John Ajvide Lindqvist Himmelstrand

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Inhaltsangabe zu „Himmelstrand“ von John Ajvide Lindqvist

Zehn Menschen wachen in ihren Wohnwagen auf - und nichts ist wie am Abend zuvor. Um sie herum erstreckt sich eine Grasfläche bis zum Horizont und über ihnen ein blauer Himmel ohne Sonne. Wo sind sie gelandet? Im Nichts? In der Unendlichkeit? Was bloß ist passiert? - Die Zehn begeben sich schließlich auf das Feld hinaus und jeder von ihnen begegnet dort seinem persönlichsten Alptraum.

Das Buch beginnt wirklich sehr spannend, wird aber leider immer abstruser. Der Schluss ist sehr unverständlich...

— Book_Bug

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  • Ich habe mich einfach mal an etwas für mich völlig anderes getraut und wurde leider nicht mitgerisse

    Himmelstrand

    Buechersalat_de

    22. July 2016 um 15:33

    Als erstes möchte ich mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.Das Cover ist schon ein Blickfang. Es sieht mysteriös aus und passt auch nach dem Lesen super zum Buch. Warum es auf dem Kopf steht, weiß ich allerdings nicht. ;)Dies war mein erstes Werk von John Ajvide Lindqvist, er war mir ehrlich gesagt bis dato auch völlig unbekannt. Ich bin eher durch Zufall auf das Buch gestoßen. Die Klappe klang vielversprechend und mal für mich nach einem absolut neuem Thema. Ich habe dann die Leseprobe gelesen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.Horror ala´ Stephen King habe ich früher ganz gerne mal gelesen bin dann aber Stück für Stück davon abgekommen und habe andere Genre für mich entdeckt. Also war es fast ein Muss als ich gelesen habe, dass es sich hierbei um den schwedischen Stephen King handeln soll. ;)Ich finde die Grundidee großartig. Für mich eine neue Idee die mich trotzdem am Anfang etwas an Stephen Kings Langoliers – Verschollen im Zeitloch erinnert. Es gibt recht viele Protagonisten die alle ihre Geschichte zu erzählen haben. Die Erzählweise ist immer abwechselnd zwischen den Protagonisten, so dass jeder Protagonist immer mal dran ist. So erfährt man jeden Stück für Stück kennen. Alles beginnt im Urlaub auf einem unscheinbaren Campingplatz. Es sind alle Altersschichten und Charaktere vertreten. Ich muss nun bestimmt immer an meine Schwiegereltern denken, die fahren selbst immer mit dem Wohnmobil in den Urlaub. Eines Morgens ist nichts mehr so wie es war. Eine handvoll Wohnwagen samt Bewohner stehen auf einer einsamen Wiese. Wie sind sie dort hingekommen? Wo sind sie und wie kommen sie zurück? Alles Fragen die ihr am besten selbst beantworten könnt, wenn ihr das Buch gelesen habt.Leider sind die Geschichten an sich, für mich viel zu langatmig. Die Kapitel finde ich extrem lang. Es wird alles sehr bildlich dargestellt, was für das Kopfkino natürlich hier und da gar nicht schlecht ist aber für mich war es zwischendurch wirklich ermüdend.Im Laufe der Geschichten kamen für mich auch immer mehr Fragen auf, aber beantwortet wurde keine so wirklich.  Ich muss gestehen das ich mir nach der Leseprobe irgendwie auch etwas komplett anderes vorgestellt habe. Und Horror war dieses Buch für mich leider auch nur minimal. Ich würde es eher unter Psycho einordnen.Das Ende kam dann so abrupt das ich damit so schnell nicht gerechnet habe. So ein Ende wo man nochmal nach dem Ende umblättert weil man denkt "da muss doch noch etwas kommen". 

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  • Langweilig

    Himmelstrand

    ForeverAngel

    Olof und Lennart. Carina, Stephan und Eric. Isabell, Peter und Molly. Donald und Majvor. Benny und Maud. Zehn Menschen, ein Beagle und eine Katze, die nachts auf einem gut gefüllten Campingplatz am See einschlafen und am nächsten Morgen woanders wieder aufwachen. Sie wissen nicht, wo oder was genau dieses woanders ist. Laut Navi sind sie immer noch da, wo sie tags zuvor eingeschlafen sind; zumindest solange, bis sie ein Stückchen fahren und das Navi plötzlich Orte anzeigt, die  sie unmöglich in so kurzer Zeit erreicht haben können. Nichts ist mehr so, wie es zuvor war. Sie sind alleine. Ihre Campingwagen und Autos sind noch da, aber alles andere ist verschwunden. Der Campingplatz, die anderen Menschen, der See, die Tiere, ja sogar die Sonne. Es gibt nur noch sie, ein endloses grünes Feld auf Erde, die nach Blut riecht, und einen endlosen blauen Himmel.  Als sich die ersten auf der Gruppe auf den Weg machen, das Feld zu erkunden und etwas zu finden, erkennen sie, dass das so nicht stimmt. Sie sind nicht allein. Da sind auch noch die Weißen. Die, die Blut wollen. Da sind dunkle Erinnerungen, die sich vor ihnen manifestieren. Da ist etwas, das das Schlimmste in ihnen an die Oberfläche holt. Und obwohl sie sonst keinen Kontakt zur Außenwelt haben, dringt ein Teil der Welt zu ihnen herein: die Musik von Peter Himmelstrand.  John Ajvide Lindqvist wird als schwedischer Stephen King bezeichnet und bis zur ersten Hälfte des Buches konnte ich auch verstehen, warum. Ein distanzierter Schreibstil, der mir keine emotionale Bindung zu den Figuren erlaubt hat, aber trotzdem neugierig auf die Auflösung macht. Eine vage, nicht greifbare Bedrohung. Viele Rückblenden in die Vergangenheit der Figuren. Was aber bei Stephen King kommt, wenn man sich durch den zähen Anfang gebissen hat, ist der Horror. Manchmal blutig, manchmal psychologisch, manchmal nicht mehr als ein Gefühl. Bei King kommt er irgendwann. Bei Lindqvist nicht. Mein Antrieb, bis zum Ende zu lesen, war wissen zu wollen, wo sie gelandet sind, was mit ihnen passiert ist, wer die Weißen sind. Mein Antrieb war, eine Gänsehaut spüren zu wollen und Antworten auf die offensichtlichen Fragen zu bekommen. Sind sie tot und im Limbus gelandet? Träumen sie? Können sie wieder in ihr Leben zurück oder nur in ein anderes Totenreich? Ist es eine Belohnung, eine Bestrafung? Ist die Dunkelheit der Weg hinaus oder der tiefer hinein? Im Laufe der Geschichten kamen immer mehr solcher Fragen, aber wirklich beantwortet wurde keine. Oder wenn, dann so subtil, dass ich die Antworten weder gesehen noch verstanden habe.  Ich habe unfassbar lange gebraucht, dieses Buch durchzulesen, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Ich konnte nicht einmal die Figuren auseinander halten. Wer war noch mal mit wem zusammen und hatte welches Kind? Was wurde uns aus seiner und ihrer Vergangenheit bereits erzählt? Wer war noch mal der Fußballer, wer der mit dem Blutmannvater? Für mich blieben sie alle furchtbar blass. Die einzige für mich interessante Figur war Molly und auch die Erklärung, warum sie ist wie sie ist war mehr als unbefriedigend vage. 'Vage' ist überhaupt das Wort, das diesen Roman am besten beschreibt. Alles ist vage: die Figuren, die Atmosphäre, das endlose Feld, die Weißen, die Rolle des Blutes, die Pfade, die Dunkelheit, der Säureregen. Nicht einmal die albtraumhaften Erinnerungen der Figuren konnten mich berühren, keines dieser Schicksale, weder in ihrer Vergangenheit noch auf dem Feld, hat auch nur die geringste Emotion bei mir ausgelöst. Halt, das stimmt nicht, eine Emotion war da: Langeweile. Meine anfängliche Vorfreude wurde schnell zu Enttäuschung. Die Geschichte hat mich auf keiner Ebene berührt und wird sehr schnell wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden sein.  (c) Books and Biscuit

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