John Barth Die schwimmende Oper

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Inhaltsangabe zu „Die schwimmende Oper“ von John Barth

Am Morgen des 21. Juni 1937 beschließt Todd Andrews, bester Anwalt an der Küste von Maryland und exzentrischster Bürger seiner Heimatstadt Cambridge, sich das Leben zu nehmen. Aus ethischen Gründen möchte er seinen letzten Tag so normal wie möglich verbringen, zum Beispiel noch eben den Millionenprozess zu einem guten Abschluss bringen. Doch als Andrews sein Leben Revue passieren lässt, wird deutlich, dass sein Leben alles andere als normal war ... Schließlich kommt es zu einem überraschenden Showdown auf einem Schiff im Hafen von Cambridge, der Name des Showboots: »Die schwimmende Oper«.

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  • Rezension zu "Die schwimmende Oper" von John Barth

    Die schwimmende Oper
    Haeddl

    Haeddl

    13. August 2009 um 10:03

    Der ganz normale Wahnsinn ... Todd Andrews wacht eines Morgens auf, mit dem festen Entschluss, sich an diesem Tag das Leben zu nehmen. Er ist jung, klug und gutaussehend, als Anwalt erfolgreich, hat gute Freunde und seit Jahren eine Beziehung zu Jane ... wie konnte es also zu diesem Entschluss gekommen sein? John Barth lässt in seinem Debüt-Roman von 1957 mit vielen Rückblenden eine Lebensgeschichte entstehen, die dem Leser nach und nach die Gründe offenbart. Das Buch liest sich leicht und flüssig, besticht durch viel Witz, ohne an Niveau zu verlieren. Der Ich-Erzähler Andrews bindet den Leser in seine Gedanken ein, erklärt sie ihm in direkter Anrede, so dass das schöne Gefühl entsteht, DIE SCHWIMMENDE OPER sei ein persönlicher, langer Brief. Obwohl der Roman bereits über fünfzig Jahre auf dem Buckel hat, haftet ihm nicht dieser typische Retro-Mief an. Der moderne Ton, die Tatsache, dass in der Geschichte mehr auf die Taten und Gedanken der Protagonisten eingegangen wird, statt auf den Lifestyle der Zeit, in der sie spielt, und nicht zuletzt die sehr gute Übersetzung von Matthias Müller, machen DIE SCHWIMMENDE OPER zu einem Roman, der es bequem mit jüngeren Werken der Amerikanischen Literatur aufnehmen und auch in vielen Jahrzehnten noch gelesen werden kann. Absolut lesenswert!

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