausmachen und ohne das Buch für mich ohne Sinn wären und mich nicht hätten in diese tolle Welt entführen können. Dafür bekommt man hier dann einige zusätzliche Bilder zu sehen, die die Welt unglaublich gut einfangen - dafür lohnt sich ein Blick in die kostenlose App also schon.╔═★══════╗Kurzum╚══════★═╝Würde es rein nach der Story gehen, wäre dieses Buch mein absolutes Lieblingsbuch, doch leider ist der Schreibstil dafür nicht gut genug. Es ist alles etwas zu wirr (obwohl ich es im Normalfall mag, wenn man eine Weile brauch, um die Dinge zu durchschauen) und den Storybogen der "Wirklichkeit" mochte ich auch nicht so gerne. Auch wenn er notwendig war um den Rest zu verstehen.Eine grandiose Story also, die an anderen Stellen aber viel Potenzial verschenkt hat.╔═★═══════════════════╗Wem würde ich es empfehlen╚═══════════════════★═╝Puh.. Womöglich Fans der High Fantasy, vor allem wenn es auch mal etwas technischer und moderner sein darf. Allgemein vielleicht Lesern, die etwas Besonderes suchen. Aber hier muss man einfach schauen ob es einem zusagt oder nicht.╔═★════════╗Bewertung╚════════★═╝An sich würde ich nur 2,5 Sterne vergeben, aber da ich die Idee der Geschichte so phänomenal fand gibt es doch 3 Sterne.╔═★═════════╗Dankeschön╚═════════★═╝Herzlichen Danke an die Agentur LOM (Literatur Online Marketing) für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.Herzlichst,eure Franzy

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  • Hin und her gerissen!

    Sumerland 1
    Sirene

    Sirene

    24. July 2017 um 23:16

    Der erste Band der Duologie ist eine Hassliebe für mich gewesen.Mir fehlte eine Sprache, die mich umschmeichelt und anzieht, denn es war zu nüchtern und dünn ausgeschmückt gewesen. Das Einzige, was mich anlockte war die Handlung, die ich versuchte zu durchblicken und einen gewissen Reiz bietet.Wir haben hier verschiedene Sichtweisen, die hier versuchen einen Roman zu erzählen und es war mir immer zu wenig gewesen, mir fehlten Infos, mehr Beschreibungen, mehr Emotionen bei jeder Figur und mehr Hintergründe. Man fühlt sich so unbefriedigt bis zum Ende hin, weil kein einziger Handlungsstrang abgeschlossen wird und der zweite Band notwendig ist.Die Idee gefällt mir.Man kann sehr viel hinein interpretieren, was ich jetzt nicht machen werde und meiner Meinung nach hätte man mehr daraus machen können. Es wurde immer wieder Spannung aufgebaut, aber an Stellen abgebrochen, die ich schon als gemein empfand. Oft wollte ich einen Abschnitt überspringen um dem einen Handlungsstrang zu folgen und gerne hätte ich mehr von der Welt erfahren in der wir uns befinden. Wie ist sie entstanden? Wie sind die Bewohner außerhalb der Stadt? Warum sind die beiden Herrscher nahezu unsterblich? Es gibt viele unentdeckte Mysterien und ich hoffe der zweite Band bringt alles zum Vorschein! Denn trotz der holprigen Sprache, werde ich den Abschluss lesen. Trotz seiner Mängel ist der Roman in der Hinsicht interessant, weil man wissen will, wie sich die Geschichte auflöst.Der erste Band der Sumerland Dilogie ist für jeden, der was ausprobieren will, sich nicht schnell abschrecken lässt und gerne entdeckt.

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  • Sumerland

    Sumerland 1
    Blacksally

    Blacksally

    24. July 2017 um 10:06

    CoverIch könnte dieses Cover wohl ewig anschauen und immer wieder neue, kleine Details entdecken. Ich find es einfach Hammermäßig. Die Babylonische Stadt, die nach oben hin immer moderner wird, fesselt mich einfach voll und ganz. ProtagonistenDieses Buch wird von einer unbekannten Erzählerin aus erzählt. Diese war mir überhaupt nicht sympathisch, denn sie scheint eine sehr unzuverlässige Person zu sein, die ständig mit ihrem toten Freund Andy spricht. Aber sie hat die Gabe sich ins Sumerland zu träumen und zu sehen was dort aktuell passiert. Das wiederum fand ich sehr interessant, auch wenn sie meiner Meinung nach lieber etwas mehr in der Realität sein sollte, denn auch während der Arbeit träumt sie sich ins Sumerland. Im Allgemeinen ist raus zu bekommen das sie wohl zwischen 35 und 45 Jahre alt ist und alleine Lebt, wenn man Andy nicht mitzählt. Aber sonst gibt es nicht viel über sie zu erzählenPrinzessin Serisada war mir ebenfalls sehr unsympathisch, denn sie ist zwar schon Jahrhunderte alt, sieht und denkt dennoch wie eine 13jährige. Sie ist sehr kindlich und sieht die Menschen in ihrer Stadt als kleine Ameisen, bei denen es egal ist wenn sie sterben, denn es kommen ja immer neue. Puh, da musste ich erstmal schlucken. Kein wunder das sie sich versteckt und niemals rauskommt aus ihrem Tempel.Prinz Zazmael ist der letzte im Bunde und ebenfalls kein sympathieträger. Er ist auf der Suche nach dem Wilden Wein, der für ihn die Lösung (Achtung Wortwitz!) für alles ist. Er tut alles dafür ihn zu finden und ist ein sehr grausamer Mensch. Trotzdem fand ich es spannend ihn in der Geschichte zu verfolgen.SchreibstilDer Schreibstil ist etwas ganz besonderes und ich bin am Anfang nur sehr holprig ins Buch gekommen. Mir war nicht bewusst wie das ganze ständig zwischen den Realitäten wechselt und man ist auch als Leser des öfteren durcheinander gekommen, was nun wahr ist und was nicht. Außerdem ist mir aufgefallen, das bis etwa Seite 90 überhaupt keine Wörtliche Rede vorkommt. Das war wirklich seltsam für mich und hab ich so auch noch nie in einem Buch gelesen, trotzdem hatte ich keine Probleme damit, es war eben nur etwas anders.Der Plot und die Idee zur Geschichte finde ich wirklich grandios, der Autor hat sich hier etwas ausgedacht, was unfassbar groß werden kann. Allein die Idee zur Babylonischen Stadt finde ich super, auch wenn ich die Protagonisten nicht mag.AutorenDr. Johannes Ulbricht, geb. 1970 in München, ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Justiziar des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft. Vor der Sumerland-Duologie ist von ihm der Games-Roman „Der Spielemacher“ (CSW-Verlag, 2010) erschienen. Er lebt in Hamburg und verpasst kein Sisters-of-Mercy-Konzert.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 1/5Spannung 3/5Ende 4/5Cover 5/5FazitAuch wenn ich die Protagonisten allesamt nicht mag, war es dennoch eine wirklich gute Geschichte, die mich gepackt hat.

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  • Landschaften wirkten „leblos“, die Charaktere zu flach. Hauptprotagonisten erschienen wie Statisten.

    Sumerland 1
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    23. July 2017 um 21:17

    Mir hat sich das Buch leider nicht erschlossen. Bereits die ersten 20 Seiten waren verwirrend, und selbst auf Seite 73 angelangt, hätte ich am liebsten mit dem Lesen aufgehört. Dennoch quälte ich mich weiter durch, getragen von der Hoffnung, dass sich alles irgendwie noch wenden würde. Auf Seite 174 habe ich endgültig abgebrochen, ich musste mir eingestehen, das ist einfach nicht mein „Ding“.   Woran lag das? Denn eigentlich mochte ich doch diese Idee von den zwei Welten, Sumerland und Waylhaghiri. Aber oft waren es nur seitenweise Beschreibungen dieser Welt, ohne dass was passierte. Die Interaktion fehlte, um mir diese Landschaft Nahe zu bringen. Am allerwenigsten konnten mich die Charaktere überzeugen. Prinzessin Serisada blieb charakterlich absolut blass und erschien eher wie eine Hintergrundfigur, jedenfalls war das bis Seite 174 so. Prinz Zazamael war da agiler, aber leider überhaupt nicht stark im Vordergrund. Beide Charaktere erschienen mir kindisch, obwohl sie schon Jahrhunderte alt waren. Dazu kam mir Prinz Zazamael wie ein Kind vor, das Krieg mit den Soldaten spielte. So unecht, so aufgesetzt. Zwischendurch musste ich durch diese Kindlichkeit der Protagonisten kurz an das Aussehen von Manga-Animationen denken.   Das Buch ist ja eigentlich Prinzessin Serisada gewidmet. Aber viel mehr erfährt der Leser da über die unbekannte Erzählerin, die in einer Werbeagentur arbeitet und durch Zufall hinter das Geheimnis der Parallelwelten kam. Aber auch ihre Berichte über das Leben dass sie führt, sind eher verwirrend.   Insgesamt konnte mich die Geschichte nicht in den Bann ziehen, obwohl ich durchaus das Potenzial erkennen kann. Die Idee mit dem zusätzlichen Augmented Reality Spiel finde ich klasse, aber auch hier konnte mich die Preview für das Spiel auf der Internetseite nicht überzeugen. Ich verstand nicht, sind die Zeichen wirklich irgendwo angebracht, oder ist es wie bei Pokemon go, das die Zeichen überall erschienen können? Zudem erinnerte es mich vage an einen Mystery-Geocache.    Alles in allem: Die Geschichte konnte mich trotz guten Willen bis Seite 173 durchzuhalten, nicht überzeugen. Die Landschaften wirkten „leblos“ und die Charaktere waren einfach zu flach. Die Hauptprotagonisten wirkten wie austauschbare Statisten.   Sterne-Bewertung: Ich tendiere zwischen 1 und 2 Sternen. Zwei Sterne und mehr würde ich gerne noch für die Beschreibungen der beiden Welten und hauptsächlich der Idee vergeben. Aber die Charaktere von Serisada und Zazamael erschlossen sich mir leider überhaupt nicht und konnten im Zusammenspiel mit den Welten auch nicht auf mich wirken. Auch die Erzählerin, von der es tiefere Einblicke gibt, blieb eher verwirrend für mich. Zwei Sterne und mehr hat sicherlich das Augmented Reality Spiel verdient, auch wenn es nicht „mein Ding“ ist. Also, da ich das Buch abgebrochen habe, kann ich eigentlich nur einen Stern vergeben, was mir dennoch schwer fällt.

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  • Auf geht`s

    Sumerland 1
    carmelinchen

    carmelinchen

    02. July 2017 um 14:41

    Hier muss ich als erstes einmal das Cover erwähnen, dieses ist wunderschön gestaltet mit Schmuckrücken und passt prima zur Geschichte. Diese wiederum ist ein Fantasyabenteuer und macht beim lesen Laune, den es ist flüssig und verständlich in Worte gefasst, so das man mühelos in die Geschichte abtauchen kann. Dort findet man ein wenig von allem und es ist schwer eine Pause einzulegen um Atem zu holen. Aber dennoch vermisse ich etwas, das ich auf Anhieb nicht benennen kann.

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  • [Rezension] Sumerland 1: Prinzessin Serisada von Johannes Ulbricht

    Sumerland 1
    HappySteffi

    HappySteffi

    18. June 2017 um 17:42

    Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Panini Erscheinungstermin: 22. August 2016 Genre: Fantasy ISBN-10: 3833233559 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren Klappentext Nur wenige Eingeweihte wissen, dass unsere Zivilisation nichts als eine kollektive Illusion ist, in der die Menschen gefangen gehalten werden. In Wahrheit tobt ein geheimer Krieg in der phantastischen Realität hinter der Scheinwelt unseres Alltags. Auf der einen Seite steht der babylonische Stadtkegel von Waylhaghiri, in dem alle Zivilisationsepochen der Menschheit übereinander geschichtet sind. Diese einzige Stadt auf der Welt lebt von der Perfektionierung der zivilisatorischen Ästhetik. Glamour, Moden und kalkulierte Manipulation sind bis in die Intimsphäre allgegenwärtig. In diesem System müssen die Bewohner ihren sozialen Status jeden Tag aufs Neue verteidigen. Auf der anderen Seite steht die umgebende Wildnis des Sumerlandes, in der Tiermenschen leben, die verspielt und kindlich, aber auch unberechenbar und grausam sind. Die jahrhundertealten, doch ewig kindlichen Herrscher beider Reiche, Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada, kämpfen erbittert um die Vorherrschaft. Zazamael benötigt für die endgültige Dominanz seines Reiches – die in Form einer Emulsion von Traum und Wirklichkeit namens „große Fusion“ erfolgen soll – den „wilden Wein“ als rettendes Elixier. Auf der Suche nach dem „wilden Wein“ dringt er unter ständiger Bedrohung durch die sumerländischen Tiermenschen ins Herz von Serisadas Reich vor. Auf dieser Reise werden alle seine Gefährten einer nach dem anderen hingemeuchelt, wobei der Prinz das eigentliche Ziel des Attentäters zu sein scheint. Erst einen Schritt vor dem Ziel angekommen erkennt Zazamael, wer der Mörder ist. Währenddessen gelingt es Serisada, als Spionin in Waylhaghiri einzudringen. Dort hat sie die schwierige Aufgabe, sich in der Zivilisation zu behaupten, ohne enttarnt zu werden. Zunächst gelingt ihr eine beachtliche Karriere als Designerin, bis es zu einem der regelmäßigen Zusammenbrüche der ästhetischen Muster in Waylhaghiri kommt, wodurch – wie jedes Mal – ein Teil der Stadt untergeht, indem er von dem tödlichen Silber bedeckt wird. Leider ist es der Teil der Stadt, den Serisada designt hat und in dem sie lebt. Autor Dr. Johannes Ulbricht, geb. 1970 in München, ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Justiziar des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft. Vor der Sumerland-Duologie ist von ihm der Games-Roman „Der Spielemacher“ (CSW-Verlag, 2010) erschienen. Er lebt in Hamburg und verpasst kein Sisters-of-Mercy-Konzert. Cover Das Titelbild zu Sumerland 1 finde ich sehr stimmungsvoll. Aus der Ferne blickt man auf eine Stadt, die ähnlich wie ein Turm einzelne Ebenen aufeinander gebaut hat. Rings herum sieht man im Hintergrund plattes Land und den blauen Himmel. Alles wirkt schon hier Fantasylastig und macht mir persönlich Lust auf den Inhalt des Buches. Meinung Auf diese Duologie war ich sehr gespannt. Nicht nur das sich hier der Klappentext äußerst vielversprechend anhört, auch die Tatsache, das die Bücher auf einem Online Spiel beruhen fand ich toll. So könnte die Geschichte – sollte sie gefallen – noch über die Bücher hinaus begeistern. Da der Klappentext schon einen guten Überblick über das Buch gibt, möchte ich hier bewusst auf eine Wiedergabe des Inhaltes verzichten, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Ebenso vielschichtig wie der Klappentext ist auch das Buch selber aufgebaut. So findet sich der Leser zwischen drei wechselnden Welten wieder, deren Wechsel einen gelungenen Spannungsbogen kreieren, sobald man sich auf den häufigen Perspektivenabschlag eingestellt hat. Drei Welten bringen ebenso eine Menge Charaktere mit sich. Das nicht auf jeden einzelnen von ihnen zur Gänze eingegangen werden kann ist verständlich, dennoch wurden die Hauptcharaktere und ihre jeweilige Situation gut ausgearbeitet und verständlich beschrieben. Sie handeln in ihrem Handlungsfeld nachvollziehbar und authentisch. Der Schreibstil des Autors ist relativ einfach gehalten, gewinnt aber durch den Austausch von Perspektive, Welt und Erzählstil an Komplexität, was mir sehr gefallen hat. Man muss schon aufmerksam bleiben und hat dennoch nicht das Gefühl, der Autor bauscht hier unnötig auf. Ich habe den ersten Teil der Sumerland-Duologie sehr genossen und bin schon gespannt auf den zweiten Teil, den ich direkt im Anschluss lesen werde. Fazit Johannes Ulbricht hat mit Sumerland 1 einen soliden Auftakt geliefert, der mich mit komplexen Welten und spannenden Wechseln überzeugen und neugierig auf den zweiten Teil machen konnte.  

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  • Idee gut, Umsetzung naja..

    Sumerland 1
    Elfendy

    Elfendy

    10. June 2017 um 02:41

    Das Buch beleuchtet vier verschiedene Perspektiven. Aus der einer unbekannte Erzählerin, die in der Realität lebt und über ihren Alltag und ihren Job berichtet. Außerdem wird sie nach einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit von Schuldgefühlen geplagt. Sie kann in eine Art Parallelwelt blicken und dort die Ereignisse im sogenannten Sumerland beobachten. Ihre Nichte Susanne behauptet Sumerland erfunden zu haben, weil sie die Spielzeughersteller boykottieren wollte, in dem sie eine Beschäftigung für Kinder ganz ohne Gegenstände erschafft. Ihr Spiel sei jedoch außer Kontrolle geraten und hätte auf die ganze Welt übergegriffen. Prinzessin Serisada herrscht über das Sumerland, welches sich mit den Einwohnern des babylonischen Stadtkegels von Waylhaghiri im Krieg befindet. Serisada begibt sich als Spionin in den Turm, um dort eine Revolution zu entfachen. Dessen Herrscher Zazamael ist auf der Suche nach dem “Wilden Wein”, der seine Stadt retten soll. Außerdem sieht er in Serisada seine Seelenverwandte. Diese Charaktere sind unterschiedlicher wie sie nicht sein könnten. Allerdings wirkt vor allem die unbekannte Erzählerin in ihren Ausführungen sehr wirr und gleichzeitig langweilig. Serisada und Zazamaels Geschichte ist sehr interessant und auch spannungsgeladen. Im Buch wird Wirklichkeit und Fiktion bunt gemischt und man fragt sich oft, was jetzt tatsächlich real ist. Das ist stellenweise sehr verwirrend. Die Geschichte ist jedoch sehr phantasie- und facettenreich. Sie enthält auch einiges an Gesellschaftskritik, denn Waylhaghiri ist unserer Welt sehr ähnlich, doch wird diese maximal überspitzt dargestellt. Leider hatte ich große Schwierigkeiten beim Lesen. Mich hat das Buch einfach nicht gepackt. Die Idee der Story fand ich sehr gut, aber für mich hat es an der Umsetzung gehapert. Die ständigen Wiederholungen empfand ich als störend und überflüssig. Die Story wird aus mehreren Perspektiven nahezu ähnlich berichtet. Daraus resultieren einige Längen, die das dran bleiben echt schwer machen. Als besonders unbefriedigend kann man auch das Ende bezeichnen, welches einfach mitten in der Handlung endet. Gut, dass ich direkt den zweiten Teil zur Hand hatte.

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  • Sumerland 1

    Sumerland 1
    angeltearz

    angeltearz

    01. June 2017 um 18:30

    Ein Buch zu einer App bzw. zu einem Spiel. Das fand ich schon unglaublich spannend, als ich den Klappentext gelesen habe.Heute spiele ich seit langer Zeit "Ingress". Das ist ähnlich dem "Pokemon Go". Also im Prinzip ähnlich dem Hintergrund des Buches. Also war es gleich doppelt so spannend für mich dieses Buch zu lesen. Wenn zwei Hobbies miteinander vereint werden, kann es ja nur gut werden... Eigentlich!Leider schreibt der Autor sehr schwer. Die Sätze sind teilweise sehr abgehackt und kurz. Das macht es schwer wieder in den Lesefluß reinzukommen. Wenn man aber erst mal drin ist, dann lässt es sich gut lesen. Es ist aber somit kein Buch, dass man immer mal wieder weglegen kann.Der Vorteil ist allerdings, dass in den Kapiteln immer wieder zwischen den "Ebenen" gesprungen wird. Davon sind 4 Stück zu lesen. Die namenlose Unbekannte, die in der Realität lebt. Ihre Nichte Susanne, die sich gerne Spiele ausdenkt und dann noch die beiden Fantasyebenen mit der Prinzessin Serisada und dem Prinzen Zazamel. Oft sind die Ebenen gut miteinander verbunden. Gerade, wenn die Unbekannte wieder spielt und in eine der Fantasyebenen springt.Man muss wirklich sehr aufpassen und vor allem mitdenken. Was ist jetzt Realität? Was Fiktion? Und was ist Fantasy? Und das kann wirklich sehr verwirren.Ich selber spiele unheimlich gerne OnlineGames und musste auch schon erfahren, was es heißt, wenn das Spiel die Realtität bestimmt. Nicht einfach da wieder rauszukommen!Über die Unbekannte erfahren wir so gut wie gar nichts. Aber so ist die Anonymität des Spieles einfach. Über den User erfährt man nichts bzw. halt nur das, was andere User mitbekommen. Einerseits vielleicht etwas nervig, aber andererseits ist es einfach so. Aber auch Susanne kann man schwer einschätzen. Mich würde mal brennend interessieren, wie alt sie ist.Die Fantasywelten und ihre Bewohner sind der Realität gar nicht so unähnlich. Ich finde es toll, wie der Autor es schafft, das hinzubekommen. Aber es wirklich so, wenn man mit einer App spielt.Das Buch endet offen. In jeder der 4 "Ebenen". Man sollte definitiv Band 2 bereits da haben. Sehr Unbefriedigend!Ich kann eigentlich gar nicht richtig in Worte fassen, wie ich das Buch finde. Einerseits genial umgesetzt, andererseits echt sehr schwer zu lesen.Ich war nach gut 100 Seiten kurz davor abzubrechen, konnte es aber einfach nicht. Weil mich das Buch doch gefesselt und irgendwie fasziniert hat. Deswegen fällt mir die Bewertung auch sehr schwer.Empfehlung? Also wenn man schon mal gespielt hat, dann ja. Weil man sich in das Buch einfühlen kann. Sonst eher nicht.Das Cover: Auf dem Cover gibt es viel zu entdecken, das finde ich richtig toll. Super finde ich auch den Buchrücken, wo die Bücher nebeneinander ein Bild ergeben. Ich würde sagen, dass da wohl mehrere verschiedene Bücher zu einer Bücher-Reihe gehören.Fazit: Sehr schwer zu lesen und man muss sich einfühlen. Es ist kein Buch für Zwischendurch. Man muss viel aufpassen und mitdenken. Andererseits fesselt das Buch und die Charaktere sind toll. Auch wenn man nicht viel zu wissen bekommt.

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  • Sumerland, kreatives Konzept und tolle App

    Sumerland 1
    Tante_Joya

    Tante_Joya

    24. May 2017 um 02:20

    Ich stelle heute nicht nur den ersten Band des Zweiteilers Sumerland vor, sondern auch die dazugehörige App, Daher gliedere ich der Übersichtlichkeit halber meine Rezension in kleinere Abschnitte.Zum InhaltDie Wirklichkeit ist nicht das, was wir tagtäglich sehen. In Wirklichkeit gibt es nämlich nur eine einzige riesige Stadt auf der Welt namens Waylhaghiri, und ihre Bewohner sind sich oft gar nicht bewusst, dass sie eigentlich in dieser Turmstadt leben. Nur wenige Eingeweihte kennen die Wahrheit und können den Schleier der scheinbaren Realität lüften und in die Stadt sehen. Die Stadtbewohner bekommen jeden Tag neue Aufgaben vom Rat zugewiesen, und je nachdem wie erfolgreich sie sind bekommen sie abends einen mehr oder weniger guten Schlafplatz zugewiesen. Je erfolgreicher die Menschen sind, desto höher steigen sie in der Stadt auf und desto mehr Luxus und Glamour bekommen sie. Versagen sie jedoch müssen sie weiter nach unten und verlieren Privilegien und Ansehen. Prinz Zazamael, dem die Stadt offiziell untertan ist, wohnt natürlich ganz weit oben und lässt seine Stadt durch den Rat leiten und lenken. Alle in der Stadt streben nach der großen Fusion, was das ganz genau bedeutet wird allerdings erst nach und nach klarer. Schon viele viele Versuche sind fehlgeschlagen, und nun macht sich der Prinz mit einigen Soldaten auf ins Sumerland, in der Hoffnung, dort die fehlende Zutat zu finden, die das Gelingen der großen Fusion garantiert. Doch das Sumerland scheint gar nicht so friedlich zu sein, ein Attentäter reduziert die Elitesoldaten rund um den Prinzen immer weiter, und es scheint, dass der Prinz immer nur durch Glück und Zufall nicht Ziel des aktuellen Attentates wird. Wer ist der geheime Attentäter, warum kann man ihn nicht erwischen und wird der Prinz die geheime Zutat finden?Zazamaels Gegenspielerin ist Prinzessin Serisada, Herrscherin über das wilde und natürliche Sumerland. Wie der Prinz ist sie Jahrhunderte alt, wirkt aber noch immer wie ein Kind. Durch die immer weiter vorrückende Okkupationsarmee des Prinzen sieht sie sich gezwungen, undercover in die Stadt zu schleichen und dort eine Revolution anzuzetteln, die den Prinzen hoffentlich stoppen wird. Die Stadt ist ganz anders als alles was sie bisher kannte, und sie Serisada muss sich anstrengen um nicht aufzufliegen. Wird es ihr gelingen?Die dritte Erzählperspektive ist eine nicht weiter benannte Ich-Erzählerin, die einen stressigen Job in einer Marketingagentur hat und teilweise in das große Geheimnis eingeweiht wurde. Sie kann hinter den Schleier ins Sumerland und nach Waylhaghiri schauen und beobachtet den Prinzen und die Prinzessin auf ihren jeweiligen Missionen. Dabei führt sie innere Monologe mit einer Person aus ihrer Vergangenheit, die gestorben ist und sie nun scheinbar anklagend und stumm verfolgt wohin sie auch geht. Der Leser erlebt mit, wie die Erzählerin sich in ihrem tristen Alltag schlägt und wie sie zur Halb-Eingeweihten wurde.Augmented RealityIch weiß nicht, ob ich in meinem Alter jenseits der 20er das Wort überhaupt benutzen darf, ich mache es trotzdem: Als ich die Sumerland-Bücher, die Realität und Fiktion miteinander mittels Augmented Reality verbinden, zur Rezension angeboten bekam, war ich sofort gehypt (die korrekte Schreibweise musste ich erstmal nachschlagen, also lass ich das lieber in Zukunft und drücke es anders aus 😋). Zu den beiden Büchern gehört nicht nur eine eigene Webseite ( http://www.endederwelt.de/ ) sondern auch eine faszinierende App, die Apparatu Memoria App (erhältlich in den üblichen Appstores). Mit dieser App, die nebenbei gesagt ganz ohne Werbung oder Datensammelkraken auskommt, kann man sich mittels einer Karte auf die Suche nach bestimmten Symbolen machen und es dann in der App scannen. Hat man keine der Symbol-Orte in der Nähe, kann man auch die Symbole auf der Webseite scannen. Das macht zwar weniger Spaß, ist aber trotzdem sehr faszinierend. Das Symbol scheint beim Scannen auf dem Handy zu zersplittern:In diesem Beispiel ist schon der Turm vom Buchcover zu erkennen, nur dieses Mal hat es den Anschein, als könne man ihn wirklich in der Ferne sehen, er erscheint dreidimensional und wenn das Handy etwas hin und her bewegt wird bewegt sich das Bild mit, als ob man durch ein Fenster schaut. Die Teschnik dahinter hat wohl etwa 200.000 € gekostet und ist das fortschrittlichste Beispiel für Augmented Reality auf dem Markt.Nach dem Scannen wird in der App ein Rätsel freigeschaltet. Die sind mal etwas einfacher wie zum Beispiel etwas auf einem Wimmelbild suchen, mal etwas schwieriger. Manche der Rätsel waren schon ganz gute Kopfnüsse, für mich als Rätselfan echt klasse gemacht. Zwei der 12 Rätsel habe ich bisher nicht lösen können, ich hoffe auf Hinweise dafür im zweiten Band.Wer alle 12 Rätsel gelöst hat wird mit einem Code für ein geheimes Lied von der Band QNTAL belohnt. Dieses Lied ist nicht öffentlich und nur denjenigen zugänglich, die den Code einschicken.Das CoverDas Cover zeigt die einzige Stadt der Welt namens Waylhaghiri inmitten der endlosen Weiten des sommerlichen Sumerlandes. Im unteren Teil der Stadt befinden sich heute nur noch Slums und arme Bezirke, der Stil ist antik. Je weiter man in der Turmstadt nach oben geht, desto moderner und angesehener werden die Stadtbezirke. Ganz oben ist das modernste und neuste "Stadtviertel". Das 'A' im Titel ist das gleiche Symbol, das Prinz Zazamael auch auf seinem Kragen trägt.Meine Meinung zum BuchZugegebenermaßen kam ich am Anfang des Buches eher schwer in die Geschichte rein. Die Ich-Erzählerin scheint mir leicht psychisch gestört zu sein, sie beschreibt konfus ihren Alltag und erst nach und nach wird klar, mit wem sie da eigentlich die ganze Zeit redet. Sie tagträumt lieber vom Sumerland als ihrer Arbeit nachzugehen und beschreibt gefühlsmäßig kalt was sie selbst erlebt hat und was sie plant. Als Leser hatte ich starke Distanz-Gefühle, sympathisch wurde mir die Figur während des ganzen Buches nicht. Nun nimmt sie aber gut ein Viertel des ganzen Buches mit ihren Passagen ein, daher muss man sich wohl oder übel mit ihr auseinander setzen. In der Zeit beschäftigte ich mich öfter mit der oben genannten App und löste ein paar der Rätsel, so wuchs mir die Welt schließlich doch schnell ans Herz. Zum Ende hin fand ich dann auch diese Ich-Erzählerpassagen interessanter, da sich neue Informationen ergaben, die alles auf den Kopf stellen könnten.Ganz anders die Passagen aus dem Sumerland und aus Waylhaghiri, die fand ich nämlich gut geschrieben und recht spannend. Man lernt das Leben in der Stadt näher kennen, erfährt mehr über die seltsame Flüssigkeit des Silbersees, den es sowohl inmitten des Stadtkegels als auch rund um den Palast der Prinzessin gibt. Ich bin sehr gespannt wie es mit den Königskindern weiter geht im nächsten Band, zumal es am Ende des Buches reichlich Cliffhanger gab.Die beiden Bücher erscheinen mir nicht wie zwei Bände einer Buchserie sondern eher wie ein zweiteiliger Film zu sein, es macht keinen Sinn den zweiten Teil zu beginnen ohne den ersten zu kennen. Faszinierend fand ich auch, dass hinter der scheinbar harmlosen Geschichte um die beiden Herrscher reichlich Sozialkritik und Ironie versteckt. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass der heutigen Gesellschaft mit dem Buch ein Spiegel vorgehalten wird, und das in einer spannenden, frischen und ungewöhnlichen Geschichte verpackt.FazitEin interessantes Konzept, eine weitesgehend spannende Geschichte, eine tolle App - ich bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. Für die etwas abschreckenden Monologe muss ich allerdings einen Punkt abziehen und vergebe daher 4 von 5 Sternen.

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  • Interssante Geschichte,

    Sumerland 1
    bea76

    bea76

    20. May 2017 um 13:31

    Ich hab lange kein Buch mehr gehabt, dass es mir soo schwer macht es zu lesen.Zum einen dreht es sich gefühlt endlos um das Leben einer Person die in einer Werbeagentur arbeitet. Und dann geht es um Waylhagiri bzw. Prinzessin Serisada und Prinz Zazamel und die “grosse Fusion“.So ganz steigt man irgendwie nicht durch es ist echt interessant, aber auch verwirrend.Aber um mal zu etwas wirklich schönem zu kommen, dass Cover ist wirklich toll. Es ist mal so ganz anders als viele aktuelle Cover und das lockt schon ziemlich. Im übrigen gibt es zu dieser Geschichte  ein Online Spiel, ich weiss nur nicht was zuerst da war, das Spiel oder das Buch.Bin gespannt ob der zweite Teil leichter zu lesen ist. 

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  • Fiktion und Realität verschmelzen

    Sumerland 1
    Daniela-Walch

    Daniela-Walch

    12. May 2017 um 15:07

    **** Zusammenfassung **** Es gibt auf der Welt nur eine einzige Stadt: den babylonischen Stadtkegel Waylhaghiri, in dem sich Fiktion und Realität vermischen. Die Welt wie wir sie kennt, ist nur eine Scheinwelt innerhalb Waylhagiris. Umgeben ist der Stadtkegel vom wilden Sumerland, in dem verstreut Siedlungen liegen.  (1) Der waylhaghirische kindliche Prinz Zazamel, seit Jahrhunderten baut und designt er an seiner Stadt und arbeitet auf die große Fusion hin. Er okupiert das Sumerland und kämpft sich mit einer kleinen Armee vor, um den wilden Wein finden, der die große Fusion endlich gelingen lassen soll. Doch seine Begleiter werden einer nach dem anderen von unsichtbarer Hand hingemetzelt. (2) Die sumerländische kindliche Prinzessin Serisada, sie lebt seit Jahrhunderten in einem riesigen Palast und riecht doch alles, was in ihrem Reich vor sich geht. Sie macht sich auf nach Waylhaghiri, um dort eine Revolution anzuzetteln. (3) Eine namenslose Ich-Erzählerin, die sich ständig mental mit ihrem verstorbenen Freund Andi unterhält, sie arbeitet in einer Werbeagentur, die in unserer Welt liegen könnte, und wurde teileingeweiht in die Geheimnisse der Stadt. Sie kann teilweise hinter die Kulissen sehen, sie kann sogar Zazamel und Serisada beobachten, aber sie kann sich nicht von der Verführung der Fiktion lösen. (4) Susannne: Sie ist die Nichte der namenslosen Ich-Erzählerin und behauptet, Waylhaghiri und Sumerland erfunden zu haben. Susanne macht sich unabhängig von Spielwarenhändlern, indem sie sich Spielzeug vorstellt und andere Kinder für diese revolutionäre Art des Spielens begeistert.     **** Persönlicher Eindruck ****   Dieser Fantasyroman spielt auf verschiedenen Realitätsebenen, was vor allem zu Beginn äußerst verwirrend aber nichtsdestotrotz auch bereichernd ist.   Der Anfang ist etwas zäh. Die etwa 40-jährige Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Job und der Suche nach der großen Liebe. Mit ihr zusammen blenden wir immer wieder zu Zazamel und Serisada. Ihre Geschichte ist nicht uninteressant, aber nimmt dennoch einen zu großen Teil des Buches ein. Da sie selber zwischen einer "normalen" Welt, wie wir sie kennen und dem Blick hinter den Kulissen Waylhaghiri hin- und herschwankt, war auch ich verwirrt: Was ist Realität, was Fiktion, was bildet sie sich vielleicht nur ein? Dazu kommt, dass wir ihrem inneren Monolog lauschen, den sie mit ihrem toten Freund Andi hält. Da diese namenlose Frau nicht im Klappentext auftaucht, ist der Einstieg sehr schwer. Sie bleibt auch unsympathisch.   Auch die Handlung um Susanne spielt mit Fiktion-Realität. Wir treffen sie als Nichte der Ich-Erzählerin in Waylhaghiri an. Sie scheint geheimes Wissen um das Wesen der Stadt zu haben und sagt, sie hätte die Stadt und das Sumerland erdacht und beginnt mit einer recht länglichen Vor-Geschichte. Es geht vor allem um das Spiel, dass sie erfunden hat, aber auch wie sie sich den Palast der Prinzessin oder die sieben Hochtugenden ausgedacht hat. Auch hier ist nicht klar: Wenn Susanne die Erfinderin ist, warum treffen wir sie in Waylhaghiri? Auch Susanne taucht nicht im Klappentext auf. Da sind Zazamel und Serisada wohltuend greifbarer, weshalb es am meisten Spaß gemacht hat, ihren Abenteuern zu folgen. Beide Königskinder waren mir sehr sympathisch.   Am spannendsten und interessanten fand ich, die Gesetzmäßigkeiten und Regeln der Kegelstadt zu entdecken. In der Stadt gibt es verschiedenen Ebenen, jede neue Ebene stellt eine Weiterentwicklung, eine neue Idee von Prinz Zazamel dar. Alle Böden neigen sich zum inneren Silbersee hin - und wer, bzw. was in diesen See fällt, das ist für immer verloren. Manche Bewohner sind ganz in einer Scheinwelt gefangen, wie z.B. die Umgebung der namenslosen Ich-Erzählerin, die glauben, in unserer bekannten Welt zu leben. Andere wiederum wissen, dass sie in einem Stadtkegel leben und streben danach, auf eine der höheren Ebenen zu kommen. Dafür müssen sie z.B. bestimmte Rituale gut durchführen (z.B. auf einer Party "Sehen und gesehen werden" zu spielen). Keiner aber weiß, wie sehr sie von dem Rat der Weisen und dem Prinzen manipuliert und geführt werden.   Zusammen mit Zazamel erkunden wir das Sumerland: ein wildes Stück Natur, mit verstreuten Siedlungen. Wir sind nah dran an Zazamel, an seiner Motivation und an seinen Entscheidungen, wir sehen, wie er seine Leute manipulieren kann. Wie Zazamel auch war ich fasziniert vom Sumerland, obwohl die allgegenwärtige Verlassenheit auch etwas Unheimliches an sich hat. Im Klappentext steht, dass Zazamel erst einen Schritt vor dem Ziel erkennt, wer der Mörder ist. Doch das stimmt nicht. In diesem Band zumindest wird der Mörder nicht enttarnt. ***** Lesen oder nicht? **** Diese Fantasy-Geschichte punktet durch die Vermischung von Realität und Fiktion. Die waylhaghirische Gesellschaft hält uns den Spiegel vor, es gibt viele Stellen, die den Leser zum Nachdenken bringen über sich selber und unsere Welt. Das Buch ist komplex in dem Sinne, dass es verschiedene Realitätsebenen gibt, die sich nur nach und nach erschließen. Das Buch ist also etwas für Menschen, die gerne beim Lesen mitdenken und sich inspirieren lassen. (C) Diese Rezension wurde zunächst auf meinem Blog veröffentlicht (hier u.a. drei Zitate als Bonus)

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  • Der Schreibstil hat es mir schwer gemacht

    Sumerland 1
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    28. March 2017 um 10:56

    Ich fand das Cover wahnsinnig schön und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Ich fühlte mich ein wenig an Matrix erinnert und hab gehofft, dass ich mit diesem Buch mal eine neue Welt entdecken kann. Zum Inhalt muss ich sagen verrät der Klappentext wirklich schon viel mehr als man vor dem Lesen ahnt, daher verrate ich an dieser Stelle nicht noch mehr. Der Stil des Autors ist sehr speziell und ich hatte wirklich alle Mühe in die Geschichte zu finden. Die Protagonistin kann als eine der wenigen durch die Illusion sehen und lebt so zwar in dieser, aber Sumerland ist ihr ständiger Begleiter. So auch Andi, mit dem sie die ganze Zeit spricht, das wirkt immer ein wenig als wäre sie verrückt. Der Autor wechselt immer zwischen den unterschiedlichen Charakteren und Welten, das ist zwar recht übersichtlich, aber man braucht länger bis einem die Charaktere geläufig sind. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich sehr durch das Buch gequält, das lag vor allem am Stil. Ich mag die Grundidee und für eingefleischte Fans des Spiels ist es sicher auch ein Must Have, aber ich wurde weder mit den Charakteren noch mit dem Inhalt richtig warm. Was sehr schade ist, denn die Aufmachung und auch das Innendesign sind wirklich toll. Alles in allem ist es für Fans sicher empfehlenswert und erfreulich ein Buch zum Spiel zu erhalten. Für Nicht-Fans allerdings ist es alles andere als leicht zu lesen. Leider hat es mir der Schreibstil super schwer gemacht, sehr schade!

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  • Ein packender Fantasyroman

    Sumerland 1
    Line1984

    Line1984

    25. January 2017 um 10:54

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, allein schon das Cover überzeugte mich sofort. Doch auch der Klappentext konnte meine Neugierde wecken. Und so stand meinen Lesevergnügen nichts mehr im Weg. Die Sumerland Reihe besteht aus zwei Bänden, doch damit nicht genug denn mit diesen Büchern hat es noch etwas anderes auf sich,  diese Bücher beruhen auf einem Online Fantasy Game, die App dazu und alle wichtigen Infos findet ihr *Hier*. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter verraten denn ich denke der ausführliche Klappentext verrät mehr als genug. Eine kleine Anmerkung möchte ich noch machen, man sollte beide Bände am besten hintereinander lesen, denn eine längere Pause zwischen beiden Büchern halte ich für nicht sinnvoll. Auch ich habe es so gemacht und beide Bände hintereinander verschlungen. Das Buch spielt in drei verschiedenen Welten, die Perspektive wechselt immer wieder so das sich ein ziemlich großer Spannungsbogen aufbaut, ich für meinen Teil habe geradezu mitgefiebert. Allerdings muss ich zugeben das es mich am Anfang doch etwas verwirrte, ich brauchte etwas bis ich wirklich in die Story rein kam. Durch diese vielen Welten lernt der Leser hier auch einige Charaktere kennen. Auch hier wechselt der Erzählstil immer wieder zwischen den verschiedenen Charakteren. Auch hier musste ich mich erst einmal wieder gewöhnen. Allerdings muss ich gestehen das mich die Ereignisse um Prinzessin Serisada am meisten gefesselt hatten. Die Fantasy und die hier aufkommenden Welten sind ziemlich komplex und sicherlich nicht jedermanns Sache aber ich war einfach völlig in diesen Welten versunken. Es sind eben doch die unscheinbaren Bücher die mich wirklich begeistern. So auch hier, was für ein grandioses Fantasy Abenteuer. Ich für meinen Teil bin begeistert, daher kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Solltet ihr euch noch nicht sicher sein ob euch das Buch gefällt so lest doch die Leseprobe auf der Verlagshomepage, diese habe ich euch oben verlinkt. Fazit: Mit "Sumerland 1 - Prinzessin Serisada" ist dem Autoren ein tolles Fantasybuch gelungen welches mich gut unterhalten konnte und welches mich geradezu packte. Dieses Buch bekommt von mir 4 Punkte.

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    • 2
  • Außergewöhnlich

    Sumerland 1
    Roxy_Sissi

    Roxy_Sissi

    02. January 2017 um 23:56

    Die Sumerland Band 1(und auch 2) bringt den Leser in eine ganz neue Welt. Detailliert wird das Sumerland, die Stadt Waylhaghiri und die Handlung beschrieben und regt beim Lesen unglaublich die Fantasie an.  Die Geschichte erzählt an sich drei verschiedene Handlungsstränge, die aber alle ineinander verwoben sind. Das war für mich eine ganz neue Leseerfahrung. Teilweise befindet man sich in unserer bekannten Welt und dann gibt es noch die eigentlich "reale Welt": Das Sumerland und die Stadt Waylhaghiri. Besonders hat mich die Geschichte rund um Prinzessin Serisada und Prinz Zazamael gepackt. Die Geschichte in der bekannten Welt ist teilweise etwas schwieriger zu begreifen. Das Spannende ist aber, dass sich die Fantasy-Welt in die bekannte Welt geschlichen hat. Daher ist dieser Teil unabdinglich - das wird aber erst so richtig am Ende des 2. Bandes klar.  Anfänglich fiel mir persönlich aber der Einstieg ein wenig schwer, da mir die Handlung natürlich noch völlig unbekannt war. Zunächst fühlt man sich in der Geschichte ein wenig verloren? Aber je weiter man liest, desto seltener mochte ich das Buch aus der Hand legen. Irgendwann packte es mich und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte(n) weitergehen und wie diese Welten ineinander verwoben sind. Weiterlesen lohnt sich also! Und der zweite Band ist ein absolutes Muss. Total spannend ist es auch, dass es zu den Büchern das Augmented Reality Spiel gibt. Das ist ein kostenloses Rätselspiel, welches weitere tolle Bilder enthält. Hab das Spiel sogar neben dem Lesen spielen können, da die beiden sich meines Erachtens nach nicht gegenseitig bedingen. Interessantes Konzept für den Leser!

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  • sehr gewöhnungsbedürftig

    Sumerland 1
    Letanna

    Letanna

    28. December 2016 um 09:19

    Da der Klappentext sehr gut und sehr viel der Story wieder gibt, wird es dieses Mal keine Zusammenfassung der Handlung mit meinen eigenen Worten geben. Hier wurde bereits alles Wichtige erwähnt. Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe, die auf einem Online Fantasy Game beruht. Dieses Reality Online Spiel kann man als App auf seinem Handy laden. Weitere Infos zum Spiel findet ihr hier. Es gibt sogar einen Track für das Spiel, der von der Gruppe Qntal produziert wurde. All diese Dinge und die wirklich tollen Grafiken für das Buch, haben mich wirklich sehr fasziniert und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven und wechselt immer wieder zwischen unserer Realität, Sumerland und der Stadt Waylhaghiri. Ich weiß gar nicht, ob man das ganze als Fantasy-Roman bezeichnen kann, für mich passt das eher in den Bereich Science Fiction, denn auch in Sumerland und Waylhaghiri hat der technische Fortschritt nicht halt gemacht. Immer wieder wechselt die Handlung zwischen den verschiedenen Perspektiven und Personen, was sehr gut gekennzeichnet ist. Die Geschichte ist sehr komplex, der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang doch arge Probleme mit dem Schreibstil hatte.Er ist einerseits sehr ausschweifend, aber gleichzeitig auch nüchtern und kalt. Auch gibt es wenig wörtliche Rede, was einem als Leser das Gefühl gibt, dass man nicht direkt dabei ist, sondern das Ganze nur nacherzählt bekommt. Besonders die Abschnitte in unserer Realität fand ich sehr seltsam. Hier wird die Handlung in der Ich-Perspektive erzählt aus der Sicht eines weiblichen Charakters. Über sie weiß man nicht viel und sie wirkt auf mich sehr unsympathisch. Ihre Handlungen wirken mechanisch, ständig führt sie Selbstgespräche mit ihrem verstorbenen Freund. Das fand ich teilweise recht befremdlich und manchmal auch etwas nervig. Auch wenn mir die Grundidee sehr gut gefallen hat, konnte mich das Buch insgesamt leider nicht ganz überzeugen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es Leser gibt, die es mögen werden. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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