John Ajvide Lindqvist So ruhet in Frieden

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Inhaltsangabe zu „So ruhet in Frieden“ von John Ajvide Lindqvist

Stockholm, 13. August 2002: Nach einer extremen Hitzewelle legt sich ein elektrisches Feld über die Stadt. Lampen können nicht mehr gelöscht, Maschinen nicht mehr ausgeschaltet werden. Die Menschen leiden unter mörderischen Kopfschmerzen, ein Chaos droht. Doch plötzlich ist alles wieder vorüber. Oder doch nicht? Irgendetwas ist verändert. Als der pensionierte Journalist Gustav Mahler einen Anruf aus dem nahegelegenen Krankenhaus bekommt, will er nicht glauben, was ihm berichtet wird: Die Toten seien erwacht ...

Der Anfang konnte mich echt gruseln, aber dann plätscherte die Story nur so vor sich hin. Das Ende konnte mich auch nicht zufrieden stellen.

— Inibini

Es gibt nich viele Bücher, die ich nicht zu ende gelesen habe... dies ist nun eines davon!

— anie29

Die Toten sind nicht der Horror

— TheSilencer

Absuloter Topthriller mit sehr eindeutiger Nachricht

— widder1987

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  • Anfang sehr gruselig, dann langatmig

    So ruhet in Frieden

    Inibini

    26. July 2017 um 20:29

    Inhalt:Stockholm, 13. August 2002: Nach einer extremen Hitzewelle legt sich ein elektrisches Feld über die Stadt. Lampen können nicht mehr gelöscht, Maschinen nicht mehr ausgeschaltet werden. Die Menschen leiden unter mörderischen Kopfschmerzen, ein Chaos droht. Doch plötzlich ist alles wieder vorüber. Oder doch nicht? Irgendetwas ist verändert. Als der pensionierte Journalist Gustav Mahler einen Anruf aus dem nahegelegenen Krankenhaus bekommt, will er nicht glauben, was ihm berichtet wird: Die Toten seien erwacht ... (Quelle: LB)Meine Meinung:Nachdem ich vor ein paar Jahren 'So finster die Nacht' von Lindqvist gelesen habe und ich restlos begeistert war, wollte ich unbedingt auch seine anderen Bücher lesen. Das blieb auch so, nachdem mir 'Wolfskind' nicht soooo gut gefallen hat. Diesmal habe ich dann zu 'So ruhet in Frieden' gegriffen, aber leider konnte auch dieses Buch mich nicht überzeugen.Naja, fangen wir mal mit dem Positiven an: nämlich mit den Charakteren. Diese haben mir wirklich gut gefallen, weil sie alle unterschiedlich waren und auch ihre Macken hatten. Es gab zwar ein paar Unterschiede zwischen der jeweiligen Ausarbeitung, aber das fand ich nicht schlimm. Ich mochte alle gerne und hab fast die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert.Es gab ca. drei Handlungsstränge, die insgesamt alle interessant waren, wobei ich schon meinen 'Favoriten' hatte :D Auch gut gefallen haben mir die damit verbundenen Cliffhanger!Durch den tollen Schreibstil und die kurzen Kapitel war das Buch sehr flüssig zu lesen. Die detaillierten Beschreibungen trugen dazu bei, dass man sich die Handlung bildlich vorstellen konnte und es sich so anfühlte, als wäre man direkt vor Ort.Das klingt bis jetzt alles ganz positiv, aber leider schwächt der Handlungsverlauf das Ganze leider etwas ab.Der Anfang konnte mich wirklich, wirklich gruseln, sodass ich nicht mehr als ein Kapitel vor dem Schlafengehen lesen konnte, aus Angst, ich könnte nicht einschlafen! :D So soll es sein! Allerdings verging meine anfängliche Begeisterung dann recht schnell, weil die Handlung nur noch so dahin plätscherte, ohne dass irgendetwas spannendes passierte. Klar, ich wollte schon wissen, wie es weiter geht, aber ich hab immer wieder gemerkt, wie meine Aufmerksamkeit von der Story abschweifte. Es war einfach nicht mehr spannend und dafür eher langatmig... Das Ende kam dann hingegen etwas sehr schnell und konnte mich auch nicht begeistern. Es war für mich etwas verwirrend und ließ die ein oder andere - wichtige - Frage offen. Schade!Mein Fazit:Ein Thriller, von dem ich mir viel versprochen habe, gerade nach dem grandiosen und gruseligen Anfang. Obwohl die Charakterausarbeitung gut gelungen ist und mir der Schreibstil gut gefallen hat, trübt der Mittelteil und das Ende meine Meinung doch sehr stark. Keine Spannung mehr und ein nicht zufriedenstellendes Ende mit einigen offenen Fragen.Ich kann daher nur knappe 3/5 Thrillersternchen geben. 

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  • Stockholm hat ein Problem

    So ruhet in Frieden

    TheSilencer

    30. March 2016 um 09:27

    Nach einer immensen Stromüberspannung und allgegenwärtigen Kopfschmerzen, beginnen die Toten wieder aufzuerstehen. Alle haben scheinbar ein Ziel: ihr altes Zuhause.Natürlich ist dieser Ansatz der Handlung reißerisch auf dem Cover beschrieben. Doch die wandelnden Zombies bleiben aus.Oder anders: das, was man erwartet - das übliche Gemetzel -, findet nicht statt.Drei Handlungsstränge führen an das Geschehen heran: die beim Autounfall verunglückte Ehefrau erwacht, der verstorbene Opa und Ehemann kommt zurück und der geliebte Enkel wird ausgebuddelt.Doch der Horror geht nicht von Toten aus. Viel mehr von den Lebenden und dem Umgang mit dem Tod.Hervorragende Charaktere in einer wortreichen Geschichte. Und irgendwie paßt der Roman in kein Genre. Als "Thriller" wird er zwar verkauft, aber dieser Begriff wird ihm nicht gerecht. Denn er berührt im Kopf wohltuend andere Zentren als jene, die für Horrorkitzel reserviert sind.Das Ende ist mir etwas zu unkonsequent, aber dennoch ist es eine nette Alternative zu ausgeklügelten High-Tech-Varianten englischer oder amerikanischer Stories.

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  • Erleuchtung

    So ruhet in Frieden

    widder1987

    05. March 2014 um 17:28

    Klappentext: Stockholm, 13. August 2002: Nach einer extremen Hitzewelle legt sich ein elektrisches Feld über die Stadt. Lampen können nicht mehr gelöscht, Geräte nicht mehr ausgeschaltet werden. Die Menschen leiden unter mörderischen Kopfschmerzen, ein Chaos droht. Doch plötzlich ist alles wieder vorbei. Oder doch nicht? Irgendetwas ist anders als vorher. Als der pensionierte Journalist Gustav MAhler einen Anruf aus dem nahegelegenen Krankenhaus bekommt, will er nicht glauben, was man ihm berichtet: Die Toten seien erwacht.... Inhalt: Nach extremer Hitze und einem elektrischen Feld, was die Menschen an ihren starken Kopfschmerzen fast zerbrechen lässt. Erwachen plötzlich die Toten in Stockholm. Gustav Mahler wird ins nahegelegene Krankenhaus geschickt und traut seinen Augen nicht. Regierung und Mediziner sind überfordert. Warum erwachen die Toten und was wollen diese?! Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Da ist Gustav Mahler, der erst vor kurzem seinen kleinen Enkel verloren hat. Da ist David, der erst am Abend seine Frau verlor und da sind Elvy und ihre Enkelin Flora, die am ehesten noch die merkwürdige Aura spüren können, die die Toten umgibt...Fazit: Aus meiner Sicht hat das Buch eine gleichbleibende Spannungsbogen, der mich zu Ende hin süchtig gemacht hat. Die Story hat mich und meine Ansichten auf das Leben und das, was danach kommt, in ein neues Licht gerückt. Der Autor hat einen gut verständlichen und flüssigen Schreibstil in diesen Buch an den Tag gelegt, der es möglich macht, den Inhalt gut und schnell zu begriffen. Auf den 445 Seiten komme ich den Fragen des Glaubens, des Lebens und der Menschheit ein Stück näher und kann meine eignen Standpunkt neu deferieren...4,5 Sterne

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Kartoffelschaf

    31. December 2012 um 13:12

    Für die Zusammenfassung nutze ich mal den Klappentext bzw. die Inhaltsangabe, welche sich auf dem Buchrücken befindet. Stockholm, 13. August 2002: Nach einer extremen Hitzewelle legt sich ein elektrisches Feld über die Stadt. Lampen können nicht mehr gelöscht, Geräte nicht mehr ausgeschaltet werden. Die Menschen leiden unter mörderischen Kopfschmerzen, ein Chaos droht. Doch plötzlich ist alles wieder vorbei. Oder doch nicht? Irgendetwas ist anders als vorher. Als der pensoinierte Journalist Gustav Mahler einen Anruf aus dem nahegelegenen Krankenhaus bekommt, will er nicht glauben, was man ihm berichtet: Die Toten seien erwacht ... Ich muss ehrlich sagen, dass ich auf dieses Buch wirklich gespannt war und es dann als herbe Enttäuschung empfand. Es ist ein Buch welches in unterschiedliche Handlungsstränge unterteilt ist, bzw. die miteinander verknüpfte Geschichte von 3 Menschen und deren Umfeld erzählt. So wird immer wieder zwischen den einzelnen Personen hin- und hergesprungen. Nun darf man keine Story von Zombies im eigentlichen Sinne erwarten, was wahrscheinlich zwar ein Klischee erfüllt, allerdings auch mehr Spannung zur Folge gehabt hätte. An dieser Stelle sei nicht zu viel verraten. Mein persönlicher Eindruck war einfach - ein Buch, dass man liest, und auch schnell wieder vergisst. Die ersten 50 Seiten riefen bei mir ein Gefühl von "Und wann geht es endlich los?" hervor. nach 150 Seiten wollte ich das Buch am liebsten wieder ins Regal stellen. Nach 200 Seiten hat sich meines Erachtens noch immer kein Spannungsbogen aufgebaut. Ab Seite 300 wird es dann erstmal etwas (!) spannender, so dass man dann doch weiter lesen konnte. Und ja - das Ende ist erwartungsgemäß wie meines Erachtens eigentlich das gesamte Buch doch eher lau. Für mich nichts, was ich empfehlen könnte und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich Lindqvist noch eine 2. Chance geben würde. Ich habe mich nicht wirklich unterhalten gefühlt. Und selten einen Thriller gelesen, der so weing Thrill hatte ... Daher nur 1.5- maximal 2 Sterne.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Kittie

    02. September 2011 um 11:24

    Für die Zusammenfassung vom Inhalt bin ich mal so frei und benutz den Text vom Buchrücken. Auch weil ich dazu dann noch etwas sagen möchte. Stockholm, 13. August 2002: Nach einer extremen Hitzewelle legt sich ein elektrisches Feld über die Stadt. Lampen können nicht mehr gelöscht, Geräte nicht mehr ausgeschaltet werden. Die Menschen leiden unter mörderischen Kopfschmerzen, ein Chaos droht. Doch plötzlich ist alles wieder vorbei. Oder doch nicht? Irgendetwas ist anders als vorher. Als der pensoinierte Journalist Gustav Mahler einen Anruf aus dem nahegelegenen Krankenhaus bekommt, will er nicht glauben, was man ihm berichtet: Die Toten seien erwacht ... Jetzt sind mal kurz die Horrorfilmgucker unter uns gefragt. Wem kommt der erste Teil auch bekannt vor? Ich kenne das auch irgendeinen Film, aber ich komme nicht auf den Titel. Aber da ist es ähnlich, dass alle elektrischen Geräte verrückt spielen. Ganz zu Anfang des Films hat man auch eine Großaufnahme vom Haus und im Haus ist ein Mann, der so eine Probleme mit allerlei Geräte hat. Hinter den Fenstern sieht man es blitzen und hört dieses knisternde Geräusch. Wenn mich hier jemand auf den Titel bringen könnte, wäre das großartig, denn sonst lässt mir das keine Ruhe. Nun aber zum Buch selber wobei ich noch nicht ganz weg von den Filmen komme, denn der Name des Autor dürfte den Horrorfilmfans ein Begriff sein. Denn vor gar nicht langer Zeit wurde eins seiner anderen Werke verfilmt - So finster die Nacht. Ich selber hab den Film noch nicht gesehen - Schande über mich - aber ich hab das Buch hier irgendwo schon rumliegen. Zumindest etwas. So finster die Nacht war auch sein erster Roman und dann gleich so erfolgreich (s. Verfilmung). So ist dann So ruhet in Frieden sein zweiter Roman und obwohl ich den ersten nicht kenne, wage ich mal die Behauptung, dass sich dieser nicht hinter dem Ersten zu verstecken braucht. Denn auch hier kommt der geneigte Fan vollkommen auf seine Kosten - besonders der Fan mit der Neigung zu Zombies. Das Medium Film lässt mich einfach nicht los und so will ich diesen Buch in der Richtung vom Film 28 Days Later ansiedeln. Weil hier gibt es eine ähnliche Situation - auf ein begrenztes Gebiet (Stockholm) erwachen die Toten wieder zum Leben und bereiten der lebenden Bevölkerung so einige Probleme. Die meisten "Zombies" sind zwar friedlich und kehren zu ihren Liebenden zurück, aber diese sind zurecht verwirrt und verängstigt, wenn plötzlich die Totgeglaubten wieder nach Hause kommen. Aber nicht alle sind friedvoll, sondern unter bestimmten Umständen reagieren sie sehr aggressiv und so kommt es auch mal vor, dass einem Lebenden ein Stück Fleisch aus dem Leib gebissen wird. Ja das erfreut einem das Zombieherz. Aber das sind nicht die einzigen Probleme, denn trifft eine größere Gruppe von Zombies zusammen, tritt das Phänomen auf, dass die Lebenden die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen können. Das da nur leicht unschöne Dinge ans Tageslicht kommen, die dann zu Konflikten führen, ist fast schon selbstklärend. Dies ist mal eine nette Ergänzung und eine Verfilmung vom diesem Buches würde ich auch sehr begrüßen. So würden dann mal wieder neue Impulse ins Genre kommen, weil dort sind noch ein paar mehr Sachen, die aber hier erstmal verborgen bleiben sollen. Zu erwähnen sind aber noch die kleinen Verweise auf die Spielreihe Resident Evil und auf Marilyn Manson. Fand ich schon mal sehr klasse, dass Lindqvist diese Beiden aufgegriffen hat. Die Figur der Flora spielt eben dieses Spiel und hört Manson seine Lieber. Ja doch da bin ich wirklich begeistert von, denn wenn man das Spiel kennt, weiß man genau was er im Buch schreibt und weiß auch genau wie sich Flora hinterm Controller fühlt. Oder bei Marilyn Manson - hier zitiert Lindqvist Liedtexte (Album 'Antichrist Superstar') und ich weiß nicht ob Lindqvist ein Fan von Manson ist, aber er muss da zumindest irgendwie drinstecken, denn Flora hört genau die guten Stücke vom Album und die weniger Guten gar nicht. (Sie hat das Album von Platte auf MC gebracht und da sie dort nicht so viel Platz hatte, ließ sie einige Tracks weg - das sind eben die weniger guten Stücke.) Wirklich super, dass hier etwas Modernes und zur Kultur passendes aufgegriffen wurde. Ahh sieh an... ich lande wieder beim Film, denn Flora ist auch ein Fan vom dem Zombiestreifen Day of the Dead (oder war es Dawn? - auf jeden Fall einer der Beiden von Romero) - muss ich noch mehr hierzu sagen? Trotz all dem Schönen und der Begeisterung, finde ich was zum Meckern. Zum Ende hin wird die Geschichte leider ein bisschen abgedroschen. Da hätte ich mir doch gerne eine andere Auflösung gewünscht oder mir entging irgendetwas. Das kann ich auch nicht ausschließen, denn es mangelte mir an Zeit zum Lesen und da kann es sein, dass ich irgendwas verpasst/vergessen habe. Zum Ende bleiben auch noch einige Fragen offen, aber das muss nicht wirklich etwas Schlechtes sein. Ist halt nur die Auflösung meiner Meinung nach etwas unzufriedenstellend. Ansonsten für Genrefans eine ganz klare Empfehlung. Ich glaube auch, dass wir von Lindqvist noch einmal etwas Großes bekommen werden.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Pepper-cake

    20. March 2011 um 16:34

    Das schöne an den Büchern von John Ajvide Lindqvist ist, dass sie trotz der Fantasy Elemente etwas "realistisches" an sich haben. So auch in diesem Buch. Es geht nicht einfach nur um Zombies, die stumpf Menschen fressen. Es geht viel mehr um die Vorstellung was wir Menschen tun würden, wenn die geliebte Frau, das Kind oder die Eltern von den Toten wieder auferstehen. Wie würde die Regierung damit umgehen? Was würde mit den "Untoten" geschehen? Ein sehr spannendes Buch, dass einen erfrischenden Kontrast zu anderen Büchern in diesem genre bietet. Top! Ich gebe hier aber "nur" 4 Sterne, weil ich dieses Buch auch mit Lindqvist´s anderen Werken vergleiche möchte.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Samaire

    15. October 2010 um 18:15

    Wer einen 0815 Zombie Thriller erwartet, ist hier falsch, soviel vorweg. Es gibt keine Gewaltorgien und haufenweise Tote. Vielmehr weiß John Ajvide Lindqvist das Grauen das Grauen sehr viel subtiler zu beschreiben... Stockholm wird von einer Hitzewelle regiert, als eines Tages das Unfassbare geschieht: Die Toten erwachen wieder zum Leben. Doch nicht jeder Tote, nur die Toten der letzten zwei Monate. Unter ihnen sind die Frau des Komikers David, der Enkel des Journalisten Mahler und der Großvater von Flora, die über den siebten Sinn zu verfügen scheint. Es scheint als könnten nur sie und ihre Großmutter herausfinden, was es mit diesem Phänomen auf sich hat. Während die Behörden den Ereignissen machtlos gegenüberstehen und versuchen die Wiederlebenden von der restlichen Bevölkerung zu isolieren, formt sich für die Angehörigen nur ein Wunsch: Sie wollen ihr altes Leben zurück. Doch ist das wirklich möglich?

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Hasewue

    22. September 2010 um 13:47

    Am 13. August 2002 passiert merkwürdiges in Stockholm: Ein elektrisches Feld legt sich nach einer extremen Hitzewelle über die Stadt. Sämtliche elektrische Geräte lassen sich nicht mehr ausschalten, Menschen leiden unter extremen Kopfschmerzen und ein totales Chaos droht. Als dann alles wieder so plötzlich vorbei ist wie es begonnen hat, ist nichts mehr wie vorher. Etwas hat sich verändert: Die Toten sind erwacht! John Ajvide Lindqvist schildert in „So ruhet in Frieden“ die Geschichte verschiedener Menschen und wie sie mit den „Wiederlebenden“ umgehen. Zunächst fand ich das Buch auch wirklich vielversprechend und interessant. Mit der Zeit wurde das Buch aber immer zäher, langatmiger und uninteressant. Ich habe mich des Öfteren gefragt, ob das jetzt schon alles sei, oder ob noch etwas käme. Man merkt auch schnell, dass es sich nicht um einen Thriller handelt, sondern eher eine Mischung aus Horror und Fantasy. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass Zombies einfach nicht meine Welt sind und das Buch wurde deswegen auch immer mehr zu einer Enttäuschung für mich, auch wegen dem eher offenen Ende, das einige Aspekte ungeklärt ließ. Auch ging das Buch mir zum Ende hin wirklich nur noch auf die Nerven. Stellenweise rief es auch großen Ekel in mir hervor, obwohl ich durch regelmäßiges Krimi-und-Thriller-Lesen einiges gewöhnt bin. Dennoch werde ich Lindqvist eine weitere Chance geben, da ich mit seinem Schreibstil sehr zufrieden war. 2 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    syd

    25. July 2010 um 20:18

    Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich "So finster die Nacht" richtig gut fand, doch das 2. Buch von Lindqvist hat mich echt enttäuscht. Das Buch plätschert einfach vor sich so hin, ohne dass wirklich etwas passiert. Die Entwicklung der Wiederlebenden hat mich gelangweilt. Schade fand ich es, dass die Auslösung des Ereignis nicht wirklich erklärt wurde. Wieso ist das alles passiert? Das Ende des Buches verlief ziemlich schnell, als ob der Autor selbst keine Lust mehr hatte an seiner Story zu schreiben. Meiner Meinung nach ein richtiger Fehlkauf

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Joshy2

    21. June 2010 um 07:52

    Es ist das zweite Buch, was ich mir von Lindqvist kaufte, da ich von "So finster die Nacht" begeistert war. Auch hat "So ruhet in Frieden" seinen Reiz und hält einen eher hintergründig in Spannungshaltung, obwohl nichts wirklich herausragend spannendes passiert. Durch die gute Beschreibung der Charaktere beteiligt Lindqvist einen als Leser und lässt uns miterleben, mitfühlen und mitdenken, was wohl die Spannung ausmacht. Vielleicht ist es aber auch die Suche nach den Hintergründen für die Vorfälle, die einen daran hintert, das Buch aus der Hand zu legen. Nun, ich habe es auch nicht geschafft, es weg zu legen und auch, wenn ich die Hintergründe nicht fand, war es eine schöne Lesezeit.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Mendelssohn

    21. April 2010 um 09:47

    Bei diesem Buch ließ ich mich, wie leider allzu oft, von den Lobeshymnen auf der Rückseite zum Kauf animieren - glücklicherweise war es eine 2-Euro-Remittende, der Schmerz ist also nicht allzu groß ;-) Im Buch beschreibt der Autor, wie im Sommer 2002 in Stockholm während eines extremen Magnetfeldes plötzlich Tote wieder lebendig werden (allerdings nicht hinsichtlich der Optik). Der Journalist Gustav Mahler zieht also los, um für seine Zeitung eine exklusive Reportage zu machen - und nachzusehen, ob sein vor Monaten verstorbener Enkel vielleicht ebenfalls erwacht ist... Selten so gequält, leider. Das Buch scheint ja die Leserschaft zu spalten, es ist, denke ich, eine dieser "Hass es oder lieb es"-Erscheinungen. Der Anfang gefiel mir recht gut, dann allerdings gleitet es recht schnell ab in eine morbid-detaillierte Beschreibung von Gallensäften, ledriger Haut und toten Augen. Nicht wirklich schockierend und spannend, sondern nach einer Weile langweilig, zumal sich scheinbar keine Auflösung zeigen wird. Meine Neugier, wie es ausgeht, hält sich sehr in Grenzen, aber ich lese prinzipiell alles zuende - also schauen wir mal ;-) Für mich persönlich einer der größten Fehlkäufe seit langem, leider.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2009 um 10:32

    Ich habe im Vorfeld ein paar Rezensionen von diesem Buch gelesen und dort hatte sich viele Beschwert das nicht erklärt wird wo das elektrische Spannungsfeld herkommt und wieso die Toten zu Wiederlebenden werden. Ich denke das man nicht immer alles erklären muss und das Dinge auch einfach einmal offen gelassen werden können ich habe das Buch sehr gerne gelesen ich finde die Art der Autor zu schreiben und die Gefühle der Menschen zu übermitteln großartig!!!! Es handelt sich um dreiGeschichten in einer Geschichte die sich aber im Buch mehrmals miteinnder verbindenund obwohl so der einzelnde Handlungsstrang immer mal wieder unterbrochen wird kann man trotzdem eine Verbindung zu den einzenlden Persönlichkeiten aufbauen!!! Ich liebe diese Buch und seine teilweise übernatürliche Handlung!!!!

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    antjemue

    01. October 2009 um 20:36

    Bis zu einem Drittel habe ich mich gequält und versucht mich in die Story, in der in Stockholm bei großer Hitze auf einmal alle Toten, die in den letzten 2 Monaten gestorben sind, als Zombies wieder kommen, einzulesen. Mehrere Handlungsstänge mit verschiedenen Protagonisten gehen in unterschiedlicher Art und Weise mit dem plötzlichen Wiederauftauchen ihrer Familienmitglieder um. Der Klappentext versprach viel, doch die Geschichte war langatmig und total verworren. Zu diesem Buch habe ich einfach keinerlei Zugang gefunden. Einer Freundin, die im Genre Thriller ähnliche Sachen verschlingt wie ich, ging es genau so..

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    ***Chrissy***

    07. June 2009 um 21:32

    "So ruhet in Frieden" ist wahrhaftig ein Buch bei dem man -ganz simpel- nicht weiß was man sagen soll! Es verschlägt einem die Sprache und lässt ein großes schwarzes Loch zurück. Der Klappentext ist vielversprechend. Zombies erwachen zum Leben. Und keiner weiß wie und warum. Es stellt sich die Frage: Wie geht die Gesellschaft damit um? Diese wird hinreichend beantwortet. Die Handlungsstränge beschäftigen sich mit mehreren Protagonisten, die sich alle auf ihre Art mit diesem Phänomen auseinandersetzen müssen. Zwischen den Handlungssprüngen folgen immer mal wieder Kaptel, die sich mit Zeitungsartikeln und TV-Reportagen aus Stockholm und aller Welt befassen. Denn eins ist klar: So ein Spektakel zerstört nicht nur das Weltbild Schwedens, sondern das der gesamten Welt. Das Buch fängt spannungsgeladen an. Der Leser will natürlich wissen was da bloß vor sich geht. Unfassbares geschieht, so befreit z.B. ein Mann eigenhändig sein geliebtes Enkelkind aus seinem Grab. Die Spannung lässt dann aber ab. Es wird viel auf die einzelnen Schicksale eingegangen und von den Menschen und ihrem Verhalten erzählt. Doch nichts geschieht was die thematische Handlung vorantreiben würde. Zum Ende hin kehrt die Spannung dann in verstärkter Form wieder zurück. Die Umstände gehen ins für den Menschen Unkontrollierbare um und brutale Gewaltszenen folgen. Am Ende folgen grobe Deutungen die in die Richtung eines Erklärungsversuches -in Bezug auf das was da paranormal schief gelaufen ist- gehen. Doch was dem Leser schlussendlich bleibt ist pure Ratlosigkeit. Es gibt keine Erklärungen. Man fragt sich verzweifelt nach einer Antwort: War das Gott? Gibt es doch den Sensemann? Oder waren da Aliens am Werk? Das Ende ist wirklich unbefriedigend. Schade, denn so bleibt als längere Erinnerung an das Buch wohl trotz einer guten Handlungsidee und Spannung nur Ratlosigkeit. Trotzdem: manchmal hat es mich ganz schön gegruselt.

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  • Rezension zu "So ruhet in Frieden" von John Ajvide Lindqvist

    So ruhet in Frieden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2009 um 23:38

    Eines Vorweg: Dieses Buch lässt sich mit dem überaus erfolgreichen und tiefgründigem Vorgänger in nichts vergleichen. Ich muss zugeben, daß mich dieses Buch ziemlich ratlos zurückgelassen hat. ;-/ Ein Buch was sich in erster Linie mit der Frage beschäftigt: Was wäre wenn.....die Toten wieder zum Leben erwachen und zu den Menschen zurückkehren denen sie einst viel bedeuteten. Erzählt wird hier anhand von 3 Einzelschicksalen. David der seine Frau bei einem Unfall verlor, Elvi die Großmutter deren verstorbener Mann plötzlich wieder vor der Tür steht , Flora ihre Enkelin mit der telepathischen Begabung....und der Journalist Mahler, der seinen toten Enkel gar aus einen Grab ausbuddelt. Kein Schweden Krimi, kein Mystery Thriller....auch wenn das Cover und der Klappentext diesen Eindruck erwecken, nein hier kommt ein Zombie Roman der härtesten Sorte daher, wie sich später herausstellen soll. Die Geschichte beginnt spannend. Fesselnd und druckvoll macht es Lindqvist dem Leser unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Begierig, wenn auch leicht befremdet saugt man den Text auf der so faszinierend ist. Man spürt die Verzweifelung der Angehörigen, die Ratlosigkeit der schwedischen Regierung man bekommt sogar Mitleid mit den wandelnden Toten die so gern nach Hause möchten zu ihren Familien....ABER...dann kommt das dicke Ende und spätestens ab Seite 320 (von 440) geht die Geschichte mit jeder Seite mehr den Bach runter...ganz runter....die Personen werden unglaubwürdig , die Gechichte langatmig und zäh....wie künstlich in die Länge gezogen...die letzten 60 Seiten lesen sich wie ein wahres Gewirr aus "Bewustseinströmen", Gedankenleserei und dermaßen widerlichen Splatterszenen die selbst bei einem hartgesottenem Thriller und Horror Liebhaber wie meiner Wenigkeit nur noch Ekel hervorrufen. Das Ende selbst lässt viele Frage offen, die Handlungstränge werden nicht zusammengeführt und die Frage "Wie, Was, Wo und vor allem Warum" wird nicht schlüssig aufgelöst....sie wird überhaupt nicht aufgelöst....Das Buch lässt den Leser ziemlich ratlos mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurück.Was bleibt sind die Eindrücke über die wandelnden und bös entstellten Toten, die Teils zum Schluss brutalst zusammengeknüppelt, abgeschlachtet, zerstückelt, überfahren und verbrannt werden.... das halb verweste Kind aus dem Grab mit dem sich Mutter und Opa auf die Flucht begeben... die aufgedunsene Wasserleiche die mit Äxten zerhackt wird und noch immer umhertaumelt. Hauptpersonen die selbst nur noch durch die Geschichte taumeln und jeglichen Anschluss verloren haben und was ganz zum Schluss zurück bleibt ist der Leser...leider nicht mit ausgefransten Nervenenden , sondern einem ekligen Geschmack im Mund. Keine morbide, gruselige Spannung - nur noch widerlichstes, detailgenau beschriebenes Hinmetzeln bestimmt die Handlung, das war selbst mir entschieden zuviel und lässt dieses so spannend und intelligent begonnene Buch zum Splatter auf Groschenromanniveau verkommen. Zombiegeschichte mal anders........auf keinen Fall für zartbesaitete Leser...eher was für Hardcore-Fetischisten. Liebe bücherelfe...puh das war vielleicht ein Buch...*schweißvonderstirnwisch....gleich morgen lauf ich los und kauf "Gut gegen Norwind"...ich brauch jetzt erstmal was "normales".......und dann knöpf ich mir den "Menschenhafen" vor *gg

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