John Boyne Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket

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Inhaltsangabe zu „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ von John Boyne

Vom Mut, anders zu sein Eine wunderbar phantasievolle Parabel – nicht nur für Kinder Die Brockets sind eine absolut normale Familie – bis auf Barnaby. Denn der schwebt! Und so gern er es auch lassen würde, es gelingt ihm nicht. An einem schicksalhaften Tag geschieht das Unfassbare: Barnaby schwebt davon, immer weiter, hoch in den Himmel hinein. So beginnt eine magische Reise durch die Welt, in der Barnaby höchst sonderbare Abenteuer erlebt. Er lernt eine Reihe kurioser und liebenswerter Freunde kennen. Und am Ende begreift er, dass er so normal wie seine Eltern gar nicht sein möchte: Er ist froh, anders zu sein.

John Boyne beweist mit diesem Buch einmal mehr, dass er einer der großen Erzähler unserer Zeit ist.

— LeseMama82
LeseMama82

Der Wunsch nach Akzeptanz ist angeboren, darf aber nicht überspielen wer man selbst ist! Für sich selbst einzustehen, dass lernt man hier!

— Salzstaengel
Salzstaengel

Ein wunderbarer Roman der einen mitnimmt auf eine sensible, phantasievolle Reise. Sehr leicht zu lesen und er hinterlässt ein gutes Gefühl.

— Tine_Kempf
Tine_Kempf

Ein unkonventionelles Buch für alle Altersklassen, das von der Chance erzählt, anders zu sein und unglaublich viel Mut macht!

— loveisfriendship
loveisfriendship

Eine ‘andere’ Geschichte, die sich wundervoll in John Boynes besondere Bücher einreiht

— sueglanzner
sueglanzner

Dieser Titel ist mein absoluter Favorit des Jahres 2014!!! Wer sich jemals als Außenseiter fühlte: noch heute lesen!

— KathrinSchrocke
KathrinSchrocke

Was für eine wundervolle Abenteuergeschichte über einen Jungen, der einfach nicht auf dem Boden bleiben kann. Hat das Zeug zum Klassiker!

— Daniliesing
Daniliesing

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  • Eine tolle neue Geschichte von John Boyne

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    LeseMama82

    LeseMama82

    05. August 2016 um 10:02

    Familie Brocket ist völlig normal und stolz darauf. Bloß nicht auffallen lautet die Devise und ihre beiden Kinder folgen diesem Ideal. Doch dann wird Kind Nr. 3 – Barnaby – geboren und der schlägt völlig aus der Reihe, denn er schwebt! Seinen Eltern ist das sehr unangenehm und so verstecken sie ihn die ersten Jahre hauptsächlich zu Hause. Als Barnaby dann acht Jahre alt ist, passiert das Unfassbare: er schwebt davon. Was folgt ist eine abenteuerliche Reise über viele Kontinente, bei denen Barnaby auf die unterschiedlichsten Menschen trifft, die ihn alle in seinem Wunsch unterstützen wieder nach Hause zu kommen. Doch eins sind diese Menschen alle nicht: normal. Und so stellt sich auch Barnaby die Frage: was ist so schlimm daran anders bzw. besonders zu sein? Dieses Buch schaut hinter die  Maske vieler Menschen und deckt auf, warum sie geworden sind, wie sie sind. Und gerade Barnabys Eltern hätten aus der eigenen Vergangenheit wirklich mehr lernen sollen. Ein tolles Buch mit einer abenteuerlichen Geschichte, sympathischen Charakteren, die einem gleich ans Herz wachsen und der Bitte Menschen zu nehmen wie sie sind. Richtig gut!

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  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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    VanaVanille

    VanaVanille

    24. February 2016 um 15:47
  • Kleines Meisterwerk mit besonderer Botschaft

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Maerchenbuch

    Maerchenbuch

    11. November 2015 um 07:35

    Alistair und Eleanor Brocket führen mit ihren Kindern Henry und Melanie ein ganz normales und geregeltes Leben in einer kleinen Stadt in Australien. Normal sein, um jeden Preis und bloß nicht auffallen, steht bei den Brockets an erster Stelle. Die Familie hat nichts übrig für Menschen die anders sind als sie selbst und sie verabscheuen jede Form von individueller Besonderheit. Als jedoch ihr dritter Sohn Barnaby Brocket geboren wird, müssen Alistair und Eleanor feststellen, dass ihr kleiner Junge eine aussergewöhnliche Gabe besitzt, Barnaby schwebt. Seine Geschwister Henry und Melanie lieben ihren Bruder so wie er ist und auch der Familienhund hängt sehr an dem neuen Familienzuwachs, doch seine Eltern können Barnabys besondere Fähigkeit einfach nicht akzeptieren. Eleanor geht nur selten mit ihrem Sohn vor die Türe, da sie sich viel zu sehr für ihr Kind schämt. Der Junge darf auf keinen Fall eine gewöhnliche Schule besuchen, sonders muss auf die Akademie für unerwünschte Kinder gehen. So sehr sich Barnaby auch bemüht normal zu sein, er schafft es einfach nicht, auf dem Boden zu bleiben. Als Barnaby acht Jahre alt ist, treffen seine Eltern eine folgenschwere Entscheidung und für den außergewöhnlichen Jungen beginnt eine abendteuerliche und fantastische Reise rund um die Welt, auf der er viele besondere und kuriose Menschen trifft. Barnaby erlebt unterschiedliche Abenteuer in verschiedenen Ländern und lernt viel über Einzigartigkeit und Individualität. Auf seiner aufregenden Reise kann der 8-jährige viele Freundschaften schließen, jedoch bekommt er mit der Zeit großes Heimweh nach seiner Familie und beschließt sein Zuhause wiederzufinden. John Boyne konnte mich mit dieser berührenden und witzigen Geschichte auf Anhieb begeistern. Er kreiert ein einzigartiges Buch über Individualität , Akzeptanz, Toleranz und Mut und verpackt diese zentralen Themen in eine entzückende und zugleich skurile Geschichte. Der Autor vermittelt uns diese wichtigen Botschaften durch die Augen seines jungen Protagonisten und zeigt ganz deutlich, dass es die Besonderheiten und Einzigartigkeiten sind, die uns schlussendlich als Mensch ausmachen. Obwohl es sich bei diesem Werk um ein Kinderbuch handelt, ist es besonders für Erwachsene sehr empfehlenswert. Ich konnte das Buch von Beginn an nicht mehr aus der Hand legen und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von John Boyne.

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  • Was ist schon normal?

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Lilli33

    Lilli33

    16. June 2015 um 11:20

    Taschenbuch: 288 Seiten Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (5. März 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596811939 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren Originaltitel: The Terrible Thing That Happened to Barnaby Brocket Inhalt: Alistair und Eleanor Brocket sind die normalsten Menschen von ganz Sidney, vielleicht sogar von ganz Australien. Ihr Lebensziel ist: nicht auffallen. Und dafür tun sie so ziemlich alles. Auch die beiden Kinder Henry und Melanie sind ganz normal und immer brav. Doch das dritte Kind, Barnaby, ist anders. Schon kurz nach der Geburt beginnt das Baby zu schweben – es widersetzt sich der Schwerkraft. Das können Alistair und Eleanor nun gar nicht gebrauchen. Zuerst verstecken sie das Kind, um in der Nachbarschaft nicht aufzufallen. Doch als Barnaby immer größer wird, wissen sich seine Eltern keinen anderen Rat, als ihn einfach davonschweben zu lassen. Für Barnaby beginnt ein riesengroßes Abenteuer, das ihn um die ganze Welt und noch weiter führt. Er trifft auf wunderbare Menschen, die ihm helfen und denen er hilft. Er lernt viel über das Normale und das Besondere und schließlich über sich selbst. Meine Meinung: John Boyne schreibt einfach wundervolle Bücher für Kinder, aber an „Der Junge im gestreiften Pyjama“ kommt in meinen Augen kein anderes heran. Trotzdem ist auch „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ ein kleines Juwel. Mit viel Fantasie und Charme lässt uns der Autor an den verrückten Erlebnissen des achtjährigen Barnaby teilhaben. Barnaby ist ein einfühlsamer kleiner Junge, geprägt von einer enormen Offenheit seinen Mitmenschen gegenüber. Obwohl er selbst nie von seinen Eltern Toleranz erlebt hat, ist es für ihn kein Fremdwort. Er nimmt die Menschen, wie sie sind – genau das wünscht er sich für seine Person auch. Und glücklicherweise lernt er ja auch Menschen kennen, die ihn einfach akzeptieren. Es stellt sich immer wieder die Frage: Was ist eigentlich normal? Wer bestimmt das? Durch Barnabys Reise durch die Welt erfahren wir, wie unendlich reich an Variationen das Leben ist und dass eben alles seine Berechtigung hat und gut ist, so wie es ist. Dies ist auch die Quintessenz aus dem Buch: Sei am besten du selbst, dann ist alles richtig. Und außerdem: Normal ist langweilig! :) ★★★★★

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Einfach wunderbar !!!

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Buchfee81

    Buchfee81

    04. May 2015 um 06:29

    Alistair und Eleanor Brocket sind ganz normale Eltern, die mit ihren Kindern Henry und Melanie ein ruhiges und unauffälliges Leben führen. Doch dann bekommen sie ihr drittes Kind Barnaby und schon kurz nach der Geburt stellt sich heraus, dass Barnaby anders ist, etwas ganz besonderes. Barnaby trotzt der Schwerkraft und fliegt. Er kann sich nie länger als ein paar Sekunden auf dem Boden halten, ehe er wieder zur Zimmerdecke schwebt. Seine Eltern sind schockiert, wollen sie doch nichts anderes als normal sein und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Als Barnaby acht Jahre alt ist, geschieht etwas ganz furchtbares und für ihn beginnt eine Reise durch fremde Länder, er lernt viele interessante Menschen kennen und erlebt wunderbare Abenteuer. Dies war mein erstes Buch von John Boyne, wird aber sicher nicht mein letztes bleiben. Ein ganz besonders einfühlsamer und fantasievoller Schreibstil macht "Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket" zu einem wahren Lesegenuss. Barnaby Brocket wurde für mich so lebendig, dass ich ihn das ein oder andere Mal gerne ihn die Arme geschlossen und ihm gesagt hätte, dass er ganz wundervoll ist, genau so wie er eben ist. Die Fragen "Was ist normal?" und "Warum ist es so schlimm anders zu sein?" ziehen sich thematisch durch diese wundervolle Abenteuergeschichte. Barnaby trifft viele interessante Menschen auf seiner Reise, die augenscheinlich anders sind als ihre Mitmenschen und viele deswegen sogar ausgegrenzt werden. Er lernt, dass es völlig normal ist, anders zu sein und dass die Menschen, die nach Akzeptanz streben und sich verbiegen und verstellen, nur um zu gefallen, eigentlich die Unglücklichen sind. Diese Geschichte hat eine wunderbare Botschaft, die zum Nach- und Überdenken der eigenen Handlungsweise anregt. Wir sind alle verschieden und auf unsere Art wunderbar und niemand sollte ausgeschlossen oder diskriminiert werden, weil er nicht der "Norm" entspricht. Wer entscheidet denn, was normal ist und was nicht ? Steht es jemandem überhaupt zu, darüber zu urteilen ? Fazit Jeder sollte die Chance haben anders zu sein !! Barnaby Brocket hatte den Mut und die Möglichkeit, für sich selbst einzustehen und auf seiner Reise noch anderen einzigartigen Menschen zu zeigen, wie wundervoll und besonders sie sind. Ein Buch für jedes Alter, mit einem zeitlosen und wichtigen Thema. "Und ihm kam der Gedanke, dass normal zu sein vielleicht gar nicht so erstrebenswert war, wie alle sagten." Seite 275

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  • Auf der Suche nach Akzeptanz

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    MelE

    MelE

    05. April 2015 um 14:51

    "Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket" ist ein sehr amüsantes Buch, wobei es auch Stellen gab, die mich nachdenklich stimmten, sauer und wütend gemacht haben. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass die Brockets alles andere als ungewöhnlich sein wollen und mit einem Sohn der schwebt maßlos überfordert sind. Barnaby schafft es einfach nicht, der Schwerkraft zu trotzen und entwickelt sich daher als Freak. Seine Eltern unternehmen grausames, um ihr Kind loszuwerden. Völlig unverständlich für mich, aber für Barnaby der Anfang eines großen Abenteuers. Barnaby ist 8 Jahre alt, als sich seine Eltern von ihm trennen und ihn buchstäblich entschweben lassen. Auch wenn es schmerzlich ist und echter Verrat, hat Barnaby Heimweh nach Sydney und durch diesen und jenen Umstand dauert es sehr lange, bis er wieder zuhause ist und erneut auf seine Eltern trifft. Von John Boyne bin ich Romane gewohnt, die zum Nachdenken anregen, daher war ich erstaunt über eine Abenteuergeschichte, die aber genau dann, wenn man sie zwischen den Zeilen liest, doch echten Tiefgang beweist. Natürlich ist es schwierig sich der Herausforderung zu stellen, ein Kind zu haben, was sich von anderen unterscheidet, aber ist es deshalb ein Grund, dieses Kind um jeden Preis loszuwerden oder operieren zu lassen, damit es angepasst leben kann? Eigentlich schmerzt es mich sehr, dass Barnabys Eltern ihren Sohn nicht einen Moment vermisst haben. Nicht sahen, wie viel Angst und Hunger er verspürt hat, als er mutterseelenallein in der Welt unterwegs war. Viele Menschen waren ihm wohlgesonnen, haben ihm Liebe und ein gutes Gefühl vermittelt. All dies, was seine Eltern nicht vermochten. Letztendlich empfand ich die Story als nicht nur rein fiktiv, sondern ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, dass wir uns unsere Kinder nicht stricken oder backen können, sondern sie annehmen sollten, wie sie uns geschenkt werden. Sollen sie doch schweben, na und? Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an ein Buch, welches mich auf der einen Seite sehr amüsieren konnte, aber auf der anderen Seite im Blick auf Barnabys Eltern sehr empört hat! Wieder einmal habe ich festgestellt, dass John Boyne immer eine gute Wahl ist.

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  • Eine Reise die sich lohnt!

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    09. March 2015 um 08:55

    "Es gab wirklich keinen Zweifel: Die Familie Brocket war so ziemlich die normalste Familie in New South Wales, wenn nicht sogar in ganz Australien." S. 13 Das größte Bestreben vom Ehepaar Alistair und Eleanor Brocket ist nicht aufzufallen. Bloß keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, lautet die Divise. So normal zu sein, wie es eben nur geht. Das ist ihnen soweit auch ganz gut gelungen. Bis zur Geburt ihres dritten Kindes Barnaby. Dieser kam schwebend zur Welt und denkt gar nicht daran aufzuhören! Sehr zum Missfallen seiner Eltern. Was sollen da bloß die Nachbarn denken? Wohlmöglich denken Sie noch, dass jeder in der Familie Brocket hinter verschloßener Tür schweben kann? Richtig beschämend ist diese Vorstellung für das Anwaltspaar! Da scheint es fast wie ein unverhofftes Glück als Barnaby bei einem Ausflug davonschwebt... Oder doch nicht? Während Barnabys ältere Geschwister Henry und Melanie sich nicht an seinem Schweben stören, es sogar ganz cool finden, musste ich bei den Reaktionen und Ansichten der Eltern auf Barnabys Andersartigkeit heftig schlucken. So darf Barnaby zum Beispiel nicht auf eine Schule im Umkreis gehen. Das würde zuviel Aufsehen bei den Nachbarn erregen. Nach längerer Internetrecherche werden die beiden schließlich fündig und beschließen Barnaby auf die Ultimativen Akademie für unerwünschte Kinder zu schicken; einer Schule die von der früheren Leiterin des Frauengefängnisses gegründet wurde und zwar für Kinder, die aus dem einen oder anderen Grund vom normalen Schulsystem nicht akzeptiert wurden. Und die laut Barnabys Eltern wie für ihn gemacht scheint. Da wird auch gerne unter den Tisch gekehrt, dass die Schulbildung dort nicht vorrangig ist. Hauptsache ist doch, man wird das Kind für ein paar Stunden am Tag los. "Ihr kleiner Barnaby schwebt also. Na und? Wir haben ein sechsjähriges Kind, das hüpft wie ein Känguru. Ein Mädchen hat einen Raubüberfall auf ein Spirituosengeschäft gemacht, und sie weigert sich zu sagen, wo sie die Beute versteckt hat. Ein drittes Kind spricht fließend Französisch. Aber nehmen wir das den Kindern übel? Nein, keineswegs." S. 46 Manchmal hatte ich auch das Gefühl das Alistar eher als Mitläufer der Ansichten seiner Frau agiert - trotz seines immensen Verlagen und Wunsch nach Normalität kam es mir so vor, als könnte er sich eher an die neue Situation mit seinem Sohn gewöhnen. "Sind wir uns auch wirklich sicher?", fragte Eleanor. "Ich bin mir sicher, wenn du dir sicher bist", erwiderte Alistair. S. 72 Doch woher kommt diese Abneigung die die Eltern ihren eigenen Sohn spüren lassen? Mögliche Antworten auf diese unmögliche Frage finden wir teilweise in der unfreiwilligen und sehr abenteuerlichen Reise von Barnaby, aber auch ein Rückblick auf die Vergangenheit der Eltern zeigt, woran das liegt. Beide Brockets wurden nämlich in ihrer Kindheit in Rollen gesteckt, bei denen sie nicht sie selbst sein konnten und sich darauf hin schworen, nie wieder aufzufallen. Welch Ironie, dass sie Barnaby jetzt verbiegen wollen, wie ihre Eltern sie zuvor. Die Reise führt uns von Australien, über Südamerika und New York, nach Europa, bis in den Weltraum und wieder zurück. Währenddessen lernt Barnaby die unterschiedlichsten Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen kennenlernt. Menschen, die von ihren Eltern nicht akzeptiert wurden und das Weite suchten; Menschen, die von ihren Eltern von zu Hause rausgeschmissen oder verjagt wurden und auf sich selbst gestellt waren; Menschen, die anderen in schwierigen Situationen helfen und sich so ihre eigene Familie schaffen; Menschen, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gefunden haben. "Die meisten Geschichten haben kein Happyend", sagte Barnaby. "Ich weiß noch nicht, wie meine eigene ausgeht, aber ich würde sehr gerne Ihre Geschichte hören." S. 162 Diese Geschichte hat bei mir einen Nerv getroffen! Es geht darum zu lernen, was wichtig im Leben ist; aber auch darum, zu sich selbst zu stehen und dafür jeden Preis in Kauf zu nehmen. Aber es geht auch um noch soviel mehr! Lasst euch auf keinen Fall davon abschrecken, dass es ein Kinderbuch ist. Gute Kinderbücher schaffen es Kindern eine wichtige Botschaft mitzugeben, ohne sie beim Lesen zu überfordern. Richtig gute schaffen es dabei noch erwachsene Leser perfekt zu unterhalten. Mit diesem Buch hat man einen solchen Schatz gefunden, der es trotz der Härte hinter den Worten schafft, die Geschichte an den richtigen Stellen humorvoll und trotzdem mit dem nötigen Ernst rüberzubringen.

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  • Eine wunderbar fantasievolle Geschichte über das “Anderssein” und seine Folgen

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    sueglanzner

    sueglanzner

    18. November 2014 um 04:10

    Die Familie Brocket ist eine absolut normale Familie. Etwas anderes wäre auch gar nicht denkbar. Bis zu dem Tag, an dem Barnaby zur Welt kommt, denn bereits im Kreißsaal fällt der Junge durch eine ganz besondere Eigenschaft auf: Barnaby Brocket ist anders als die anderen, denn er schwebt. Es ist ihm einfach nicht möglich, sich auf dem Boden zu halten. Beschwert man ihn mit Sandsäcken oder bindet ihn fest, bekommt er Ohrenschmerzen und so hängt er Zuhause unter der Decke, bis die Eltern sich eines Tages in aller Stille entschließen, ihn fortfliegen zu lassen, um die Schande seines Andersseins nicht mehr in der Familie ertragen zu müssen. Viele Abenteuer erlebt Barnaby auf seiner Reise und doch hat er immer nur ein Ziel: Er will zurück nach Hause, zu seiner Familie. Und das, obwohl in ihm der Verdacht schlummert, dass sie ihn absichtlich haben fliegen lassen. Als er endlich wieder nach Hause kommt, man dort den ‘Fehler’ sucht und ihm eine Operation gegen das Schweben anbietet, denkt er zum ersten Mal darüber nach, dass er es eigentlich ganz schön findet, ein wenig anders zu sein als die Masse. Und so entschließt er sich, genauso zu bleiben wie er ist, denn so fühlt er sich am wohlsten. Die Geschichte von Barnaby Brocket ist wieder einmal ein Meisterwerk von John Boyne, der uns schon mit so vielen Büchern bezaubert hat. In einer verrückten Geschichte voller Abenteuer, Freundschaft, Enttäuschung und Spannung erzählt er, wie schwierig und gleichzeitig nützlich es sein kann, anders zu sein.

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  • Von der Chance, anders zu sein

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    29. March 2014 um 16:17

    Von der Chance, anders zu sein John Boyne erzählt in Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket auf eine unglaublich warmherzige, skurrile und liebevolle Weise die Geschichte eines besonderen Jungen, der seine Gabe akzeptiert und sein Schicksal schließlich selbst in die Hand nimmt. Barnaby Brocket hat eine besondere Gabe: Er schwebt. Pech für ihn, dass er in eine Familie reingeboren wurde, die nur akzeptiert, was "normal" ist. Aber so ganz "normal" scheinen die Eltern auch nicht zu sein. Denn ist es "normal", sein achtjähriges Kind davonfliegen zu lassen, dass keine Chance hat, alleine wiederrunterzukommen? Doch ist dies der Beginn einiger unglaublicher Abenteuer, in denen Barnaby Brocket viele Leute kennenlernt, die genauso ungewöhnlich und besonders sind wie er. Was bedeutet es schon, "normal" zu sein? Ist es "normal", sich zwanghaft anderen anpassen und gefallen zu wollen, nicht aus der Reihe zu tanzen und alles intolerant zu behandeln, was gegen den Strom schwimmt? Das ist jedenfalls die Ansicht der Eltern von Barnaby Brocket. Diese Eltern will ich echt nicht haben, einfach nur schrecklich. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber, wieso die Eltern so geworden sind. Die weise und wunderbare Botschaft, die John Boyne so witzig und grandios vermittelt, lässt sich auf die Welt, in der wir Leben, übertragen. Das Buch ist schlichtweg unglaublich inspirierend und regt dazu an, sich nicht immer anzupassen, sondern das zu tun, wozu man bestimmt ist. Das Einzige auf der Welt, was wirklich glücklich macht, ist so zu sein, wie man ist. Eine wichtige Botschaft und das nicht nur für Kinder. Fazit: John Boyne hat mit Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket ein unkonventionelles Buch für alle Altersklassen geschaffen, das von der Chance erzählt, anders zu sein und unglaublich viel Mut macht.

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  • Warum wir alle irgendwie anders sind und es gar nicht schlimm ist

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Sarlascht

    Sarlascht

    10. February 2014 um 09:51

    Inhalt: Die Brockets sind in jeder Hinsicht eine ganz normale Familie. Vater Alistair war schon immer normal, verachtet Menschen, die immer den Mittelpunkt suchen. Seine Frau Eleonor, auch sie war schon von klein auf normal. Ihre beiden Kinder Henry und Melanie, sind natürlich auch normal und sehr brav. Eine ganz normale Familie eben, wenn da nicht der Sohn Barnaby wäre. Der Junge, er kann schweben und niemand weiß, wieso und warum, die Eltern sind sich nur sicher: Es ist furchtbar, weil eben nicht normal. Eines Tages geschieht das Unfassbare, Barnaby schwebt davon, immer höher und weiter in dem Himmel hinein. Es beginnt eine Reise in eine abenteuerliche Welt, in der Barnaby viele Menschen kennenlernt, die alle etwas gemeinsam haben: sie sind nicht normal, aber jeder auf seine Art wunderschön. Meine Meinung: Diese Geschichte ist ein Märchen und doch so viel mehr. Die Brockets sind normal und lieben diese Normalität, können es nicht ertragen, wenn Menschen auffallend sind, ist es doch widerwärtig, wenn jemand anders ist, aber dann wird ihr Sohn geboren und er ist anders. Können sie nun lieben, was sie zuerst hassten und verachteten? Nicht wirklich, sie schämen sich für den Jungen, finden sein Verhalten unerträglich, obwohl er doch gar nichts dafür kann, er hat es sich nicht ausgesucht, fliegen zu können. Um ihnen zu gefallen, versucht er aufzuhören zu schweben, aber wenn man nun einmal einfach anders ist, kann man nicht so einfach damit aufhören. Als er eines Tages davonschwebt, da sind seine Eltern sogar glücklich und es zerreißt einen beinahe das Herz, das Eltern so grausam sein können. Sie verachtet man das ganze Buch hindurch, weil man ihr Denken einfach nicht verstehen kann, aber für Barbaby ist es vermutlich das Beste, dass er aus dieser Umgebung verschwindet. Auf seiner Reise begegnet er vielen anderen Menschen, die auch etwas an sich haben, was sie anders macht, aber im Gegensatz zu Barnabys Andersartig, sind viel durchaus alltäglicher und doch schauen wir diese Personen schräg an, weil wir nicht begreifen und akzeptieren können. Dieses Buch regt zum Nachdenken an, was ist normal und ist es nicht eigentlich schöner, wenn man anders ist? Auf eine Weise sind wir alle anders, wir haben alle unsere Eigenheiten, doch gerade diese, sie machen uns doch besonders und einzigartig. Es ist nicht leicht, wenn man sich von der Norm abhebt, aber dieses Buch gibt Mut, dass man sich nicht schämen muss, wenn man wirklich nicht in diese ganzen vorgelebten Klassen passt. Man fühlt sich wohl, während man sich durch die Zeilen liest und dann, dann zerreißt es einen wieder das Herz, wenn die ganze Situation so unaushaltsam ist und man sich wünschte, einfach bei Barnaby zu sein, ihn in die Arme zu nehmen, ihn zu zuflüstern: Alles ist gut, du bist gut so wie du bist. Du bist liebenswert. Und man liebt Barnaby, aber auch all seine Freunde, die er während seiner Reise trifft und es ist ein Buch voller Gefühle, die einen das Herz anfüllen und als das Ende nahe ist, da möchte man eigentlich nicht Abschied nehmen, muss es auch nicht, weil man kann den kleinen Jungen mit in die richtige Welt bringen, um eines zu sein: toleranter. Fazit: Ein Märchen über Andersartigkeit, was das Herz erfüllt und sich in die Realität mitnehmen lässt. Man liebt und leidet mit Barnaby, aber nachdem man das Buch beendet hat, da weiß man: Normalität gibt es nicht und wer nach ihr strebt, verliert so viel.

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  • Vom Mut, anders zu sein.

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    20. January 2014 um 08:02

    Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Die Brockets sind eine absolut normale Familie – bis auf Barnaby. Denn der schwebt! Und so gern er es auch lassen würde, es gelingt ihm nicht. An einem schicksalhaften Tag geschieht das Unfassbare: Barnaby schwebt davon, immer weiter, hoch in den Himmel hinein. So beginnt eine magische Reise durch die Welt, in der Barnaby höchst sonderbare Abenteuer erlebt. Er lernt eine Reihe kurioser und liebenswerter Freunde kennen. Und am Ende begreift er, dass er so normal wie seine Eltern gar nicht sein möchte: Er ist froh, anders zu sein. "Denn Barnaby Brocket, das dritte Kind der normalsten Familie, die je in der südlichen Hemisphäre gelebt hatte, war offenbar alles andere als normal, wie sich jetzt schon zeigte, denn er weigerte sich, dem elementarsten aller Gesetze zu gehorchen. Dem Gesetz der Schwerkraft" Meine Gedanken zu dem Buch: Wenn ein neues Werk des grandiosen Autors John Boyne erscheint, ist es für mich definitiv  eine sehr willkommene Pflicht und Freude, dieses Buch zu lesen, denn seine Werke begeistern mich schlichtweg. So auch diese Kinderbuch-Parabel um die unglaublichen Abenteuer des jungen Barnaby Brocket. Ein Werk, für Kinder als auch für Erwachsene geschrieben und ein jeder kann sich etwas mitnehmen aus diesem Buch. Denn diese Parabel appelliert an unsere Menschlichkeit! Sein Schreibstil ist wie gewohnt begeisternd und fesselnd. Einmal angefangen zu lesen, mag man das Buch nicht mehr zur Seite legen. Unterstrichen wird die Erzählung immer wieder durch äußerst gelungen Illustrationen des jungen Barnabys, gezeichnet von Oliver Jeffers. Barnaby ist ein Kind wie jedes andere auch - und doch verfügt er über eine Besonderheit: Barnaby kann seit Geburt an schweben! Doch seine Eltern können diese Besonderheit nicht akzeptieren. Ihnen ist das Auftreten der Familie sehr wichtig. Unauffällig sein um jeden Preis - das ist ihre Devise. 'Normal' wollen sie sein und 'normal' soll auch Barnaby sein. Doch er kann sein Schweben nicht kontrollieren und seine Eltern schämen sich in Grund und Boden. Seine Geschwister hingegen mögen ihren Bruder sehr und der Familienhund sieht in dem schwebenden Barnaby gleich sein neues Herrchen. Barnabys Geschwister sind jung und haben sich nicht völlig von ihren Eltern beeinflussen lassen. Sie verurteilen Barnaby nicht oder stecken ihn in eine Schublade, sie sind unvoreingenommen. Sie sehen in Barnaby einfach ihren Bruder, der eine besondere Fähigkeit hat. Nicht normal oder abnormal - nein, einfach nur ihr Bruder. "Ich persönlich fand es ja immer gut, dass er schwebt. Ich habe nicht gedacht, dass er deswegen anders ist als die anderen, ich dachte, er ist deswegen etwas ganz Besonderes." - Henry, Barnabys Bruder Barnabys Eltern treffen eine Entscheidung, die für den Jungen zum größten Abenteuer seines Lebens avanciert. Um der Scham des Unnormalseins zu entgehen, lassen sie Barnaby unauffällig davonschweben. Doch der Junge glaubt nicht daran, dass sie dies mit Absicht getan haben könnten. Und so ist es seine erklärtes Ziel, zu seiner Familie zurückzufinden. Doch dieses Vorhaben erweist sich als etwas schwierig und für Barnaby beginnt eine Reise rund um den Globus. Aber er lernt unglaublich viele Menschen kennen. Menschen, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Menschen, die hilfsbereit sind, die ihn akzeptieren, die ihn mögen und mit ihm Freundschaften schließen. Menschen, die 'anders' sind, so wie er - und doch völlig normal. Barnaby kann zum Beispiel nicht verstehen, warum auch Ethel und Marjorie, die ihm das Leben gerettet haben, von ihren Eltern weggeschickt wurden und als anormal bezeichnet wurden. Er hat die beiden Damen als ganz wundervolle und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Er kann nicht sehen, was die beiden so anders - so 'anormal' macht, wie seine Mutter sagen würde. Ihm kommen beide völlig normal vor. Doch seine neugewonnene Freundin Palmira weiß Rat. "Weil sie total normal sind", sagte sie. "genau wie wir alle. Ihre Vorstellung, was normal ist, unterscheidet sich nur von der Vorstellung, die andere Leute von 'normal' haben. Aber so ist die Welt, in der wir leben. Manche Menschen können einfach nichts akzeptieren, es außerhalb ihrer Erfahrung liegt." - Palmira, Barnabys Freundin Gute als auch schlechte Erfahrungen prägen den Jungen auf seiner Reise nach Hause und er macht sich viele Gedanken. Gedanken um sich, Gedanken um seine Freunde rund um die Welt und natürlich Gedanken um seine Familie und deren Verhalten. "War es normal, immer nur so - na ja - normal sein zu wollen? " Und am Ende seiner Reise trifft er eine große Entscheidung. Kurz & gut - mein persönliches Fazit Was ist normal, was ist abnormal? Wer entscheidet darüber, wer hat überhaupt das Recht, darüber zu entscheiden? John Boyne plädiert mit dieser wundervollen Parabel für mehr Akzeptanz, mehr Toleranz in dieser Welt. Jeder von uns ist einzigartig, für sich etwas Besonderes. Jeder sieht anders aus. Jeder hat besondere Fähigkeiten, die ihn auszeichnen. Der eine kann dies besser, der andere das. Es sind die besonderen Eigenheiten und Eigenschaften, die uns prägen und unseren Charakter ausmachen. Selbst wenn man zum Beispiel durch körperliche oder geistige Makel auf den ersten Blick anders erscheint, ist das in keiner Weise anormal. Jeder einzelne ist individuell und besonders. Menschen aufgrund ihrer Äußerlichkeiten oder Fähigkeiten in Schubladen zu stecken, dazu hat niemand das Recht. Eine ganz wundervolle Parabel, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, da man sich als Leser quasi umgehend in den kleinen achtjährigen Barnaby verliebt, die aber auch ungemein zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Meines Erachtens eignet sich dieses Buch sehr für den Schulunterricht, denn es lehrt viel über den Umgang mit unseren Mitmenschen und stupst uns darauf hin, nicht in ein Schubladendenken zu verfallen. Eine ganz klare Leseempfehlung - und das definitiv nicht nur für Kinder... © Rezension: 2013, Alexandra buecherkaffee.blogspot.de

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  • Ein Kinderbuch mit allem, was ein zukünftiger Klassiker braucht!

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Daniliesing

    Daniliesing

    27. October 2013 um 21:52

    Barnaby Brocket wird in eine “ganz normale Familie” geboren. Das Problem ist nur, dass diese so “normal” ist, dass sie nichts akzeptieren kann, was über ihren Horizont hinausgeht. In Wahrheit trifft es also vielmehr die Aussage, dass sie glauben normal zu sein, doch eigentlich sind sie langweilig und intolerant. Wäre Barnaby genauso, hätte das auch alles ganz gut funktionieren können, doch er ist etwas Besonderes. Im Laufe des Buches abeitet der Autor auf dieser Grundlage ganz wunderbar heraus, dass jeder Mensch seine Besonderheiten hat, worin auch immer diese liegen. Bei Barnaby äußert sich das in einer für Menschen wirklich ungewöhnlichen Fähigkeit: er fliegt und das nicht nur, wenn er Lust dazu hat, sondern er kann sich tatsächlich nicht auf dem Boden halten. Auf dieser Grundlage entwickelt sich eine wahrhaft abenteuerliche und meisterhaft erzählte Geschichte, die zu Herzen geht. John Boyne hat mit Barnaby Brocket einen liebenswerten kleinen Kerl geschaffen, der seine Leser auf eine ganz außergewöhnliche Reise mitnimmt und ihm vor Augen führt, dass wir alle in vielen Situationen noch viel aufgeschlossener sein könnten gegenüber dem Neuen, dem Andersartigen. Wenn man das nicht tut, verpasst man in seinem Leben ganz schön viel! Und gerade weil Barnaby nicht so ist und zusätzlich noch eine ordentliche Portion Mut mitbringt, erlebt er mit seinen jungen Jahren schon richtig viel. Denn es braucht auch Mut, sich seine Träume zu erfüllen, damit sie nicht für immer Träume bleiben. Der Autor erzählt mit “Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket” eine Geschichte, die seinen Lesern sehr viel zum Nachdenken mitgibt, ohne dabei je zu ernsthaft oder moralisch zu werden. Auch aus schlechten Voraussetzungen kann bei ihm immer etwas Gutes werden, wenn man nur nicht aufgibt. Ein tolles Kinderbuch zum Selber- oder Vorlesen, das erwachsene Leser genauso faszinieren wird wie Kinder ab 8-10 Jahren!

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Eine wunderbare, kluge Geschichte

    Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket
    Primrose

    Primrose

    21. September 2013 um 23:48

    Die Familie Brocket ist stolz darauf, als stinknormale Familie durchzugehen. Alistair ist schließlich ein ganz normaler Mann und Eleanor seine ganz normale Frau. Zusammen haben sie zwei Kinder, die ganz normal sind. Doch dann wird das dritte Kind geboren und zu dem großen Schrecken der Eltern ist dieses absolut unnormal. Denn Barnaby Brocket, das besagte dritte Kind, schwebt! Wenn ihn niemand aufhält, wenn er keine verstärkten Eisenschuhe anhat oder einen mit Sandsäcken gefüllten Rucksack trägt, kann Barnaby nicht anders: er trotzt der Schwerkraft und schwebt unaufhörlich nach oben. Für das Ehepaar Brocket ist Barnaby eine Katastrophe: mit solch „anderen“ Menschen wollen sie nichts zu tun haben. Und so lassen sie Barnaby, als er acht Jahre alt ist, einfach in den Himmel schweben. Hier begegnet Barnaby zwei alten Damen in einem Heißluftballon, die in ein Stück mitnehmen. So beginnen die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket. John Boyne ist als Autor von dem Werk „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bekannt, das ich auch schon vor langer Zeit gelesen habe. Nun ist sein neuer Roman für Kinder erschienen. Ein Roman, der es in sich hat. Auf eine äußerst kluge Art und Weise vermitteln uns John Boyne eine wichtige Botschaft: es ist nicht schlimm, anders zu sein. Vielmehr gehört die Andersartigkeit einfach zur Person, sie steckt tief in uns drin. Wer bestimmt überhaupt, dass man anders ist, als – nun ja- Andere? Und wie würden wir uns fühlen, wenn wir nicht wir wären, mit all unseren „Andersartigkeiten“? Auf all diese Fragen liefert uns der Autor Antworten, die auch für junge Kinder verständlich sind und dennoch so intelligent und philosophisch geschrieben, dass man stundenlang über die Aussagen nachdenken kann. Barnaby Brocket ist ein Junge, den ich in mein Herz geschlossen habe. Er ist ein kleiner Junge, der voller Liebe und kindlicher Naivität steckt. Er hilft anderen Menschen, auch wenn er dies gar nicht richtig wahrnimmt. Er hilft ihnen allein durch seine Worte und durch seine ehrliche und offene Art. Er wirkt so lieb, so unschuldig. Er wirkt wie ein Kind, das fest von dem Guten auf der Welt überzeugt ist. Barnabys Eltern hingegen sind genau das Gegenteil. Als Menschen, die jegliche Art von Abnormalität verabscheuen, können sie es nicht ertragen, Barnaby weiterhin großzuziehen. Was würden denn die Nachbarn sagen? Das Ehepaar Brocket legt großen Wert auf die Meinung ihrer Umwelt. Sie fühlen sich von der Gesellschaft gedrängt und geben ihren Sohn auf, auch wenn man merkt, dass zumindest bei Eleanor, Barnabys Mutter, immer noch Zweifel vorhanden ist, ob sie wirklich das Richtige tut. „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ sollte man nicht verschlingen, sondern langsam verdauen. Die Geschichte steckt voller Weisheiten und schlauen Sätzen. Der Roman gehört zu denjenigen Werken, bei denen man nach dem Lesen wehmütig über den Buchrücken streicht, weil die Geschichte zu Ende ist. Ich kann allen großen und kleinen Lesern diesen wunderbaren Roman wärmstens empfehlen!

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