John Ajvide Lindqvist So finster die Nacht

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Inhaltsangabe zu „So finster die Nacht“ von John Ajvide Lindqvist

Wenn das Unfassbare Einzug hält, nimmt es zunächst meist niemand wahr ... Wir schreiben das Jahr 1981. In Blackeberg, einem Vorort von Stockholm, scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Nachdem jedoch die Leiche eines kleinen Jungen entdeckt wird, verbreitet sich in Windeseile die Furcht, dass ein Ritualmörder sein Unwesen treibt: Der Körper des toten Kindes ist blutleer - ausgesaugt. Noch ahnt niemand, was hier tatsächlich geschehen ist. Der zwölfjährige Oskar verfolgt wie viele schockiert, was über den Mord publik wird. Es ist jedoch etwas anderes, was Abwechslung in seinen traurigen Alltag bringt. In der Schule hält keiner zu ihm. Bis in der Nachbarwohnung ein Mädchen in seinem Alter einzieht. Sie schließen Freundschaft. Aber irgendetwas verwirrt ihn an Eli. Sie verlässt nur nachts die Wohnung ...

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, leider hat es jemand ausversehen weggeworfen. :(

— SatansDaughter
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  • So finster die Nacht

    So finster die Nacht
    Lenny

    Lenny

    03. January 2016 um 13:43

    Das fing so spannend an! Habe mir sehr viel von der Geschichte versprochen, und habe über die ersten blutrünstigen Szenen weggehört. Doch leider ging es immer wieder um Blut! Es wurde brutal und blutrünstig, überhaupt nicht meins! Ein kleiner schwuler Vampir, der hier sein Unwesen treibt, nennt sich zu Anfang noch Eli und wird für ein Mädchen gehalten,... absolut nicht meine Geschichte!

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    Inessa-

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  • Rezension zu "So finster die Nacht" von John Ajvide Lindqvist

    So finster die Nacht
    JED

    JED

    07. November 2010 um 10:08

    Kurzbeschreibung: In einem kleinen schwedischen Ort wird die Leiche eines Jungen gefunden, der komplett ausgeblutet wurde. Angst und schreckt machen sich breit. Nur einer ist fasziniert: Der 12jährige, dicke Oskar, der von seinen Klassenkameraden immer wieder gequält wird und heimlich hofft, dass der Mörder auch diese seine Peiniger finden wird. Meine Meinung: Was ich zunächst für einen Thriller hielt, entpuppte sich erstaunlicherweise als Vampir-Roman. Wer da gleich an all die Bücher denkt, die in letzter Zeit den Markt überschwemmen, sei beruhigt (oder gewarnt :o)): dies hier ist eine völlig anderer Vampir, als man ihn überlicherweise "kennt". Im Mittelpunkt steht vor allem der Junge Oskar, in den ich mich so gut hineinversetzen konnte, da ich selbst in der Schule als Kind ähnliches erlebt habe und weiß, wie schwer es ist, sich gegen viele zu wehren. Lindquist versteht es, den Leser die Hilflosigkeit, Ohnmacht und Wut spüren zu lassen, die in diesem Kind vorgehen. Er wächst auf in einer Vorstadttristesse, mit einer Mutter, die nie Zeit für ihn hat und ihn allein lässt, mit seinen Gewaltfantasien seinen Peinigern gegenüber, die immer übermächtiger werden. Und man kann sich regelrecht vorstellen, wie Kinder zu Amokläufern werden. Doch Oskars Geschichte nimmt eine andere Wendung, als er Eli kennenlernt. Ein geheimnisvolles Mädchen, das nebenan eingezogen ist, wo die Vorhänge immer geschlossen sind und die selbst bei klirrender Kälte nur einen dünnen Pulli trägt. Und die, wie er, irgendwie anders ist. Doch beide gehen ganz unterschiedlich mit dem Anderssein um. Beide lernen voneinander. Und letztlich proftieren sie auch voneinander. Viele Fäden finden sich zusammen: Freundschaft, Liebe, aber auch Hass und Rache. Das macht das Buch sehr dicht und glaubwürdig - sofern man das von einem Fantasy-Roman behaupten kann. Fazit: Natürlich hat es auch seine gruseligen, ekligen Momente. Aber es hat mich bis zum Schluss voller Spannung zuhören lassen. Sascha Rotermund als Sprecher macht seine Sache großartig! Ich denke, den Film sehe ich mir auch noch dazu an!

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  • Rezension zu "So finster die Nacht" von John Ajvide Lindqvist

    So finster die Nacht
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    05. February 2010 um 16:02

    Ein zwölfjähriger Junge, der sich von einem seltsamen Mädchen angezogen fühlt, dazu seltsame Morde - den Leichen fehlt das Blut. Man könnte denken, ein typischer Vampirroman, doch "So finster die Nacht" ist viel mehr als das. Psychologisch tiefgründig wird der Zwiespalt von Ely (dem kindlichen Vampir) erzählt, der eigentlich nicht töten will, aber leben. Von Hakon, dem pädophilen ehemaligen Lehrer, der Ely verfallen ist und sie begleitet, ihr Opfer zuführt ... und von Oskar, dem das tägliche Grauen in Form einiger ihn terrorisierender Schulkameraden begegnet, die ihn schikanieren, wo sie nur können. Die Trostlosigkeit der Vorstadt, in der Oskar lebt, wird deutlich, die Perspektivlosigkeit, dazu kommen dann die brutalen Morde ... und Ely, Gefahr und Rettung aus diesem endlosen Trott zugleich. Das (Hör)buch macht dem Horrorgenre alle Ehre, deutlich werden Morde, blutige Szenen, Pädophilie und Grausamkeit beschrieben - doch dies alles ist gut zu ertragen, da niemals der tiefere Sinn und die Psychologie hinter den Taten verborgen bleibt - mit einem gewaltverherrlichenden Splatter hat das Buch nichts gemeinsam. Bleibt noch etwas zu dem hervorragenden Sprecher Sascha Rothermund zu sagen - wundervoll, wie er sich mit seiner Bandbreite von Stimmen, Dialekten und emotionalen Betonungen in die Kinderseelen einfühlen kann und die Leser mitnimmt. Jede Figur wird plastisch durch die enorme Bandbreite des Sprechers. Fazit: Ein absoluter Hörgenuss - Text und Sprecher harmonieren ganz wunderbar!

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