Johannes Wilkes Ein Terrorist im Gepäck

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Inhaltsangabe zu „Ein Terrorist im Gepäck“ von Johannes Wilkes

Einen international gesuchten Terroristen tot auf einer Seehundbank in Ostfriesland zu finden, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto, aber nicht so lukrativ. Die beiden Erlanger Freunde, die den Toten entdecken, wollen jedoch aus ihrem Fund Kapital schlagen. Sie sehen sich schon in allen Fernsehtalkshows und ihr Bild in sämtlichen Illustrierten. Aber dann haben sie eine Idee, den kostbaren Körper zu Geld zu machen – eine vielversprechende, aber sehr gefährliche Idee! Die burleske Geschichte beginnt mit ihrer Heimreise nach Erlangen, und nicht einmal ihre eigenen Frauen ahnen, wen sie da im Gepäck haben.

Humorvoll, für mich jedoch nur in kleinen Dosen lustig

— Aglaya
Aglaya

Ein toter Osama-Bin-Laden in der Gefriertruhe von Tante Trude? Eine irrsinnige Story mit interessantem Ende!

— kassandra1010
kassandra1010

Die Geschichte eines äußerst ungewöhnlichen Fundes - skurril und sehr unterhaltsam

— Sporchie
Sporchie

satirisch komisch, komisch satirisch! Das amüsanteste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe!

— esposa1969
esposa1969

Herrlich skurril, sehr gut geschrieben und ein etwas anderer Krimi - lädt zum Lachen und Schmunzeln ein.

— kleinechaotin
kleinechaotin

Das Buch ist witzig und strotzt voller skurriler Einfälle!

— mabuerele
mabuerele

Von Anfang an musste i immer wieder schmunzeln. Tolles Buch.

— flowers1982
flowers1982

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  • Leserunde zu "Ein Terrorist im Gepäck" von Johannes Wilkes

    Ein Terrorist im Gepäck
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    Liebe Krimifreunde und –freundinnen, Krimis müssen nicht immer blutig sein! Wenn ihr mal wieder so richtig lachen wollt, dann macht mit bei unserer Leserunde zu "Ein Terrorist im Gepäck" von Johannes Wilkes. Es erwarten euch ein sehr bekannter Toter, eine spannende Handlung und ein Feuerwerk an witzigen Ideen. Nach der Lektüre werdet ihr jeden Dachgepäckträger vor euch auf der Autobahn mit ganz anderen Augen sehen. Inhaltsangabe Einen international gesuchten Terroristen tot auf einer Seehundbank in Ostfriesland zu finden, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto, aber nicht so lukrativ. Die beiden Erlanger Freunde, die den Toten entdecken, wollen jedoch aus ihrem Fund Kapital schlagen. Sie sehen sich schon in allen Fernsehtalkshows und ihr Bild in sämtlichen Illustrierten. Aber dann haben sie eine Idee, den kostbaren Körper zu Geld zu machen – Eine vielversprechende, aber sehr gefährliche Idee! Die burleske Geschichte beginnt mit ihrer Heimreise nach Erlangen, und nicht einmal ihre eigenen Frauen ahnen, wen sie da im Gepäck haben… Mehr zum Autor Johannes Wilkes, in Dortmund geboren, als der Pott noch rauchte, entwickelte erste Mordfantasien beim Sezieren einer formalingetränkten Leiche während seines Medizinstudiums in München. Er lebt heute in Erlangen, arbeitet als Jugendpsychiater, ist Autor zahlreicher unblutiger Bücher und leidenschaftlicher Strandgänger auf Spiekeroog. Bis zum 10. August suchen wir neugierige Leser und Leserinnen, die Lust haben, die burleske Geschichte von Johannes Wilkes gemeinsam zu lesen und anschließend eine Rezension zu schreiben. Hierfür verlosen wir 10 Bücher, die wir euch geschwind zuschicken werden. Die glücklichen Gewinner werden direkt am 11. August an dieser Stelle bekannt gegeben und per PN benachrichtigt! Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf eine lustige Leserunde mit euch! Euer Prolibris-Team *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension

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    • 150
  • Ein Terrorist im Gepäck

    Ein Terrorist im Gepäck
    Blaustern

    Blaustern

    05. January 2015 um 16:09

    Die beiden Rentner Horst und Rüdiger machen mit ihren Frauen Urlaub auf Norderney. Am Strand finden die beiden dann ohne ihre Frauen eine angespülte Leiche. Und diese Leiche ist keine ganz gewöhnliche, sondern der Terrorist Osama Bin Laden. Was machen mit diesem Fund? Die Polizei rufen? Nein, damit könnte man doch noch Geld machen und sich endlich doch noch all die unerfüllten Wünsche erfüllen. Die Frauen jedoch dürfen davon keinen Wind bekommen, denn sie könnten ihnen ja davon abraten und so alles vermasseln. Doch wie transportiert man eine Leiche bei dieser Hitze ohne dass es jemand bemerkt, und wo finden sie die nächste Gefriertruhe? Genau, bei der dementen Tante Trude. Und die bringt dann ja einiges durcheinander. Dies ist kein gewöhnlicher Krimi, eher eine komische Geschichte, die völlig verschroben ist mit ebensolchen Charakteren, die jedoch die Lachmuskeln richtig in Gang bringen. Durch die verrückten Protagonisten, besonders Horst, der diese Geschichte aus seiner Sicht erzählt mit all seinen Gedanken und witzigen Ideen, bleibt kein Auge trocken. Eine wirklich unterhaltsame amüsante Story auf seinen 182 Seiten. Das ganze Gegenteil von Horst ist Rüdiger, der all seine Taten gründlich abwägt und schon gänzlich nervös wird bei all diesen Dummheiten. Die Vergleiche und Sprüche sind einfach einmalig, und die Sprache passt ganz genau dazu. Auch das Ende ist schlüssig und gut begründet.

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  • Osama wird mit Eis gekühlt...

    Ein Terrorist im Gepäck
    Aglaya

    Aglaya

    22. September 2014 um 12:14

    Die zwei Rentner Horst und Rüdiger finden während eines Ostseeurlaubs die Leiche von Osama bin Laden. Sie wittern eine Gelegenheit, damit zu Geld zu kommen, und nehmen den Toten kurzerhand mit nach Hause. Genauso absurd wie die Inhaltsangabe klingt, ist das Buch schlussendlich auch. Während Rüdiger der vorsichtigere der beiden ist, lässt Horst keine Gelegenheit aus, den Leser zum Schmunzeln, Kopfschütteln oder an die Stirn fassen zu bewegen. Was sehr lustig klingt (und es zu Beginn auch ist), wird jedoch auf Dauer anstrengend. Der Roman (Krimi wäre etwas übertrieben) erinnert mich an britische Slapstick-Comedy (Mr. Bean, Fawlty Towers etc.): sehr amüsant für eine kurze Weile (glücklicherweise dauern die Folgen solcher Serien nur eine halbe Stunde), nach einer gewissen Zeit wird die Sache dann aber zu plump und nur noch bedingt komisch... Während der Lektüre haben sich mir einige Fragen gestellt, auf deren Auflösung ich bis zum Schluss vergeblich gewartet habe. Insbesondere die Hauptfrage (war die Leiche wirklich bin Laden?) wird nicht geklärt. Wer bei Mr. Bean auch beim abendfüllenden Spielfilm durchgehend lachen kann, wird sich wohl auch mit diesem Roman amüsieren, wer wie ich diese Art von Humor nur in kleinen Dosen lustig findt, wird mit dem "Terroristen" wohl nur bedingt glücklich.

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  • Eine irrsinnige Story mit interessantem Ende!

    Ein Terrorist im Gepäck
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. September 2014 um 23:53

     

    Der tote Osama Bin-Laden liegt gestrandet auf einer Robbeninsel. Die beiden ehemaligen Elektrotechniker haben eine Idee und brauchen ziemlich dringend Geld. Sie bieten den Toten einem Cousin von Bin-Laden an und überführen diesen im Dachgepäckträger in die Tiefkühltruhe von Tante Trude….

     

    Eine irrsinnige Story mit interessantem Ende!

     

     

  • Zwei Freunde finden einen Schatz

    Ein Terrorist im Gepäck
    Sporchie

    Sporchie

    08. September 2014 um 08:48

    Der Frauen zuliebe an der Ostsee - vertreiben sich die beiden Rentner Horst und Rüdiger ihre Zeit. Was als langweiliger Urlaub anfängt, ändert sich nach einen spektakulären Fund total. Auf einer Sandbank finden sie die angeschwemmte Leiche Osama bin Ladens. Damit nicht genug - sofort reift der Gedanke nun an das ganz große Geld zu kommen Was danach folgt ist die Geschichte des Transport der wertvollen Fracht - aberwitzig und voller skurriler Wendungen und lustigen Zwischenfälle. Was die beiden erleben ist recht flott und absolut unterhaltsam geschildert. So schüttelt man nicht nur einmal den Kopf über die recht absurden  Maßnahmen, die Horst einfallen, meist sehr zur Bestürzung seines doch recht ängstlichen Freundes Rüdiger. Ein etwas anderer Krimi der gut unterhält und einem zum Lachen bringt.

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  • Der Tote in Tante Trudes Tiefkühltruhe...

    Ein Terrorist im Gepäck
    esposa1969

    esposa1969

    03. September 2014 um 14:36

    Hallo liebe Leser, dieses Mal durfte ich an einer satirisch komischen oder komisch satirischen Leserunde teilnehmen, bei der ich mich köstlich amüsiert habe: == Terrorist im Gepäck == Autor: Johannes Wilkes == Über den Autor: == Johannes Wilkes, in Dortmund geboren, als der Pott noch rauchte, entwickelte erste Mordfantasien beim Sezieren einer formalingetränkten Leiche während seines Mezinstudiums in München. Er arbeitet heute als Jugendpsychiater, ist Autor zahlreicher unblutiger Bücher (u. a. Der kleine Kindertherapeut, Ich singe dir mit Herz und Mund, Der Aldi-Äquator) und leidenschaftlicher Strandgänger auf Spiekeroog. Hier spielt auch sein erster Kriminalroman, Der Tod der Meerjungfrau. (quelle: amazon.de) == Buchrückentext: == Einen international gesuchten Terroristen tot auf einer Seehundbank in Ostfriesland zu finden, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto, aber nicht so lukrativ. Die beiden Erlanger Freunde, die den Toten entdecken, wollen jedoch aus ihrem Fund Kapital schlagen. Sie sehen sich schon in allen Fernsehtalkshows und ihr Bild in sämtlichen Illustrierten. Aber dann haben sie eine Idee, den kostbaren Körper zu Geld zu machen – eine vielversprechende, aber sehr gefährliche Idee! Die burleske Geschichte beginnt mit ihrer Heimreise nach Erlangen, und nicht einmal ihre eigenen Frauen ahnen, wen sie da im Gepäck haben ... == Das Cover: == Ich habe das Cover spontan für toll empfunden: Einfach nur das weite Grau der Asphaltstraße und einsam und verlassen dieser alte Fiat mit Dachträger, der gut und gerne eine Leiche verbergen könnte.... == Leseeindruck: == Horst, der zu der "Seehundguckerbande" gehört, die imUrlaub auf der Norderney sind, berichtet, wie er seiner Freundin Heidi versprochen hat, mit ihr Seehunde gucken zu gehen. Ziemlich unmotiviert stapfen er, Heidi, Rüdiger und dessen Partnerin Doris samt Opa Hein auf dem Weg zur Sandbank zum Seehundgucken. Horst und Rüdiger sind Frühpensionäre, ehemalige Ingenieure und echte Franken. Doris mit beiden künstlichen Hüftgelenken und dem künstlichen Knie - wie bei meiner Mutter - kann ich mir leibhaftig vorstellen. Dann plötzlich entdecken sie am Ufer einen schwarzen Fleck. Die Freude, einen leibhaftigen Seehund entdeckt zu haben, weicht dem Entsetzen: Das ist gar kein Seehund, sondern ein toter Mensch, was man leicht an dem unschönen Loch in der Stirn erkennen kann. Der Tote wird von den Freunden eindeutig als Osama Bin Laden identifiziert. Und sie haben auch gleich eine Erklärung parat, wie er da hinkommt: Die Amerikaner haben in seebestattet! Horst hat dann den Geistesblitz: In die Zeitung mit diesem Fund zu kommen, als Finder der Bin-Laden-Leiche, gemeinsam auf dem Titelbild: In der Mitte die verweste Leiche, rechts und links stünden dann er und Rüdiger. Das wäre doch die Sensation. Schnell wird klar: Diese Leiche ist ein Glücksfund! Somit wird sie auch gleich gut vergraben und mit einem Socken-Fähnlein markiert, damit ja niemand sich diesen Fund schnappt, und soll bei Gelegenheit wieder ausgegraben werden. Dumm, nur dass die beiden Ruheständler kein Foto vom Toten gemacht haben, denn ohne Foto glaubt doch tatsächlich nicht einmal die Bildzeitung, dass es sich bei der Leiche tatsächlich um Osama Bin Laden handelt. Also wird die Leiche abermals ausgegraben, um sie zu fotografieren, aber der Akku der Kamera ist leer. Somit bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den Toten mitzuschleppen, ihn abermals zu vergraben, bis er seine vorläufig letzte Ruhestätte in der dementen Tante Trudes Tiefkühltruhe erhält. Allerdings, so meint Horst, könnte man ja noch mehr Geld verdienen, wenn man die Verwandtschaft von Osama Bin Laden oder die al Quaida erpresst: Geld gegen Leiche. Der Plan scheint perfekt! Wäre da nicht die demente Tante Trude, die immer wieder dazwischen funkt und eben der Faktor Zeit, der an der Leiche nagt…. Ich habe mich selten so köstlich amüsiert wie bei diesem Buch!! Die Beschreibung, wie der Krebs aus dem Mund krabbelte, wie sie den Toten herumschleifen... zu köstlich. Die Naivität der Charaktere und das alles auch noch aus der Ich-Perspektive von Horst verfasst, ist einfach zum Totlachen. Rüdiger bekommt einen Asthma-Anfall nach dem anderen und ich einen Lachanfall nach dem anderen. Dieses Buch ist so satirisch komisch geschrieben, dass man einfach weiterlesen muss. Die Charaktere allesamt gut vorstellbar, als würde ein Film vor meinem geistigen Auge ablaufen. Apropos Film: Dieses Buch muss unbedingt verfilmt werden, die Leute würden sich Wegwerfen vor Lachen. Die Vergleiche (Bin Laden mit einer tiefgefrorenen Martinsgans zu vergleichen), die Handlungen (wie Trude mit dem Elektro-Quirl das verstopfte Klo freiquirlen möchte) und auch die Sprache ist so lustig, dass ich mir von dem Autor gleich weiter Bücher bestellen werde. Die 11 angenehm kurzen und absolut komischen Kapitel verteilt auf 182 Seiten sind allesamt angenehm kurz und unterhaltsam. Das Ende war überraschend, aber absolut schlüssig und auflösend durchdacht. Jeder, der Humor mag, der gerne beim Lesen Tränen lacht, MUSS dieses Buch unbedingt lesen. MEIN ultimativer Lesetipp für den Herbst!!! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

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  • Absurde, aber superwitzige Geschichte

    Ein Terrorist im Gepäck
    Talitha

    Talitha

    Was macht man, wenn man im Urlaub mit seinem Ehepartner auf den Seehundbänken vor Norderney eine angespülte Leiche findet und sich diese als berühmter Terrorist herausstellt? Die Polizei rufen? Nee... denken sich beiden Rentner Horst und Rüdiger. Das wäre ja zu langweilig und so gar nicht rentabel, wo sie doch noch so einige unerfüllte Wünsche haben. Für so einen berühmten Terroristen zahlen seine Anhänger bestimmt noch eine Menge Geld. Gesagt, getan, die beiden nehmen die Leiche mit. Problem Nummer eins: Die Ehefrauen Doris und Heid dürfen nichts davon erfahren. Die sind so furchtbar vernünftig und würden glatt die Polizei rufen. Problem Nummer zwei: Wie kriegt man eine Leiche mit dem Auto transportiert, die ja schon zu müffeln anfängt, und das bei Hitze im Stau auf der Autobahn? Problem Nummer 3: Wo lässt man so eine Leiche, die muss ja kühl gelagert werden. Wer hat eine geeignete Kühltruhe? Die rüstigen Rentner überwinden alle Probleme, wie es anfangs scheint, doch damit fängt der urkomische und skurile Wahnsinn erst an... Die Geschichte ist natürlich total absurd. Man darf sie nicht an realistischen Maßstäben messen. Wenn man den Fakt, dass da eine Gruppe Rentner eine Leiche findet und mitnimmt, um sie an andere zu verschachern, einfach akzeptiert, dann ist es wirklich ein herrlicher unterhaltsamer Lesespaß. Ich hatte des öfteren mittlere bis schwere Lachanfälle, was auch daran liegt, dass der Erzählstil, aus der Sicht von Horst in der Ich-Form geschrieben, einfach super gelungen ist. Seine Gedanken, seine Sprüche, seine Träume erlebt man als Leser aus erster Hand mit. Fazit: Superlustige Geschichte, witzig geschrieben, satirisch, wenn man die Absurdität des Ganzen bedenkt (man könnte auch eine Kapitalismus-Kritik reininterpretieren, muss man aber nicht ;-) ). Ein toller Spaß und daher sehr zu empfehlen!

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    • 3
  • Humorvoller Krimi

    Ein Terrorist im Gepäck
    mabuerele

    mabuerele

    31. August 2014 um 20:39

    „…Wenn man sich die Qualität unserer Fernsehsendungen ansah, die waren doch perfekt auf Demenzkranke zugeschnitten…“  Rüdiger und Horst sind mit ihren Ehefrauen an der Nordsee. Und heute will Heidi auch noch zu den Seehunden. Dazu haben die Herren gar keine Lust. Sie fahren zwar mit auf die Insel, bleiben aber am Strand. Dort finden sie einen Toten. Und das ist ausgerechnet Osama bin Laden! Die Polizei rufen? Geht gar nicht! DER Mann lässt sich sicher zu Geld machen. Als Vorruheständler haben sie es ja nicht mehr üppig. Der Krimi lässt sich flott lesen und strotzt voller skurriler Ideen. Schon die Protagonisten haben ein besonderes Flair. Horst, der Erzähler, hat phantasievolle Einfälle und will die ohne Wenn und Aber umsetzen. Rüdiger ist der Denker, der alle Fragen erst gründlich auf die Waage legt. Überraschungen sind nicht sein Ding. Dann gibt es noch Tante Trude. Die alte Dame ist zwar dement, hält aber häufig die Handlung am Kochen. Die Geschichte wird spannend und sehr humorvoll erzählt. Die beiden Herren schwanken zwischen ihren finanziellen Möglichkeiten und den Wünschen. Deshalb kommt für sie auch nur ein Alleingang in Frage. Ab und an gestatten sie mir als Leser Einblicke in ihr ehemaliges Berufsleben und die Gründe für das vorzeitige Ende. Der Schriftstil passt perfekt zum Inhalt. Ein treffender Wortwitz, wie zum Beispiel das obige Zitat zeigt, ist das vorherrschende Element. Dazu kommt eine detailgenaue Beschreibung der Vorgehensweise, so dass ich als Leser immer auf dem neuesten Stand war und die Probleme vorausahnen konnte. Das Cover ist eher unscheinbar. Nach dem Lesen des Buches allerdings hat man nicht nur eine Ergänzung des Bildes im Kopf. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Der außergewöhnliche Einfall wurde gekonnt umgesetzt. Ganz nebenbei und eher unterschwellig wurden aktuelle Probleme der Gegenwart geschickt in der Handlung verpackt. Dadurch blieb bei der einen oder anderen humorvollen Bemerkung auch mal das Lachen im Hals stecken.  

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  • Ein mit Erdbeereis garnierter Terrorist auf seinem Weg in die Tiefkühltruhe

    Ein Terrorist im Gepäck
    kleinechaotin

    kleinechaotin

    31. August 2014 um 11:33

    Zwei frühpensionierte Erlanger Freunde namens Horst und Rüdiger entdecken bei dem gemeinsamen Sommerurlaub mit ihren Frauen Heidi und Doris eine Leiche. Die Vier verbringen ihr ganzes Leben Seite an Seite und trotzdem gelingt es den beiden Männern, die Leiche vor den Frauen zu verstecken. Bei näherem Betrachten erkennen sie, welch prominenten Terrorist sie vor sich liegen haben. Es wird beschlossen, dass man aus der prekären Situation doch etwas Gewinn rausschlagen könnte - am besten bei der Familie des Terroristin. Für die Verwirklichung kann die Leiche aber nicht auf der Sandbank liegen bleiben - schließlich geht auch ihr Urlaub zu Ende und sie müssen zurück nach Hause. Die Leiche wird in der Dachbox transportiert und schlussendlich bei Heidis Tante Trude, die an Demenz leidet, untergebracht. Die alte Dame lebt in ihrer eigenen Welt und die Herren beschließen, dass bei ihr der richtige Ort für die Zwischenlagerung ist. Schließlich glaubt ihr sowieso niemand mehr etwas.. Tante Trude findet die Leiche in ihrer Tiefkühltruhe und freut sich, dass ihr Will wieder da ist. Da es nie einen Will in ihrem Leben gegeben hat, kümmert sich niemand um ihr Gerede. Gelingt es, die ganze Geschichte vor den Frauen geheim zuhalten? Riskiert vielleicht nicht doch jemand einen Blick in die Tiefkühltruhe? Und die wichtigste Frage überhaupt - wie soll die Übergabe der Leiche von dannen gehen?! Fragen über Fragen, die man sich zwischen Lachen und Schmunzeln immer wieder stellt. Die Protagonisten haben mir auch sehr gut gefallen, besonders die Erzählung aus Sicht von Horst war gut gewählt. Oftmals gelingt es nicht, wenn die Handlung nur aus einer Sichtweise erzählt wird - es wirkt in meinen Augen oft plump und lieblos; in diesem Fall hat es aber sehr gut gepasst. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt - locker leicht geschrieben mit der richtigen Prise Humor und Skurrilität. Das Lesen hat Spaß gemacht, da man von dem Buch abgeholt und in einen Sog gezogen wird. Das Buch "Ein Terrorist im Gepäck" war eine sehr harmonische und runde Urlaubslektüre, die sich gut lesen lässt und den Leser zum Abschalten einlädt. Weiters fand ich es sehr positiv, dass es neben den Hauptcharakteren nicht viele Nebenrollen gegeben hat und sich die Handlung wirklich auf einen vorab definierten Personenkreis beschränkt hat. Ich beurteile das Buch mit 4 von 5 Sternen.  Einen Stern möchte ich abziehen, da mir teilweise einfach etwas Tiefe gefehlt hat - es war für mich stellenweise zu vorhersehbar. Wenn ich 10 Sterne zur Verfügung hätte, wäre die Beurteilung für mich um einiges leichter - dann wären es 9 von 10 ;-). Vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte und dieses durchaus charmante Buch kennenlernen durfte!

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  • Ein Terrorist im Gepäck

    Ein Terrorist im Gepäck
    Manu2106

    Manu2106

    Angezogen vom Buchtitel, dem Cover und der Beschreibung, bleibt einem eigentlich nichts anderes, man muss das Buch einfach lesen. Horst und Rüdiger sind mit ihren Frauen im Ostfriesenurlaub. Auf einer Seehundbank findet sie die Leiche eines Topterroristens liegen. Polizei? Wer braucht denn die? Nein, Horst riecht schon förmlich das Geld, welches die berühmte Leiche einbringen könnte... Doch zuerst müssen sie den Leichnamen noch bergen, und dann steht der Transport nach Erlangen auf dem Programm, bevor sie ihre Kontakte knüpfen können um dem Reichtum näher zu kommen... Wer einen gewöhnlichen Krimi erwartet wird enttäuscht, denn gewöhnlich ist in dieser Geschichte nichts. Es ist eine sehr außergewöhnliche Geschichte, mit leichten Krimifeeling. Interessant und Spannend zugleich, denn wer nimmt als Urlaubssouvenier schon einen Leichnam mit, um ihn dann gewinnbringend zu verkaufen? Es ist das reinste Versteckspiel, denn noch nicht einmal die beiden Frauen dürfen von dem Vorhaben der Männer erfahren... Ich finde die Geschichte gelungen, sie fesselt seinen Leser ans Buch, ich wurde sehr gut Unterhalten, habe viel gelacht und den Kopf geschüttelt, vorallem über Horst. Ich war ja die ganze Zeit sehr gespannt auf das Ende, was passiert, ob wirklich alles nach Horst seiner Nase läuft... Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht, was weiß ich auch nicht genau, das vielleicht noch etwas passiert, schief geht, etwas mit ein wenig mehr Spannung... So, war mir das Ende einfach zu glatt, aber es passt ganz gut zum ganzen Verlauf der Geschichte. Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein... Horst ist der Draufgänger, seiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, er zieht alles Gnadenlos durch was er sich in Kopf gesetzt hat, Rüdiger, sein bester Freund und Nachbar, ist das komplette Gegenteil, er ist ein reinstes Nervenbündel, der sich Horst und seinen skurilen Ideen einfach fügt. Die beiden Frauen sind ehr im Hintergrund gehalten, aber beide haben auch so ihre Macken. Ich fand das Vierer Gespann recht sympathisch. Die Beschreibungen der Umgebungen sind auch gelungen, man konnte sich alles sehr gut vorstellen, und das Kopfkino laufen lassen. Der Schreib- und Erzähltil hat mir sehr gut gefallen, der Autor lässt Horst seine recht skurile Geschichte, die sich flüssig lesen lässt mit viel Witz und Charme erzählen. Die 182 Seiten sind in 11 Kapitel unterteilt, die unterschiedlich lang sind. Einfach selber lesen, und sich von Horst und seiner Geschichte fesseln lassen, ich hatt ein paar sehr schöne, vorallem sehr lustige Lesestunden :)

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