Nicht nur alte Menschen sterben, auch jüngere benötigen Beistand, wenn sich das Leben dem Ende zuneigt. Niemand sollte in solchen Situationen allein sein!
In diesem Buch sind Erfahrungen von Hospizhelfern festgehalten, die sie in der Begleitung Todkranker und Sterbender gemacht haben. Um diese Tätigkeit auch ungeübten Angehörigen und Freunden zu erleichtern, wurde dieses Buch zusammengestellt. Erinnerungen, Gedichte und Geschichten werden durch Naturaufnahmen ergänzt. Ein Märchen über die Traurigkeit gehört ebenso dazu wie unterschiedliche Gebete und zwei Fantasiereisen. Nach Jahres- und Tageszeiten geordnete Liedtexte und passende Balladen regen sogar zum Lachen an. Denn das gibt Kraft, wie Eileen Samol, die seit 13 Jahren als Hospizhelferin arbeitet, betont: „Was wäre ein Hospiz ohne Lachen? Auch wenn gestorben wird, darf man Spaß und Freude haben, jeder darf es. Es gibt genügend Momente, in denen einem zum Weinen ist, aber das Lachen gibt Kraft und erfüllt.“
Schwerer scheint folgendes: „Ruhe, Stille, Aufmerksam sein. Lauschen. Und doch dabei auch wahrhaftig anwesend sein. Das bedeutet so viel und es gab viele Momente, wo ich danach völlig erschöpft war und das Gefühl hatte, ich habe hart gearbeitet.“
Um diese harte Arbeit anderen zu erleichtern, dafür ist dieses Buch auf festem Karton mit Spiralbindung entstanden. Möge es vielen Menschen helfen!
Der Tod gehört zum Leben


