John Boyne Der Junge im gestreiften Pyjama

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Inhaltsangabe zu „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne

Der Klassiker als Sonderausgabe zum Taschenbuchpreis!

Berlin 1942: Als Bruno eines Tages nach Hause kommt, werden gerade alle seine Habseligkeiten in Kisten verpackt. Sein Vater wurde befördert und die Familie muss umziehen, an einen weit entfernten Ort, wo es niemanden gibt, mit dem er spielen kann. Ein hoher Zaun trennt ihn von den seltsamen Menschen in gestreiften Anzügen in der Ferne. Aber Bruno beschließt, dass es mehr an diesem verlassenen Ort geben muss, als es den Anschein hat. Er trifft auf einen Jungen, dessen Lebensumstände ganz anders als seine eigenen sind. Die beiden Jungen freunden sich an -- und das hat Folgen.

So traurig, aber ein tolles Buch

— janinakerry

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  • Gegen das Vergessen

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    rallus

    Bruno ist 9 Jahre alt und lebt mit seiner Schwester die 12 Jahre alt ist und seiner Mutter in Berlin in einem großen Haus mit Bediensteten. Sein Vater ist ein wichtiger Mann und eines Tages wird er nach 'Auswisch' versetzt, weil der 'Furor' es so will. Doch dort hat er keine besten Freunde mehr, keine Schule, nur Einzellehrer und ein kleines Haus mit einer schlechten Sicht. Die Sicht auf einen Stacheldrahtzaun wohinter lauter Menschen in den gleichen gestreiften Pyjamas herumlaufen. Mit einem Jungen befreundet er sich an und verbringt viele Stunden dort, einfach nur zu sitzen und zu reden. Eines Tages fasst er einen Entschluss... Natürlich weiß jetzt jeder um was es geht, was der Titel ja schon impliziert. Nur Bruno scheint begriffsstutzig zu sein. Trotz der scheinbar klaren Sachlage versteht er nicht, dass sein Freund Schmuel gedemütigt und gefangengehalten wird. Manches mal ist diese Diskrepanz, zwischen der Wahrheit und dem was Bruno sieht, übertrieben unwahrscheinlich dargestellt, doch gibt sie einem Zeit zum Überlegen und einem selber die Möglichkeit dem Zielpublikum (der Jugend) zu erklären. Waren wirklich alle Menschen blind in dieser Zeit? Haben sie das Offensichtliche nicht gesehen? Warum hat niemand was gesagt? Eine Fabel gegen das Vergessen und gegen das Verdrängen, eindringlich vorgelesen von Ulrich Matthes.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Mona90

    28. May 2013 um 18:22

    ~ Inhalt Berlin 1942: Als Bruno eines Tages nach Hause kommt, werden gerade alle seine Habseligkeiten in Kisten verpackt. Sein Vater wurde befördert und die Familie muss umziehen, an einen weit entfernten Ort, wo es niemanden gibt, mit dem er spielen kann. Ein hoher Zaun trennt ihn von den seltsamen Menschen in gestreiften Anzügen in der Ferne. Aber Bruno beschließt, dass es mehr an diesem verlassenen Ort geben muss, als es den Anschein hat. Er trifft auf einen Jungen, dessen Lebensumstände ganz anders als seine eigenen sind. Die beiden Jungen freunden sich an - und das hat verheerende Folgen. ~ Meine Meinung Ich glaube, zum Inhalt muss ich nicht mehr viel sagen. Es geht um einen kleinen Jungen, der mit seiner Familie von Berlin nach Auschwitz zieht, weil sein Vater eine Beförderung erhalten hat. Was dies für Auswirkungen hat, ahnt Bruno noch nicht. Er weiß nicht viel über die Menschen die dort leben und was es mit dem Beruf seines Vaters auf sich hat. Jedoch spürt er, dass dieser Ort nicht vergleichbar mit seinem Zuhause in Berlin ist und lebt sich deshalb auch nur widerwillig dort ein. Aus seinem Fenster kann er die fremden Menschen beobachten, die alle einen gestreiften Pyjama tragen. Warum sind sie von einem großen Zaun umgeben? Bruno stellt sich immer wieder diese Frage, bis er irgendwann den Zaun erkundet und dort Schmuel kennenlernt - einen kleinen dünnen Jungen im gestreiften Pyjama. Von da an beginnt eine tragische Freundschaft. Natürlich kann man sich jetzt die Frage stellen, ob ein 9-Jähriger Junge tatsächlich so wenig von den damaligen Lebensumständen mitbekommen hat, denn ich glaube, dass auch schon die Kinder über diese Situation aufgeklärt wurden. Meine Großeltern waren damals sogar noch etwas jünger als Bruno und wenn sie von dieser Zeit erzählen, scheinen sie durchaus gewusst zu haben, was zur damaligen Zeit passiert ist. Trotzdem finde ich es jetzt nicht gänzlich naiv und unrealistisch, denn immerhin ist Bruno ja trotzdem noch ein Kind. Nach und nach scheint er ja auch gewisse Dinge herauszufinden bzw. macht sich Gedanken darüber. Ich glaube, tief im Innern hat er schon ein wenig die Lage begriffen, aber er hat es eben verdrängt, weil er ja in ganz anderen Umständen als Schmuel gelebt hat. Nur durch die Erzählungen seines Freundes, hat er ein wenig über das Leben auf der anderen Zaunseite erfahren. Das hat mich teilweise echt schockiert und ich wollte Schmuel und Bruno am liebsten eigenhändig von diesem schrecklichen Ort wegbringen. Beide sind im selben Alter und führen so ein unterschiedliches Leben. Doch Bruno erfährt auch, dass Schmuel einmal ein schönes Leben geführt. Das hat mich oft sehr traurig gemacht, sodass ich meistens nur eine CD am Abend hören konnte. Es ist zwar eher eine ruhige Geschichte und da es aus Brunos Sicht beschrieben wird, erfahren wir auch viel drumherum und nicht nur von der eigentlichen Handlung, aber trotzdem ging es mir teilweise echt nahe. Ich fand es jedoch toll zu sehen, dass Kinder sich einfach ohne Vorurteile ihre Freunde aussuchen. Das ist wirklich eine klasse Botschaft, auch wenn sie zum Schluss sehr schrecklich ausgeht. Ich kann also durchaus verstehen, warum dieses Buch so hochgelobt wird. Es ist eine Geschichte, die das Herz berührt und einen nachdenklich stimmt. ~ Fazit Egal ob Buch, Hörbuch oder Film, hier kann ich alles empfehlen. Wer z.B nicht gerne liest, sich aber für den Inhalt interessiert, für den ist die Verfilmung mit Sicherheit eine gute Alternative. Lesebegeisterten würde ich hingegen natürlich das Buch empfehlen. Eine wirklich bewegende Geschichte, die zu Tränen rührt. (4,7)

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  • Rezension zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Dubhe

    26. August 2011 um 13:00

    Bruno weiß nicht was sein Vater arbeitet, nur dass er sehr wichtig ist. Wir befinden uns in der Zeit des 2. Weltkrieges. Brunos Vater wird befördert und die ganze Familie muss aus dem schönen Berlin wegziehen. Bruno findet das ziemlich blöd, denn in der neuen Gegend gibt es keine Kinder, nur welche die hinter einem Zaun in Baracken wohnen und diese gestreiften Pyjama tragen, wie die Erwachsenen dort. Und es gibt Wald. Eines Tages sieht Bruno einen Jungen in seinem Alter, der dort hinter dem Zaun sitzt. Da Bruno so langweilig ist, geht zu dem Jungen und sie beginnen zu reden. Immer wieder kommt Bruno zu dem Zaun und seinem neuen Freund. Doch dann verschwindet ein Angehöriger von Brunos neuem Freund. Bruno beschließt ihm zu helfen, zieht selbst einen gestreiften Pyjama an und geht hinter den großen Zaun. . Wir erleben die Schrecken eines KZ der Nazis durch die Augen eines unschuldigen Jungen. Meines Achtens zu unschuldig, denn er weiß gar nichts von der Welt. Normalerweise waren die Jungen damals in der HJ oder sonst einem Verein, und lernten schon früh, gewisse Sachen. Warum also nicht auch Bruno? Da sein Vater ja so ein hohes Tier ist, sollte Bruno vorallem schon gewisse Sachen wissen. Bruno ist 9. Ich denke, man hätte Bruno jünger machen sollen, um diesen Aspekt der Geschichte realistischer zu gestallten. Das Buch ist etwas grausam, ich verstehe nicht so ganz, warum es dann als Kinderbuch bezeichnet wird. Die Stimme des Lesers ist etwas gewöhnungsbedürftig und er zieht die Wörter immer etwas in die Länge. Das ist ziemlich irritierend. Und er betont die Silben etwas komisch. Ansonsten ist das Buch nicht ganz so schlecht.

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  • Rezension zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    dyabollo

    08. April 2010 um 10:13

    Wie soll ich nun anfangen um das Buch nicht gleich im ersten Satz fertig zu machen? Da beginne ich mal mit der Zusamenfassung: Im Jahre 1943 schickt der Führer persönlich einen seiner besten Männer nach Ausschwitz, das im Buch bis zum bitteren Ende "Auswisch" genannt wird. Für die Karriere muss dann aber die ganze Familie leiden und ein großes Haus in Berlin gegen ein viel kleineres direkt neben dem KZ tauschen. Der neunjährige Bruno leidet besonders stark daran, denn in "Auswisch" gibt es niemanden mit er spielen kann. Aus seinem Fenster hat er jedoch eine gute Sicht auf die andere Seite des Zauns, es sieht Kinder und beneidet diese. Eines Tages hält es Bruno nicht mehr im Haus. Der Junge möchte den Zaun erforschen. Dabei findet er jedoch einen Freund den er später täglich besucht. Die Naivität eines Kindes ist schon gewaltig aber was Boyne aus ihm macht ist einfach schon dümmlich und unglaubwürdig. Das Kind eines Komandanten soll das Wort "Jude" nicht kennen? und das trotz Rassenlehre in den Schule? Den Führer nennt er Furor und Ausschwitz heißt in seiner Welt "Auswisch" Zu Beginn habe ich noch geglaubt die Namen seien erfunden um die Inhalte zu verallgemeinern - ein wenig wie in einer Fabel, schließlich gab es nicht nur "Ausschwitz" und ein Führer könnte jederzeit einen anderen Namen haben und in einem anderen Land regieren. Doch ich wurde enttäuscht, denn alles deutete darauf hin, dass es sich tatsächlich um Ausschwitz dreht. Auch die Tatsache, dass Bruno unbedingt auf die andere Seite will weil er dort Kinder sieht ist unbegreiflich. Wer jemals Bilder von einem KZ gesehen hat, wird wissen wovon ich rede! Kein denkenden Mensch auch nicht ein Neunjähriger wäre so blöd sich die "andere Seite" als Spielplatz auszumalen. Ich verstehe die Grundidee des Romans und von daher drücke ich bei der Tatsache, dass Bruno und sein Freund täglich an einem unbewachten Plätzchen am Zaun sitzen ein Auge zu. Auch sehe ich drüber hinweg, dass es ein Loch im Zaun gibt und die Jungen jederzeit die Seiten wechseln können. Aber was gar nicht geht ist das schlecht recherchierte Lager! Man bekommt den Eindruck, dass die Leute dort allesamt gelangweilt auf dem Boden sitzen und aus Langeweile Löcher in den Boden starren und die Soldaten nach Lust und Laune aus diesen gelangweilten Juden Gruppen bilden und diese vergasen! Hat John Boyne überhaupt nur ein Buch zum Thema KZ und NS gelesen? Wenigsten mal einen gut recherchierten Film gesehen? Wohl kaum! Zuerst einmal trugen nur Menschen ein "Pyjama" die in einem KZ arbeiteten. Diese Menschen wurden dann auch nicht vergast sondern starben eher an Mangelernährung und schwerer Arbeit. Und auch die Tatsache, dass es dort viele Kinder gab ist völlig falsch! wenn John Boyne schon keine Lust auf Recherche hatte, dann hätte er doch bei einem fiktiven KZ bleiben sollen! Es ist ein Kinderbuch aber auch dafür ist es zu schwach! Ich möchte meinem Kind nicht vermitteln, dass KZs beneidenswert waren weil es dort so viele Spielkameraden gab und man den ganzen Tag in gemütlichen Pyjamas laufen konnte! Wer seinem Kind trotzdem das NS Regime näher bringen möchte, sollte eher zu der Bücherdiebin greifen! Auch wenn es da um ein wenig anderes Thema geht, ist es doch gut recherchiert und damit lesenswerter!

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  • Rezension zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    NewNoise

    03. September 2008 um 14:18

    John Boyne erzählt aus der Sicht des Jungen Bruno. Dessen Vater trägt eine prächtige Uniform mit einer weiß-roten Armbinde und bekommt eine Arbeit, die besser sein soll als zuvor, aber gar nicht besser ist. Das weiß Bruno, denn besser kann nicht sein, wenn die Familie wegzieht von Berlin und an einen Ort, an dem es keine anderen Kinder gibt. Furchtbar langweilig, findet Bruno. Nur andere Soldaten gibt es, die seinen Vater "Kommandant" nennen und ansonsten hinter dem sehr hohen sehr langen Zaun arbeiten... Erträgt man diese kindliche Perspektive und die Harmlosigkeit der Kindheit im Unbewusstsein des Massenmordes (die Hard-facts des Holocaust werden kaum auch nur angedeutet), wird man beim Hören dieses Hörbuches schnell gepackt. Das bittere Gefühl stellt sich immer dann ein, wenn Details angedeutet werden, von denen man so viel mehr weiß als der Junge Bruno. Ulrich Matthes, der in Interviews die Bedeutung der Kindlichkeit im Schauspiel betont hat, liest auch hier wieder gekonnt. Er gibt dem ungenierten unwissenden Blick Brunos meisterhaft Raum – und Stimme.

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  • Rezension zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    katermurr

    09. May 2008 um 11:38

    Ein faszinierendes Buch, auch wenn ich die Idee, manches aus Kindersicht unverständlich zu lassen, übertrieben finde (der furor - das ist natürlich eine fantastische alliteration, aber ich hätt das halt mal aufgelöst, irgendwie) - der Fortlauf der Geschichte könnte auch glaubhafter erdacht sein, ohne an Beklemmung zu verlieren - aber die Grundidee und die Schreibe und generell: ein sehr empfehlenswertes Buch!

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