John B. Keane Whiskey für den Weihnachtsmann

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Inhaltsangabe zu „Whiskey für den Weihnachtsmann“ von John B. Keane

In Irland ist manches anders, auch das Weihnachtsfest. Der Weihnachtsmann wird auf seiner Runde traditionell mit jeder Menge Whiskey versorgt, und nicht nur er: Ein arbeitsloser Schauspieler im Weihnachtskostüm langt so kräftig zu, dass ihm, dem Whiskey sei Dank, die Vorstellung seines Lebens gelingt. Nach dem Genuss von zu viel Apfelwein begegnet ein Junge in der Weihnachtsnacht der leibhaftigen Totenfee.

Abgeschiedene Torfmoore, irische Whiskeyeinheiten und eine große Portion Aberglaube - der unvergessene Otto Sander entführt uns mit seiner rauchig-warmen Stimme in das weihnachtliche Irland.
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  • Irische Weihnachtsgeschichten

    Whiskey für den Weihnachtsmann

    Barbara62

    01. December 2017 um 09:44

    John B. Keane (1928 – 2002) gehört zu den beliebtesten Dramatikern Irlands. Er war Bühnenschriftsteller, Dichter, Romanautor und verfasste humorvolle Kurzgeschichten, wobei ihn zu letzteren bestimmt Erlebnisse im Familien-Pub in der ländlich-irischen Grafschaft Kerry inspirierten, den er zusammen mit seiner Frau führte.   Drei seiner Weihnachtsgeschichten liest Otto Sander in gekürzter Form auf der 68 Minuten dauernden CD „Whiskey für den Weihnachtsmann“, einer Co-Produktion von Radio Bremen und Der Audio Verlag aus dem Jahr 2005. Da geht es in „Lang, lang ist’s her“ um eine alte Frau, die an Weihnachten immer vergeblich auf Post ihres nichtsnutzigen Sohnes wartet, bis der mitleidige Briefträger helfend eingreift, in „Apfelwein“ um einen jugendlichen Sünder, der am heiligen Abend anstatt zur Messe in den Pub geht und mit der furchtbaren Vision der irischen Todesfee bestraft wird, und in der titelgebenden Erzählung „Whiskey für den Weihnachtsmann“ um einen arbeitslosen Schauspieler, der vom Pfarrer als Weihnachtsmanndarsteller engagiert wird und in der Rolle seines Lebens ein wahres Weihnachtswunder vollbringt.   Obwohl die erste und die letzte Geschichte nicht wirklich überraschen, machen die Erzählweise und die schöne Sprache einfach Spaß beim Zuhören. Besonders gelungen finde ich die Charaktere der Protagonisten, die in all ihrer Unvollkommenheit doch stets wohlwollend gezeichnet sind und ans Herz wachsen. Dabei wird es nie weihnachtlich-kitschig, vielmehr geht es handfest-urig zu, eben typisch irisch, was der Sprecher Otto Sander (1941 – 2013) mit seiner rauchig-markanten Stimme gekonnt unterstützt. Schade fand ich nur, dass die Geschichten so vollkommen ohne Atempause aneinandergereiht sind, ein kurzer Moment der Stille oder ein paar Takte Musik haben mir beim Zuhören gefehlt.  

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