John B. Keane

 3,2 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf

JOHN B. KEANE wurde 1928 in Listowel in der irischen Grafschaft Kerry geboren. Hier verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens, führte mit seiner Frau Mary das Familien-Pub, verfasste 46 Bücher, und hier verstarb er 2002. Keane gilt als einer der beliebtesten Dramatiker Irlands und ist heute als Bühnenschriftsteller, Romanautor und Verfasser humorvoller Kurzgeschichten eine irische Legende. Mehrere seiner Werke wurden verfilmt.Im Aufbau Taschenbuch sind „Whiskey für den Weihnachtsmann. Irische Weihnachtsgeschichten“, „Prost Weihnachten. Irische Weihnachtsgeschichten" und „Whiskey für alle. Geschichten von der Grünen Insel“ lieferbar.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von John B. Keane

Cover des Buches Whiskey für den Weihnachtsmann (ISBN: 9783746632681)

Whiskey für den Weihnachtsmann

(8)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Prost Weihnachten! (ISBN: 9783746628837)

Prost Weihnachten!

(2)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Whiskey für alle (ISBN: 9783746628387)

Whiskey für alle

(1)
Erschienen am 23.07.2012
Cover des Buches Whiskey für den Weihnachtsmann (ISBN: B076Q6KT58)

Whiskey für den Weihnachtsmann

(3)
Erschienen am 27.10.2017

Neue Rezensionen zu John B. Keane

Cover des Buches Whiskey für den Weihnachtsmann (ISBN: 9783746632681)
Hellena92s avatar

Rezension zu "Whiskey für den Weihnachtsmann" von John B. Keane

Hellena92
Eigentlich mag ich anderer Länder Geschichten und Märchen

In einigen Kurzgeschichten wird über den Weihnachtsmann in Irland berichtet.

Zwischendrin lustig, aber ich konnte dem ganzen nicht viel abgewinnen, da mir das gewisse Etwas fehlte :/

Cover des Buches Whiskey für den Weihnachtsmann (ISBN: 9783898134521)
Barbara62s avatar

Rezension zu "Whiskey für den Weihnachtsmann" von John B. Keane

Barbara62
Irische Weihnachtsgeschichten

John B. Keane (1928 – 2002) gehört zu den beliebtesten Dramatikern Irlands. Er war Bühnenschriftsteller, Dichter, Romanautor und verfasste humorvolle Kurzgeschichten, wobei ihn zu letzteren bestimmt Erlebnisse im Familien-Pub in der ländlich-irischen Grafschaft Kerry inspirierten, den er zusammen mit seiner Frau führte.

 

Drei seiner Weihnachtsgeschichten liest Otto Sander in gekürzter Form auf der 68 Minuten dauernden CD „Whiskey für den Weihnachtsmann“, einer Co-Produktion von Radio Bremen und Der Audio Verlag aus dem Jahr 2005. Da geht es in „Lang, lang ist’s her“ um eine alte Frau, die an Weihnachten immer vergeblich auf Post ihres nichtsnutzigen Sohnes wartet, bis der mitleidige Briefträger helfend eingreift, in „Apfelwein“ um einen jugendlichen Sünder, der am heiligen Abend anstatt zur Messe in den Pub geht und mit der furchtbaren Vision der irischen Todesfee bestraft wird, und in der titelgebenden Erzählung „Whiskey für den Weihnachtsmann“ um einen arbeitslosen Schauspieler, der vom Pfarrer als Weihnachtsmanndarsteller engagiert wird und in der Rolle seines Lebens ein wahres Weihnachtswunder vollbringt.

 

Obwohl die erste und die letzte Geschichte nicht wirklich überraschen, machen die Erzählweise und die schöne Sprache einfach Spaß beim Zuhören. Besonders gelungen finde ich die Charaktere der Protagonisten, die in all ihrer Unvollkommenheit doch stets wohlwollend gezeichnet sind und ans Herz wachsen. Dabei wird es nie weihnachtlich-kitschig, vielmehr geht es handfest-urig zu, eben typisch irisch, was der Sprecher Otto Sander (1941 – 2013) mit seiner rauchig-markanten Stimme gekonnt unterstützt. Schade fand ich nur, dass die Geschichten so vollkommen ohne Atempause aneinandergereiht sind, ein kurzer Moment der Stille oder ein paar Takte Musik haben mir beim Zuhören gefehlt.  

Cover des Buches Prost Weihnachten! (ISBN: 9783746628837)
Anteks avatar

Rezension zu "Prost Weihnachten!" von John B. Keane

Antek
Buchbeschreibung nicht gründlich genug gelesen und daher bin ich die falsche Zielgruppe

„Weihnachten feucht, aber fröhlich.“ „Da werden ganz normale Kälber heilig, den drei Weisen aus dem Morgenland gesellt sich ein vierter hinzu, ein Mann fällt in einen siebenjährigen Zauberschlaf, Feen und andere Gestalten der irischen Sagenwelt stehen plötzlich leibhaftig vor einem und fast Tote werden zu neuem Leben erweckt. Wer das alles nicht glaubt, sollte dem wohl wichtigsten aller irischen Weihnachtsbräuche gebührender huldigen, nämlich einfach mehr Whiskey trinken.“, mit diesen Sätzen wird für „Prost Weihnachten“ geworben und diese Werbeversprechen werden gehalten.


Ich persönlich hätte mir wohl den Klappentext besser zu Gemüte führen müssen, denn zu viel Feenwesen, die man sich mit dem nötigen Whiskey wahr trinken will, der mir so gar nicht schmeckt, sind nicht ganz so meines, weshalb ich aus eigenem Verschulden nicht ganz so viel Lesevergnügen hatte wie erhofft.


Ein paar der Geschichten haben mich aber gut unterhalten und mir auch Spaß bereitet. So konnte ich z.B. richtig über den Handelsreisenden schmunzeln, der sich schon bei einer heißen Liebesnacht wähnt, dann aber für die Dame nur den Nikolaus für die Kinder der Schwester spielen darf, oder auch über den Gemeindepfarrer, der einem kleinen Trick des Bischofs auf den Leim geht.  Auch in den anderen Storys habe ich so gut wie immer Szenen und Abschnitte gefunden, die mir gefallen haben. Witzig fand ich z.B. so auch die Auflösung um den Ursprung des vierten heiligen Königs oder ein Rätselraten um welche Art von Kuh es sich handeln muss, die überhaupt über den Mond springen kann, denn eine trächtige hat nicht genug Kraft und eine alte Milchkuh ist ja zu fett.


Auf 200 Seiten versammeln sich hier 13 Weihnachtsgeschichten aus der Feder von John B. Keane. Ein Großteil der Geschichten spielt in einem Örtchen, in dem der Gemeindepfarrer Kanonikus seinen Dienst tut. Man begegnet ihm daher ebenso wie z.B dem Dorfpoeten Mental Nossery oder Hiccups, der sich mit sagenhaften Geschichten und reichlich Whiskey seine Schwäger vom Leib halten will. Gemeinsam haben alle Geschichten, dass es ohne Alkohol so gut wie nicht geht und manchmal sogar so viel gesoffen wird, dass diejenigen mit einem Fuß im Grabe stehen oder sich der Bischof mokiert, weil sie sich so daneben benehmen.


Auch wenn mir persönlich eindeutig zu viel getrunken wird und sich für mich das eine oder andere Feenwesen zu viel tummelt, konnte ich immer wieder einmal schmunzeln, weil der locker, leichte Sprachstil des Autors dazu einlädt. Bittere Spitzen, die böse Art von Humor wie z.B. „abgesehen, dass sie längst tot sein müßten, fehlt ihnen nichts weiter“, gefallen mir generell schon sehr gut. 


Der Autor ist bereits 2002 und damit vor der Rechtschreibreform verstorben. Die Geschichten wurden daher auch vorher verfasst und die alte Schreibung wurde beibehalten. Das hat mich beim Lesen anfangs fast ein wenig irritiert, weil sich mein Auge und Kopf wohl die neue Schreibung bereits verinnerlicht hat.


Alles in allem würde ich das Buch selbst wohl eher nicht mehr kaufen, weil ich wohl einfach die falsche Zielgruppe bin.

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