Johannes Wilkes Muschelkäfer morden nicht

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Inhaltsangabe zu „Muschelkäfer morden nicht“ von Johannes Wilkes

Da will man endlich mal in Ruhe an der Nordsee Urlaub machen – und ist schon am ersten Ferientag wieder mit einer Leiche konfrontiert! Zwar sieht alles nach einem Badeunfall aus, doch Kommissar Mütze glaubt nicht daran. Zu viele seltsame Dinge passieren auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog. Wer setzt sein Baby um Mitternacht vor einem Hotelfenster aus? Welchen Kummer versucht Nora, die Inselprostituierte, in Whiskey zu ertränken? Wo ist die Kameratasche des toten Touristen, zu Lebzeiten begeisterter Vogelkundler und Fotograf, geblieben? Woher wissen die drei dubiosen Regenschirmmänner immer schon früher als alle anderen, dass das Wetter umschlagen wird? Und warum muss ein armer Muschelkäfer auf Reisen gehen? Mütze ermittelt zwischen Hafen, Dünen und Strand, während sein Lebensgefährte Karl-Dieter sich liebevoll um das Baby kümmert und im Stillen hofft, dass sich sein eigener Kinderwunsch vielleicht doch noch erfüllen wird …

Eine unterhaltsame und kurzweilige Strandkorblektüre.

— twentytwo
twentytwo

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  • Muschelkäfer morden nicht

    Muschelkäfer morden nicht
    twentytwo

    twentytwo

    17. August 2017 um 18:08

    Kommissar Mütze und seinem Lebensgefährten Karl-Dieter, stehen zwei Wochen Entspannung pur bevor. Die Wettervorhersage ist phantastisch. Sonne pur auf einer der schönsten Nordseeinseln – was will man mehr? Es ist bereits das dritte Mal, dass sie auf Spiekeroog Urlaub machen, und so bleibt ihnen nur zu hoffen dieses Mal nicht wieder in irgendwelche Mordermittlungen hineingezogen zu werden. Diese Hoffnung zerschlägt sich allerdings schon kurze Zeit später, als sich herausstellt dass es bei dem tödlichen Badeunfall etliche Ungereimtheiten gibt. Mütze ist sofort wieder in seinem Element und er sichert dem Inselpolizisten Ahsen seine volle Unterstützung zu. Die Ermittlungen verlaufen zwar nicht immer ganz legal, dafür aber umso erfolgreicher, und so steht nach einigen turbulenten Tagen fest, dass es sich tatsächlich um Mord handelt und auch dieser Urlaub wieder ganz anders verläuft als geplant.FazitEin sommerlicher Inselkrimi, der als idealer Strandkorbbegleiter für unterhaltsame Abwechslung sorgt.

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  • Heiterer Krimi mit Tiefgang und viel Lokalkolorit

    Muschelkäfer morden nicht
    YukBook

    YukBook

    12. August 2017 um 10:42

    Manchen Schriftstellern gelingt es besonders gut, einen Schauplatz in die Handlung einzubetten. Das gilt auch für Johannes Wilkes und seinem neuen Krimi. Darin verschlägt es Kommissar Mütze und seinen Lebensgefährten Karl-Dieter zum dritten Mal auf die Insel Spiekeroog. Nachdem sie dort schon zwei Mal erfolgreich ein Verbrechen aufklären konnten, haben sie vom Inselbürgermeister als Dank eine Reise dorthin spendiert bekommen. Schon in der Anfangsszene, die die Schiffsanreise beschreibt, kann sich der Leser auf den bevorstehenden Urlaub der beiden einstimmen. Während Karl-Dieter sich eifrig mit einer jungen Mutter über sein Lieblingsthema ‚Kinder’ unterhält, besorgt sich Mütze eine Bockwurst und einen Jever. Damit sind die Protagonisten in wenigen Worten bestens charakterisiert. Karl-Dieter erhofft sich diesmal ungetrübte „leichenfreie Inseltage“. Mütze dagegen hätte gegen einen kleinen Nervenkitzel nichts einzuwenden und bedauert, dass sein kriminalistisches Gespür vorerst nicht gefragt ist. Das ändert sich, als die Leiche eines Mannes entdeckt wird, der als Volker Vickermann aus Schwerte identifiziert wird. Die Indizien deuten auf einen Badeunfall. Als Mütze jedoch erfährt, dass der Vogelkundler und Fotograf anscheinend einer heißen Fährte auf der Spur war, kann er nicht mehr stillsitzen. Der Leser weiß indessen mehr als der Kommissar dank einem Muschelkäfer, der Zeuge eines heimtückischen Mordes wurde und dem in diesem Krimi eine gebührende Nebenrolle zuteil wird – eine ganz originelle Idee. Neben der Aufklärung des Mordfalls ziehen sich zwei weitere Themen durch die Geschichte. Zum einen gibt der Autor dem Schauplatz viel Raum, seine Eigenheiten zu entfalten. Wir bekommen nicht nur einen lebendigen Eindruck von der Landschaft und dem wechselhaften Friesenwetter, sondern erfahren auch etwas über die Entstehungsgeschichte der Insel und die Einsamkeit vieler Bewohner. Der zweite Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Mütze und Karl-Dieter. Sie wird hart auf die Probe gestellt wird, als Karl-Dieter ein fremdes Baby vorübergehend unter seine Fittiche nimmt. Seit jeher wünscht er sich ein Kind und lässt nichts unversucht, um seinen Partner für die Idee zu begeistern. Ich hatte fast das Gefühl, im Strandkorb zu sitzen und Zeugin ihrer kleinen Querelen zu werden. Wie sehr Karl-Dieter in seiner Vaterrolle aufgeht, ist durchaus rührend, nimmt in der Geschichte jedoch etwas überhand. Abgesehen davon habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil die Lösung des Falls gar nicht leicht zu erraten ist. Ich mag auch Wilkes heiteren und pointenreichen Schreibstil – die ideale Urlaubslektüre für den Strand und für Zuhause.

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