Haus der Geister

von John Boyne 
3,8 Sterne bei107 Bewertungen
Haus der Geister
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Positiv (70):
tragalibross avatar

Eine gute Geistergeschichte, die dem Leser einen angenehmen Schauer des Grusels über den Rücken laufen lässt.

Kritisch (11):
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Absolute Enttäuschung. Ein wirrer Mischmasch aus fremden Ideen, schlechten Stil und Vorhersehbarkeit.

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Inhaltsangabe zu "Haus der Geister"

England 1867. Die junge Eliza Caine reist in die Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace begrüßt. Überrascht stellt Eliza fest, dass die beiden offenbar allein in dem viktorianischen Anwesen leben. Von den Eltern und anderen Angestellten fehlt jede Spur. Da sie die Kinder unmöglich ihrem Schicksal überlassen kann, bleibt sie – und stellt schon bald fest, dass sie doch nicht allein sind …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492307994
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 2 Monaten
    Solide, mehr nicht

    Die junge Lehrerin Eliza Caine tritt auf dem Herrenhaus Gaudlin Hall eine Stelle als Gouvernante an, nachdem sie plötzlich Waise wird. Schon bei ihrer Ankunft bemerkt sie merkwürdige Vorkommnisse und bald scheint etwas ihr nach dem Leben zu trachten. Und Eliza erfährt, dass vor ihr schon 5 Gouvernanten auf Gaudlin Hall ums Leben kamen.

    „Haus der Geister“ ist eine solide Geistergeschichte, die bei mir für ein leichtes Gruseln sorgte. Kann ich noch etwas Positives anmerken? Das abrupte Ende gefiel mir sehr gut. Es ist schnell gelesen und Charles Dickens kommt darin vor. Das wars.

    Was mich nervte, war die Protagonistin Eliza, die unheimlich schwer von Begriff war. Während dem Leser ziemlich schnell klar wird, welche Erscheinungen auf Gaudlin Hall ihr Unwesen treiben, wer es ist und warum sie es auf die Gouvernanten abgesehen haben, benötigt Eliza dafür zwei Drittel der Geschichte. Sogar andere Charaktere bestätigen ihr die langsame Auffassungsgabe!
    In anderen Punkten ist Eliza dagegen ihrer Zeit (das Buch spielt in den 1860er Jahren) weit voraus. Das war in Ordnung für mich, denn so erhielt ihr Charakter etwas mehr Substanz.

    Außerdem erinnert „Haus der Geister“ mich an „Die Drehung der Schraube“ und „Jane Eyre“. Vor allem letzteres ist unter anderem viel atmosphärischer als John Boynes Werk.

    Als Geschichte ist „Haus der Geister“ ziemlich solide und durchschnittlich. Etwas für zwischendurch.

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    Damarels avatar
    Damarelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolute Enttäuschung. Ein wirrer Mischmasch aus fremden Ideen, schlechten Stil und Vorhersehbarkeit.
    Schauderhaft, aber nicht auf die gute Art und Weise

    Nach einem unerwarteten Schicksalsschlag trifft die Lehrerin Elizabeth Caine eine folgenschwere Entscheidung. Sie verlässt das viktorianische London, um auf dem Land eine Stelle als Gouvernante anzunehmen. Doch der vermeintliche Neuanfang entpuppt sich mehr und mehr als Horrortrip. Elizabeth ist verwirrt und wütend, als sie feststellt, dass sie quasi allein mit ihren beiden Schützlingen auf dem riesigen Anwesen leben soll. Doch schon bald bekommt sie zu spüren, dass sie gar nicht so allein ist...

    "Das Haus der Geister" war mein erster Ausflug ins Gruselgenre, allerdings auch eine ziemliche Enttäuschung. Zu Beginn des Buches kam hier und da mit gewissen Andeutungen und dem berühmten Londoner Nebel noch eine gewisse Stimmung auf. Doch die verlor sich mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr, bis das ganze wie ein seelenloser Protokollbericht paranormaler Erscheinungen daherkam. Normalerweise bin ich ziemlich zart besaitet und von daher ist es schon beachtlich, wenn ein Buch selbst mich nicht zum Gruseln bringen kann...
    Dass die Spannung fehlte, lag dann neben dem mangelnden Grusel auch an der Vorhersehbarkeit der Geschichte. Am Anfang war es noch recht spannend zu mutmaßen, aber nach nicht mal der Hälfte des Buchs konnte man sich dann allen fünf Fingern abzählen, was es mit den seltsamen Vorkommnissen auf sich hat und wer dafür verantwortlich ist.
    Auch war das Lektorat bzw. die Übersetzung wirklich unterirdisch. Auch hier: Je weiter das Buch fortschritt, umso mehr häuften sich die Tippfehler, zT sogar Grammatikfehler oder halt offensichtliche Falschübersetzungen, die dann einen völlig schrägen Kontext ergaben.
    Die Hauptfigur selbst konnte mich auch nicht in ihren Bann ziehen. Sie war mir weder sympathisch noch unsympathisch, sie ließ mich einfach völlig kalt. Nervig wurde es, als immer öfter darauf hingewiesen wurde, wie unansehnlich die Heldin doch ist und dann auch noch eine völlig unpassende Pseudo-Romanze auf das letzte Drittel des Buches gequetscht wurde.
    Was den eigentlich eh schon ungünstigen Eindruck des Buches dann aber völlig reingerissen hat, war die Erkenntnis meinerseits, dass der Autor nicht eine einzige eigene Idee für seine Geistergeschichte hatte. Im Verlauf der Geschichte hatte ich immer wieder das Gefühl: "Hm, das kennst Du irgendwie, nur ein bisschen anders..." So ziemlich gegen Ende kam ich dann drauf, woran mich die vielen zusammengeschusterten Einzelteile erinnerten.
    Jetzt muss ich einfach etwas loswerden und auch wenn ich das sonst zu vermeiden versuche, ACHTUNG SPOILER: Mr. Boyne hat anscheinend einfach "Jane Eyre" auseinandergenommen und neu zusammengebaut. Thornfield Hall heißt jetzt Gaudlin Hall und geht am Ende nicht in Flammen auf, sondern stürzt durch einen Geistermachtkampf zusammen. Mr. Rochester taucht zwar nicht mehr auf, aber einen entstellten und von seiner Frau geplagten Ehemann haben wir auch. Praktischerweise auf dem Dachboden. Im Original hielt man da die exotische, verrückte Ehefrau gefangen, aber hier darf die südländische Ehefrau als Geist ihr Unwesen immerhin im ganzen Haus treiben. Die Parallele zwischen der unscheinbaren Jane Eyre und der hässlichen Eliza Caine, die beide Gouvernanten waren, erschließt sich wohl von selbst. Grace Poole, die Wächterin des Dachbodens ist fast 1:1 abgekupfert mit der Krankenschwester dort... Ich könnte ewig so weitermachen, aber das war der Punkt, wo mich das Buch nur noch geärgert hat.

    Auch wenn es schlecht lektoriert ist, keine eigenen Ideen hat und ohne wirkliche Spannung daherkommt, hat es mich allerdings genug interessiert, um wenigstens zu Ende zu lesen. Dafür dann 2 Sterne.

    Kommentare: 5
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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gute Geistergeschichte, die dem Leser einen angenehmen Schauer des Grusels über den Rücken laufen lässt.
    Rezension zu "Haus der Geister" von John Boyne

    1867, England. Die junge Lehrerin Eliza Caine, tritt eine Stelle als Gouvernante in einem Herrenhaus in Norfolk an. Sie soll die beiden Kinder der Familie Westerley betreuen.
    Bereits nach ihrer Ankunft dort, stellt Eliza fest, dass sie offenbar die einzige Erwachsene im Hause ist und die Eltern der Geschwister nicht anwesend sind. 
    Als sich seltsame Dinge, Erscheinungen und mysteriöse Unfälle ereignen ist Eliza klar: Hier sind sie dennoch nicht allein...

    "Haus der Geister" ist mein zweiter Roman von John Boyne. Mich hat das Buch auf Anhieb durch den Klappentext und das schöne Cover begeistert und auch die Lektüre selbst, hat mir großen Spaß gemacht.
    Dieser Roman ist keine Horrorgeschichte, sondern angenehmer Grusel, der mir ab und an einen leisen Schauer über den Rücken laufen ließ. Dank seines flüssigen Schreibstils, seiner Erzählweise und der großartigen Wortwahl, ermöglicht Boyne dem Leser, an dem Leben der Eliza Caine teilzunehmen und sich mit ihr an die Aufklärung des Spuks im Haus der Westerleys zu machen.
    Die Charaktere sind allesamt sehr realitätsnahe porträtiert und machten auf mich einen realistischen Eindruck, sodass ich mich in die Personen, besonders in die Protagonistin, hineinversetzen konnte.
    Sehr schön fand ich auch die Verweise auf zahlreiche Romane von Charles Dickens, der in den ersten Kapiteln sogar eine kleine Rolle innehat.
    Der Aufbau der Geschichte ist aber wieder altbekannt. Der Leser begleitet die Protagonistin an ihren neuen Arbeitsort, erlebt gruselige Erscheinungen und mysteriöse Angriffe und kommt gemeinsam mit Eliza hinter das Geheimnis der Spukhauses.
    Das Ende der Geschichte kam aber recht schnell, wie ich fand. Hier wurden noch ein paar offene Fragen abgearbeitet und dann war, mit zwei kurzen Kapiteln, das Buch abgeschlossen. Hier hätte ich mich vielleicht über ein paar wenige Seiten mehr gefreut.

    Alles in allem ist das "Haus der Geister" aber ein toller Roman, für jeden, der eine typische Gruselgeschichte sucht, die aber nicht in grauenhaften Horror abdriftet.
    Ich vergebe daher vier Sterne und damit ein "Sehr gut".

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wahsinnig gruselige Atmosphäre!
    Haus der Geister


    Obwohl "Haus der Geister" von John Boyne nur als einfacher Roman bezeichnet wird, muss ich sagen, dass mich diese Erzählung weit mehr begeistern konnte, als zahlreiche Horror- und Mysterygeschichten zuvor. Ja, ich muss gestehen, dass mich als absoluter Horrorfan fast nichts mehr vom Hocher reißt, ich aber dennoch immer noch auf der Suche nach spannenden und gruseligen Büchern bin! Für mich zählt vor allem die Atmosphäre, ich brauche keine Unmengen Blut oder Slasher-Szenen, daher hat Haus der Geister" genau meinen Geschmack getroffen! 




    Das Buch beginnt recht ruhig, aber dennoch mit einem traurigen Ereignis für unsere Protagonistin Eliza. Hals über Kopf kehrt sie ihrem bisherigen Leben den Rücken zu und reist nach Gaudlin Hall, einem düsteren Anwesen in Norfolk. Noch als de Zug in den Bahnhof einfährt, stellt sie fest, dass hier irgendwas nicht stimmt. Sie wird von einer Frau angerempelt, die auf ihrem Koffer die selben Initialen hat wie der Verfasser der seltsamen Annonce in de Zeitung. 




    Alles überschlägt sich und es passieren einige merkwürdige Dinge. Erstaunlich finde ich hier, dass es der Autor schafft, diese kleinen Vorkommnisse so gruselig erscheinen zu lassen. Teilweise hatte ich tatsächlich eine Gänsehaut und ich habe mich gefühlt, als würde ich selbst in diesem gruseligen Haus leben müssen. 




    Zwar muss ich gestehen, dass die Hauptstory um die Geister recht vorhersehbar ist, aber dennoch konnte mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen. Ein wenig hat mich die Story an den Film "The Boy" erinnert, der im vergangenem Jahr im Kino war und der mich ebenso begeistern konnte. Durch die Zeitepoche, für die John Boyne sich hier entschieden hat, wirkt aber alles noch viel unheimlicher und dramatischer. 




    Ich konnte mit Eliza mitfiebern und ich habe mich mit ihr zusammen auf die Suche nach den erschreckenden Hintergründen der ehemals glücklichen Familie gemacht. Für mich passt hier alles zusammen: Die Atmosphäre, die Story, die Charaktere und auch das Ende, das gar nicht so firedlich ist, wie es auf den ersten Blick scheint! 

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    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 2 Jahren
    Haus der Geister

    Das weiße Cover hat irgendwie was edles an sich und ist ein wahrer Blickfang, auch mit dem Mädchen in dem weißen Kleid passt es perfekt zum Inhalt.

    Der Schreibstil hat etwas besonderes, was gut zu dieser historischen Geistergeschichte gepasst hat. Schon nach wenigen Seiten war ich von dem Buch gefangen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eliza ist eine junge und sympathische Frau, die plötzlich ein schwerer Schicksalsschlag ereilt, der ihr Leben für immer verändern sollte. Der kleine Eustace ist mir sofort ans Herz gewachsen, während man bei Isabella nicht so genau wusste, woran man bei ihr war.

    Mit Gaudlin Hall hat John Boyne die perfekte Kulisse geschaffen und ich konnte die düstere Stimmung beim Lesen regelrecht spüren. Bei vielen Szenen lief es mir kalt den Rücken runter und da ich das Buch auch spät abends gelesen habe, gab es wirklich auch Momente in denen ich mich in meiner mucksmäuschenstillen Wohnung umgesehen habe. Es war jetzt nicht dieser typische angstvolle Grusel, wie bei Filmen, aber es ist doch ein leichtes Unwohlsein bei einigen Szenen entstanden. Ich konnte mit Eliza mitfiebern und mitbangen, aber ich selbst hätte wohl nicht ihren Mut bewiesen.
    Die komplette Grundidee hat mich hier überzeugt und auch einige Überraschungen waren parat. Vor allem am Ende konnte mich der Autor noch mal so richtig hinters Licht führen.

    Fazit: Eine schöne schaurige Geistergeschichte, die vor allem perfekt für den Herbst ist. Besonders die Mischung aus historischem Geistergrusel, der gleichzeitig teilweise sehr berührend war, hat mir wahnsinnig gut gefallen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Gruselgeschichte für zwischendurch.
    Haus der Geister

    Das Buch:
    England 1867. Um eine Stellung als Gouvernante in Gaudlin Hall anzutreten, reist die junge Eliza Caine in die englische Grafschaft Norfolk. Zu ihrer Verwunderung muss sie bei ihrer Ankunft feststellen, dass sie mit den beiden Kindern ganz alleine in dem grossen Anwesen leben wird. Schnell merkt sie jedoch, dass sie nicht alleine sind.


    Ich habe schon sehr viel positives über John Boyne gehört und so habe ich auch dank des Covers nach diesem Buch gegriffen.

    Das Buch ist sehr gut geschrieben und an einigen Stellen wird es richtig unheimlich. Die Protagonisten sind vielschichtig und charakteristisch detailliert beschrieben. Auch die Grafschaft und das viktorianische Anwesen tragen zu einer gruseligen Stimmung bei. 

    Mir persönlich wurde es gegen Ende des Buches ein bisschen zu viel des Guten. Es ist schwer zu beschreiben ohne zu Spoilern. Irgendwie war es zu gewollt und fast schon etwas kitschig. 

    Dennoch fühlte ich mich von dieser Geschichte sehr gut unterhalten und kann es weiterempfehlen wer es gerne ein wenig gruselig mag. 

    Kommentare: 1
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    Buchmaids avatar
    Buchmaidvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartiges Buch!
    Schaurig schön

    Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensions Exemplar vom Piper Verlag. An dieser Stelle ein Dankeschön an den Verlag. 

    Mich hat das Cover sehr angesprochen und ebenso der Klappentext. Und ich war sehr froh, endlich mal auf ein Buch gestoßen zu sein, was anders ist. Und genau das ist glaube ich eine ganz gute Beschreibung für dieses Buch. Kaum hatte ich begonnen zu lesen, hat mich der Autor mit seinem Schreibstil und der Geschichte total überzeugen können.

    Eliza macht eine schwere Zeit durch und ich hatte das Gefühl einer guten Freundin beistehen zu können. Der Autor zog mich mit seinem außergewöhnlichen Schreibstil sofort in seinen Bann und ich wurde zurück in das Jahr 1867 versetzt.

    Mir hat sehr gut gefallen, dass man zu keinem Augenblich wusste, wo wird die Geschichte enden. Der Spannungsbogen wurde perfekt aufgebaut und ich war wie gebannt und wollte wissen wie es weitergeht. Es war jetzt zwar nicht übermäßig gruselig, jedoch war es verdammt spannend und ich hatte großen Spaß an diesem Buch.

    Die Einführung in die Geschichte ist perfekt gewählt und es gibt keine unnötigen Verwirrungen im Laufe der Geschichte. Der rote Faden zieht sich bis zum Ende durch und es gibt einige Aha Momente und Überraschungen.

    Bis jetzt habe ich noch keine ähnliche Geschichte gelesen, was diese für mich zu einem einzigartigen Leseerlebnis macht. Der Autor hat seine Idee von dieser Geschichte perfekt umgesetzt und alles so gut verpackt, dass es bis zum Ende hin spannend bleibt. Ich war keine Sekunde gelangweilt von der Geschichte, sondern total gefesselt.

    Die Handlung hat mich demnach absolut überzeugen können und auch das Ende war durchaus angemessen.

    Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne etwas mit Spannung, Grusel und Überraschungen lesen möchte.


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    Schneeflocke2013s avatar
    Schneeflocke2013vor 2 Jahren
    Eine schöne Geistergeschichte

    Inhalt:

    Eilza Caine reist nach Gandlin Hall in Norfolk um eine Stelle als Gouvernante anzunehmen,. Ihre Schützlinge sind Isabella und Eustace. Nur sie drei befinden sich an diesem Ort. Und ein Geist. Oder sind es noch mehr?



    Meine Meinung:

    Das Cover hat mir in der Buchhandlung schon gut gefallen. Der Klappentext war ausschlaggebend, dass ich mir das Buch letztendlich gekauft habe.

    Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Die Idee dahinter ist auch sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und ich kam gut nach Pausen wieder rein.



    Die Protagonistin - Eliza Caine - ist jung, naiv, traurig aber ein herzensguter Mensch. Ich mag sie. Und finde es total klasse, dass sie sich so um die Kinder sorgt. Eustace ist ein sechs jähriger Junge. Seine Schwester Isabella ist zwei Jahre älter und verhält sich wie eine Erwachsene.

    Zumindest den Großteil der Zeit. Selten kommt das Kind in ihr durch, was ich schade finde. Denn das ist sie ja. Ein Kind.

    Das Haus an sich ist sehr schön, die Räume ebenso und auch die Umgebung. Durch die Details beim lesen war es sehr leicht sich ein Bild von allem zu machen.

    Dem Verlauf der Geschichte vom traurigen Anfang bis zu dem - leider - vorhersehbaren Schluss war gut zu folgen. Ich hab mit etwas ähnlichem gerechnet ab einem bestimmten Moment, den ich hier nicht verraten möchte.


    Was mir auch hier sehr gut gefallen hat und in Büchern immer seltener vorkommt ist das Fehlen einer Liebesgeschichte bei der Protagonistin. Eliza hat in dem Buch so viel zu tun, dass sie störend und falsch wäre.


    Schade fand ich den plötzlichen Wandel bei ihr von totaler Angst zu der Herausforderung des Geistes. In meinen Augen kam das etwas zu plötzlich. Und auch die Situation als es um das Töten einer Person ging. Da ist leider einiges an Inhalt und Möglichkeiten verloren gegangen. Das Buch wäre sonst gut und gerne 100-200 Seiten länger gewesen.

    Hier gibt es allein schon für die Geisteridee eine Flocke. Das Thema kommt viel zu selten in Büchern vor. Und da ich selbst davon überzeugt bin, dass einen die Verstorbenen hin und wieder besuchen war auch das eine Sache die mir sehr gut gefallen hat.

    Insgesamt gibt es 3,5 Flocken.

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    loquemasquieros avatar
    loquemasquierovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr schöner Schauerroman, der im England des 19. Jahrhunderts spielt. Spannung und Gruselfaktor sind garantiert!
    Viktorianische Spukgeschichte

    Nach dem Tod ihres Vaters zieht die junge Eliza Caine von London in nach Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante im Anwesen Gaudlin Hall anzutreten. Bereits kurz nach ihrer Ankunft stellt sie fest, dass sie mit den beiden Kindern ganz allein in dem großen Anwesen leben soll, doch plötzlich geschehen seltsame Dinge und sie merkt, dass sie anscheinend doch nicht allein sind...
    Eine spannende und schaurig schöne Geschichte für alle, die sich beim Lesen gerne gruseln. Besonders empfehlenswert für Fans von "Der dunkle Wächter" oder "Marina" von Carlos Ruiz Zafón.

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    steffibeffi90s avatar
    steffibeffi90vor 2 Jahren
    eine typische Geistergeschichte wie ich sie liebe


    England 1867. Der Vater von Eliza Caine stirbt unerwartet, deshalb hält sie nichts mehr in London. Als sie eine Anzeige in der Zeitung liest, beschließt sie spontan London den Rücken zu kehren und einen Job als Gouvernante in Gaudlin Hall (Norfolk) anzutreten. Mit festem Willen ein neues Leben zu beginnen, muss Eliza feststellen, dass die beiden Kinder, die sie von nun an betreuen soll, ganz alleine in diesem riesigen Anwesen leben. Sie merkt aber sehr schnell, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht und dass immer wieder seltsame Sachen in Gaudlin Hall geschehen....

    Ich musste dieses fabelhafte Buch endlich von meinem Stapel ungelesener Bücher befreien und ich bereue es, dass ich das Buch nicht schon früher gelesen habe.

    Für mich war es eine neue Erfahrung, eine Geschichte zu lesen, welche im Jahre 1867 spielt, aber ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen.

    Das "Haus der Geister" ist eine spannende Geistergeschichte, die mir an vielen Stellen eine Gänsehaut bereitet hat. Man sollte sich deshalb nicht davon täuschen lassen, dass das Buch mit "Roman" gekennzeichnet ist.


    Die Geschichte spielt im Jahre 1867, in England. Teilweise in London, aber hauptsächlich in der englischen Grafschaft Norfolk. Das Anwesen Gaudlin Hall kann man sich so vorstellen, wie es eben in einer echten Geistergeschichte sein muss.


    Die Hauptfigur ist die 21-jährige Eliza Caine. Sie zieht von London nach Norfolk um den Job als Gouvernante anzutreten. In Gaudlin Hall soll sie sich um die beiden Geschwister Isabella und Eustace kümmern, welche eine unschöne Vergangenheit haben.

    Anfangs erfährt man nicht viel über die Geschichte von Gaudlin Hall, da niemand Eliza weiterhelfen will und über den schlimmen Vorfall aus der Vergangenheit sprechen möchte, doch sie kommt langsam selbst dahinter.


    Die Geschichte lässt sich sehr einfach lesen und bereitet keine großen Schwierigkeiten. Für mich waren keine Überraschungen dabei, wer ein bisschen nachdenkt kommt selbst auf des Rätsel´s Lösung.

    Ich kann "Haus der Geister" jedem empfehlen, der auf "typische" Geister- und Gruselgeschichten steht, Geheimnisse entschlüsseln möchte und vor Gänsehautmomenten nicht zurückschreckt.

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