John Ajvide Lindqvist Im Verborgenen

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Inhaltsangabe zu „Im Verborgenen“ von John Ajvide Lindqvist

Ein Hochhaus in einem Vorort von Stockholm wird lebendig – und zu einer grausigen Bedrohung. Eine Frau findet eine Leiche – und mag sich nicht mehr von ihr trennen. Ein Mann überlebt einen Schiffbruch – und glaubt, das Geheimnis ewiger Jugend gefunden zu haben ... Zehn meisterhaft komponierte Erzählungen, die zeigen, wie hauchdünn die Grenze zum Unheimlichen und Unerklärlichen in unserem Leben ist. Gruselstoff vom Feinsten!

Habs gelesen, hat mir nicht gefallen

— AnnaRupp

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  • Das Nachwort sagt schon alles...

    Im Verborgenen

    AnnaRupp

    27. October 2015 um 16:28

    Zugegeben, ich habe diesen Autor mit einem anderen verwechselt, als ich das Buch bezahlte und den Laden verließ und weil Bastei Lübbe draufstand, war ich überzeugt, im Einband steckt jede Menge Gutes. Tut es aber nicht, zumindest meiner Meinung nach. Ich lasse mich gern hinreißen von Geschichten und gebe mir alle Mühe, mich vom Grusel und Unheil sofort packen zu lassen, aber als da plötzlich Riesententakel aus dem Klo kommen und die Menschen durch die Kanalisation reißen-was soll das? Ernsthaft! Was soll das? Das ist so, als läuft man durch ein gruseliges altes Spukschloss, hört schreckliche Kratzgeräusche hinter einer alten Eisentür, nimmt sich allen Mut zusammen, rechnet mit dem Schlimmsten und dann sitzt da ein süßer Hundewelpe im lila laune Land. So ungefähr fühlte ich mich bei den Geschichten, die ich da im Buch gelesen habe und genau darum habe ich auch nicht alle gelesen und bin zwischendurch zum Nachwort gehuscht. Das fand ich schon so blöd, dass ich ganz genau wusste, warum mir der Rest gar nicht erst gefallen KONNTE. Aber so ist es eben, man kann nicht alles mögen, der Autor möge es mir verzeihen :)

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  • Das Grauen kommt auf leisen Sohlen ...

    Im Verborgenen

    AnnaChi

    Phantasiebegabte Leser, die Zugang zu den eigenen Urängsten haben, dürften diese Geschichten mögen. Geschickt versteht es John Ajvide Lindquist, sich in Bereichen zu bewegen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Unerklärlich-Phantastischem verschwimmen. Mit subtilen Mitteln erzeugen die Geschichten ein Grauen, das sanft den Nacken hochkriecht statt den Leser a la Laymon mit dem Holzhammer zu treffen. Klassische Horrorromanthemen wie beispielsweise das der "lebenden Toten" werden in anspruchsvollem Rahmen verwandelt und umgewertet. Die tiefe Traurigkeit der "Wiederlebenden" in der Geschichte "Die Entsorgung" hat etwas sehr Bewegendes. Am besten hat mir die Geschichte "Majken" gefallen, die von allen wahrscheinlich am wenigsten Horrorelemente enthält, dafür aber eine wundervolle Grundidee.

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    • 2
  • Unerklärlich spannend

    Im Verborgenen

    maryjuana

    05. October 2013 um 16:07

    Inhalt Nichts für Furchtsame ... Ein Hochhaus in einem Vorort von Stockholm wird lebendig - und zu einer grausigen Bedrohung. Eine Frau findet eine Leiche - und mag sich nicht mehr von ihr trennen. Ein Mann überlebt einen Schiffbruch - und glaubt, das Geheimnis ewiger Jugend gefunden zu haben ... Zehn meisterhaft komponierte Erzählungen, die zeigen, wie hauchdünn die Grenze zum Unheimlichen und Unerklärlichen in unserem Leben ist. Gruselstoff vom Feinsten! "Lindqvists Schriftstellertum bewegt sich stets im Grenzgebiet zwischen dem Realistischen und dem Fantastischen. Sein Stil ist ausgefeilt. John Ajvide Lindqvist ist einer der interessantesten schwedischen Gegenwartsautoren." Expressen Cover Das Cover zeigt einen dramatischen Himmel, einen Mann, der einen steinigen Hügel hinaufgeht und ein kleines rotes - typisch schwedisches - Haus. Im oberen Teil findet sich ein Ornament, das bin in den hellen Bereich des Himmels ragt. Ein düsteres, aber dennoch aufregendes Cover, denn es bereitet einen darauf vor, auf was für eine Reise man sich mit diesem Buch begibt. Eine Reise, dessen Ausgang ungewiss ist. Aufbau, Stil Im Buch finden sich zehn unterschiedlich lange Erzählungen. Dementsprechend hat man immer wieder andere Protagonisten, denn jede Erzählung hat eine völlig andere Handlung und völlig andere Personen. Gut gefiel mir, dass die langen Erzählungen mit Abständen geschrieben wurden, sodass man auch mal mittendrin aufhören konnte zu lesen. Meine Meinung Ich gebe ehrlich zu, dass dies mein allererster Erzähl-Band war und ich mich wirklich erst einmal einlesen musste. Viel Story verpackt auf kleinem Raum. Stets wandelnd auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Unerklärlichem. Die Geschichten von Lindqvist sind teilweise so real und dennoch so widersprüchlich, dass ich mir manchmal wirklich das Googlen verkneifen musste, weil mir einfiel, dass es erdachte Horrorgeschichten sind. Ich könnte mich bei den zehn Erzählungen auch auf keine einzige festlegen, die mir wirklich am besten bzw überhaupt nicht gefallen hat. Nach manchen Geschichten saß ich einfach nur ratlos da und musste mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen, um eventuell einen Sinn zu finden. Meistens zwecklos. Fazit Lindqvist hat mich fast vollständig überzeugen können. Man bleibt nach dem Lesen der Erzählungen fasziniert, aber dennoch mit offenen Fragen zurück. Ich bin auf alle Fälle fasziniert von seinem Schreibstil und werde mir mit ziemlicher Sicherheit bei Gelegenheit weitere Bücher von ihm zulegen. Für alle Fans des "Übersinnlichen" oder "Surrealen" definitiv empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Im Verborgenen" von John Ajvide Lindqvist

    Im Verborgenen

    jen_ho

    24. April 2011 um 11:37

    Ich bemühe mich ja stets objektiv zu bleiben,aber hier kann ich es definitiv nicht:ich liebe john ajvide lindquist viel zu sehr und habe sein viertes buch sehnsüchtig erwartet.subtiler horror.nicht zu beschreiben.ich finds gut! mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ich finde die art und weise wie er seine horrorgeschichten erzählt wunderschön!

  • Rezension zu "Im Verborgenen" von John Ajvide Lindqvist

    Im Verborgenen

    Babscha

    25. August 2010 um 23:38

    Über das Grauen, das Entsetzen, das Mysteriöse, Unerklärliche, welches urplötzlich in das Leben von Menschen tritt und diese unabwendbar ihrem -zumeist unerfreulichen- Schicksal zuführt, davon erzählt Lindqvist´s Band von zehn Horrorgeschichten deutlich unterschiedlicher Länge (mal 5 Seiten, mal 100 Seiten). Wie in seinen bisherigen Büchern ist die Handlung entweder in Stockholm und Umgebung oder in der Region der Schäreninseln angesiedelt. Obwohl, wie im Nachwort vom Autor ausgeführt, allesamt zeitgleich mit dem Entstehen seiner bisherigen Romane geschrieben, weichen die storys für mich überraschend teilweise deutlich vom Stil seiner bisherigen Werke, nämlich dem gekonnten Verknüpfen einer zumeist komplizierten, zart erzählten Beziehungsgeschichte mit eher dezent, aber gekonnt platziertem Grusel und Schrecken, ab. Er kann also auch anders. Lindqvist, der seiner allgemeinen Einschätzung als Autor von Horrorromanen unwidersprochen zustimmt (ganz im Gegensatz zu meiner persönlichen Einschätzung), bedient mit zumindest zweien seiner Geschichten primär Fans des Splatter-Genres. Wie man das findet, mag jeder selbst entscheiden. Aber: zum Glück und wie nicht anders zu erwarten, enthält das Buch auch wieder seine typischen, intelligent konstruierten Dramen und Beziehungsgeflechte um Menschen, die von jetzt auf gleich durch unerklärliche Geschehnisse aus ihrem Alltag gerissen und zum Spielball mysteriöser Mächte werden; das bewegt sich qualitativ teils auf dem erzählerischen Niveau eines H. P. Lovecraft. Eine der schönsten Geschichten des Buches handelt von der fortschreitenden Vergänglichkeit und Auflösung einer großen Liebesbeziehung aufgrund einer schicksalhaften übernatürlichen Begegnung. Diese Geschichte lehnt darüber hinaus erzählerisch dicht an die Grundthematik des letzten Romans „Menschenhafen“ des Autors an, in dem das Element Wasser eine tragende Rolle spielt. Absolutes highlight des Buches ist für mich allerdings die toll geschriebene und sich völlig unerwartet entwickelnde story um eine Clique alter Damen, die, sozial vernachlässigt, mit einem ausgeklügelten Plan Gesellschaft und Staatsapparat mal zeigen, was eine Harke ist. Es gibt also Licht und Schatten in dem Buch. Letztlich halte ich die längeren und sorgfältig aufgebauten Geschichten im Stile seiner bisherigen Romane mit akzentuiert ausgefeilten Charakteren für die bessere Lösung, dem Leser schriftstellerisches Können zu präsentieren, anstatt über drastische und teils recht knappe Kurzgeschichten schnelle Effekte zu erzielen. Ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung. Ich vergebe für den Gesamtband aufgrund zumindest einiger starker Geschichten insgesamt knappe vier Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman des Autors.

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  • Rezension zu "Im Verborgenen" von John Ajvide Lindqvist

    Im Verborgenen

    Ailis

    24. August 2010 um 15:36

    Ein Roman Lindqvists weilt nun schon eine ganze Weile auf meinem Wunschzettel, doch bisher war ich nie sicher, ob ich es wagen soll oder nicht. Ich zähle mitunter zu den eher zartbesaiteten Menschen, die dem harten Horror-Genre selten etwas abgewinnen können, aber ich mag es gerne geheimnisvoll und ab und zu auch etwas gruselig - Johan Theorins zweiten Roman habe ich zum Beispiel regelrecht verschlungen, die Stimmung war herrlich düster und gespenstisch - Gänsehaut vom Feinsten! Als ich nun bei Bastei Lübbe diesen Erzählband im Programm entdeckte, sah ich meine Chance gekommen, in John Ajvide Lindqvist einen neuen Autor für mich zu entdecken. Erzählungen sind dafür prima, denn wenn es zu gruselig wird, kann ich es eher weglegen als einen Roman, der nach Auflösung verlangt - so der Plan. Die Realität sieht leider ganz anders aus, denn insgesamt haben mich die zehn Geschichten in diesem Band leider enttäuscht. Ich hatte mir den Grusel bei Lindqvist - besonders im Hinblick auf die Kritiken, die der Autor gemeinhin bekommen hat - wesentlich subtiler und ausgefeilter vorgestellt. Stattdessen empfinde ich die Geschichten als relativ plump, der Sprachstil ist viel zu schlicht und nüchtern für meinen Geschmack und absolut schmucklos und einen Spannungsbogen lassen die meisten Erzählungen auch vollkommen vermissen. Wenn er es schon nicht schafft mich zu gruseln, dann dürften robustere Gemüter mit diesem Band nur wenig Freude haben. Ich hätte mir gewünscht, dass Lindqvist hintergründigere Geschichten erzählt, stattdessen schlage ich diesen Band ernüchtert zu und lösche seinen Roman endgültig von meiner Wunschliste.

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