John Bellairs

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MimisLandbuechereis avatar

Rezension zu "Das Haus der geheimnisvollen Uhren" von John Bellairs

Wenn die Uhr tickt...
MimisLandbuechereivor einem Monat

Wenn die Uhr tickt…

Zum Inhalt / Klappentext

Weil seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, muss der 10-jährige Lewis zu seinem Onkel Jonathan ziehen. Zum Glück ist Onkel Jonathan nicht nur nett, sondern er lebt auch in einem uralten Haus voller Geheimgänge, verwinkelter Flure und versteckter Zimmer. So etwas hat sich Lewis schon immer gewünscht! Und das Tollste ist: Onkel Jonathan kann zaubern! Der frühere Besitzer des Hauses war allerdings auch ein Zauberer, und zwar ein sehr böser. Irgendwo tief in den Mauern hat er eine Uhr versteckt. Eine Uhr mit der Macht, das Ende der Welt herbeizuticken. Als ihm sein neuer Schulfreund das nicht glaubt, beschließt Lewis kurzerhand, selbst zu zaubern. Mit fatalen Folgen …

Der große Kinderbuchklassiker »Das Geheimnis der Zauberuhr« in komplett neuer Ausstattung

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover

Das Cover sieht schön gruselig aus. Vor einem erleuchteten alten Haus öffnet sich ein eisernes Tor. Der Junge davor und die beleuchteten Halloween-Kürbisse verstärken die geheimnisvolle Atmosphäre. Das Cover ist eher düster gehalten und passt damit gut zum Inhalt.

Inhalt

Die ersten zwei Sätze:

"Lewis Barnavelt rutschte unruhig hin und her und wischte sich die feuchten Handflächen am Sitz ab. Der Bus ratterte weiter Richtung New Zebeedee."

Lewis soll nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Onkel Jonathan leben. Dieser bewohnt ein riesiges und uraltes Haus in New Zebeedee. Schon bei seiner Ankunft kommt Lewis sein Onkel etwas seltsam vor. Auch die alte Nachbarin, Mrs. Zimmermann, verhält sich recht verschroben. Da wird an den Wänden gehorcht und geklopft und nachts durchs Haus geschlichen. Lewis bekommt bald heraus, dass sein Onkel und auch Mrs. Zimmermann zaubern können und versuchen hinter das Geheimnis einer magischen Uhr zu kommen, die sich irgendwo in den Wänden, des alten Hauses versteckt sein soll. Diese Uhr soll die verhängnisvolle Macht haben, das Ende der Welt herbeizuführen. Als Lewis die Dinge selbst durch Zauberei zu klären versucht, macht er alles nur noch schlimmer....

Schreibstil

Ich habe die Geschichte mit meinen Kindern gelesen und leider kam sie uns an vielen Stellen sehr langatmig vor. Obwohl das Buch nur knapp über 200 Seiten hat, hält es sich an vielen Stellen zu lange auf um dann an anderen schnell Spannung aufzubauen, die aber auch genauso schnell wieder verfliegt. Wir haben den Spannungsbogen als sehr schwankend empfunden und oft war ein Gähnen der Kinder die Folge.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und für Kinder ab 8 Jahren sicherlich geeignet, konnte uns aber nicht wirklich fesseln.

Fazit

Schöne Geschichte, die mit einem höheren Anteil an Spannung sicher viel Spaß gemacht hätte. Uns hat sie leider nur wenig fesseln können.

2 Sterne

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Booknerdsbykerstins avatar

Rezension zu "Das Haus der geheimnisvollen Uhren" von John Bellairs

Alles ist viel zu kurz
Booknerdsbykerstinvor einem Monat

Als ich das Buch bei einer Bloggerin gesehen habe, war ich sofort angetan und wollte es unbedingt auch lesen. Dank dem Bloggerportal durfte ich es auch. Ich lese ja auch sehr gerne Kinderbücher und noch viel lieber lese ich Bücher, die auch verfilmt werden.

Bei „Das Haus der geheimnisvollen Bücher“ würde ich aber dennoch raten, lieber den Film anzuschauen als das Buch zu lesen. Meiner Meinung nach lohnt es sich nicht so ganz, auch wenn die Geschichte richtig schön ist. Nur sie hat ein ganz großes Manko: die Buchform ist viel zu kurz. Und das schlug bei mir leider in allen Bereichen ein.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und leicht zu lesen. Es gibt auch immer wieder spannende und schaurig-gruselige Szenen. Aber wie schon erwähnt, alles zu kurz. Sobald man in einer Szene eingetaucht ist und diese gerade richtig spannend wird, ist sie schon vorbei und man springt zum nächsten Teil. Mir hat das gar nicht gefallen. Dem Buch hätten 100 Seiten mehr bei Weitem nicht geschadet.

Die Grundidee der Geschichte konnte bei mir aber voll punkten weshalb ich mich jetzt schon auf den Film freue. Das ist bestimmt deutlich besser umgesetzt.

Mit dem Anfang des Buchs bin ich nicht so ganz klargekommen. Man ist zwar gleich mitten im Geschehen, was ich sehr mag. Aber der 10jährige Lewis hat gerade erst seine Eltern verloren und kommt in einer fremden Stadt bei seinem fremden Onkel an, bei dem er fortan leben muss. Ich finde es sehr schade, dass auf diesen Aspekt nicht richtig eingegangen wird. Ich konnte mich gar nicht einfühlen und Lewis agierte auch nicht als sei er über den Verlust besonders traurig. Der Tod wird kaum erwähnt. Das ist aber auch wieder der Kürze der Geschichte verschuldet.

Alles in allem wird es dann sehr geheimnisvoll, schaurig, etwas gruselig, magisch und spannend. Dazu noch eine Portion Humor, es hätte besser nicht sein können.

Aber wie schon erwähnt halten wir uns immer nur ganz kurz in den Szenen auf, sie werden nicht vertieft. Ich finde die ganze Geschichte etwas zu sprunghaft dadurch und konnte auch nicht ganz darin aufgehen.

Deswegen kann ich bei diesem Buch hier klar sagen: schaut euch lieber den Film an, das Buch kann ich nicht empfehlen.

 

Mein Fazit:

„Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ besticht durch seine magische, geheimnisvolle und auch schaurige Grundidee. Allerdings hat dieses Buch ein riesiges Manko für mich: es ist zu kurz mit viel zu viel Handlung. Dadurch bekommt keine Szene ausreichend Zeit zu wirken, alles ist sehr sprunghaft und flach. Ich würde eher empfehlen den Film zum Buch anzuschauen, auf den ich mich schon riesig freue. Ich sage es zwar nicht gerne, aber meiner Meinung nach, lohnt es sich nicht, dieses Buch zu lesen.

 

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Lucinda_im_Wunderlands avatar

Rezension zu "Das Haus der geheimnisvollen Uhren" von John Bellairs

Kinderbuchklassiker für die ganze Familie
Lucinda_im_Wunderlandvor 2 Monaten

Das Cover. 

Das neue Gewand des Kinderbuchklassikers "Das Geheimnis der Zauberuhr" ist an die Verfilmung mit Jack Black angelehnt. Wir sehen den kleinen Lewis vor dem alten Haus seines Onkels. Außerdem noch einiges an Halloween-Deko und wunderbar warmen Lichtern. Mir gefällt das Cover sehr, mal abgesehen davon, dass es wirklich gut zum Inhalt passt, mag ich einfach die Stimmung, die hier zum Leser transportiert wird.

Der Stil. 

"Das Haus der geheimnisvollen Uhren" wurde erstmals in den siebziger Jahren veröffentlicht. Der Stil ist dementsprechend nicht vollkommen modern, aber das macht überhaupt nichts. Dieses Kinderbuch ist irgendwie zeitlos, die Schreibweise kindgerecht, aber dennoch so, dass alle Altersklassen an dem Buch Spaß haben können. Der Stil ist sehr dicht, sehr atmosphärisch und hilft dem Leser, schnell in die Geschichte eintauchen zu können. Durch die leichte Sprache eignet sich das Buch sowohl zum Vorlesen als auch zum selber lesen.

Die Charaktere. 

Lewis Barnavelt.
Unser kleiner Protagonist, ist ein unsicherer Junge, etwas moppelig, etwas unbliebt und dadurch immer der Außenseiter gewesen. Er würde gern einfach mal dazu gehören und versucht dadurch anders zu sein, als er eigentlich ist. Im Laufe der Geschichte kommt immer mehr seiner Persönlichkeit zu Tage und er macht eine wirklich große Entwicklung durch. Nach einem Unfall bei dem seine Eltern tödlich verunglückten ist er Waise und dadurch noch unsicherer als vorher.

Jonathan van Olden Barnavelt
Der Onkel von Lewis und sein neuer Vormund. Er ist groß, beleibt, mit rotem Haar und Bart gesegnet und sehr exzentrisch, wohnt in einem ebenso kuriosen Haus. Jonathan gewinnt seinen Neffen in Rekordzeit sehr lieb und scheint immer mehr zu wissen, als er zugibt. Außerdem scheint er neben seiner wirklich seltsamen Vorliebe für Uhren auch noch ein Geheimnis zu hüten.

Florence Zimmermann
Die Nachbarin von Onkel Jonathan und eine alte Freundin des Exzentrikers. Was daran liegen könnte, dass sie ebenso seltsam ist. Dennoch tritt das in den Hintergrund, da Mrs. Zimmermann großartige Kekse backt und grundsätzlich Kakao auf Lager hat und beides großzügig an Besucher verteilt.

Das Setting.

Barnavelt's Folly, das alte Haus von Onkel Jonathan, ist ein wunderbar mysteriöser Ort, der mich fasziniert hat. Durch die Beschreibungen hat man das Gefühl, dass man selbst dort ist, das Ticken der Uhren hört, das Knistern der Kamine und den Geruch von Keksen und Kakao in der Nase hat. Einfach wunderbar und es macht Lust darauf mit Lewis durch das Haus zu streifen und dessen Geheimnisse zu ergründen. Das Haus hat einen sehr wichtigen Stellenwert in der Geschichte, die anderen Orte treten etwas in den Hintergrund. Dennoch lernt der Leser zusammen mit Lewis viel von der Stadt New Zebeedee. Die Schule, die Straßen, die Lewis entlang geht, die Nachbarschaft. Ich habe das Gefühl, selbst ein bisschen dabei gewesen zu sein, sehr gemocht.

Die Geschichte.

Die Geschichte an sich nimmt ziemlich schnell Fahrt auf, aber das war bei dem relativ geringen Umfang von etwas über 200 Seiten auch zu erwarten. Lewis selbst ist zwar die Hauptfigur, aber auch Onkel Jonathan und Mrs. Zimmermann nehmen sehr viel Raum ein, etwas, das vielleicht ungewöhnlich erscheint, aber dem Buch wirklich zu Gute kommt. Alles spielt wunderbar zusammen und zaubert richtig schöne Bilder im Kopf. Für ein Kinderbuch ist es relativ erwachsen, aber dennoch kindgerecht. Diese Mischung machte es für mich sehr interessant.
Lewis Abenteuer ist spannend, an manchen Stellen gruselig und immer mysteriös. Man fiebert als Leser mit den Figuren mit und möchte das Geheimnis um die geheimnisvolle Uhr genauso dringend lösen. Ich war schnell mitten in der Geschichte und wollte da auch gar nicht mehr weg.

Das Fazit.

Mysteriös, phantastisch und ein Klassiker - das perfekte Buch für lange Herbst- und Winternächte für die ganze Familie!

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