John Aysa

 3.2 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Prinzessin, Prinzessin – Armee der Finsternis und weiteren Büchern.

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Prinzessin

Prinzessin

 (9)
Erschienen am 01.11.2013
Prinzessin – Armee der Finsternis

Prinzessin – Armee der Finsternis

 (3)
Erschienen am 18.05.2014
Gott-der-Tentakel

Gott-der-Tentakel

 (0)
Erschienen am 28.07.2014
Prinzessin – Die letzte Kriegerin

Prinzessin – Die letzte Kriegerin

 (0)
Erschienen am 09.11.2014

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Gucci2104s avatar

Rezension zu "Prinzessin – Armee der Finsternis" von John Aysa

Tja was man dazu sagen...
Gucci2104vor einem Jahr

Inhalt:
Die Welt ist zum Teufel gegangen. Wie es kam und was genau passiert ist, weiß niemand wirklich zu sagen. Es regieren Chaos und Gewalt, es gilt das Recht des Stärkeren. Das Leben mutiert zu ungeahnten Formen und der Mensch steht nicht mehr an oberster Stelle der Nahrungskette. Wer ausreichend wahnsinnig und skrupellos ist, strebt nach Macht.

SHE hat die Massaker um die Machtkämpfe des Gottchirurgen überstanden und zieht weiter ihrer Wege. Doch die Bedrohungen sind nicht weniger geworden, im Gegenteil. Aus den Nachwehen des Chaos erwachsen neue Gefahren. Unterschiedliche Gruppen mit verschiedensten Motiven setzen sich auf ihre Fersen und steuern langsam, aber unaufhaltsam auf einander zu.

Inmitten der zahlreichen Gemetzel trifft SHE auf zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können. Eine von ihnen bringt Freude in ihr Leben, die andere steht ihr mit abgrundtiefem Hass gegenüber. Und ringsum läuft alles auf eine gewaltige Schlacht hinaus …

Meinung:

Tja ich muss sagen ich bin wie beim ersten Band zwiegespaltener Meinung. Positiv finde ich, das es gleich rasant in die Geschichte hinein geht. Der Schreibstil ist flüssig und man stockt kaum in der Geschichte. Allerdings muss ich zugeben, das ich solche Fäkalwörter wie sie im Buch zu finden sind, noch nie gehört habe. Da musste ich wirklich teilweise zweimal lesen um überhaupt zu verstehen, was er mir jetzt sagen möchte. Allgemein finde ich die Mischung aus gehobenen Wörtern sowie Fäkalsprache irgendwie abstrus und gleichzeitig amüsant. Allerdings habe ich wieder das Gefühl, als Beobachter weit weg von der Story zu stehen. So ging es mir auch im ersten Buch. Die ganzen Horrorszenarien konnten mich irgendwie nicht shocken, da immer eine gewisse Distanz besteht. Nun ja lest einfach selbst, vielleicht geht es euch ähnlich.

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Gucci2104s avatar

Rezension zu "Prinzessin" von John Aysa

Kann man lesen, muss man aber nicht
Gucci2104vor 2 Jahren

Dystopie in abgebrüht. So würde ich es kurz beschreiben. Was in dem Buch alles geschildert wird, kommt in meinen kühnsten Träumen nicht vor. Jedoch bekommt man keinen richtigen Draht hinein, da man alles wie aus weiter Ferne betrachtet. Die Prinzessin muss viel aushalten und trotzdem leidet sie irgendwie nie sondern handelt wie eine Maschine. Und wohin der Weg sie führt wurde auch nicht aufgeklärt. Vielleicht wird die Fortsetzung ja besser.

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annlus avatar

Die Stadt ist ein Moloch, ein lebendiger Organismus. Uralt, stetig wachsend verschwendet sie keine Gedanken an jene, die sie Bewohnen. Leid und Elend, Freude und Lachen, nichts davon schert das monströse Leben. Tief unter der Erde schlägt das schwarze Herz, seit Jahrhunderten unbekümmert, ignorant dem flüchtigen, menschlichen Leben gegenüber.

Die Stadt interessiert sich nicht für die Menschen in ihr: Sei es Norman, der gerade gefeuert wurde und nun mit noch mehr schlechten Nachrichten konfrontiert wird und darüber durchdreht. Oder der Obdachlose Krystof, der das Geheimnis der Stadt erkunden will. Dann wäre da noch der Security Mark, der auf dem Jahrmarkt eine unheimliche Begegnung macht. Und Marketa Wilson, die Polizistin, die einen blutigen Fall übernehmen muss.


Das Buch vereint die ersten vier Erzählungen und eine kurze Bonusstory die sich in Criterion abspielen. Die erste handelt von Norman, der auf Grund seiner Kündigung schlecht drauf ist und nun alles und jedes verteufelt. Die Handlung geht nicht wirklich voran, da er in seiner Schlechtmacherei immer wieder abdriftet, von der Konsumgesellschaft, zur Politik, zur Telekommunikation usw. Grundsätzlich hätte ich an der Kritik darüber nichts auszusetzen, aber Normans Ausdrucksweise ist unter aller Sau. Er flucht, reduziert alles auf Sex und benutzt dabei unglaublich abwertende Ausdrücke und ekelerregende Beschreibungen, sodass mir die Geschichte immer weniger gefallen hat und ich sie einfach mal überflogen habe um herauszufinden, ob überhaupt noch was passiert, oder ob es bei einer niveaulosen Aneinanderreihung von Beleidigungen bleibt. Die zweite Geschichte begann besser, die Sprache war weniger dreckig, wenn auch die Erzählweise genauso langatmig und ausschweifend. Vorerst kam sie mit nur wenigen sexuellen Anspielungen und Gesellschaftsbeleidigungen aus, sodass ich schon Hoffnung schöpfte, die leider am Ende durch groteske sexuelle Beschreibungen zerstört wurden. Die dritte Geschichte fängt schon wieder mit unangebrachten sexuellen Anspielungen an, die absolut gar nichts mit der Handlung zu tun haben und auf die ich hätte verzichten können – entwickelt sich dann aber zu einer guten Horrorkurzgeschichte, die mich überrascht hat. In der vierten Geschichte steigern sich alle Kritikpunkte der vorangegangen um ein Vielfaches, von Beginn an war sie einfach nur ekelerregend abartig.

Das Buch ist grotesk, voller abwertender Ausdrücke, die sich meist um Sex drehen. Der Schreibstil ist mit Sicherheit bewusst so gewählt, ich konnte ihm als Stilmittel allerdings wenig abgewinnen. Die Geschichten sind teils langatmige Beschimpfungen von Missständen – die kurzen Abschnitte zur Stadt zwischen ihnen waren fast das Beste am Buch. Die dritte Geschichte war besser, als die restlichen, konnte meinen Eindruck vom Gesamtwerk aber nur gering verbessern.

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