Der erste Teil des Buches behandelt, was ich kürzlich auch im Buch von Stephen Hawking las: der Stand der Physik zum Rätsel der Zeit. Hawking hat Wurmlöcher knapp erwähnt, da sie nur kurz offen sind und wir in absehbarer Zukunft keine Möglichkeit haben, sie für Zeitreisen zu nutzen. Buttlar konzentriert sich mehr auf die theoretischen Gedankenspiele. So erklärt er auch die Viele Welten-Theorie, die erklären woll, was mit dem Universum passiert, wenn es Zeitreisen gäbe- es müsste sich aufteilen oder es muss schon immer Parallelwelten geben, in denen das Geschehen mit oder ohne Zeitreise stattfindet bzw vor oder nach dem Besuch eines Zeitreisenden. Das ist alles noch seriös und spannend. Dann kommt Buttlar aber meiner Meinung nach vomThema ab und schreibt über Geister und UFOs. Beide sollen zeitreisen.
Johannes von Buttlar
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Johannes von Buttlar
Das UFO-Phänomen. Beweise für unheimliche Begegnungen der ersten, zweiten und dritten Art
Adams Planet
Unsichtbare Kräfte! Was Menschen zueinander führt & was sie trennt
Supersurfing – Reisen durch Raum & Zeit
Die Schöpfungsformel
Drachenwege
Neue Rezensionen zu Johannes von Buttlar
Als ich dieses Buch in meinem Schrank wiederfand, wusste ich, so muss ich gestehen, nicht, weshalb es dort noch steht. Für gewöhnlich rezensiere ich vor allem Bücher, die mich faszinieren, da ich Verrisse meist unnötig finde, da sich die entsprechenden Machwerke selbst disqualifizieren. Hier habe ich mich nun entschieden, doch etwas dazu zu schreiben - vielleicht auch nur deswegen, damit ich nicht als "Jubel-Rezensent" in die Lovelybooks-Annalen eingehe. Ich werde mich jedoch von nun an kurz fassen.
Das Buch weckt beim Leser, der sich mit Kosmologie im weitesten Sinne beschäftigt, Interesse. Der Anfang ist auch durchaus ansprechend, dafür gebe ich einen Stern mehr. Je mehr man jedoch liest, desto kruder erscheinen die dargelegten Kausalstränge, und desto unspaßiger wird das Weiterlesen, desto suggestiver die Argumentation. Die "Von-Däniken"-Fraktion der Ufologen wird möglicherweise Freude am Buch haben - ich eher weniger. Wenn es jemand haben möchte, der möge sich bei mir melden.
Rezension zu "The Indian Secret - Das Geheimnis der Schicksals- und Palmblattbibliotheken" von Oliver Drewes
BuchbahnhofDer Autor schreibt seine Erfahrungen während der Reisen nach Indien, Sri Lanka und Bali sehr anschaulich. Gut fand ich, dass viele Ausführungen in einen Dialog mit seinem Reisebegleiter gepackt waren und dadurch sehr gut zu lesen und leicht verständlich waren. Man bekommt beim Lesen des Buches viele Denkanstöße, nicht nur über die Palmblattbibliotheken, sondern vor allem auch über das Leben an sich, den Glauben und viele andere philosophische Themen. Durch die Gespräche zwischen Oliver und Christian werden schwierige Themen gut für den Leser aufbereitet, dennoch will ich mir nichts vormachen. Vieles von dem, über das da geredet wurde war für mich zu schwierig und ich konnte nicht wirklich folgen.
Spannend war der Besuch der jeweiligen Bibliothek. Es wird erzählt wie der Besuch ablief und was gesagt wurde. Da bekommt man Lust, sich sein Palmblatt auch lesen zu lassen. Aber ich hätte mich gefreut, wenn es im Nachhinein etwas mehr Hintergrundinformationen gegeben hätte. Was davon hat der Palmblattleser vielleicht durch geschicktes Fragen herausbekommen, was sagte seine Körpersprache und was könnte auch Zufall sein. Da das ganze Buch ansonsten sehr wissenschaftlich aufgebaut ist, hätte ich mir hier eine stärkere Auseinandersetzung mit den Aussagen gewünscht.
Man erhält auf jeden Fall alle benötigten Hintergrundinformationen, um eine eigene Reise zu einer Palmblattbibliothek vorzubereiten.Der Reisebericht zu den einzelnen Bibliotheken war jeweils spannend, kurzweilig und sehr lebhaft beschrieben. Hier fühlte man sich wirklich an die Seite der beiden Reisenden versetzt.
Ein spannendes Buch, für das man aber ein gewisses Maß an Wissen über physikalische und philosophische Zusammenhänge mitbringen sollte um den Inhalt voll erfassen zu können. Das eigentliche Thema, die Palmblattbibliotheken, kam mir jedoch etwas zu kurz.
Trotzdem gibt es von mir 4 Federn, da ich denke, dass es für Menschen, die sich insgesamt mit den Fragen des Lebens befassen wollen ein sehr interessantes Buch ist.













