John B. Keane Whiskey für den Weihnachtsmann

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Inhaltsangabe zu „Whiskey für den Weihnachtsmann“ von John B. Keane

Irische Weihnachten: voll unverwüstlicher Lebensfreude In Irland ist manches anders, auch das Weihnachtsfest. Der zweite Feiertag zum Beispiel ist »Zaunkönigstag«: Nach alter Sitte tragen die jungen Leute aus dem Dorf Stechpalmenzweige, die mit Bändern geschmückt sind, an denen Zaunkönige hängen, singend von Haus zu Haus. Sie sammeln milde Gaben für den Zaunkönigstanz und das feuchtfröhliche Gelage, mit denen Weihnachten ausklingt. Mit sanfter Ironie schildert John B. Keane irische Weihnachtsbräuche und allerlei Aberglauben. Wundersame Charaktere abseits der Großstadt und liebenswerte Einzelgänger in der Abgeschiedenheit weiter Torfmoore bevölkern seine skurrilen Geschichten, die sich mit oder ohne Whiskey gleichermaßen zum Lesen und Vorlesen eignen. »Alle keine Weihnachtsengel, aber alle liebenswert.« Lüdenscheider Nachrichten »Wie Legenden zu lesen und doch so herrlich realistisch.« Ostthüringer Zeitung

Wer sich Informationen oder irische Weihnachtsbräuche wünscht, wird in diesem Werk enttäuscht.

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    Whiskey für den Weihnachtsmann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2013 um 22:41

    Weihnachten ist die Zeit der Hoffnungen und Wunder. Manches Wunder geschieht zu dieser Zeit tatsächlich, doch ist es auch immer erwünscht? Ein Säufer, welcher von einem verkleideten Santa Claus verprügelt und gebessert wird, eine Suppe mit ungewollter Katzenzutat, ein Wilderer, der durch eine Schießerei zum Glauben findet und noch weitere Außenseiter und Sonderlinge beleben die Kurzgeschichten vom irischen Schriftsteller John B. Keane. Dass die Protagonisten zu dieser heiligen Zeit keine Heiligen sind, wird dem Leser schnell bewusst. Doch trotz ihrer fraglichen Handlungen bietet ein jeder Charakter auch Liebenswürdigkeiten. Skurril sind die einzelnen Begebenheiten dennoch. "Whiskey für den Weihnachtsmann" ist eine Sammlung irischer Weihnachtsgeschichten, welche alle im 20. Jahrhundert in irischen Dörfern spielen und vor allem durch ihre einsame Lage und ihren Torffeldern brillieren. Wer sich allerdings Informationen oder irische Weihnachtsbräuche wünscht, wird in diesem Werk enttäuscht. Kitschige Weihnachtsträume lässt dieses Werk nicht aufkommen, aber gerade der humorvolle Schreibstil und das realistisch angesetzte Setting bieten einen schönen Kontrast zur sonst glänzenden Weihnachtsmoderne. In diesem Sinne: Prost, Weihnacht! Ramona

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