John Ajvide Lindqvist Menschenhafen

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Inhaltsangabe zu „Menschenhafen“ von John Ajvide Lindqvist

"Papa, was ist das? Da drüben auf dem Eis?" Ein strahlend schöner Wintertag. Anders steht mit seiner sechsjährigen Tochter im Leuchtturm der Insel Gåvasten und schaut aufs Meer hinaus. Eis, überall Eis. Und Schnee. Was hat seine Tochter da in der Ferne erspäht hat? Da ist doch nichts. Kurz darauf läuft Maja hinaus, um nachzusehen - und der Albtraum beginnt. Obwohl sie auf der freien Eisfläche nicht verschwinden kann, passiert genau das. Plötzlich ist sie weg. Spurlos verschwunden. Anders und seine Frau haben kein Kind mehr ... Jahre später erreichen Anders plötzlich mysteriöse Botschaften. Lebt Maja etwa noch?

Vielversprechender Anfang, letzter Teil sehr verwirrend. Klein wenig mehr Aufklärung hätte dem Buch gut getan.

— Donnas
Donnas

das letzte Drittel des Buches ist einfach peinlich....

— silbereule
silbereule

Toll bis zum letzten drittel. Doch dann ...

— MattT
MattT

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  • Trauer

    Menschenhafen
    Minje

    Minje

    08. June 2015 um 12:30

    Das Buch Menschenhafen von John Ajvide Lindquist erschien 2009 im Lübbe Verlag. Das schwedsiche Original erschien 2008 bei Leonardt & Hoier Literacy Agency. Die Geschichte spielt auf Domarö, einer schwedischen Insel. Anders und Cecilia werden als Jugendliche dort ein Paar und heiraten. Die gemeinsame Tochter Maja verschwindet in ihrem 6. Lebensjahr. Beide Ehepartner gehen unterschiedlich damit um. Schwerpunkt des Buches ist, wie Anders damit umgeht. Nachdem er in seiner Stadtwohnung jeden Tag apathisch ist und sich betrinkt, kehrt er eines Tages wieder dorthin zurück. Er nimmt Kontakt auf zu seinen Großeltern. Er versucht vom Alkoholismus loszukommen. Und er erlebt Unfassbares. Thema des Buches ist Trauer. Anders gefällt mir, sein Wesen ist interessant beschrieben. Auch Anna Greta und die Beziehung zwischen ihr und Simon ist gut beschrieben. Den Spiritus finde ich eher seltsam. Das Buch ist gut geschrieben, so dass die Seitenzahl von 556 Seiten nicht abschreckend ist. Das Ende des Buches gefällt mir, besonders die Dramatik der Situation. Inhaltlich mutet das Buch einem ganz schön etwas zu. Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen. Die Art und Weise wie Personen in einer anderen Welt dargestellt werden, finde ich seltsam. Da das ein wichtiger Aspekt des Buches ist, nur 3 Sterne.

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  • Enttäuschend

    Menschenhafen
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    30. November 2013 um 17:56

    Durch den Buchwichtel aus Katjas Buchwichtel, habe ich von ihr selbst dieses Buch bekommen. Ich lese gerne mal einen schönen Thriller zwischendurch und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Auch das dunkle Cover mit dem Leuchtturm hat mir sofort gefallen. Aber hat auch der Inhalt, gehalten, was er versprochen hat.. lest selbst...  Anders und seine Frau verbringen diesen strahlend schönen Wintertag, wie fast jeden anderen auch. Lange Spaziergänge mit ihrer Tochter Maja liegen an der Tagesordnung und auch heute machen sie sich zu dritt auf den Weg zum alten Leuchturm der Insel Gåvasten. Während Anders und seine Frau sich drinnen etwas umsehen, will Maja nach einiger Zeit nach draussen, nachdem sie meint, vom Leuchtturm aus etwas auf dem Eis gesehen zu haben. Mit ihrem leuchtenroten Anorak ist sie ein guter Blickfang und doch ist sie plötzlich weg. Wie vom Erdboden verschluckt und weder Anders noch seine Frau können sich erklären, wohin die Kleine verschwunden ist und auch eine lange Suchaktion bringt nichts, Maja bleibt verschwunden. Die Ehe der beiden zerbricht nicht zuletzt an Anders Alkoholsucht, in welche er sich nach dem Verschwinden Maja stürzt und so kommt er nach Jahren alleine zurück an den Ort, der ihm alles genommen hat und ohne, dass er was dagegen tun kann, beginnt der Albtraum erneut, denn plötzlich erhält er Botschaften, die nur von Maja selbst stammen können. Lebt sie am Ende vielleicht doch noch?  Ich muss ehrlich gestehen, dass mich dieses Buch wirklich sehr angesprochen hat. Der Klappentext hat sehr viel versprochen und ich habe mich auf einen Thriller gefreut, bei dem sich mir - gerade weil ich ein eigenes Kind habe - vielleicht sogar die Nackenhärchen aufstellen. Leider muss ich sagen, dass genau das sich nicht erfüllt hat. Der Schreibstil war zwar recht flüssig zu lesen und teilweise auch mit Thrillerelementen versehen, aber anhand des Klappentextes, waren sie mir eindeutig zu wenig vertreten. Oftmals wird in Rückblenden erzählt, wie Anders zu dem Menschen geworden ist, der er ist, wobei mich gerade eine Passage etwas zwiegespalten zurückgelassen hat, auch wenn ich nicht sagen werde, welche Passage genau das war.  Teilweise war der ganze Storyverlauf sogar etwas langatmig und es wurden Geheimnisse aufgedeckt, wie teilweise bis zu über 40 Jahre zurückliegen. Manchmal war mir nicht ganz klar, ob sie wirklich zur Aufklärung der Sache hätten betragen müssen. Mit einer Person - Elin - konnte ich mich hingegen gar nicht richtig anfreunden und auch ihre Handlungsweise, konnte ich oft nicht nachvollziehen, ich habe sie schlichtweg einfach nicht verstanden. Auch wenn ich gestehen muss, dass sie mir hinterher schon ein bisschen leid getan hat. Allgemein haben mich einige der Rückblenden ziemlich verwirrt haben und ich das eine oder andere Mal gar nicht erst wusste, wo ich mich überhaupt gerade befinde. Was mich jedoch am meisten irritiert hat, war die Geschichte um Spiritus. Ich werde jetzt nicht sagen, was genau es damit auf sich hat, damit sich jeder ein eigenes Bild davon machen kann, aber ich fand es... ich will nicht sagen, zu weit daher geholt, aber einfach total irritierend und verwirrend. Und das Ende... vom Ende weiss ich gar nicht, was ich halten soll. Es hat teilweise gepasst, aber auf der anderen Seite hat es mich auch ein wenig enttäuscht. Wie gesagt haben mir die Thrillerelemente etwas gefehlt und obwohl das Buch kurz vor dem Ende noch ein wenig Fahrt aufgenommen hat, hat es mich nicht begeistert und ich kann - so leid es mir tut - nur 2 von 5 Herbstblätter vergeben. Zumal ich oft das Gefühl hatte, dass es gar nicht um das Verschwinden Majas selbst ging, sondern eher um die Bewältigung der Vergangenheit der verschiedenen Protagonisten.

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  • ganz anders, als vermutet

    Menschenhafen
    bigchaos

    bigchaos

    25. October 2013 um 23:39

    Was wie ein Krimi/Thriller begann, endete als... tja, darf man es verraten oder wäre es spoilern.  Es begann sehr vielversprechend, dann plätscherte es eine Weile so vor sich hin und dann...ja, dann wurde es... mystisch. Es kommen einige alte Geheimnisse ans Tageslicht und es gibt immer wieder Rückblenden. Der Verlauf der Geschichte war für mich nicht vorhersehbar und zwischendurch war es doch so langatmig, dass ich mich zum Lesen zwingen musste. Aber es gab auch Phasen, da war es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Einige Wendungen waren sehr kurios und manchmal stellte sich die Frage: Realität oder Traum?

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  • Ungewöhnlich

    Menschenhafen
    Samaire

    Samaire

    15. April 2013 um 10:49

    Es sollte ein harmloser Familienausflug werden doch für Anders und seine Frau endet er in einem Albtraum. Seine Tochter Maja verschwindet spurlos - vom Meer verschluckt, ohne jede Spur. Anders bleibt zurück unfähig die Ereignisse zu verarbeiten und verliert schließlich nicht nur Maja, sondern auch seine Frau. Als er nach Jahren zurück zum Ort der Geschehnisse kommt, die schwedische Schäreninsel Domarö, beginnt er Majas Anwesenheit zu spüren und ist sich sicher: Maja ist nicht tot. Sie ist vielmehr an einem geheimnisvollen Ort und es ist an ihm sie zu finden und zurückzubringen, koste es, was es wolle. Ich habe "So ruhet in Frieden" geliebt und fand "So finster die Nacht" sehr spannend. Also war klar, dass ich mir auch "Menschenhafen" vornehmen würde. Im Gegensatz zu den bereits genannten braucht es lange, bis sich die Geschichte in "Menschenhafen" entwickelt. Zunächst gibt es nur Handlungsfragmente, die es einem sehr schwer machen die Geschichte zu greifen. Ab der zweiten Hälfte hingegen, als die Zusammenhänge klarer werden, entwickelt sich ein spannender Thriller, der mit deutlich weniger Horrorelementen auskommt, als erwartet, dafür aber tief ins Mythische abtaucht. Sicherlich ein schwer zugänglicher Roman, der aber, wenn man sich auf das ungewöhnliche Thema einlässt, eine ganz eigene Sogkraft entwickelt.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    TNTina

    TNTina

    23. February 2013 um 19:55

    Auf dieses Buch habe ich mich schon seit Monaten gefreut und jetzt habe ich es endlich anlässlich der -Challenge geschafft, es endlich auch zu lesen. Aaaaaaber: Jeder, der von diesem Buch begeistert war oder auch wirklich gaaaanz unbedingt dieses Buch noch lesen möchte, sollte genau hier (!) aufhören, diese Rezension zu lesen und lieber dem Schnee vor seinem Fenster weiter beim Fallen beobachten! Das ist besser so!!! Die Story: Während eines Sommerurlaubes in den Schären von Schweden verschwindet die kleine Maya direkt unter den Augen ihrer Eltern. So weit das Blick geht, gibt es um den Leuchtturm der Insel Gavasten nur eine fast meterdicke Eisschicht, die das Meer überall überdeckt, trotzdem bleibt Maya und ihr roter Schneeanzug verschwunden. Anders und seine Frau Cecilia haben ihr Kind verloren. Die Ehe geht an diesem tragischen Ereignis kaputt und Jahre später kommt Anders zurück an den Ort des Geschehens und erfährt, dass seine Tochter nicht der einzige Mensch ist, der an diesem Ort verschwunden ist! Gibt es eine Chance, dass Maya noch lebt? Meine Meinung: Hmm, kurz und knackig wäre: Mann, was ist das Buch bescheuert!!! Tut mir leid, aber hiervor habe ich ja oben bereits gewarnt. Der Roman ist mir vor ein paar Jahren in einer Buchhandlung aufgefallen: Das Cover finde ich extrem ansprechend: düster mit seinen dunklen Farben und den aufziehenden Wolken, ein wenig edel mit den Schnörkel und dazu dieser quietschrosa-farbene Titel! Genial! Lange bin ich um dieses Buch herumgestrichen, bis ich es mir im letzten Jahr endlich ertauscht hatte. Die ersten Seiten lasen sich recht gut. Ein wenig irritiert war ich über die Erklärung des Autors auf Seite 37, “dass es im Verlauf dieser Erzählung gelegentlich notwendig sein würde, einen Sprung in die Vergangenheit zu machen, um etwas in der Gegenwart zu erklären. Das sei zwar bedauerlich, aber unvermeidlich.” Danke für die Warnung, leider hatte sie ihre volle Wirkung erst sehr viel später im Buch ausgebreitet. Der Autor springt ständig in der Geschichte hin und her. Wer die eigentliche Hauptperson ist (Anders oder sein “Großvater”) wird bis zum Schluss nicht wirklich klar. Ständig kommen irgendwelche Einschübe, die wieder andere vorherige Geschichten erzählen, die notwendig sind, um die Handlung voranzutreiben. Diese Geschichten gehen seitenweise, immer wieder kommen völlig andere, neue Charaktere hervor – Menschen, die schon seit 40 Jahren zusammen leben, haben mehr als Säckeweise Geheimnisse voreinander, die sie natürlich, um Spannung zu schüren, immer grade dann in genau den Momenten enthüllen müssen, die auch die letztmöglichen sind, in die man diese Untergeschichte noch quetschen könnte. Warum ich das Buch komplett gelesen habe? Hmm, die ersten 230 Seiten brauchte ich, damit ich endlich erfahren habe, warum diese Menschen eigentlich verschwinden. Die anderen elendiglangen 325 Seiten habe ich mich wirklich selbst gequält, weil diese Buch so viele gute Bewertungen hatte und es doch so unglaublich gerne lesen wollte. Generell war aber meine Geduld bei angespuckten Insekten in Streichholzschachteln und Kettensägenkämpfe à la Star Wars Laserschwerter-Kämpfen völlig aufgebraucht! Sorry, meins war es wirklich nicht. Ich habe noch ein paar weitere Bücher des Autors auf meinem SUB, denen ich vermutlich irgendwann noch einmal eine Chance gebe, aber definitiv nicht JETZT!!!

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    Arthanis

    Arthanis

    01. April 2012 um 13:08

    Recht gruselige Atmosphäre, aber manchmal mit Längen. Außerdem bleiben am Schluss einie Fragen offen.

  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2011 um 12:18

    Meine erste Rezension nach einem halben Jahr Schreibpause. Man möge mir nachsehen, dass ich nicht auf den Inhalt eingehe, etwas, das ich normalerweise nur ungern mache, ich denke, der Inhalt ist für jeden Interessierten schnell nachzulesen. In meiner rezensionsfreien und weitestgehend lesefreien Zeit der letzten Monate habe ich deutlich gemerkt, wie wichtig Knappheit ist, im Geschriebenen sowie im Gelesenen. Wenn man wenig Zeit zur Verfügung hat, wird es umso wichtiger, was man liest und was man schreibt. So zumindest ging es mir. Drum in aller Kürze: Das Buch macht einen vielversprechenden Eindruck, sogar der Vergleich mit Stephen King wird angeführt. Leider kann ich sagen, dass der Vergleich mehr als hinkt. An sich hat der Autor eine gute Grundidee, setzt diese jedoch mehr schlecht als recht um. Die Ausdrucksweise war so la la..., es gab Sätze, bei denen ich in schöner Regelmäßigkeit die Augen verdreht habe. Wo war der Lektor? Lag es am Übersetzer? Oder ist der Autor wirklich so schlecht? So probierte er zum Beispiel Metaphern hin und wieder, musste an diesen jedoch kläglich scheitern. Spannung kam leider auch nicht auf, jedenfalls nicht so richtig. Übersinnliches gab es, aber es war leider alles etwas unlogisch - ich weiß, ein Widerspruch im Zusammenhang mit Übersinnlichem! ;) - wer jedoch den bereits erwähnten Meister King mag und schätzt, könnte wissen, was ich meine. Und eigenartig verquirlt und viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen, um glaubwürdig zu sein, war das alles. Die Toten, die plötzlich leben, verhalten sich merkwürdig, sorry, dass das ein bisschen blöde klingt, ich meine es wirklich so und kann es nicht besser ausdrücken. Nichts erscheint möglich im Sinne von erklärbar und plausibel, soweit das in diesem Zusammenhang möglich ist. Seufz, es ist schwer zu erklären. Was leider auch nicht geglückt ist: Der Autor braucht sehr viele Sätze um kürzeste Vorgänge zu schildern, die recht spannend hätten werden können. Will sagen: Statt lang und breit zu erklären, WIE jemand stürzt und sich dabei verletzt, was nach mehreren sehr langen Sätzen nur noch langweilt, hätte er schlicht und ergreifend sagen können: Er stürzte, dabei rammte er sich ein Messer in den Bauch. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. Dann war da die Sache mit der Treppe am Ende, mehr möchte ich nicht verraten. Es fiel mir richtig schwer, mir diese Situation bildlich vorzustellen, es war fast gar unmöglich. Ausserdem auch unlogisch, mal wieder. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Personen waren derart oberflächlich charakterisiert, dass es beinah wehtat, kaum eine Beschreibung, die helfen konnte, sich besser einzufühlen, oder sich die Personen annähernd vorstellen zu können. Und wozu Spiritus letztlich gut sein sollte, hat sich mir leider in keiner Weise erschlossen. Schade. Ein Stephen King macht das um Klassen besser! (Drum habe ich mir "Die Arena" zugelegt, achja... schön zu lesen!) Greift lieber hier ausgiebig zu, es lohnt sich! Um auch etwas Positives zu sagen, was mich dazu brachte, das Buch doch zu Ende zu lesen: Manche Handlungsstränge waren schön zu lesen, besonders die, die in der Vergangenheit einiger Protagonisten spielten, doch das war nett geschildert und unterschied sich von den Szenen der aktuellen Zeit. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir 2 Sterne. Empfehlen möchte ich das Buch nicht, es gibt zu viele gute Bücher, deren Lektüre mehr lohnt.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    nihnih

    nihnih

    20. July 2011 um 22:54

    Als erstes bin ich auf das Cover aufmerksam geworden, woraufhin ich auch den Klappentext gelesen habe. Es hat sich total spannend angehört und ich habe es mir dann auch direkt gekauft. Es handelt sich dabei um einen Thriller aus Schweden. Aber nicht um einen typischen Thriller. Das Buch enthält gruselige Elemente, die Gänsehaut versprechen, aber auch etwas Horror. Der Autor John A. Lindqvist schafft es eine düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Die Spannung nimmt von Seite zu Seite zu. Es ist der Alptraum jeder Eltern, wenn das Kind spurlos verschwindet. Der Erzählstil des Autors ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Charaktere werden toll beschrieben und man fiebert richtig mit ihnen mit. Mal ein etwas anderer Thriller, aber durchaus lesenswert!

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    AnnaChi

    AnnaChi

    20. July 2011 um 16:34

    Subtiler Horror, der einem nachts in die Träume nachschleicht (jedenfalls mir). Außerdem die Schilderung einer klaustrophobisch kleinen Gesellschaft auf einer Schäre, in der die Rollen der einzelnen Menschen festgelegt sind. Gut gefallen haben mir die teilweise sehr poetischen Erzählungen über Geschichte und Leben von Insel und Individuen, die eingestreut sind. Vor allem Menschen, die das Meer lieben, zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    Lichtscheue

    Lichtscheue

    19. April 2011 um 10:14

    Am "Menschenhafen" entsteht eine unterschwellig gruselige Stimmung, keine Show-Effekte, kein Blut, keine Monster. Für mich ist es einer der besten Werke von Lindqvist. Nebenbei wird auch gut beschrieben, wie man in der Gesellschaft, ob nun in einer kleinen (wie hier) oder in einer größeren zum Außenseiter wird. Und es ist ganz nebenbei auch eine kleine Ehrung der Band Morrissey enthalten.

  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    Pepper-cake

    Pepper-cake

    20. March 2011 um 16:44

    Bei diesem Buch war ich mir mit der Bewertung ein wenig unsicher. Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr spannend und ich habe dieses Buch auch gerne gelesen, nicht zuletzt auch weil ich ein absoluter Fan dieses Autors bin. Aber streckenweise waren Kapitel dabei die sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr in die Länge gezogen haben... Alles in allem aber definitiv ein Buch, dass ich nicht missen möchte.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2011 um 12:19

    Klappentext: Papa, was ist das? Da drüben auf dem Eis? Ein strahlend schöner Wintertag. Anders steht mit seiner sechsjährigen Tochter Maja im Leuchtturm der Insel Gåvasten und schaut aufs Meer hinaus. Eis, überall Eis. Und Schnee. Was hat seine Tochter in der Ferne erspäht? Da ist doch nichts. Kurz darauf läuft Maja hinaus, um nachzusehen und der Alptraum beginnt. Obwohl sie auf der freien Eisfläche nicht verschwinden kann, passiert genau das. Plötzlich ist sie weg. Spurlos verschwunden. Anders und seine Frau haben kein Kind mehr ... Jahre später erreichen Anders mysteriöse Botschaften. Lebt Maja etwa noch? Meine Meinung: Nachdem ich bereits „So finster die Nacht“ von J. Ajvide Lindqvist gelesen habe und mir dieses sehr gut gefiel, wollte ich auch unbedingt „Menschenhafen“ lesen. Leider hatte ich meine Erwartungen aber an den ersten Roman gemessen und wurde in diesem Bezug etwas enttäuscht. Zunächst einmal zur Handlung: Die Handlung spielt in Schweden auf der Insel Gavasten. Anders Tochter, Maya, verschwindet spurlos auf dem Eis. Sie taucht nicht wieder auf, doch Jahre später erhält Anders mysteriöse Botschaften und nimmt die Suche nach seiner Tochter wieder auf. Das zumindest ist die Haupthandlung des Buches. Aber der Autor bindet natürlich auch wieder Nebenhandlungen mit ein, so dass eigentlich mehrere Handlungen zusammen führen und verschiedene Personen mit einander verbunden werden. Es spielen tatsächlich mehrere Figuren in dieser Handlung ihre Hauptrolle. All diese Figuren haben ihren festen Platz in der Geschichte und tragen zu ihrer Entwicklung bei. Dabei hat der Autor die Figuren sehr detailliert beschrieben, ihren Charakter gut betont und sie so dargestellt, dass es nicht schwer fiel, sie sich bildlich vorzustellen. Die ganze Geschichte hat natürlich auch wieder einen mystischen, mysteriösen und vor allem gruseligen Touch. Allein deswegen habe ich schon eher einen Horrorroman erwartet, der nicht nur gruselig, sondern auch spannend ist. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt, da sich der Roman bis zum letzten Drittel eher dahin zog und die Spannung auf sich warten ließ. Ich hatte das Gefühl, eher eine Erzählung zu lesen und verstehe nicht so ganz, warum dieser Roman in die Kategorie, Thriller, eingestuft wurde? Dennoch ist es auch hier wieder die Fantasie und der Schreibstil des Autoren gewesen, der mich irgendwie, auf seine Art und Weise, fesselte und ich aus diesen Gründen das Buch nicht abbrach. Bisher habe ich für mich noch keinen vergleichbaren Autoren entdeckt, der einen ähnlichen Schreib- und Handlungsstil aufweisen kann. Trotzallem konnte mich das Buch nicht begeistern. 555 Seiten waren für diese Geschichte zu lang, es fehlte an Biss bzw. Pfiff. Oft hatte ich den Eindruck, dass der Autor sich in seiner Handlung verlor, selbst nicht weiter wusste und sie dahin plätschern ließ, bis sie sich von selbst wieder entwickelte. Da hilft auch das gruselig wirkende Cover und die Grundidee leider nicht, um das Ganze aufzuwiegen. Fazit: Dieses Buch hatte von der Grundidee eine Menge Potential um ein richtig guter Gruselroman zu werden. Leider aber hielt sich die Spannung in Grenzen, es wurde in der Handlung viel zu viel drum herum geschmückt und dargestellt. So war ich bis zum Ende hin viel zu verwirrt, um das Buch noch ernst zu nehmen. Das Ende war dann endgültig zu weit hergeholt für mich. Dennoch muss man dem Autoren eins lassen: Er bleibt seinem Stil treu! Abschließend würde ich dieses Buch als gruselige Erzählung einstufen und empfehlen. Dennoch weise ich erneut darauf hin, dass es kein Thriller ist und diese Kategorie völlig falsch, gewählt wurde. Man muss John Ajvide Lindqvists Schreibstil und Fantasie mögen. Sie ist eigenwillig und trifft meiner Meinung nach nicht die Masse. Genau das macht ihn für mich als Autoren erst mal einzigartig. Das Buch erhält von mir 3 von 5 Sternen und denke diese sind, aus oben genannten Gründen, gerechtfertigt.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    evilein

    evilein

    31. October 2010 um 17:09

    Viel "Seemannsgarn" , vermischt mit der Geschichte einer kleinen Insel und ihrer Bevölkerung, die seit Generationen unter keinem guten Stern steht. Aber gepackt hat mich dieses Buch. Unheimlich ist es, und obwohl es keine greifbaren Monster gibt, spürt man die ständige Bedrohung auf die Menschen dort, die seit Generationen immer wieder ihre Opfer fordert.. Die tiefe Verzweiflung der Eltern beim Verschwinden ihres Kindes zu Beginn, die Suche, die Resignation - es ist kein Buch für jemand , der die leichtere Kost bevorzugt und sicher auch nichts für den, der zerfetzende Killer mag - hier ist alles hintergründig bedrohlich, aber so recht nicht fassbar , aber genau das zwingt einen zum Weiterlesen.

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    BettyBlue

    BettyBlue

    31. August 2010 um 14:09

    Gerade habe ich den dritten Roman des gefeierten Autors ausgelesen (übrigens keine Reihe, sondern eigenständige Bücher die man ruhig durcheinander lesen kann) und bin wieder mal begeistert. Der neue Roman ist nicht so heftig wie die Vorgänger, eher angenehmer Mystery-Grusel als Horror, aber doch mit einigen Schockelementen. Alles dreht sich um eine kleine Insel in den Schären, unweit von Stockholm und scheinbar doch in einer anderen Welt. Das alles umgebende Meer wirkt immer bedrohlicher, scheint die Menschen zu beherrschen. Die Einheimischen wissen von uralten Ritualen und einem Pakt den ihre Urahnen einst mit dem Meer geschlossen hatten und fürchten sich. Die Zugewanderten und Sommergäste ahnen nichts von diesen Dingen und können nur ungläubig zusehen wie schreckliche Dinge passieren. Menschen verschwinden, werden vom Meer "geholt", andere verändern sich - fast so als wären sie besessen. Ausgerechnet zwei Stockholmer, der eine alt, der andere jung, versuchen sich dem Grauen entgegenzustellen...

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  • Rezension zu "Menschenhafen" von John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen
    suki22

    suki22

    15. April 2010 um 15:54

    Dies ist nicht mein erster Buch von diesem Autor, ich habe bereits "So ruhet in Frieden" gelesen und war von der Art und Weise wie Lindqvist seine Geschichte aufgebaut hat, beeindruckt. Mit diesem Buch hat er diesen positiven Eindruck bestätigt. Anders lebt mit seiner Frau und seiner Tochter Maja auf einer von Schwedens Schäreninseln Domarö in beschaulicher und ruhiger Umgebung. Als die junge Familie einen Ausflug zum Leuchtturm einer Nachbarinsel unternimmt, geschieht das unfassbare: Maja verschwindet spurlos auf dem zugefrorenen Meer. Ein paar Jahre später: Anders lebt allein, ist Alkoholiker und gebrochen durch den Verlust seiner jungen Tochter. Er beschließt, nach Domarö zurückzukehren und irgendwie Maja zu finden, zumindest jedoch, um seinen Großvater Simon zu besuchen. Dieser erzählt ihm, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Anna-Greta einige schaurige Geheimnisse um das Geheimnis der Insel und vorallem über das Meer. Als Anders immer wieder glaubt, Maja befinde sich bei ihm, sie wolle ihm etwas zeigen und ihm sagen, das er sie suchen soll, beginnt eine moderne Schauergeschichte über die Einsamkeit, das Meer, das Unfassbare und die grenzenlose Liebe eines Vater zu seinem Kind in der alle Elemente einer guten Gruselgeschichte vorhanden sind. ----------------------------------------------------------- Lindqvist versteht sein Handwerk wirklich außerordentlich gut. Kaum ein anderer Autor schreibt Thriller mit Schauerelementen in einer Symbiose wie sie seine Werke darstellen. Zu Anfang kommt viel auf einen zu, die Charaktere müssen sich erst aufbauen, der Leser muss Bezug zum Stil und Sprache finden, was nicht immer einfach ist. Ich empfinde beides eher als holprig bis unflüssig, nach einer Weile jedoch, hat man sich daran gewöhnt und kann zügig lesen. Auch der Bezug zum übernatürlichen, was teilweise, vorallem in Form von "Spiritus" - einer Art Insekt, das seinem Besitzer Kraft über das Wasser verleiht - in die Geschichte einzug erhält und vom Autor als selbstverständlich geschildert wird, muss vom Leser hergestellt und akzeptiert werden. Wer keinen Sinn für leicht übernatürliches hat, wird spätestens hier aufhören zu lesen, da es vermutlich schlicht unglaubwürdig und lächerlich wirken dürfte. Insgesamt kreiert Lindqvist eine starke Geschichte mit äußert überzeugenden Charakteren und eindrucksvollen Schilderungen des Lebens und dem Alltag auf einer Schäreninsel und dem unmenschlichen und übernatürlichen Willen eines Vaters, sein verlorenes Kind wieder zu sehen. Einzig das Ende der Geschichte ist allzu kurz und abrupt ausgefallen, was meinen Gesamteindruck einer runden Geschichte etwas schmälert und zu einem Stern Abzug führt. Klare Empfehlung an alle Thrillerfreunde mit Hang zu Übernatürlichem.

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