John Boyne Der Junge auf dem Berg

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Inhaltsangabe zu „Der Junge auf dem Berg“ von John Boyne

Als Pierrot seine Eltern verliert, muss er Paris verlassen und ein neues Leben bei seiner Tante beginnen, die in einem wohlhabenden deutschen Haushalt dient. Aber dies ist keine gewöhnliche Zeit: Der zweite Weltkrieg steht vor der Tür. Und es ist kein gewöhnliches Haus: Es ist der Berghof – Adolf Hitlers Sommerresidenz. Fassungslos muss der Hörer miterleben, wie sich Pierrot zum skrupellosen Nazi wandelt, seinen besten Freund verleugnet und seine Tante verrät. John Boyne ist das eindringliche Porträt eines Jungen gelungen, der den Machtversprechen des Nationalsozialismus erliegt und sich viel zu spät bewusst wird, wie menschenverachtend und hasserfüllt deren Ideologie – und sein eigenes Handeln – ist.

Unter einem Dach mit Hitler! Spannend, mitreißend und aufrüttelnd! Was das Gefühl von Macht anrichten kann...

— Smilla507
Smilla507

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    Der Junge auf dem Berg
    Smilla507

    Smilla507

    13. September 2017 um 17:33

    Pierrot erlebt in Paris das Aufkeimen des Antisemitismus. Nach dem Tod seines Vaters und später seiner Mutter kommt er zunächst in ein Waisenhaus. Eine ihm unbekannte Tante holt Pierrot zu sich - sie arbeitet auf dem Berghof. Aus Pierrot wird Peter, aus einem Franzosen ein Deutscher. Schon bald macht der Junge Bekanntschaft mit Hitler...John Boyne zeigt auf spannende und anschauliche Art, welche Auswirkungen das Gefühl von Macht hat. Wie beeinflussbar wir doch sind. Wie das bei Erzählungen über den Krieg nun mal ist, gibt es auch hier ein paar weniger schöne Szenen, die mich schwer schlucken ließen. Ich denke, das Buch ist eher ab 14/15 Jahren geeignet - und natürlich auch für Erwachsene. Boris Aljinovic liest sehr souverän. Hitler zu intonieren stelle ich mir nicht leicht vor, aber das hat er m.E. sehr gut geschafft. Dass noch ein zweiter Sprecher am Ende auftaucht, hat mich ziemlich überrascht und war ein genialer Schachzug - vor allem die Umsetzung. Mehr will ich nicht verraten. Zu erwähnen sei bei der Hörbuchfassung noch, dass musikalische Stücke die Kapitel voneinander trennen. Sie sind sehr verschieden, heizen die Spannung teilweise noch mal an, weil sie schlimmes erahnen lassen.

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