Das Buch „Das Parlament der Natur“ ist ein Gespräch von Boris Hermann mit Sarah Darwin und Johannes Vogel - mal beiden zusammen, mal einzeln, je nach Thema. Alle drei sind wirklich spannende Persönlichkeiten, ihre jeweiligen Lebensgeschichten (nicht zuletzt, da Sarah Darwin auch Nachfahrin von Charles Darwin ist) und ihre gemeinsame Kennenlerngeschichten sind sehr spannend! Das Gespräch wird nie langweilig und regt stets zum Nachdenken an. Mit den Kapiteln und Themen bewegen wir uns an unterschiedliche Orte innerhalb des Berliner Naturkundemuseums und auch außerhalb, z.B. an das Grundstück von Sarah Darwin und Johannes Vogel in Großbrittanien. Besonders das Kapitel, welches dort spielt, und ihr Leben von und mit der Natur beschreibt, bleibt mir nachhaltig im Gedächtnis. Das Buch ist hochwertig gestaltet mit tollem Layout, vielen Fotografien und Farbseiten. Insgesamt: Ein wirklich lesenswertes und inspirierendes Interviewbuch, das sehr zum Nachdenken anregt wie wir mit und neben unserer Natur leben.
Johannes Vogel
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Johannes Vogel
Das Parlament der Natur
DMAX Survival-Guide für echte Kerle
Outdoor-Abenteuer mit Survival-Joe
Outdoor- und Survivalmedizin
Outdoor Survival mit dem Messer
3000 Kilometer mit der Garde-Kavallerie
Äxte
Der Expeditions-Guide
Neue Rezensionen zu Johannes Vogel
Vielen Dank an Vorablesen. Hier werden immer wieder tolle Bücher vorgestellt, auf die ich wahrscheinlich sonst nicht aufmerksam geworden wäre.
Für mich war das Lesen dieses Buches eine wunderbare Abwechslung zu den Büchern, die ich üblicherweise lese.
Zu aller erst ist mir die edle Gestaltung des Buches aufgefallen. Sehr schöne Farben und Bilder, die zum Lesen einladen.
Das Buch ist in Form von einem Interview zwischen den drei Naturforschern geschrieben. Daran musste ich mich einen Augenblick gewöhnen. Frage und Antwort immer mit dem jeweiligen Namen derer, die gerade sprechen.
Die Fotos im Buch runden das Ganze ab und machen es sehr lebendig. Ich habe viel über die Natur, die Tiere und wie alles zusammen hängt, erfahren. Eigentlich hat sich für mich eine ganz neue Welt eröffnet und lässt mich sehr nachdenklich zurück. Denn das Thema in diesem Buch betrifft alle auf dieser Erde. Durch die Erklärungen der Zusammenhänge bin ich jetzt in der Lage, andere - bessere Entscheidungen für mich und den Umweltschutz zu treffen.
Das Buch würde ich jedem, der nur ein bisschen Interesse an der Rettung der Welt hat, empfehlen. Ich werde das Buch auf jeden Fall auch noch ein zweites Mal lesen. Uneingeschränkte Leseempfehlung also von mir.
Das Buch „Das Parlament der Natur“ ist in Form eines Interviews bzw. Gesprächs aufgebaut. Das mag eventuell etwas ungewöhnlich erscheinen, jedoch werden so die Kernaussagen kurz, prägnant und verständlich auf den Punkt gebracht. Dadurch ist es flüssiger zu lesen und für Menschen, deren Ding normalerweise keine Sachbücher sind, könnte es ebenfalls gut, leicht und auflockernd zu lesen sein. Zwar geht es dann an manchen Punkten nicht so in die Tiefe, wie bei einem Fließtext, was dem Werk aber keineswegs zum Nachteil wird.
Im Gespräch sind die Ururenkelin von Charles Darwin, Sarah Darwin, ihr Mann, der Leiter des Naturkundemuseums in Berlin und ein politischer Journalist. Diese Persönlichkeiten fand ich sehr interessant.
In ihrem Buch geht es um den Biodiversitätsverlust, was das für Folgen hat, wie dies mit uns zusammenhängt und was jetzt getan werden sollte. Ihre Argumente waren für mich überzeugend, fundiert und appellierend. Sie haben verständliche Beispiele gebracht und ich habe auch interessante neue Dinge gelernt.
Die Gestaltung des Buches generell hat mir gefallen. Auf den Seiten lassen sich oft hochwertige Bilder von Tieren, z.B. aus dem Naturkundemuseum in Berlin, sowie schöne dezente Illustrationen von ihnen finden.
Für mich war es sehr wichtig, sich weiter mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Meines Erachtens ist der Biodiversitätsverlust zusammen mit dem Klimawandel eines der drängenden Probleme unserer Zeit, was auch darin untermalt wird. Jeder sollte sich mit diesem Thema beschäftigen und es auch in seiner Gänze verstehen, um die Relevanz und Wichtigkeit beurteilen und letztendlich auch sein Handeln darauf ausrichten zu können. Wir sind Teil der Natur, von ihr abhängig und nur ein Produkt dieser, deshalb sollten wir die alarmierenden Fakten und Beobachtungen auch ernst nehmen und ins Handeln kommen, wenn es uns nicht früher oder später zum Verhängnis werden soll.
Ich finde, das Thema sollte viel mehr in der Öffentlichkeit und auch in der Politik stehen, was hier auch aufgezeigt wird, nämlich die Verbindungen zur Politik. Die Wissenschaft sollte mehr in den Vordergrund rücken. Genau das unterstützt dieses Buch alles auf gut argumentierte, nachvollziehbare Weise.
Ich empfehle das Buch jedem, da das Thema drängend und hochaktuell ist.
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