John Ajvide Lindqvist

 3.5 Sterne bei 625 Bewertungen
Autor von So finster die Nacht, Menschenhafen und weiteren Büchern.
John Ajvide Lindqvist

Lebenslauf von John Ajvide Lindqvist

Gänsehaut garantiert: Man nennt ihn auch den „schwedischen Stephen King“ – den 1968 im Stockholmer Stadtteil Blackeberg geborenen und dort auch aufgewachsenen Schriftsteller und Drehbuchautor John Ajvide Lindqvist. In Blackeberg spielt auch sein 2007 in Deutschland erschienenes Romandebüt „So finster die Nacht“. Dort wird ein toter Junge aufgefunden, dessen Leiche keinen Tropfen Blut aufweist. War hier ein Ritualmörder am Werk? Auf mehr als 600 Seiten entspinnt sich eine nervenzersetzende Suche nach der Wahrheit. Auch die Verfilmung des ebenso intelligenten wie intensiven Gruselschockers war ein internationaler Erfolg. Nicht nur das Drehbuch dazu schrieb Lindqvist selbst, sondern mit Thrillern wie „So ruhet in Frieden“ (dt. 2008), „Menschenhafen“ (dt. 2009) oder Himmelstrand (dt. 2016) seine eigene Erfolgsgeschichte weiter. Dabei war es zunächst nicht der Horror, sondern der Humor, mit dem der Erfolgsautor seine Brötchen verdiente. Seine Karriere begann er als Straßenkünstler, Zauberer und Stand-up-Comedian. Auch verfasste er Drehbücher für das schwedische Fernsehen, bevor er mit dem Schreiben von Horrorthrillern begann. Dem widmet er sich seit einigen Jahren hauptberuflich und mit großem Erfolg. In Schweden erhielt er 2008 den renommierten Selma-Lagerlöf-Preis. Darüber hinaus wurden seine Bücher bereits in 29 Ländern veröffentlicht. John Ajvide Lindqvist ist verheiratet und lebt in Stockholm.

Alle Bücher von John Ajvide Lindqvist

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Buchformat:
So finster die Nacht

So finster die Nacht

 (282)
Erschienen am 29.11.2008
Menschenhafen

Menschenhafen

 (113)
Erschienen am 18.02.2011
So ruhet in Frieden

So ruhet in Frieden

 (91)
Erschienen am 16.09.2008
Wolfskinder

Wolfskinder

 (60)
Erschienen am 19.07.2013
Im Verborgenen

Im Verborgenen

 (27)
Erschienen am 01.07.2010
Himmelstrand

Himmelstrand

 (17)
Erschienen am 24.04.2017
Tindalos - Jäger aus dem Jenseits

Tindalos - Jäger aus dem Jenseits

 (3)
Erschienen am 05.10.2016
Die Bewegung

Die Bewegung

 (1)
Erschienen am 27.07.2018

Neue Rezensionen zu John Ajvide Lindqvist

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Buchmaniacs avatar

Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

So ruhet in Frieden
Buchmaniacvor einem Monat

Inhaltsangabe:
Es ist heiß in Stockholm des 13. August, im Jahr 2002, als sei dies noch nicht genug, legt sich plötzlich ein elektrisches Feld über die Stadt, Elektrogeräte u. Lampen können nicht mehr ausgeschaltet werden. Extrem schlimme Kopfschmerzen machen die Menschen halb wahnsinnig, und gerade als alles zu eskalieren droht - ist es vorbei. Der Strom springt wieder an, die körperlichen Beschwerden sind verschwunden.
Nein mitnichten, nichts ist wie es wahr. Der pensionierte Journalist Gustav Mahler bekommt einen Anruf aus dem regionalen Krankenhaus. Die Toten sind erwacht!

Fazit:
Normalerweise lese ich ja keine Zombieromane. Zombieromane sind mir einfach zu brutal und zu unnötig blutig. Möglich das ich da einigen Romanen dieses Genre´s Unrecht tue. Als ich dann die Inhaltsangabe zu "So ruhet in Frieden" , las machte mich das aber irgendwie neugierig, klang anders. Nur gruselig, nicht so blutig.
Der Roman fing auch gut an. Endlich mal Zombies die keinen aufgefressen oder einfach nur zerrissen haben, sondern nur Tote die erwachten und eben wieder nach Hause kamen.
Spannend beschrieben, waren die Reaktionen der Angehörigen.
Der Komiker dessen Frau bei einem Autounfall ums Leben kam,
der alternde Journalist der über die schrecklichen Vorkommnisse berichtet und selber seinen kürzlich verstorbenen, geliebten Enkel wieder ausgräbt.
Die alte Dame deren verstorbener Mann plötzlich wieder auftaucht. ihre Enkelin die auf Marylin Manson steht und sich ritzt um auszuhalten, das sie die Gefühle und Gedanken der Menschen spüren kann.
Gruselig waren in diesen Fällen nicht die Toten sondern das normale Leben und die Reaktionen der Menschen.
Wie gesagt, hätte ein toller Roman werden können, wurde dann aber ziemlich langatmig. Lokalkolorit ist ja in Ordnung und auch nötig um die Geschichte dreidimensional zu machen. Aber hier fand ich davon zu viel des Guten. Seitenlange Interviews und Pressemeldungen haben dem Roman ebenfalls die Spannung genommen.
 Ruhet in Frieden entsprach nicht meinen Erwartungen.Schade eigentlich.


 

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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

Von verschwundenen Menschen
Nespavanjevor 3 Monaten

Menschenhafen ist eine Geschichte voll von Liebe, Hass und natürlich auch dem Übernatürlichen und anders als in anderen Horrorgeschichten sind es keine Massaker, Blutbäder oder Monster die direkt in Erscheinung treten oder im Vordergrund stehen. Der Horror ist viel subtiler. Hier ein Insekt in einer Streichholzschachtel, dort ein verschwundenes Mädchen und die Geschichte selbst, wie eben die fiktive Insel Gåvasten entstanden ist und sich die ersten Menschen ansiedelten. Darüber hinaus ist – Menschenhafen - sehr unkonventionell erzählt. Die düstere Geschichte rund um Majas Verschwinden wird aus der Sicht mehrerer Dorfbewohner und aus verschiedenen Zeitabschnitten erzählt. Wie einzelne Puzzelteile erfährt der Leser Seite für Seite mehr und mehr. Erst mit dem Ende also quasi, wenn das Puzzle fertig gelegt ist, offenbart sich dem Leser das ganze Bild. Müsste ich es klassifizieren, ich würde es dem literarischen Horror Genre zuordnen.

 

Wer nun von John Ajvide Lindqvist bisher noch nichts gelesen hat, dem kann ich auch seinen Debütroman – So finster die Nacht – empfehlen.


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Rezension zu "Let the Right One in" von John Ajvide Lindqvist

Nichts für schwache Nerven
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten

Vor dem Lesen war mir außer dem Klappentext der englischen Ausgabe nichts über den Inhalt bekannt und so begann dieser Roman recht verstörend für mich.

Ein Junge, der an der Schule heftigst gemobbt wird, Mordgedanken hegt, mit einem Messer auf Bäume einsticht während fast zeitgleich einem gleichaltrigen Jungen die Kehle durchgeschnitten wird und sein Blut am Tatort fehlt.
Ein Mädchen, das nur nachts anzutreffen ist, das nie zu frieren scheint, das Sonnenlicht meidet und eine zarte Freundschaft zu dem Jungen entwickelt.

Neben diesen Protagonisten bringt der Autor noch weitere Figuren ins Spiel, jede einzelne auf ihre eigene Art und Weise interessant und bemitleidenswert. Jede bekommt einen gleich großen Part in dieser Geschichte wie die anderen. Von jeder Figur erfahren wir ihre Sorgen und Ängste, Hoffnungen und Wünsche.

Nur nicht von Håkan, dem pädophilen Serienkiller.

Diese Geschichte, die als „romantic horror“ eingestuft wird – ein Genre, das mich eigentlich gar nicht anspricht – hat mich unglaublich fasziniert und beeindruckt.
Es ist eine extrem düstere Story mit sehr graphischen Szenen, die (auch sexuelle) Gewalt gegen Kinder beinhalten. Es sind überzogene Schilderungen und dennoch wirken sie im Gesamtzusammenhang glaubwürdig und schlüssig.
Aber – Warnung – diese Teile der Erzählung sind nichts für ungeübte Horrorleser. Ich habe mir sehr schwer damit getan, das Buch immer wieder aufzugreifen und weiterzulesen. Ich wollte wissen, wie sich die Freundschaft zwischen Eli und Oskar entwickelt, ob sie zu einem guten Ende führen wird, doch ich fürchtete mich vor den eindrücklichen Horrorteilen, die sich so realistisch anfühlten.

John Ajvide Lindqvist ist es wie keinem anderen gelungen, unmenschliche Taten so menschlich wie möglich zu beschreiben. Man empfindet Sympathie mit den meisten Charakteren und wünscht sich einen guten Ausgang, wohl wissend, dass es den eigentlich nicht geben kann.

Nichts für schwache Nerven aber absolut empfehlenswert!

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John Ajvide Lindqvist wurde am 02. Dezember 1968 in Stockholm-Blackeberg (Schweden) geboren.

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