John Boyne Der Junge im gestreiften Pyjama

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Inhaltsangabe zu „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

Unbeschreiblich!

— glnhrzn

Fesselnd. Emotional. Erschütternd.

— Wuschel

Ein emotionales Buch, über einen kleinen naiven Jungen der bis zum Schluss nicht den ernsten Sinn der damaligen Zeit begriff. Sehr gelungen...

— Ellaa_

Sehr traurig und ganz bewegend!

— Anjuli

Eine sehr bewegende Geschichte.

— nastiwho

Die Geschichte eines naiven Jungen, der die Grausamkeiten des Krieges, noch nicht ahnt.

— Tamii1992

bewegend

— Hoffin

Diese Geschichte muss man gelesen haben.

— TintenKompass

Das Grauen durch naive Kinderaugen. Sehr starkes Buch.

— Lichterregen

Das Buch entwickelt einen Sog. Großartig und berührend.

— Erstausgabe

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  • Der gestreifte Pyjama.

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Wuschel

    07. November 2017 um 13:40

    Bereits vom Film war ich gerührt. Er ging mir unter die Haut. Nie war ich mir klar ob ich darüber weinen oder lachen sollte, denn in meinen Augen war es ein gewisses Maß an Ironie. Dann nahm ich das Buch zur Hand. Zuerst war ich überrascht, denn es erinnerte eher an ein Kinderbuch von der Schriftgröße. Bereits nach wenigen Tagen hatte ich es verschlugen. Auch im Buch musste ich oft schmunzeln. Meist mit einem schlechten Gewissen, denn ich wusste um was es in dem Buch geht. Doch auch der Schreibstil erschien recht kindlich. Dennoch... man stelle sich vor die Welt aus der Sicht eines 9 jährigen Jungen zu sehen. Er versteht nicht was in vor sich geht. Natürlich hört er was er erklärt bekommt, doch wie erklärt man einem so kleinen Menschen den Krieg? Oder warum ein Mensch schlechter sein soll als man selbst? Das schöne an der Geschichte ist, dass der Junge trotz der "Lehre", welche man ihm irgendwann anfing zu unterziehen sein Kind sein beibehielt. Zu seinem Freund stand und in der schwersten Stunde für ihn da war, auch wenn es für seine Geschichte vielleicht nciht ganz so  einen Verlauf nahm, wie es sich manch einer gewünscht hätte.  Eine Geschichte über einen Zaun. Einen Zaun, der uns heute noch gerne im Leben begegnet. Eine Geschichte die durch Mark und Bein geht. 

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  • Ein Buch für jedes Bücherregal.

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Ellaa_

    06. November 2017 um 17:26

    Inhaltsangabe:Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.Meine Meinung:Das Buch hat einen flüssigen, leichten  Schreibstil, was nochmal verstärkt das der Protagonist jünger ist. Aber aufpassen, kaum fängt man an, ist es auch schon im einen Zug weggelesen! :)Die Kapitel laufen sehr gut über. Die jeweiligen  Überschriften sind  kurz gehalten und aussagekräftig. Der Protagonist, ist der 9 Jährige Bruno, der naiv, neugierig und an manchen Stellen unbelehrbar ist. Ein typischer 9 Jähriger, der perfekt dargestellt wurde. Schmuel, der beste Freund von Bruno,  ist ein kleiner liebreizender Junge, den ich sehr mochte. Dieses ernste Thema- wurde einfach mal aus einer anderen Perspektive erzählt- die eines Kindes. Was für mich sehr erfrischend war und da ich davor schon den Film sehen durfte, sehr ausdrucksstark. Jedoch finde ich es an manchen Stellen unrealistisch- die pure Gewalt gleich nebenan- und Bruno sieht sie einfach nicht, obwohl er sooft forscht und aus dem Fenster guckt. Kann ich mir nicht vorstellen. Auch die Schüsse- sowas hört man doch oder? Ist ja nun mal so gut wie nebenan. Dies ist der einzige große Kritikpunkt für mich persönlich, da dort meine Vorstellungskraft versagt.Den Schluss fande ich auch gelungen, endlich kommt der Vater ein wenig zu Verstand (Kommandant des Konzentrationslagers in Ausschwitz).Im Großen und Ganzen gebe ich dem Buch 4,5 Punkte.

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  • Leserkommentare zu Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    ferial mott

    via eBook 'Der Junge im gestreiften Pyjama'

    Ich finde wichtig, dass über die Zeit des Nationalsozialismus' geschrieben wird. Die Geschichte von Bruno und Schmuel ist ein Schicksal, dass sowohl erwachsenen, wie meiner Mutter, als auch minderjährigen Kriegsinteressierten, wie meiner besten Freundin und mir (wir sind 13), sehr nahegeht. Wichtig ist dabei nur die Kenntnis der Vergehen, die Hitlers Leute damals an den Juden in Auschwitz, als auch in den übrigen Konzentrationslagern, begangen haben. "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist aus der äußerst naiven Sichtweise des neunjährigen Brunos geschrieben, er begreift nicht welches Unheil sich da auf der Zaunseite seines neuen polnischen Freundes abspielt, bis es schließlich zu spät ist...

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    • 8
  • Eine sehr bewegende Geschichte.

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    nastiwho

    21. October 2017 um 11:36

    Die meisten werden die Story wahrscheinlich kennen. Es ist aus der Sicht eines neun jährigen Junge geschrieben, was ich toll fand. Ich mochte Bruno richtig gerne. Das Ende war natürlich sehr traurig. Den Film hab ich gleich danach auch noch angeschaut kann beides nur empfehlen.

  • Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Tamii1992

    19. October 2017 um 09:40

    Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt wie "Der Junge im gestreiften Pyjama". Die Geschichte fängt ganz "harmlos" an und wandelt sich dann immer mehr und mehr in eine ernste Handlung um. Es gibt nur wenige Kapitel in der der Leser ein gutes und glückliches Gefühl verspüren kann. Man sollte für dieses Buch auf jeden Fall nicht zu sensibel sein.Der Schreibstil verkörpert ganz die Gedanken eines neun jährigen Jungen. Die Sätze sind recht kurz gehalten, die Schrift eher groß geschrieben. Wäre die Handlung nicht, könnte man meinen es sei ein Kinderbuch. Die einzelnen Kapitel stecken voller Cliffhanger, was das Unheimliche an dem Buch ist. Es gibt Handlungen die nicht niedergeschrieben wurden. Niemand redet über das was gleich geschieht, aber jeder weiß es.Der Hauptcharakter ist Bruno, der mit seiner Familie von Berlin nach "Aus-Wisch" zieht, damit sein Vater seine neue Position ausüben kann. Bruno ist ein sehr aufgeweckter, nachdenklicher und sehr naiver Junge. Was ihm einerseits sehr sympatisch macht, aber andererseits empfindet man tiefes Mitgefühl für den Jungen. Der zweite Hauptcharakter ist Schmuel. Über Schmuel ist nicht wirklich viel bekannt. Er lebt seit geraumer Zeit mit seiner Familie in einem KZ-Lager und ist sehr in sich hineingekehrt. Über seine Familie ist so gut wie nichts bekannt.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    deichpoesie

    16. October 2017 um 23:54

    Es gibt Ereignisse in der Geschichte, welche nur schwer in Worte zu fassen sind. Es ist womöglich noch schwieriger, wenn ein Autor vor dem Hintergrund des Holocaust versucht, eine Geschichte zu erzählen. John Boyne unternimmt den Versuch in seiner Erzählung „Der Junge im gestreiften Pyjama“, um dieses Problem zu lösen. Der Leser selbst darf am Ende entscheiden, ob ihm dies wirklich gelungen ist! Zum Buch: Bruno ist ein aufgeweckter Junge im Alter von 9 Jahren. Er und seine Familie leben in Berlin – doch dies soll sich schon bald ändern. Sein Vater, der stets in Uniform durch das Haus schreitet, hat einen neuen wichtigen Posten angenommen. Dafür ist es notwendig Berlin mit der gesamten Familie zu verlassen. Einzig die Großeltern und Brunos beste Freunde bleiben zurück. Der Junge ist äußerst enttäuscht und kann nicht begreifen, warum er seine geliebte Umgebung so plötzlich verlassen muss. Als die Familie ihre „neue Heimat“ erreicht, wird die schlechte Laune nur noch mehr verstärkt. Bruno findet sich mitten im Nirgendwo wieder. Lediglich ein riesiger umzäunter Bereich, welcher am neuen Familiensitz angrenzt, bildet die neu gewonnene Nachbarschaft. Er entdeckt keinerlei Kinder – keine neuen Spielkameraden – er fühlt sich allein und im Stich gelassen. Sein Wissensdurst ist zwar vorhanden, doch einige Dinge kommen ihm unwirklich und unbegreiflich vor. Der „Furor“ hat Großes vor und deswegen ist sein Vater mit einer neuen Aufgabe betraut worden – in Aus-Wisch! Doch warum muss er mit seiner unausstehlichen Schwester und seiner Mutter hier sein? Warum laufen ständig Soldaten im Haus auf und ab? Warum verbietet man ihm seine Erkundungsausflüge? Trotz dieser vielen Fragen wagt es Bruno nicht, seinen Vater direkt darauf anzusprechen. Sein Vater verlangt Dinge, die nicht von ihm erklärt werden. Bruno kann sich für sein Alter ausgesprochen gut artikulieren – doch seine Wissensbestände weisen einige Lücken auf, die seine Familie anscheinend nicht schließen will. Alles ändert sich, als Bruno gegen eine Anweisung verstößt und am Zaun entlangwandert. Dabei macht er eine Entdeckung, die alles – wirklich alles – verändern wird. Er entdeckt den Jungen im gestreiften Pyjama. Fazit: In seinem Nachwort schildert John Boyne sehr deutlich die Problematik, wenn man sich einem so schwierigen Kapitel wie dem Holocaust literarisch widmen möchte. In vielerlei Hinsicht tat ich mich schwer, mich dieser Erzählung hinzugeben. Boyne weist bereits zu Beginn der Erzählung darauf hin, worum es sich möglicherweise handeln könnte. Es wird immer deutlicher und der Leser blickt manchmal verwundert auf, wenn die Naivität des Jungen Bruno zum Vorschein kommt. Ist er denn wirklich blind? Sieht er denn nicht den Zusammenhang und Horror vor „der eigenen Haustür“? Natürlich können die Leser nunmehr beginnen, dieses Buch in allen Einzelheiten auseinander zu nehmen. Der Junge ist doch 9 Jahre alt – der muss doch was wissen, wenn sein Vater ein Mann der SS war. Was ist mit seiner Schwester? War sie denn kein Mitglied des BdM? Es tauchen unheimlich viele Fragen auf, die vermuten lassen, es handele sich hier um eine schlechte Recherche des Autors. Doch das ist in meinen Augen nicht die Intention des Verfassers. Der Autor versucht, die kindliche Zerbrechlichkeit und Naivität anhand einer Erzählung zu verdeutlichen, Boyne gelingt dieser sensible Spagat. Er zeichnet sicherlich ein etwas überspitztes Bild eines naiven Kindes – doch findet sich nicht vielleicht auch der eine oder andere Leser in Bruno wieder? Waren wir nicht auch etwas naiv und unvoreingenommen, als Schulfächer wie Geschichte noch nicht zum alltäglichen Lehrplan gehörten?  Ich muss zugeben, dass ich erst zum Ende der Erzählung (vor allem nach dem hervorragenden Nachwort des Autors!) ein klares verständnisvolles Bild vor Augen hatte.

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  • Schöne Geschichte, die lesenswert ist.

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    TintenKompass

    11. September 2017 um 18:49

    Inhalt: Bruno weiß nichts vom Holocaust oder dergleichen. Er ist ein streng erzogener, einsamer Junge, der mit seiner Familie nach Polen ziehen musste, weil sein Vater zum Kommandant befördert wurde. In seinem neuen zuhause fühlt er sich zuerst nicht sonderlich wohl und geht irgendwann auf Entdeckungstour. Dabei trifft er auf Schmuel, der hinter dem Zaun lebt, den man aus Brunos Fenster sehen kann. Langsam werden ihm die Augen geöffnet und plötzlich ist er in den Fängen des schrecklichen Geschehens. Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend, da es an den Pyjama erinnert und auch eher schlicht gehalten wurde. Mich stört es auch nicht, dass der Titel fast über das ganze Cover geht und auch der Name des Autors hat eine gute Größe und Position. Meine Meinung: "Der Junge im gestreiften Pyjama" wurde von John Boyne verfasst und von Brigitte Jakobeit, aus dem Englischen, übersetzt. Ich fand die Idee hinter der Geschichte sehr ansprechend, da ich diese Zeit von früher auch so, sehr interessant finde und immer wieder gerne neues darüber lese. Da ich auch den Film bereits kannte habe ich eigentlich nichts weiter erwartet. Dabei hab ich aber trotzdem gehofft, dass mich das Buch genauso fesselt, wie der Film. Dabei ist es eine bewegende Geschichte, die uns ein Einblick in die grausame Vergangenheit schenkt. Dabei mag ich den Protagonisten Bruno wirklich sehr. Klar er ist noch ein Kind und somit in manchen Situationen auch recht nervig aber ich finde, da kann man drüber weg sehen, weil es halt am alter des Protagonisten liegt. Auch Schmuel mag ich. Den Jungen hinter dem Zaun, im gestreiften Pyjama. Er ist zwar sehr still und zurückhaltend, was in seiner Situation aber mehr als verständlich ist. Ich finde auch die Schriftgröße sehr schön und passend zur Seitenzahl. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt, da ich das Buch in ca. drei Tagen durch hatte. Dabei war der Schreibstil sehr flüssig zu lesen und es wurde aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Das Ende ist zwar leider nicht besonders schön aber es passt dennoch zur Geschichte und ist auch sehr überraschend. Ich habe es jedenfalls so, als ich zum ersten Mal den Film gesehen habe, nicht erwartet. Im Allgemeinen ging es um eine wachsende Freundschaft und um eine grausame und wichtige Zeit. Fazit: Für mich ist die Geschichte einfach ein muss, weil es eine Geschichte ist, die das Herz berührt. Außerdem erzählt das Buch über eine wichtige Zeit, die auch heutzutage noch ein wichtiges Thema ist.

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  • Durch die Augen eines Jungen

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    pamN

    07. September 2017 um 11:56

    ‎Bruno muss sein sein Zuhause in Berlin verlassen, da sein Vater eine neue Stelle in Aus-Wisch vom Furor übertragen bekommen hat. Als er einen Jungem im gestreiften Pyjama kennenlernt, beginnt er sich dort heimisch zu fühlen, denn er hat nun einen Freund...auf der anderen Seite des Zaunes. Das Cover ist sehr schlicht, was mir aber super gefällt. Es passt zur Story und gibt dem Leser keine Richtung vor. Den Schreibstil fand ich super. Ich hatte wirklich das Gefühl einem 9 Jahre alten Jungen und dessen Geschichte zu lauschen. Dadurch wurde auch die Unwissenheit und Unschuld von Bruno problemlos transportiert. Außerdem gab es keine zähe oder langweilige Stelle. Ich wollte das Buch nicht aus den Händen legen.Im Buch gibt es keine großen emotionalen oder handlungsbezogenen Höhen oder Tiefen. Es ist wie ein Tagebuch eines kleinen Jungen und wie er die Welt und Personen um sich herum wahrnimmt. Es ist jedoch interessant wie wenig er über den Nationalsozialismus, Juden und Auschwitz weiß und erklärt bekommt. So gut wie nichts. Trotz Privatlehrer, der diese Themen für unabdingbar haelt. Der Leser erfährt nicht wirklich viel über die anderen Charaktere (Vater, Mutter, Schwester), aber das passt ebenfalls zur Story. Denn Bruno ist viel alleine und muss sich einigen Verhaltensregeln im Umgang mit den anderen unterwerfen.Die Freundschaft zwischen Bruno und Schmuel finde ich unglaublich rührend. Jedoch wäre es interessant gewesen zu lesen, wie und ob sich Brunos Meinung zu Schmuel geändert hatte, wenn er mehr gewusst hätte.Ich muss zugeben, dass ich sehr froh bin, dass das Ende nicht so krass war wie im Film. Das Film-Ende hat mich unglaublich erschüttert und in Tränen zurückgelassen. Das Ende des Buches ist etwas offener, aber selbstverständlich nichtsdestoweniger  erschütternd.

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  • Gänsehaut.

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Erstausgabe

    25. August 2017 um 11:00

    Die Tatsache, dass der Verlag den Inhalt des Buches im Klappentext* noch nicht mal annähernd beschrieben hat, ist großartig. So konnte ich Schritt für Schritt, Seite für Seite herausfinden, um was es geht. Nicht nur dadurch entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Von Anfang an habe ich den kleinen Bruno in mein Herz geschlossen und mit seinen Augen die Geschehnisse erlebt. Die Geschichte behandelt ein schwieriges Thema, das gerade aufgrund der kindlichen Perspektive zu etwas ganz Großem wird. Ich bereue keine Sekunde, die ich mit diesem Buch verbracht habe, auch wenn sie mir sehr nahe ging. Es ist jetzt eine Weile her, seit ich das Buch zu Ende gelesen habe, aber bis heute musste ich fast jeden Tag an den kleinen Bruno und seine Geschichte denken. Dieses Buch ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.   *Klappentext: Die Geschichte von >Der Junge im gestreiften Pyjama< ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

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  • Kindliche Ansicht zum Holocaust

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Buecherseele79

    17. August 2017 um 22:06

    Bruno hat ein tolles Leben in Berlin, Freunde mit denen er Streiche ausführen kann und ein grosses Haus mit einem Treppengeländer zum runterrutschen.Doch nun soll Bruno mit seiner hoffnunglosen Schwester Gretel, Mutter und Vater wegziehen, nach Aus-Wisch.Denn der Furor hat seinem Vater eine grossartige Zukunft vorrausgesagt, schliesslich war er bei ihnen zum Essen eingeladen.Doch Bruno findet es schrecklich in Aus-Wisch denn das Haus ist zu klein, ihm fehlen Freunde zum spielen und die Gegend ist schrecklich...vor allem das Lager mit den Baracken, den ganzen Leuten in ihren gestreiften Pyjamas und der Stacheldraht um das Lager...Dann geht Bruno auf Entdeckungsreise und lernt Schmuel kennen, einen Jungen im gleichen Alter...im gestreiften Pyjama auf der anderen Seite des Zauns...und eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich und Bruno möchte gern mehr über das Lager und die Juden herausfinden.....Was für ein Buch....es fällt schwer dies in Worte zu fassen.Zuerst- der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und bewegend.Hin und wieder musste ich raten welche Worte der Autor meinte, aber wer sich mit den Verbrechen des Holocaust beschäftigt weiss was der Autor ausdrücken möchte.Gelungen ist auch die Erzählweise da sie auf Brunos Ansichten und Erlebnissen basiert und somit sehr glaubwürdig an den Leser tritt.Sehr sehr bewegend ist es zu sehen, fühlen, lesen, miterleben wie kindlich naiv Bruno als 9jähriger mit dem Holocaust konfrontiert wird, dass es Geheimnisse und laute Gespräche im Haus gibt aber Bruno nie die Zusammenhänge erklärt bekommt.Auch findet er die Juden gar nicht schlimm und will nicht verstehen warum auf der einen Zaunseite die Kinder miteinander spielen dürfen und er ist alleine, auf seiner Seite des Zauns.Die ganze Familie wird sehr glaubwürdig beschrieben denn die Geschichte zeigt hier deutlich wie die einzelnen Protagonisten über Hitler und seine Gesetze denken,  über die Karrieremöglichkeiten die dem Vater möglich gemacht werden.Das damalige, allgemeine Familienbild der damaligen Zeit ist hier sehr gut gelungen.Die Gespräche zwischen Bruno und Schmuel bewegen, auf der einen Seite haben sie einiges gemeinsam und dann werden beide junge Leben, gerade für Schmuel, so dramatisch verändert.Wie die Freundschaft versucht, unter diesen widrigen Umständen, zu bestehen, ein Geheimniss zu bleiben und dann das wirklich sehr sehr bewegende Ende machen dieses Buch zu einem Mahnmal gegen das Vergessen.Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Rain698

    17. August 2017 um 20:23

    Der Junge im gestreiften Pyjama ist ein Buch, das oftmals als Schulbuch dient. Und das finde ich sehr richtig. Die Darstellung des Holocaust aus der Sicht eines Kindes ist eine sehr wichtige Sichtweise. Der junge Bruno ist Sohn eines KZ-Aufsehers und muss deshalb zusammen mit seiner Schwester Gretel und seiner Mutter in die Nähe von Aus-Wisch (Auschwitz) ziehen. Zu Gast ist bei der Familie oft der Furor (Führer) selbst. Bruno versteht viele Dinge, die bei ihm zuhause stattfinden nicht und darf auch nicht wirklich nach draußen. Als ihm vor Langeweile nichts besseres einfällt wandert er an dem großen mit Elektrodraht umspannten Zaun entlang und lernt dort einen kleinen Jungen im gestreiften Pyjama kennen. Der jüdische Junge Schmuel wohnt mit seinen Eltern auf der anderen Seite des Zauns. Bruno und Schmuel treffen sich jeden Tag am Zaun bis Schmuel eines Tages nicht mehr an den Zaun kommt. Bruno geht trotzdem jeden Tag an den Zaun um nach Schmuel zu sehen. Nach einigen Tagen taucht dieser auch wieder am Zaun auf und erzählt, dass er seinen Vater nicht finden kann...Eine wirklich erschütternde und wahre Geschichte aus der Sicht zweier nichtsahnender und unschuldiger Kinder die jeden Leser schlucken lässt.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama - John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Katykate

    31. July 2017 um 13:27

    »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist ein Buch, dass man nicht unbedacht lesen sollte. Denn obwohl es aus der Sicht eines neunjährigen Jungen geschrieben ist, liegt dem ganzen eine gewisse Grausamkeit unter, die leider zur Nazi-Zeit gehörte. Die Sorgen eines neunjährigen JungenBruno ist ein gewöhnlicher Junge aus gutem Haus, der am liebsten forscht oder mit Freunden draußen spielt. Als seine Familie umziehen muss, ist seine größte Sorge, dass das neue Haus nicht über eine Treppe verfügt, auf der man so gut runterrutschen kann wie auf der alten. Auch die restlichen Probleme sind kindlich naiv. Er vermisst zum Beispiel seine Freunde, findet das neue Haus nicht groß genug zum Forschen und will sowieso einfach nur nachhause.Das Lager vor seinem Fenster nimmt er gar nicht richtig als das wahr, was es ist. Er denkt, es wäre eine Siedlung voller Menschen, die immer gleich angezogen sind. Er beneidet sie darum, dass sie den ganzen Tag in gestreiften Pyjamas herumlaufen können. Und gleichzeitig fragt er sich, wieso sein Vater, der Komandant, und die anderen Soldaten die Siedlung ständig besuchen, die Leute in den Pyjamas aber nie bei ihnen im Haus vorbeischauen. Die Nazi-Zeit durch KinderaugenEs gibt viele von diesen Situationen. Situationen, die dem Leser aufgrund des Wissens um die Nazi-Zeit ein Graus sind, die Bruno aber überhaupt nicht so wahrnimmt. Er sieht alles aus den Augen eines Kindes, das kein Leid kennt. Er versteht nicht, wieso sein neuer Freund im gestreiften Pyjama unterernährt ist, wieso er ungern über sein „Zuhause“ spricht, wieso er sich solche Sorgen macht, als sein Vater mit den Soldaten geht, aber nicht mehr zurückkommt.Auch das Ende verdeutlicht noch einmal den Schrecken dieser Zeit. FazitAbschließend lässt sich nur sagen, dass »Der Junge im gestreiften Pyjama« ein Buch ist, das bewegt. Durch die kindliche Sicht eines neunjährigen Jungen fließt die Handlung dahin und verliert einerseits einen Teil seines Grauens, bringt andererseits ein ganz anderes Grauen mit sich. Dieses Buch berührt, das Ende nimmt einen mit und bringt einen zum Nachdenken. Besser hätte man so ein schwieriges Thema nicht rüberbringen können.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    Emmybooks

    24. June 2017 um 18:27

    Meine Meinung: Am Anfang fand ich diesen Roman sehr langweilig. Aber dann hat er mich immer mehr mitgerissen. Es ist ein schwieriges Thema und wird sehr gut und spannend beschrieben. Ich werde nur so viel verraten: Ich freue mich sehr, dass „Der Junge im gestreiften Pyjama“ mir gezeigt hat, dass es viele Ungerechtigkeiten auf der Welt gibt und man erst durch vieles Fragen und mit einem großen Haufen Liebe erkennt, dass Vorurteile zu fällen nichts bringt. Anderen helfen aber schon.

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  • Erschreckend wahrheitsgemäß.. (Rezension zur Verfilmung)

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    JosBuecherblog

    21. June 2017 um 21:43

    Inhalt​In dem Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ in der Regie von Mark Hermann vom Jahre 2008geht es um den 9-jährigen Bruno, der mit seiner Familie nach „Aus-Wisch“ umziehen muss, da dieArbeit seines Vaters dorthin verlegt wird. Als er die Gegend erkundet, gelangt er schließlich zueinem Zaun, der einen „Bauernhof“ umschließt. Hinter dem Zaun trifft er auf einen Jungen,Schmul. Obwohl sie eigentlich Feinde sein müssten, entsteht eine folgenschwere Freundschaft.Meine MeinungDer Film ist wirklich eine gelungene Verfilmung des Buches, bei dem das Thema der Geschichtesehr gut verdeutlicht wurde. Durch die detaillierte Gestaltung der Szenen, wie zum Beispiel durchFlaggen, wurde man direkt in die Zeit hineinversetzt. Ein weiterer Aspekt, der die Geschichte sehrbewegend gemacht hat, war die Musikauswahl. Sie sorgte für einen deutlichen Spannungsaufbau anden richtigen Szenen und war meiner Meinung nach, immer optimal gewählt. Auch die Wahl derSchauspieler hat mir sehr gut gefallen. Sie kamen meinen Ideen, die ich beim Lesen des Buchesentwickelt hatte, sehr nahe und vor allem Schmul war sehr authentisch gespielt.Für die Verfilmung hätte ich mir gewünscht, dass die Sicht des 9-jährigen Junges, so wie im Buch,noch mehr verdeutlicht werden könnte. Da man sich so etwas besser in ihn hineinversetzten hättekönnen und so auch seine Sichtweise der Dinge besser verstehen können. Außerdem muss mannoch zu dem Film sagen, dass es wichtig ist, dass man schon Vorwissen über die Zeit, in der derFilm spielt hat. Sonst könnte es zu Verwirrung oder Missverständnissen kommen.Als Fazit kann man sagen, dass der Film genauso gelungen, wie das Buch ist. Er regt zumNachdenken an und stimmt einen sehr traurig, wenn man darüber nachdenkt, dass es sich nicht bloßum eine Geschichte, sondern um die Wirklichkeit handelt. Allerdings ist Vorwissen hier Pflicht,damit man wirklich alles versteht. Ich fände den Film auch empfehlenswert für Schulklassen, diedieses Thema schon behandelt haben.

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  • Eine ganz andere Perspektive (Achtung Spoiler!)

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    dreamdreamer1

    29. May 2017 um 20:07

    Ich habe schon einige Bücher gelesen, die zur Zeit des Nationalsozialismus spielen. Als der Film "Der Junge im gestreiften Pyjama" in die Kinos gekommen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden. Habe mir aber fest vorgenommen, unbedingt erst das Buch zu lesen, bevor ich mir den Film anschaue. Und Anfang des Jahres habe ich es endlich geschafft. Der Autor hat es geschafft, durch die Perspektive eines Kindes relativ neutral, aber auch neugierig an die damals schrecklichen Geschehnisse heranzugehen und hat mir dadurch auch nochmal eine ganz andere Perspektive geöffnet. Ich finde es wichtig, viel darüber zu lesen und mir dadurch bewusst zu machen, wie die Menschen damals zu leben hatten und worunter sie leiden mussten. Der Junge Bruno wird aus seinem Umfeld gerissen und versteht nicht, warum er an einen Ort ziehen muss, der so hässlich ist. Ihm gefällt es dort gar nicht und er möchte gerne wieder zurück. Und trotzdem findet er an diesem Ort einen Freund, mit dem ihn bald eine Freundschaft verbindet, wie er sie vorher noch nie hatte. Und obwohl die beiden offensichtlich aus gar nicht so verschiedenen Welten kommen, führen sie durch ihre Herkunft ganz unterschiedliche Leben, die gegenteiliger nicht sein können. Man beobachtet als Leser/in die Geschichte und freut sich, dass sich die beiden Jungen so gut verstehen. Die vorher am Anfang des Buches vorherrschende drückende Stimmung wird im Laufe des Buches immer besser. Umso unerwarteter ist dann das abrupte Ende der Geschichte.Unbedingt lesenswert! Auch, wenn man den Film bereits gesehen hat!

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