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dia78

vor 1 Jahr

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Die Fabel "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne erschien als Originalausgabe bereits im Jahr 2006 im Fischer Verlag.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um den 9-jährigen Buben Bruno, der mit seiner Familie, Mutter, Vater und seiner Schwester Gretel in ein neues Haus zieht, da sein Vater Kommandant von AusWisch geworden ist. Den Kindern und der Mutter ist es nicht von Anfang an klar, wozu dieses Lager gut ist. Bruno vermutet, als er aus seinem neuen Zimmer aus dem Fenster raus sieht, dass es sich um einen Bauernhof handelt und die Leute Pyjamas anhaben. Ab und zu kommt seltsamer Geruch und seltsame Wolken aus einem Schornstein des Lagers, aber es darf nicht einmal in der Familie darüber gesprochen werden. Eines Tages als Bruno von Langeweile getrieben wieder einmal auf Entdeckungstour geht, findet er den Zaun, der sich rund um das Lager befindet und dahinter sitzt ein Junge im Pyjama, Schmuel. Eine Freundschaft entsteht.
Jedes Mal wieder schockiert mich das Buch von neuem, da es so ergreifend, so ungeheuer lebensecht geschrieben wurde. Die Geschichte packt mich einfach immer wieder. Alle Jahre, wenn ich das Glück habe, eine Klasse in Geschichte zu unterrichten, verwende ich dieses Buch und seit kurzem auch kleine Ausschnitte aus dem Film. Dem Autor ist es gelungen eine Geschichte zu zimmern, die einem nicht so schnell loslässt und auch nicht kaltlässt. 
Ich gebe der Fabel eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Autor: John Boyne
Buch: Der Junge im gestreiften Pyjama
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