John Baxter

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John BaxterFive Nights in Paris: After Dark in the City of Light
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Five Nights in Paris: After Dark in the City of Light
John BaxterImmoveable Feast
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Immoveable Feast
Immoveable Feast
 (1)
Erschienen am 06.10.2009
John BaxterSTANLEY KUBRICK
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STANLEY KUBRICK
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 (0)
Erschienen am 01.06.1998
John BaxterDe Niro
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De Niro
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Erschienen am 01.10.2003
John BaxterJohn Ford
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John Ford
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Erschienen am 01.08.1983
John BaxterNine Lives and One
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Nine Lives and One
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Erschienen am 13.12.2005
John BaxterTHE SISTER ARTS
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THE SISTER ARTS
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Erschienen am 13.04.2009
John BaxterDeluxe Encyclopedia of Mandolin Chords
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Deluxe Encyclopedia of Mandolin Chords
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 (0)
Erschienen am 01.03.2000

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Rezension zu "Immoveable Feast" von John Baxter

Für Fans der französischen Küche und Esskultur
LaLecturevor 9 Monaten

Inhalt

John Baxter, gebürtiger Australier und leidenschaftlicher Hobbykoch, hat eine Französin geheiratet und lebt nun seit Jahren in deren Heimatland, wo er sich alljährlich der Herausforderung stellen muss, für seine angeheiratete französische Familie ein Weihnachtsessen zuzubereiten. In „A Paris Christmas“ widmet er sich der Entstehung eines solchen Essens, geht aber auch allgemein auf die Bedeutung von Essen und die wichtigsten Lebensmittel und französischen Traditionen rund ums Essen ein.



Meinung


Ich habe dieses Buch einmal zu Weihnachten bekommen und muss rückblickend sagen, dass ich wohl einfach nicht die Zielgruppe dafür war. Generell würde ich das Buch nur einem ganz bestimmten Personenkreis empfehlen: den Menschen nämlich, die die französische Küche und Esskultur lieben und Lust auf sehr, sehr detaillierte Beschreibungen dieses Essens haben.


Als Zugezogener hat Baxter eine sehr erfrischende Sicht auf die Franzosen und ihre Traditionen und kann daher durchaus mit Anekdoten unterhalten; beispielsweise der von einem Freund, der nach einer ausführlichen Beratung in einem Käseladen erstaunt ausrief, dass er Freundinnen gehabt habe, die ihn nicht so liebevoll behandelt hatten, wie der Verkäufer im Laden den Käse. Gerade der Vergleich zu Essgewohnheiten in Australien, Großbritannien oder den USA, wo Baxter ebenfalls schon gelebt hat, ist durchaus interessant, ebenso wie die vielen Anekdoten über Berühmtheiten und ihre Einstellung zu bestimmten Themen rund ums Essen.
Auch seine möglicherweise leichten Übertreibungen, wenn es darum geht, was man in Frankreich unbedingt beachten oder auf keinen Fall tun sollte, und die Geschichten, wie er zu diesen Erkenntnissen kam, sind durchaus interessant und unterhaltsam, wenn man sich für Frankreich und die Menschen dort interessiert.

Interessiert man sich für Kochen, besonders für die französische Küche, kann man vom Baxter sicherlich auch etwas lernen. Seine Leidenschaft für Essen und Kochen ist in jeder Zeile spürbar und zum Teil ansteckend und man muss ihm lassen, dass es ihm wunderbar gelingt, auch die einfachsten Gerichte sehr appetitanregend zu beschreiben.


Hier gibt es allerdings ein großes Aber: Wenn man die französische Küche eher meidet, beispielsweise weil man Vegetarier*in ist, können die ausführlichen Beschreibungen von Essen und seiner Herstellung auch genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie bewirken sollen. Ausführliche Beschreibungen von der Herstellung des Weihnachtsbratens lösten bei mir, die ich Fleisch sowohl des Geschmacks als auch der Moral wegen nicht esse, eher Ekel aus. Nein, für Vegetarier*innen sind weder die französische Küche noch dieses Buch wirklich geeignet, was natürlich kein Fehler des Autors ist.

Verzichtet man aus moralischen Gründen auf Fleisch, so kann einen auch Baxters heuchlerisch-moralische Einstellung bezüglich des Ferkels, das zum Weihnachtsessen auf den Tisch kommt, durchaus auf die Palme bringen. Beispielsweise ereifert er sich, es hätte sich sicherlich darüber gefreut, dass es mit seinem Tod so vielen Leuten noch Freude bereiten konnte, oder erklärt, wie er es „würdevoll“ serviert.
Ich verurteile niemanden für seinen Fleischkonsum an sich, finde es aber doch sehr seltsam und verstörend, wenn man sein Essen auf diese Weise auf einmal doch als Lebewesen anerkennt und den Mord an einem Tierbaby auf diese Weise beschönigen möchte.


Leider fehlt es dem Buch auch, vor allem am Anfang, an einer erkennbaren Struktur. Laut Klappentext möchte Baxter in diesem Buch die Entstehung eines Weihnachtessens beschreiben, das er für die Familie seiner Frau ausrichtet, und hangelt sich dabei an den einzelnen Zutaten (Austern, Brot, Wein) entlang, wobei er ihnen jeweils ein Kapitel und einige Informationen zu ihrer Bedeutung für Frankreich widmet.
Ab und an streut er jedoch auch scheinbar völlig zusammenhanglose Kapitel ein, die zwar alle meist noch etwas mit Essen zu tun haben, zum Teil aber nichts mehr mit Weihnachten oder auch nichts mehr mit Frankreich. Es wird nie so ganz klar, ob das Buch eine (kulinarische) Autobiografie, die Geschichte eines speziellen Weihnachtsessens oder ein Buch mit Rezepten, Informationen und Anekdoten rund um die französische Küche sein soll.



Fazit

„A Paris Christmas“ ist ein sehr spezielles Buch, bei dem nie so ganz klar wird, ob es von John Baxters Leben, diesem einen Weihnachtsessen oder der französischen Küche allgemein handeln soll. Fans von letzterer werden mit Baxters leidenschaftlichen Beschreibungen von Essen, unterhaltsamen Anekdoten und interessanten Informationen sicherlich ihren Spaß haben.
Mir als Vegetarierin, die ich mit der französischen Küche nicht viel anfangen kann, war das Buch in dieser Hinsicht oft zu detailliert und langatmig. Auch allgemein ließ es leider eine erkennbare Struktur vermissen.


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